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Literatur-Blog

FELIX, DER KLEINE HELD – Katzen-Kurzkrimi von Susan Ott

Felix, der kleine Held


Katzen-Kurzkrimi

von

Susan Ott

Felix sehnte sich nach seinem Zuhause. Seit vier Tagen schon saß er vor der Gittertür, verweigerte das Essen, lediglich etwas Wasser hatte er zu sich genommen.

Er wollte heim. Endlich heim.

Auf der anderen Seite des weitläufigen Geländes jaulte verloren ein Hund. Felix hatte noch nie etwas für Hunde übrig gehabt. Aber mittlerweile hatte er Mitleid mit dem Tier.

Es war genauso ein Gefangener, wie er selbst.

Eine langhaarige, weiße Katzendame schlich auf leisen Sohlen auf ihn zu. Felix beachtete sie nicht. Er wollte keine Freundschaft. Er wollte zu seiner Familie. Außerdem hatte er schon einen Freund. Tobias.

Tobias brauchte ihn. Felix wusste, dass Tobias in großer Gefahr schwebte.

Aus dem Nebenzimmer, in dem der dicke Kerl mit der Brille saß, der offenbar auf alle Gefangenen aufpassen sollte, drangen leise Stimmen zu ihm. Radio. Der Mann hörte Radio.

Felix spitzte die Ohren, als der Name von Tobias Eltern genannt wurde.

Der Nachrichtensprecher berichtete, dass die Polizei noch immer keinen Hinweis auf den Entführer hatte. Eine Lösegeldforderung sei, obwohl der Junge schon vier Tage vermisst würde, noch nicht eingegangen und man rechnete mit dem Schlimmsten.

Dann war da diese vertraute Stimme. Tobias Mutter flehte den Entführer an, ihrem einzigen Sohn kein Leid zuzufügen. Ihre Stimme stockte immer wieder.

Felix glaubte, sein Herz würde zugeschnürt.

Er mochte diese Frau. Nicht so sehr wie Tobias, denn der erlaubte ihm, in seinem Bett zu schlafen und spendierte ihm immer Leckerbissen von seinem Abendbrotteller, aber die Zweibeinerin war immer freundlich zu ihm. Sie reinigte das Katzenklo, sorgte stets für sauberes Wasser in seinem Napf und wies Tobias zurecht, wenn der wieder einmal vergessen hatte, den Futternapf zu füllen.

Er musste aus seinem Gefängnis heraus. Unbedingt.

Felix wusste, dass er seinem Zweibeinern helfen konnte. Seine Nase war um so viel feiner als die der felllosen Lebewesen. Er würde seinen Tobias schon finden.

Felix erstarrte.

Schritte näherten sich seiner Zelle.

Der dicke Wächter machte sich bereit, die Futterschalen zu füllen.

Langsam drehte sich Felix herum und schlich zur hinteren Tür, durch die der dicke Zweibeiner in den letzen Tagen immer zu ihnen herein gekommen war.

Die Tür öffnete sich.

Der dicke Zweibeiner kam mit mehreren Schachteln Trockenfutter in den gekachelten Raum. Felix hob seine linke Pfote. Ganz vorsichtig, um den Wächter nicht auf sich aufmerksam zu machen, setzte er eine Pfote vor die andere und umrundete die Tür gerade in dem Augenblick, als der Mann die Tür hinter seinem Rücken schließen wollte.

Die erste Hürde war geschafft.

Nun musste er sich verstecken. Sobald der dicke Mann das Haus verlassen würde, wollte Felix mit ihm aus dem Gefängnisbau verschwinden.

Vor sich sah er eine Sitzreihe. Felix schnupperte daran.

Hier saßen offensichtlich immer Zweibeiner, die eines der Tiere aus den Gefängniszellen mit nach Hause nehmen wollten.

Hinter der Sitzreihe war genug Platz um sich zu verstecken. Felix setzte sich hinter eines der Sesselbeine.

Er zuckte zusammen. Ein leises Schnurren hatte ihn aus seiner Konzentration gerissen. Er blickte sich um.

Das durfte doch wohl nicht wahr sein. Diese weiße Schönheit war mit ihm aus der Zelle entwischt und setze sich neben ihn.

Felix bleckte kurz die Zähne, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie nicht erwünscht war.

Das Mädel ignorierte seine feindselige Haltung und putze sich seelenruhig das rechte Bein.

„Was willst du hier?“, fragte er schließlich.

„Ich will hier raus“, antwortete sie „du glaubst doch nicht, dass ich mir die Gelegenheit entgehen lasse zu verschwinden.“

„Mach, was du willst“, entgegnete er resigniert und beobachtete die Tür zu seiner ehemaligen Zelle.

Der dicke Zweibeiner hatte ihre Flucht offensichtlich nicht bemerkt, denn er kam, lustig pfeifend, zurück und setzte sich an seinen Schreibtisch.

Felix beobachtete, wie er einen Leinenbeutel aus dem Schreibtisch nahm und eine blaue Thermoskanne sowie eine rote Butterbrotdose hineinstellte.

Bald war es soweit. Der dicke Mann bereitete sich auf seinen Feierabend vor.

Immer wieder sah er zur großen Uhr über der Tür.

Bald war es zehn und er konnte heimgehen.

Heimgehen… Felix schluckte. Er würde auch heimgehen. Er würde Tobias finden.

Der dicke Mann erhob sich endlich, zog eine schwarze Lederjacke an, nahm den Leinenbeutel und ging zur Tür.

Felix wartete, bis er den Schlüssel im Schloss drehte, die Tür öffnete und das Licht im Zimmer löschte.

Da spurtete er los, streifte kurz die stämmigen Beine des Mannes und schon atmete er die Luft der Freiheit.

Felix hielt nicht an.

Mit großen Sätzen spurtete er zum großen Baum neben dem hohen Gitter, der das Gelände einzäunte.

Mit zwei Sprüngen hatte er die ersten dicken Äste des Baumes erreicht, berechnete die Entfernung zum Boden auf der anderen Seite des Zaunes und sprang todesmutig.

Trotz des tiefen Falles, kam er sanft auf seinen vier Pfoten auf. Lediglich das merkwürdige Echo seines Aufsprungs irritierte ihn.

Schnell lief er weiter. Er wollte möglichst viel Entfernung zwischen sich und dem Gefängnis bringen. Er lief und lief und lief.

Erst, als er eine große Baumgruppe erreicht hatte, blieb er stehen, um sich zu orientieren.

Sein Zuhause lag schräg links vor ihm. Er würde nur wenige Kilometer laufen müssen.

Vor ihm lag die Baumgruppe, dahinter war eine große Straße, auf der um diese Uhrzeit aber kaum Autos fuhren, hinter ihm lag das Gefängnis und rechts neben ihm…. saß die weiße Katze und beobachtete ihn neugierig.

„Was willst du?“, fragte er genervt. „Du bist entkommen, also verschwinde endlich.“

„Ich weiß aber nicht, wohin ich gehen soll“, antwortete sie traurig. „Meine Zweibeinerin ist gestorben und da hat man mich hierher gebracht. Ich habe kein Zuhause mehr.“

Felix sah, dass Tränen in ihren Augen standen. Er seufzte.

„Ich kann dich aber nicht mitnehmen. Ich muss meinen Zweibeiner retten. Das wird gefährlich. Zu gefährlich für dich.“

Die weiße Katze blickte traurig zu Boden.

„Ich versteh schon. Du kannst mich auch nicht gebrauchen. Niemand braucht mich.“ Ihre Stimme wurde immer leiser und trauriger.

Felix wehrte sich, aber langsam bröckelte sein Widerstand.

„Gut. Du kannst mich begleiten. Aber du tust genau dass, was ich dir sage. Und ich werde dir nicht helfen, wenn du in Schwierigkeiten kommst.“

Die Augen der weißen Katze blitzten glücklich auf.

„Danke. Ich heiße übrigens Bella.“

Felix sah sie sich genauer an. Schnuckelig sah sie ja aus. Doch genug. Tobias war in Gefahr. Tobias brauchte seine Hilfe.

Er sprintete los und durchquerte die Baumgruppe. Ein weißer Wollknäuel rannte an seiner Seite.

Hinter zwei Autos rasten sie über die Straße. Weiter und weiter liefen sie. Felix hätte sich normalerweise an der schnellen Hatz erfreut, wenn sein Herz nicht voll Sorge um seinen Freund Tobias gewesen wäre.

Sie rannten Stunde um Stunde.

Der volle Mond erhellte den Himmel.

Bald kamen Felix die Gerüche der Umgebung bekannt vor. Er näherte sich seinem Zuhause.

Ein letzter Sprung über die breite Buchsbaumhecke und das Haus, in dem er geboren war, lag vor ihnen.

Trotz der späten Nachtstunde, waren die Fenster im Erdgeschoss hell erleuchtet. Felix rannte in Richtung der geöffneten Terrassentür und wollte schon laut maunzend ins Zimmer stürmen, als ihn eine innere Stimme davon abhielt. Stattdessen blieb er im Schatten des großen Pflanzkübels, der direkt neben der Tür schon seit Jahren seinen Platz hatte, stehen und lauschte. Bella hatte sich neben ihn gesellt und blickte ihn fragend an.

Sein Fell sträubte sich, als er den Zweibeiner sah, der das Zimmer hinter der Terrassentür betrat und seiner Zweibeinerin eine Tasse mit einer dampfenden Flüssigkeit reichte.

Er kannte diesen Mann. Sein Grundstück grenzte direkt an das seiner Zweibeiner. Felix verstand nicht, warum seine Menschen den verschlagenen Blick des Mannes nicht erkennen konnten.

Er selbst hatte von Anfang an gewusst, dass man dem Kerl nicht trauen konnte.

„Trink das, meine Liebe. Der Tee wird Dir gut tun.“ Der Mann hatte ein Lächeln aufgesetzt.

„Die Polizei wird Tobias schon finden. Ich werde jetzt gehen. Wenn Ihr etwas hören solltet, könnt ihr mich jederzeit anrufen.“ Tröstend legte er eine Hand auf die Schulter der Zweibeinerin.

„Danke für Deine Hilfe“, kam aus der anderen Ecke des Zimmers, die Felix nicht einsehen konnte. Offensichtlich stand Tobias Vater neben dem großen Esstisch auf der rechten Seite des Raumes. „Ich bringe Dich zur Tür.“

Nun kam auch Tobias Vater in Felix Blickfeld. Sein Gesicht war genau so blass, wie das seiner Frau. Gemeinsam mit dem unheimlichen Kerl verließ er das Zimmer.

Felix überlegte.

Er hatte dem fremden Kerl noch nie getraut. Sollte…. Nun, das ließ sich herausfinden.

Felix lief durch den Garten in Richtung der Haustür. Bella folgte ihm.

Sie kamen gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie die beiden Männer sich verabschiedeten.

„Und jetzt?“, fragte Bella.

„Wir folgen dem Mann. Mit dem stimmt etwas nicht. Ich hab das im Gefühl“, antwortete Felix leise.

Der Mann ging langsam zu seinem eigenen Haus und bemerkte seine Verfolger nicht, die sich vorsichtshalber im Schatten der alten Eichenbäume hielten, die die Straße säumten.

Als Felix am Haus des Mannes angekommen war, stutze er. Der Nachrichtensprecher hatte gesagt, dass die Entführung vor vier Tagen stattgefunden hat.

Aber der Geruch, der ihm in die Nase stieg, war frisch. Tobias Geruch.

Felix umrundete zusammen mit seiner Begleiterin das Haus des Mannes.

Auf der Rückseite befanden sich die Kellerfenster. Hier war der Geruch besonders stark.

Felix war sich sicher. Tobias befand sich in diesem Haus und der unheimliche Zweibeiner war der Entführer.

Was sollte er aber jetzt tun? Felix überlegte.

Er selbst konnte nicht ins Haus. Alle Fenster und Türen, auch in der oberen Etage, waren fest verschlossen. Felix brauchte Hilfe.

„Wir müssen zurück und die beiden Zweibeiner holen. Sie sind nicht besonders helle. Es sind ja nur Menschen. Aber irgendwie müssen wir sie dazu bringen, uns hierher zu folgen“, raunte er Bella zu.

Gemeinsam liefen sie zurück.

Die Terrassentür stand immer noch weit offen und die Zweibeinerin saß immer noch schluchzend im Sessel. Felix sprang auf ihren Schoß und leckte ihr Gesicht. Sie schrie erschrocken auf.

Felix sprang herunter und lief zur Tür, dann wieder zu ihr zurück. Das wiederholte er mehrere Male.

„Felix, da bist Du ja wieder“, rief sie erfreut. „Wo warst Du denn so lange?“

Felix lief wieder zu ihr, so dass sie ihn kurz streicheln konnte und rannte dann wieder zur offenen Terrassentür. Dabei maunzte er aufgeregt.

„Der Kater will uns offenbar etwas zeigen.“

Gott sei dank, hatte der Mann es verstanden, dachte Felix. Hoffentlich folgt er mir.

Er rannte eine kurze Strecke in den Garten und blickte sich um. Die beiden Zweibeiner folgten ihm.

Am Haus des unheimlichen Mannes angekommen, sahen sich die beiden irritiert an.

„Warum hat Felix uns hierher geführt?“, fragte die Zweibeinerin.

„Ich habe keine Ahnung. Horst wird aber noch nicht im Bett sein. Ich werde mal bei ihm Klingeln. Irgendwie hab ich ein merkwürdiges Gefühl“, antwortete ihr Mann.

Das laute Schrillen der Türklingel durchbrach die Stille der Nacht. Nach wenigen Augenblicken wurde die Tür geöffnet und der unheimliche Mann stand ihnen gegenüber.

„Elke, Jörg. Ist etwas passiert?“ Er sah sie fragend an. Dann fiel sein Blick auf Felix und seine Augen wurden schmal. „Das… das ist nicht möglich. Der Kater ist im Fluss….“

Felix fauchte den Mann an, als die Erinnerung zurück kam.

Der Kerl hatte Tobias betäubt und als Felix seinen kleinen Freund verteidigen wollte, hatte er ihn gepackt, in ein Kopfkissen gesteckt und in den nahen Fluss geworfen. Er erinnerte sich, dass der Stoffbeutel mit ihm in seinem Innern schnell untergegangen war. Er hatte geschrieen. Er hatte getobt. Er hatte um sich getreten und gekratzt. Irgendwann, als er schon dachte, dass er seine sieben Leben verbraucht hätte und nun die letzte Reise antreten würde, gab der Stoff nach und er konnte sich aus dem Stoffbündel befreien. Mit letzter Kraft erreichte er das Ufer, an dem er vollkommen erschöpft zusammenbrach. Als er erwachte, lag er in der Gefängniszelle, zusammen mit anderen herrenlosen Katzen.

Wut stieg in ihm auf. Sein Schwanzfell und seine Rückenhaare sichteten sich auf. Ein Fauchen bahnte sich seinen Weg aus den Tiefen seiner Kehle.

Dann sprang er dem bösen Kerl ins Gesicht und krallte sich in ihm fest. Rache. Das war, was seine Gedanken beherrschte. Seine scharfen Krallen bohrten sich in die weiche Gesichtshaut des Übeltäters.

„Felix! Nicht!“ Die Zweibeinerin versuchte ihn zurück zu halten. “Felix!“, schrie sie und zerrte an dem Kater. Mittlerweile hatte sich auch Bella in den Oberschenkel des Mannes verkrallt und hieb ihre scharfen, langen Zähne in die Hand, mit der er versuchte, sie herunter zu reißen.

„Mutti!“

Plötzlich war es still. Felix hatte von dem Mann abgelassen und lauschte in die Dunkelheit des Hauses. Auch Bella hatte sich von ihrem Opfer gelöst und saß mit gespitzten Ohren neben Felix. Niemand rührte sich.

„Mutti!“

Der Mann, von dessen Gesicht Blut in dicken Tropfen auf den hellen Teppich zu seinen Füßen fiel, versuchte in aller Eile die Haustür zu schließen. Doch er hatte seine Rechnung ohne die beiden Zweibeiner und ihre vierbeinige Unterstützung gemacht.

Er wurde zurück gedrängt und stolperte rückwärts den dunklen Flur entlang.

„Mutti? Mutti, ich hab Angst.“

Felix stürmte, zusammen mit seiner weißen Partnerin, auf die Kellertür zu. Tobias musste sich dahinter befinden. Sie hörten es genau. Sie rochen ihn.

Die Zweibeinerin schloss schluchzend die Tür auf und öffnete sie.

Tobias stolperte heraus und fiel seiner Mutter in die Arme.

„Tobi!“ Sein Vater stürmte auf ihn zu und umarmte ihn glücklich.

Der böse Zweibeiner versuchte die Unaufmerksamkeit der anderen Menschen zur Flucht zu nutzen. Doch Felix und Bella hatten sich nicht ablenken lassen. Voller Wut stürzten sie sich erneut auf den Verbrecher und ließen erst von ihm ab, als Polizeibeamte, die von Tobias Eltern gerufen worden waren, dem Mann Handschellen anlegten.

Bella und Felix waren die Helden des Tages. Die Familie beschloss, auch die kleine Bella zu behalten.

Später teilte man der Familie mit, dass Tobias seinen Nachbarn dabei beobachtete, wie er gestohlenes Diebesgut in seinem Garten vergraben hatte. Daraufhin entführte er den Jungen.

Er konnte nicht sagen, was er weiter mit ihm vorhatte. Er gab an, sich darüber noch keine Gedanken gemacht zu haben.

Die Diebesbeute wurde geborgen und an die Eigentümer zurückgegeben.


– Ende –

Copyright der Kurzgeschichte (C) 2010 by Susan Ott
Copyright der Eingangszeichnung (C) 2010 by Susan Ott

Bildrechte: Coverillustration “Schwarze Katzen” (20110205113353-e67c2f3d.jpg) © 2011 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Schwarze-Katzen-400×600-41-minus-100-41.jpg” (Originaltitel: 20110205113353-e67c2f3d-400×600.jpg) © 2011 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg.

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Updated: 2. September 2015 — 00:23

11 Comments

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  1. Wie süß! Und wie traurig, vor allem der Part:

    „„Ich weiß aber nicht, wohin ich gehen soll“, antwortete sie traurig. „Meine Zweibeinerin ist gestorben und da hat man mich hierher gebracht. Ich habe kein Zuhause mehr.“
    Felix sah, dass Tränen in ihren Augen standen. Er seufzte.
    „Ich kann dich aber nicht mitnehmen. Ich muss meinen Zweibeiner retten. Das wird gefährlich. Zu gefährlich für dich.“
    Die weiße Katze blickte traurig zu Boden.
    „Ich versteh schon. Du kannst mich auch nicht gebrauchen. Niemand braucht mich.“ Ihre Stimme wurde immer leiser und trauriger“

    Aber zum Schluss wird ja dann doch alles gut.

    Diese Geschichte könnte ich mir gut als Text für ein Kinderbuch, vielleicht sogar ein Bilderbuch, vorstellen. Wenn man den richtigen Zeichner finden würde, ließe sich doch sowas bestimmt an einen Verlag verkaufen, was meint Ihr?

  2. An alle Community-Autoren: Schreibt doch mal was zur Story dieser neuen Kollegin! Ich dachte wir wären hier eine Gemeinschaft von Schreibenden und würden uns gegenseitig helfend zur Hand gehen!??

  3. Das ist echt langsam frustrierend, wenn bei 30 Community-Autoren nur 5 hin und wieder einen Kommentar abgeben und ansonsten sich die überwiegende Zahl ausschweigt… 🙁

  4. @Alle: Kommentare sind schön, aber keine Verpflichtung.

    @Detlef: Das kann ganz schnell lästig werden, zu allem seinen „Senf“ dazu zu geben.

    Schließlich wollen wir ja in erster Linie an unseren Texten arbeit, gerne auch mit Hilfe der anderen. aber eben nichts als Pflich, sondern als Chance zu nutzen. Wer diesen Kreis nutzt, gut, wer nicht, den möchte ich nicht zwingen und vielleicht ganz verlieren. Als wie immer, der goldene Mittelweg.

    Wir stellen keine Genregrenzen auf. Daher liegt es doch in der ntur eines jeden, das er z.B. als Krimi-Fan wenig zu Kätzchen oder fallenden Blättern äußern wird. Ist doch verständlich.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  5. Ich würde gerne mehr Storys lesen, aber ehrlich gesagt fehlt mir etwas die Zeit dazu, vor allem weil viele doch sehr lang sind.
    Die hier finde ich grade richtig, und man merkt, dass die Autorin Katzen mag, bzw. sich mit ihnen auskennt 🙂 Schöne Geschichte.

  6. Die Chinesen mögen auch Katzen – aber lieber im Wok!

  7. Ich wäre froh, ich könnte so malen oder zeichnen!

  8. Hallo zusammen,

    ich sage dann hier einmal: Schöne Zeichnung!!
    Aber mehr kommt auch nicht, denn bei meiner Meinung ist es geblieben, auch wenn sich diese nun für bestimmte Personen wiederholen dürfte: Ich vote im Oktober, lese auch dann erst alle teilnehmenden Geschichten und bilde mir eine Meinung. Ich möchte durch eventuelle Kommentare niemanden beeinflussen im Vorfeld. Kommentare können ja auch später noch geschrieben werden. Ich finde das verfälscht die Angelegenheit.

    Und Kommentare sollten doch auch besser von Besuchern geschrieben werden, die hier nicht immer unterwegs sind, oder?

  9. @ Schlumelinchen

    Im Prinzip hast du schon recht, aber solange es die nicht gibt, müssen wir hier aushelfen, damit die Verlage nicht denken, wir wären eine tote Seite! 😉

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