sfbasar.de

Literatur-Blog

Das Weltall: Du lebst darin – entdecke es!

„Das Weltall: Du lebst darin – entdecke es!“, so das Motto des Internationalen Astronomiejahres 2009. Lisa Nerz hat es vorgemacht!

NACHTKRATER, der Krimi zum 40. Jubiläum der Mondlandung: Die KrimiWelt-Jury wählt Christine Lehmanns neuen Kriminalroman im Februar 2009 auf die Bestenliste.

„Hinter der flotten und höchst spannenden Erzählung hat Lehmann ein intelligentes Gedankenspiel über Zufall und Notwendigkeit, Demokratie und Herrschaft versteckt“, findet Tobias Gohlis (KrimiWelt-Juror) in der Welt online und bescheinigt dem  „Nachtkrater“, dass er Schätzings „Schwarm“ „allemal das Wasser reichen kann“.

Lisa Nerz, die schrägste und schillerndste Serienfigur der deutschen Krimiszene, hat in ihrem siebten Fall „Nachtkrater“ einen Mord auf dem Mond aufzuklären. Auf mysteriöse Weise gelangt die abgebrühte Journalistin zur Mondstation Artemis. Doch dort geht der Ärger erst richtig los, denn auch hier gibt es Spekulantentum, Gruppendynamik, Hass, Neid und … Ameisen!

Der Mondkenner zum Nachtkrater: „Das Besondere ist die Verknüpfung von gut recherchierten Wissensschnipseln über Mond und Raumfahrt mit dem typischen Kriminalroman. Wie kommt man auf den Mond und wie lebt man dort? Wer hat ein Motiv für den mysteriösen Todesfall? Geht es um Geld, Eifersucht, Eitelkeit oder nationale Interessen? Raumfahrtkenner kommen voll auf ihre Kosten, und Krimi-Experten erfahren, wie schwierig es ist, sich einen Raumanzug anzuziehen.“ Wilfried Tost von den Mondbeobachtern des Zeiss-Planetariums Berlin

Der Krimikenner zum Nachtkrater: „Am Ende haben wir uns derart gut amüsiert, dass wir ein schweres Problem aus den Augen verloren haben: Gibt es überhaupt eine Forschungsstation auf dem Mond? Es spricht für die Präzision im Imaginären, dass man Christine Lehmann ihre Station abnimmt. Nachtkrater ist ein klassischer Kriminalroman mit viel, viel Spielwitz.“ Thomas Wörtche in Deutschlandradio Kultur

Die Empfehlung der KrimiWelt-Jury hingegen (jetzt im Netz) lautet: „Christine Lehmann gelingt in NACHTKRATER etwas in der deutschen Krimiliteratur äußerst Seltenes: mit Sprachwitz und Humor als existenzieller Voraussetzung entfaltet sie ein großes Science-Fantasy-Spiel mit realen Materialien: schwäbische Rüstungsinteressen, Gruppendynamik in geschlossenen Räumen, speziell unter Mondatmosphäre, Geschlechterdiskurse und Verwechselspielchen, Schwarmintelligenz und Ego-Diktatur, das alles technisch perfekt bis zur letzten Mondassel recherchiert. Bravo!“

Updated: 6. Februar 2009 — 13:28

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme