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Literatur-Blog

Offenheit – Das Unmögliche zu denken und auszuprobieren – Daniel Shechtman erhielt 2011 den Nobelpreis für die sogenannten Quasikristalle – ein Artikel von Bernd Holstiege

Seit über 100 Jahren bestand das wissenschaftliche Dogma, daß Kristalle aus Quadern und Prismen und auf einer aus den Zahlen 2, 3 , 4 und sechs bestehenden Symmetrie beruhen. Nur dann fügen sie sich nahtlos aneinander. Bei Versuchen mit einer Legierung von Aluminium und Mangan in seinem Labor in Washington D.C kam der Israeli Daniel Shechtman 1982 zu dem Ergebnis, dass eine Fünfersymmetrie zugrunde liegen müsse. Bisher galt dies für wissenschaftlich absurd. Er selbst konnte es zuerst kaum glauben, bestand aber auf seinen Untersuchungen, galt bei seinen Kollegen für verrückt und wurde aus dem Institut herausgeekelt. Er ging in seine Heimatuniversität nach Israel, wurde aber auch dort belächelt. Es dauerte zweieinhalb Jahre, bis seine Ergebnisse publiziert und die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Kopf gestellt wurden.

1992 änderte die internationale Kristallographie-Union ihre Definition für Kristalle. Inzwischen wurden hunderte von künstlichem Quasikristallen hergestellt. Erst vor zwei Jahren wurde ein natürlich vorkommendes Kristall in der Fünfersymmetrie aus Aluminium, Kupfer und Eisen in Ostrussland gefunden. Diese Quasikristalle eröffnen eine Fülle von technischen Möglichkeiten. In Fresken haben die arabischen Sarazenen in Spanien die Fünfersymmetrie schon vor hunderten von Jahren dargestellt. Also haben schon frühere Kulturen die kristalline Fünfersymmetrie in Bildern erkannt. Auch vor Shechtman schlossen andere Forscher auf Fünferkristalle, trauten aber ihren Augen nicht, dachten eher an Messfehler oder fürchteten in Kenntnis der Normen und Realitäten ihre Disqualifizierung, so daß sie ihre Versuche nicht veröffentlichten. Shechtman zeigte also Mut, gegen das naturwissenschaftliche Establishment anzugehen und innerhalb dieser Welt seine fachliche Reputation zu gefährden. Dazu gehört eine selbstbewusste Persönlichkeit, die die Achtung in sich trägt und nicht auf Fremdachtung angewiesen ist. Dies ist eine Frage der Prägungen in der Kindheit.

Zählebige Dogmen

Wissenschaftliche und religiöse Dogmen haben eine große Zählebigkeit, vor allem wenn sie für die Autoritäten und Meinungsführer Einfluss, Macht und Geld beinhalten. Dadurch entsteht ein System, das den Mitgliedern kaum noch die Möglichkeit lässt, über den Topfrand hinaus zu schauen und wenig Spielraum für Innovationen gewährt. Jegliche Erkenntnisse außerhalb dieser Dogmen erscheinen undenkbar und werden als Ketzertum unerbittlich bestraft. Deswegen kommen viele Innovationen und großartige Erfindungen mehr von sozusagen noch unschuldigen Neulingen oder Außenseitern.

Der Fall eines Chemikers

Mit einem langjährigen Freund, einem Diplom-Chemiker, gehe ich ab und zu joggen, und wir tauschen uns über Themen im Randbereich zwischen Naturwissenschaft und Psychologie aus. Er erzählt von sich, er dürfe es kaum sagen, dass er den entscheidenden Teil seiner Doktorarbeit innerhalb von drei Wochen geschrieben habe, indem er eine ganz spezifische Reaktionsfähigkeit an einem räumlich total blockierten großen Molekül nachwies. Er kam auch mehr zufällig darauf. Nach anerkannter wissenschaftlicher Lehrmeinung sollte ein derartig blockiertes Molekül diese spezifische chemische Reaktion überhaupt nicht eingehen können. Er meint, wenn er noch mehrere Jahre im naturwissenschaftlichen Denksystem verharrt hätte, wäre diese Erfahrung und somit seine Dissertation auch für ihn unmöglich gewesen.

Jetzt mit 70 Jahren ist er dabei, noch ein volles Geschichtsstudium durchzuziehen, um die wissenschaftliche Qualifikation zu erwerben und nachzuweisen, dass im griechischen Altertum die sogenannte dunkle Phase vor der Errichtung der Polis (Stadtstaaten) durchaus nicht dunkel war und als Vorbereiter der griechischen Hochkultur zu gelten habe. Zur Vorbereitung und wissenschaftlichen Qualifikation hat er das Latinum und Graekum nachgemacht. Von ihm werde ich über bedeutsame naturwissenschaftliche Erkenntnisse informiert. Was der gemeinsame Sport nicht alles hergibt!

Ein Altphilologieprofessor

Ein befreundeter Altphilologieprofessor – inzwischen gestorben -, mit dessen Sohn ich in die Klasse gegangen bin und der inzwischen ebenfalls emeritierter Altphilologieprofessor ist, erzählte mir, er sei bei seinem Onkel aufgewachsen, einem bekannten Altphilologen, da seine Eltern früh gestorben seien. Dessen Sohn, mit dem der Professor aufgewachsen war, durfte nicht Altphilologie studieren, wurde stattdessen Pfarrer und trauerte lebenslang der Altphilologie nach. Er als Neffe selbst durfte Altphilologie studieren, da er seinem Onkel nicht so nahe stand. Der Onkel ging sogar soweit, für wissenschaftlich unhaltbar zu halten, dass in der Odyssee der Sohn Telemach seinen Vater Odysseus unterstützt hatte. Hinter dieser wissenschaftlichen Erkenntnis stand wohl eine Vater-Sohn-Problematik und -Erfahrung, in der ein Sohn nie den Vater unterstützt hätte, weil er sich selbst vom Vater nicht unterstützt sah. Die Macht der Wissenschaft fundierte also nicht allein auf Macht und Einfluss, sondern auch auf frühkindlichen Erfahrungen, in denen es ebenfalls um Ohnmacht und Macht geht, die von früher auf heute übertragen werden.

Mein eigener Fall

Ich selbst hatte eine psychoanalytische Ausbildung begonnen. Bald erschien sie mir zu langwierig, zeitaufwendig und teuer und auch dort wurde, wie ich an meinen Lehrmeistern sehen konnte, nur mit Wasser gekocht. Ich bekam mit, daß ich in der Praxis auch ohne vollständige Ausbildung genauso arbeiten konnte. Also tat ich das. Später ging mir durch den Kopf, wenn ich die Erzählungen der befreundeten ausgebildeten Psychoanalytiker hörte, ob ich nicht doch etwas versäumt hätte. Heute bin ich froh, daß ich damals zu faul war und andere Interessen hatte, wäre in einem bestimmten Denk- und Glaubenssystem erzogen worden und  hätte mir wohl nicht so leicht die Freiheit des Geistes bewahrt.

Ein freierer Geist macht mehr Spaß, nimmt eigene Ideen mehr ernst und lässt eher Anregungen von außen annehmen und verwerten, z.B. den Nebensatz in einem Roman von Manuel Garcia Marquez über die Jungfräulichkeit in der bürgerlichen Ehe, die Bibel, hier speziell die Heilige Familie, als Metapher oder Symbolik der auch noch heute traumatisierten Familie zu sehen und zu interpretieren. Deutsche Märchen und griechische Mythen auf den Alltag zu übersetzen, war mir vom Beginn meiner Weiterbildung her vertraut. Sigmund Freud sieht ja auch die Ödipussage im Zentrum seiner Psychoanalyse. Für mich sind in der Ödipussage noch andere, vielleicht noch wichtigere Themen enthalten, wie das Rätsel der Sphinx, das Rätsel des Menschen, das durch Lösung und Nichtlösung vom Tode bedroht ist, die blinden Seher, aufgrund von deren Prophezeiungen die schlimmen Dinge, die sonst kaum geschehen wären, wie sich selbst erfüllende Prophezeiungen erst geschehen können und die Blendung des Ödipus. Den Hinweis meines Altphilologieprofessors habe ich dankbar angenommen, Ödipus wolle seine Schande in den Augen anderer nicht sehen. Diese Feststellung führt in das Zentrum etwa von Angstkrankheiten, wobei Angst bei vielen, auch körperlichen Erkrankungen eine tragende Rolle spielt.

Vater-Sohn-Konflikt in der Wissenschaft

Die Ödipussage stellt den Vater-Sohn-Konflikt dar. Die Ehe mit der Mutter und den Inzest, die noch gravierendere Konflikte sind, lasse ich beiseite. In der Wissenschaft gibt es Lehrer und die Schüler und Zuarbeiter, die in der Hierarchie ebenfalls meist nach oben kommen wollen. Das können sie häufig nur, wenn sie treue Diener ihrer Herren sind. Andere Thesen, Kritik gelten oft als Loyalitätsbruch, Verrat, Ketzerei, symbolisch als Vatermord und werden mit Sohnesmord bestraft, es sei denn, der Lehrer ist eine selbstsichere Persönlichkeit. Gegenüber autoritären Vätern kann andererseits Protest, Aufbegehren, aber auch Kreativität zur Leitlinie werden, wie vielleicht bei meinem Freund und mir, und zu Dauerkonflikten führen. Bei der Verfolgung dieses Protestes kann wiederum die Offenheit verloren gehen. Dies alles kann auch bei Daniel Shechtman im Hintergrund eine Rolle spielen.

Zum 150. Geburtstag von Freud hatte ich im Weltexpress eine zweiteilige Artikelserie (heute nur noch unter www.bholstiege.de/weltexpress.htm zu lesen) veröffentlicht. Freud selbst als Erfinder der Psychoanalyse hatte andersdenkende Psychoanalytiker wie Jung und Adler aussortiert, und diese gründeten eigene psychoanalytische Schulen. Seine Nachfolger und Epigonen waren in ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung rigider als Freud selbst. Ein Jahr später veröffentlichte ich einen Artikel „151 Jahre nach Freud „, in dem ich auf die privaten Erkenntnisse außerhalb der psychoanalytischen Wissenschaft hinwies, die die Psychoanalyse bereicherten und zu weiteren Fortschritten führten. Es ist wohl das Schicksal vieler neuer Systeme und Erfindungen, diese gegenüber allen Anfeindungen zu verteidigen, dabei zu erstarren und erst in einem weiteren Reifungsschritt sich wieder zu öffnen.

Die Objektivierungstendenz in der Wissenschaft

Wissenschaft, vor allem Naturwissenschaft versucht objektiv und absolut zu ein, die Fakten zu erhärten, hieb- und stichfest zu machen und den menschlichen subjektiven Charakter auszuschalten. Dadurch wird sie entmenschlicht. Jegliche Absicherung erfolgt jedoch gegenüber einer Verunsicherung und Unklarheit bis zum Angstcharakter, wenn die Fakten nicht zutreffend sind. Dann müssen sie umso mehr erhärtet werden. Das ist wiederum sehr menschlich. Dadurch geht jedoch die Offenheit verloren, und es etablieren sich rigide oder totalitäre Wissenschaftsstrukturen. Die menschliche Wahrnehmung der Wahrheit, Tatsachen und Objektivität hat jedoch eine weite Spannbreite von der Paranoia, dem Wahn, der Wahrnehmung von Nichttatsachen als Tatsachen, bis zur einigermaßen realitätsgerechten Wahrnehmung. Wissenschaftliche Institute können Lieder davon singen, wie Phantasten ihre Erkenntnisse und Apparate wissenschaftlich zu legitimieren versuchen.

Freiheit der Künstler

Allein die Künstler haben in unserer Kultur das Privileg der subjektiven Freiheit der Darstellung. Bei Schriftstellern ist meist offensichtlich, daß ihre Schreiberei mit ihnen selbst zu tun hat. Deswegen versuche ich weniger Wissenschaftler zu sein, in den renommierten Fachzeitschriften zu veröffentlichen, wo die Hierarchie verbreitet ist, sondern mehr in Richtung Künstler zu sein, Offenheit und Kreativität zu bewahren und meine Erkenntnisse wie in einem Gemälde zu integrieren.

Die Relativität der Wahrheit

„Einigermaßen realitätsgerecht“ schreibe ich deswegen, weil die subjektive Wahrnehmung nie vollständig auszuschalten ist. Sogar die Naturwissenschaft wird vom subjektiven menschlichen Geist erkundet und validiert. Die Wahrheit ist in meinen Augen eine Frage 1. des Standpunktes des Beobachters, und 2. des beobachteten Gegenstandes oder Menschen, also 3. der Perspektive, 4. der Beleuchtung, worin die kindlichen Prägungen und die innere Wahrnehmung einfließen, 5. des Interesses, etwa Macht und Einfluss zu verteidigen und 6. des jeweiligen Zeitpunktes. Kein Mensch bleibt ewig an einer Stelle stehen, aber auch dann bewegt sich wie in einem Kinofilm im Innenleben die Wahrnehmung, und die Zeit verändert sich. Also verändert sich die Wahrheit ständig.- Ich versuche offen gegenüber weiteren Faktoren zu sein, wenn dem Leser noch etwas einfällt.- Lasse ich einen der Faktoren weg, etwa die Zeit oder das Interesse und setze diese als selbstverständlich voraus, ergibt sich eine perfekte Fünfersymmetrie. Aber diese Wahrheit ist so wenig bekannt wie bis vor kurzen die Quasikristalle, wo alle Welt doch die objektiven Fakten sucht und sie durch die Wissenschaft erhärten läßt. In Artikeln über den Aberglauben (siehe unter der obigen Adresse) habe ich die Naturwissenschaft als den neuen Aberglauben bezeichnet, wo doch ihr Ziel ist, aus dem mittelalterlichen Aberglauben heraus zu führen und das auch vielfach geschafft hat.

Objektivität als Heilung

In der Medizin haben die objektiven Fakten Heilungscharakter. In einem völlig diffusen, nicht faß- und erklärbaren Krankheitsgeschehen, zumindest nach naturwissenschaftlichen Kriterien, ist derjenige Arzt der Größte, der eine klare, eindeutige und unanfechtbare Diagnose fällt und einen klaren, erfolgsversprechenden Behandlungsplan entwirft. Da die meisten Krankheiten mit Verunsicherung und Ängsten verbunden sind, die die Krankheit verschlimmern oder sogar Ursache sein können, weiß dann der Kranke, wo er dran ist, ist beruhigt, und die Selbstheilungskräfte können sich entfalten, solange nicht andere gewichtigere Gründe ihn in der Krankheit verharren lassen. Deswegen ist die naturwissenschaftliche Medizin favorisiert, wo exakte Blut- und Urinwerte, sichtbare Röndgenbilder zu erfassen sind, und nach naturwissenschaftlichen Kriterien operiert, bestrahlt und Medikamente eingesetzt werden. Bewusste und vor allem unbewußte Prägungen, Familien- und soziale Dynamiken und –konflikte stören nur und werden ausgeklammert. Das können jedoch die eben angeführten gewichtigeren Fakten sein. Solange der Kranke beruhigt ist und Hoffnung schöpft, ist bei vielen Krankheiten eigentlich unerheblich, welche Diagnose getroffen und Therapie eingeleitet wird. Allein schon die Diagnose „Krebs“ ruft bei vielen Erkrankten eine krankheitsverschlimmernde Panik und Verzweiflung hervor, auch wenn dies nicht berechtigt ist. Deswegen müssen alle beteiligten Seiten wie die Industrie durch Werbung Einfluß auf den Glauben des Kranken nehmen, nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern auch um zu heilen.

Der Nobelpreis für Daniel Shechtman ist für mich Anlaß, etwas über Offenheit, Unklarheit, Unsicherheit, Nichtwissen als kreative Möglichkeiten zur Erweiterung des Wissens und Starrheit und Absicherungssysteme zu schreiben. Wie sagte Sokrates, einer der bekanntesten Philosophen des griechischen Altertums „ich weiß, daß ich nichts weiß!“ Wie im Universum eröffnet jegliches Wissen neue Fragen, die der Frager (noch) nicht weiß.

Copyright © 2011 by Bernd Holstiege

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Novelli, Luca
Marie Curie und das Rätsel der Atome CD
Geniale Denker und Erfinder

Gelesen von Thomas, Angelika
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Marie Curie erarbeitete sich ihren Platz in der Welt der Wissenschaft – zu einer Zeit, in der die meisten Frauen von höherer Bildung ausgeschlossen waren. Die in Polen als Maria Sklodowska geborene Frau zog nach Paris, weil in ihrem Heimatland Mädchen nicht studieren durften. Zusammen mit ihrem Mann Pierre Curie forschte sie an Uranverbindungen, entdeckte die chemischen Elemente Polonium und Radium und erfand den Begriff „radioaktiv“. Als einzige Frau erhielt sie gleich zwei Nobelpreise, anteilig 1903 den für Physik, 1911 dann auch den für Chemie. Luca Novelli erzählt spannend und mit Sachverstand vom Leben dieser außergewöhnlichen Frau.

Luca Novelli ist Verfasser zahlreicher Bücher über Naturwissenschaften und Natur, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Er arbeitet als wissenschaftlicher Berater für die RAI, das staatliche italienische Fernsehen und leitete zehn Jahre lang eine Zeitschrift für Grafik und Design. Für die Reihe „Lebendige Biographien“ erhielt er 2004 den italienischen Andersen-Preis als bester populärwissenschaftlicher Autor.

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17 Comments

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  1. Als ich beim Durchlesen dieses Artikels beim Satzanfang „Kein Mensch bleibt ewig an einer Stelle stehen…“ erinnerte ich micht, dass ich vor kurzem darüber nachgedacht habe, was ich als Jugendlicher für einen Blödsinn verzapft habe.

    Ich hatte dabei das Gefühl mich an Verhaltensweisen zu erinnern, die so ganz und gar nicht mein Ding sind, jedenfalls heute nicht. Wenn man es genau nimmt, dann betrachte ich viele Ereignisse und meine Reaktionen damals als Jugendlicher so, als wenn es sich nicht um mich, sondern um jemand mir völlig fremdes handelt.

    Als ich diesem Gerdanken so nachhing dachte ich automatisch auch über einen Beitrag im TV nach, bei dem erklärt wurde, dass die meisten Atome aus denen man vor vielen Jahren bestand allesamt verschwunden sind und einzig die Struktur des Menschen noch an den früheren Menschen selben Namens erinnert. Sind wir also tatsächlich inzwischen andere Menschen und haben nur noch den Namen des vor Jahren existierenden übernommen?

    Geht es Euch auch so, dass Ihr an Eure Jungenderinnerungen zum Teil so denkt, als wenn Ihr sie von aussen betrachtet und nicht von innen, also so, als hättet ihr sie nie selbst erlebt und Eure Erinnerungen Euch inzwischen in die Position eines Beobachters drängt?

  2. Das geht mir zum Teil schon so, wenn ich meine dummen Entscheidungen von vor 2 Wochen betrachte. Da könnte ich mich manchmal fast selbst ohrfeigen!

  3. Hohho, die gute Werbung suggeriert uns doch, wir „sollten bleiben, wie wir sind“. Tatsächlich ist das (wie 98% aler Werbeaussagen) völliger Blödsinn. Durch alles, was täglich, ja stündlich auf uns einwirkt, verändern wir uns. Unser Schatz an Erfahrungen und Wissen beeinflusst unser Denken und Handeln, sollte es zumindest. Natürlich sind wir heute nicht mehr die Menschen, die wir noch vor kurzer oder längerer Zeit waren. Aber so weit, dass wir völlig andere Lebewesen sind, würde ich nicht gehen, Detlef. Das wäre wieder mal Stoff für eine SF-Geschichte.

    mgg
    galaxykarl 😉

  4. Das sind zwei völlig unterschiedliche Standpunkte, aber nicht unvereinbar.

    Ich habe schon oft darüber nachgedacht, dass tatsächlich durch Stoffwechsel usw. nicht mehr viel von den Material von vor einem Jahr übrig ist. Insofern sind wir „materiell“ gesehen nicht mehr dieselben Menschen. Allerdings kommt es ja auf die Anordnung der Atome, Moleküle an und die Verknüpfung der Nervenzellen und so. Das bestimmt unser Aussehen und unser Denken, und beides ist sicher unabhängig davon, ob wir aus diesen oder jenen Atomen zusammengesetzt sind. Die sind sowieso ununterscheidbar, es gibt kein C-Atom „Hans“ oder „Hubert“.

    Deshalb kann sich auch beides unabhängig von der „Durchmischung“ der Bauteile ändern und entwickeln.

  5. Aber es geht doch um die Frage: Sind wir noch wir selbst? Ich denke nein! Wir sind nur noch von der Struktur her wir selbst aber nicht mehr wirklich! Weil wenn das selbst in der Materie steckt, dann ist unser altes Selbst nicht mehr vohanden! Denn wo sollte unser Selbst denn sein, wenn nicht in den Atomen usw.? Sollte unser Selbst nicht in den Atomen stecken sondern in der Struktur würde das ja bedeuten, dass man unser Selbst auch auf ein anderes Medium übertragen kann, denn es ist ja die Struktur und nicht die Materie, die unser Selbst trägt! Ich meine, wir sind andere als vor 10 Jahren, die meinen die Selben zu sein. Wenn wir noch die Selben wären, frage ich mich, wo sich das selbst befindet wenn nicht in der Materie. An sowas wie ein Seele oder ein überstofflicher Selbst-Träger, der nicht Materie ist, glaube ich nicht!

  6. Ich bin erstaunt, welche Fragen mein Artikel aufgeworfen hat, einmal sich selbst zu unterschiedlichen Seiten völlig unterschiedlich wahrzunehmen und sich selbst nicht wieder zu erkennen, sogar die früheren Entscheidungen als Blödsinn zu betrachten, oder festzustellen, daß nichts geblieben ist.

    Meine wissenschaftlichen Spekulationen bzw. meine Meinung ist. Der Mensch hat eine Erbanlage, die aber nur das Menschsein an sich und einige Äußerlichkeiten prägt. Als geistig und seelisch völlig ungeprägtes Wesen wird er durch seine Erfahrungen in der Kindheit in seinem Charakter geprägt, lernt jedoch durch neue Erfahrungen hinzu und ist zeitlebens plastifizierbar. Böse, traumatische Erfahrungen prägen sich intensiver ein und sind weniger veränderbar.

    Entscheidungen werden zum Zeitpunkt der Entscheidung, meist laufen sie auch ohne bewußten Willen ab, aus vielen, oft widersprüchlichen und unbewußten Motivationen nach bestem Wissen getroffen. Später nach Kenntnis der Folgen können diese oft als schlechte Entscheidung erscheinen. Dann haben die Besserwisser, auch für sich selbst, Hochkonjunktur. Nicht nur die inneren Bilder, sondern auch Einflüsse von außen wie Ratschläge beeinflussen Entscheidungen.

    Die Werbung versucht Einfluss auf den Glauben und das Vertrauen der Beworbenen zu nehmen, oft aus finanziellen Interessen (siehe Einflüsse auf die Wahrheit).

    Wenn ich mir selbst so fremd gegenüber früherem Verhalten und Entscheidungen erscheine, meine ich, ich bin immer noch der gleiche Mensch, habe nur verschiedene Seiten von mir gesehen und gezeigt, die ich evtl. unvereinbar mit mir selbst erlebe.

    Inwieweit die Menschheit sich trotz aller technischer Fortschritte über Jahrtausende treu geblieben ist, zeigen uralte Märchen und Mythen, die heute noch genauso aktuell sind wie früher, und wo es immer nur in unterschiedlicher Erzählung um dieselben Themen geht.

  7. Ich möchte hier mal die Tatsache in Spriel bringen, dass die moderne Hirnforschung inzwischen davon ausgeht, dass unsere Vorstellungen von einem freien Willen ein Trugschluss sind, das es einen freien Willen nur bedingt gibt, und auch die vielzitierte Tatsache, dass unsere Person ursächlich zu einem Virtel aus seinen Genen und der Rest von seinem Erlebten geprägt ist, verkennen läßt, dass auch diese restlichen 75 % nicht unbedingt unserer freien Entscheidung unterstehen. Ganz im Gegenteil sind die Umwelteinflüsse, das Erlebte und die eigenen Erfahrungen stärker prägend als irgendwelche Gedanken, die wir uns machen, welche Entscheidung wir jetzt aus der Summe unseres Seins fällen. Vielmehr sind auch die vielen Zwänge, die uns das Leben abverlangt viel höher in unserer Entscheidunggewalt zu bewerten als unser freier Wille. Demnach, so denke ich, ist der sogenante „freie Wille“ so wie er in der Öffentlichkeit diskutiert und wahrgenommen wird, tatsächlich ein Trugschluss. Natürlich denken wir, wenn wir beim Bäcker Brötchen statt Brot kaufen, es sei unser freier Wille gewesen, Fakt ist aber oft, dass alleine irgendwelche Schlüsslereize beim oder vor dem Einkaufen die Entscheidung längst für uns sozusagen gefällt haben, auch dann, wenn wir von der Bäckereifachverkäuferin gefragt werden, was wir möchten und wir glauben, nun statt des Brotes, was wir zu kaufen wollten, nun doch lieber Brötchen zu nehmen, sein unser eigener Entschluss gewesen!

    Warum ich das überhaupt mit ins Spiel bringe liegt daran, dass es mit dem „Selbst“ ähnlich sein wird, das es eben nicht so einfach fest zu machen ist, was es ist. Das Selbst von vor einer Stunde kann schon längst ein anderes sein, wenn Reize auf uns eindringen, die uns selbst innerhalb kürzerster zeit zu einer anderen Person machen.

  8. Was meint ihr eigentlich mit diesen esoterischen Begriffen wie „Sein“, „Selbst“? Mir scheinen die in diesem Zusammenhang überhaupt keine Bedeutung zu haben.
    Als Mensch hat man Gefühle, Gedanken, meint einerseits ein Bewusstsein zu haben und damit verknüpft einen freien Willen.

    Letztere können, da sie sich offensichtlich jeder wissenschaftlichen Definition und Beweisfähigkeit entziehen, existieren oder reine Hirngespinste sein. Und daher gibt es auch zwei Lager, was die Frage nach dem freien Willen betrifft, bzw. gute Argumente für diese oder jene Seite. Letztendlich aber bleibt die Frage aber offen. Ich sage mal so: es fühlt sich schön an, wenn man daran glaubt ;-).

    Die Einflüsse, von woher auch immer sie kommen sind groß, aber können wir tatsächlich mit Sicherheit sagen, dass das letzte Quäntchen Eigenimpuls nicht von uns selbst kommt, von diesem geheimnisvollen Ding, das wir „Bewusstsein“ oder „Seele“ nennen? Oder sind es nur Zufälligkeiten, die der Unschärfe entspringen, der das ganze Universum auf kleinen Skalen unterliegt, die die letztendlich Entscheidung „Brot oder Brötchen“ fällen?

  9. Ich glaube nicht, dass mir irgendeine Fachverkäuferin etwas aufschwatzen kann. Dafür weiß ich zu genau, was ich will. Allerdings lasse ich mich von Fakten, echten Vorzügen – ob technisch, stylisch oder preislich – durchaus überzeugen, wenn diese meine vorgefasste Meinung/Wunsch übertreffen; hab ja schließlich keine Scheuklappen. Und man lernt nie aus.

    Andererseits bin ich immer mehr der Meinung, dass die menschliche Fähigkeit der Anpassung – DIE Top-Eigenschaft unserer Spezies – uns noch weit mehr beeinflusst, als wir wahrhaben wollen.

    Die Entscheidung, dieses oder jenes zu tun oder zu erstehen, hängt nicht allein von EINEM Faktor ab, sondern einer Vielzahl davon: Wir registrieren die Titten und das Lächeln der Fleischfachverkäuferin, wägen den Preis des Filetstücks ab, rechnen im Hintergrund unseren Konto- und Geldbeutelstand nach, überlegen, ob sich eine minutenlange „Beratung“ mit dem aufkeimenden Ärger der Schlange hinter uns rentiert, erinnern uns vage, wann wir das letzte Mal Filet genossen haben und kämpfen gegen unsere Gier, uns wieder mal was zu gönnen und rechnen dies alles in Bruchteilen einer Sekunde zusammen. Überwiegt das Plus, kaufen wir, überwiegt das Minus, greifen wir zum Angebot von heute.

    Das heist, ja, wir haben einen freien Willen, sind aber darüber hinaus dazu fähig, uns blitzschnell neuen Situationen anzupassen, abzuwägen und zu entscheiden. Und HIER trennt sich für mich die Spreu vom Weizen: Der Zauderer, der Unentschlossene (weil er eben keine eigene Meinung hat und alles nachäfft, was man ihm vorsetzt) ist viel leichter zu manipulieren, als derjenige, der aufgrund Erfahrung, Information und Charakterstärke zu klaren Entscheidungen fähig ist und auch oft genug NEIN sagen kann.

    Und da kann die Lift- und Kaufhausmusik blubbern, da kann allenthalben ein quasselnder Monitor die fantastischen Eigenschaften von Tapetenkleber hinausplärren, was er will: Mein eEinkäufe dauern etwa ein Viertel der Zeit, als wenn meine besserer Häfte dabei ist.

    Mein vorletzter Einkauf hatte ein klares Ziel: Ein neuer Anzug, dunkelblau, dazu Weste, passendes Hemd und Krawatte. Im Laden Nr. 1 nix gefunden: 10 Minuten, im Laden Nr. 2: 5 Minuten für auswählen, 5 Minuten Anprobe, Kasse, fertig. Mein genzer Anhang war sauer und neidisch zugleich, dass ich anstelle eines ganzen Vormittages keine halbe Stunde gebraucht habe und exakt das bekommen habe, was ich wollte. Und das Beste zum Schluß: Der Preis war heiß!

    mgg
    galaxykarl 😉

  10. Ich bin angetan von der fundierten Diskussion der hiesigen Leserschaft – ich habe Detlef ja erst vor ein paar Tagen im Niddapark beim Joggen kennen gelernt, er joggte natürlich nicht, saß auf einer Bank bei seinem Elektrofahrrad, wir kamen ins Gespräch, und ich schickte ihm meinen 1. Artikel – und kann fast alles unterschreiben.

    Die Diskussion hinsichtlich des freien Willens nach den Erkenntnissen der Hirnforschung, aber auch der Psychoanalyse, die sich weitgehend entsprechen, stellen diesen in Frage und lassen die Menschen in 2 Lager sich spalten. Unser Rechtssystem basiert auf dem freien Willen, etwa ein Mörder oder Sexualstraftäter, der gar nicht anders kann, wird bestraft, nicht nur die Gesellschaft in einer weiteren menschenwürdigen Unterbringung vor ihm geschützt. Höchstens bekommt er mildernde Umstände. Für die Meisten wäre es unerträglich, wenn er nicht bestraft würde. Deswegen wir er bestraft.

    Galaxykarl hat wunderschön beschrieben, von wieviel Faktoren eine Entscheidung abhängt, und es sind noch viel mehr. Er hat Glück, ein gesundes Selbstbewußtsein erworben zu haben, sich kurz entscheiden zu können und damit zufrieden zu sein, ein Frage der Kindheit und dortigen Erfahrungen und Prägungen. Viele Menschen hatten nicht diese glückliche Kindheit, haben immer Angst vor Entscheidungen, etwa etwas falsch zu machen, sind ungemein beeinflußbar und scheuen zurück, was auch eine Entscheidung ist. Im griechischen Mythos steht Herkules am Scheidewege. Wenn sich etwa Depressive entschieden haben, dann zackern sie nachträglich mit sich herum und finden keine Ruhe, egal ob vor oder nach Entscheidungen, deswegen die berechtigte Angst bis zur Hoffnungslosigkeit. Etwas gut sein lassen zu können, ist dann die Kunst des Lebens.

  11. Genau! Lieber Herr Holstiege, das ist für mich des Pudels Kern „… ein Frage der Kindheit und dortigen Erfahrungen und Prägungen. Viele Menschen hatten nicht diese glückliche Kindheit.“ Zitat Ende.

    Auch wenn sich das erzkonservativ – und von einem Fantasy- und Science-Fiction Autor erst recht – vielleicht auch seltsam anhört; aber es ist m. M. nach so: Die gesunde Grundzelle einer funktionierenden Gesellschaft ist die Familie, in der eben die Kinder beschützt, mit Liebe und Verstand aufwachsen, lernen, sich entwicklen können. Mit Freiheiten UND (Moral, Gesetze). Leider muss ich jetzt zur Arbeit, da gäbe es noch viel mehr zu sagen. Wir führen die Diskussion weiter.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  12. Hatte nicht Charles Bukowski mal in einem Interview gesagt, „dass der schlimmste Feind des Glücks das Grübeln über seine Situation ist und wer es schafft erfolgreich zu verdrängen ist der glücklichere Mensch!“

    Mein Opa hat immer gesagt, „das Glück ist bei den Dummen, aber nicht weil sie öfter Glück haben als die Schlauen, sondern, weil sie sich keinen Kopf machen um ihr Darsein und einfach nur Leben ohne Sorgen.“

    Ist also die Intelligenz der Feind des Glücks? Demnach müssten ja Tiere die glücklichsten Geschöpfe sein, da sie überhaupt nicht in der Lage sind, zu grübeln?

    Ist es also so, dass je mehr Bewußtsein desto mehr Unglückspotenial?

    Jetzt verstehe ich auch warum sich mein Nachbar keine Gedanken macht um seine Existenz, obwohl der hochgradig alkoholabhängig ist, nichts wirklich auf die Reihe bekommt, sich aber ansonsten pudelwohl fühlt.

    Sollte für solche Menschen folgerichtig also ab jetzt der Tierschutzverein zuständig sein und nicht mehr die Menschenrechte, was meint Ihr? 😉

  13. Liebe Martina,

    ich hoffe, „dumm“, „verdrängen“ und „mangelndes Grübeln“ sind nicht auf mich gemünzt. Ich rechne mir ein gerüttelt Maß an Intelligenz zu – wenngleich ich mich nicht mit Einstein, Hawking oder Aristoteles messen möchte. Auch bei Schach und Gleichungen mit mehr als drei Unbekannten habe ich so meine Schwierigkeiten.

    Es ist einfach so, dass ich eine glückliche Kindheit und Jugend geniessen durfte. Meine Eltern waren „arme Hunde“, wie man so landläufig sagt. Also fehlte auch der sprichwörtliche „Goldene Löffel“. Es ist aber meinen Eltern gelungen, mir Anstand, Manieren beizubringen und die Vorteile von Leistungs- und Hilfsbereitschaft aufzuzeigen. Die Anlagen für meine wenigen Vorzüge dürften genetisch – also wieder von meinen Vorfahren – an mich übergegangen sein. Der Rest – Zuverlässlichkeit, Stehervermögen, Ehrgeiz, Ehrlichkeit, Einsatzwillen und dergleichen mehr – weiß ich nicht, woher er kommt; aber da ist es. Dazu ein Anteil an negativen Eigenschaften, die ich hier natürlich unerwähnt lasse, ist ja klar.

    Ich bin aber weder ein Ignorant, schon gar kein In-den-Tag-hinein-Mensch, sondern bin zur Selbstreflektion fähig. Allerdings verbringe ich nicht den lieben Tag damit, wie manche Psychologen, permanent in mich hineinzuhorchen. Nach einer Weile haben die, äh … nun ja, du kannst dir denken, was ich meine.

    Wie jeder Mensch, denke ich über meine Familie, deren und meine Zukunft sicher auch nach und man hat so seine Ziele, Wünsche und Pläne. Und mir ist völlig bewußt, dass ich einige davon erreichen werden und andere nicht. Und das ist wiederum nicht fatalistisch oder religiös aufzufassen, sondern mit einem kräftigen Teil Realismus und Pragmatismus gewürzt. Hahaha, und das von einem Fantasten!

    mgg
    galaxykarl 😉

  14. Na Ihr habt Probleme! Ich bin froh, wenn ich meinen nächsten Einkauf geregelt bekomme! 😉

  15. Meinst du in Bezug auf Organisation oder Finanzierung? Ich schreib mir einen detaillierten Einkaufszettel, vergess ihn Zuhause, kaufe logischerweise das, was mir schmeckt und wundere mich, dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Ich arbeite seit Jahrzehnten an dem umgedrehten Modell, kriegs aber nur manchmal hin. Gottseidank mit steigender Tendenz. Wenn ich also mal 100 Jahre alt bin, bin ich perfekt. Bis dahin dauert es aber noch ein Weilchen.

    mgg
    galaxykarl 😉

  16. Die Probleme habe ich nicht! Ich lasse einkaufen! 🙂

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