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Die aktuelle eXperimenta ist online und kann hier abgerufen werden

Liebe Leserinnen und Leser, warum haben wir nicht schon viel früher einmal eine komplette Ausgabe dem Nachwuchs gewidmet? Dies fragten wir uns in der Redaktion angesichts der zahlreichen Einsendungen zu unserer vorliegenden März-eXperimenta DreiKäsehoch. Die Wirkung unserer Themen, die 2017 ganz im Zeichen der Zahlen stehen, war uns bei
der Auslobung nicht bewusst. Umso schöner ist es anzusehen, wie die Jungen unter uns dieses Thema angehen. Ob im Familienverbund, wenn die Mutter und Kind im zahlreichen Schrift – und Malfundus stöbert, um uns Material einzusenden
oder der ein oder andere Autor in Erinnerungen an die eigene Kindheit schwelgt und eben dies zu Papier
bringt.

ZweiSamkeit – Die Februarausgabe der eXperimenta ist online:

Mit der Zweisamkeit ist das so eine Sache. Da sind Zwei, die Eins werden wollen, und doch – real betrachtet – immer nur Eins plus Eins bleiben können. Kernschmelze gibt es nur in der Physik und nicht jede Energie, die dadurch frei gesetzt wird, ist eine positive. Seit Menschengedenken gibt es Beziehungen zwischen Zweien. Partnerschaft in unserer modernen Gesellschaft scheint so selbstverständlich, dass sie individuell betrachtet, immer schwieriger zu realisieren ist, gerade weil doch alle anderen das so wunderbar hinzubekommen scheinen. Stellt sich jeder einmal selbst in Frage, im stillen Kämmerlein, in Diskussionen mit Freunden oder den medialen Social Communities, wird die Grenze deutlich, über die man dann doch nicht treten mag, kann, soll oder darf.

eXperimenta im Januar 2017

Die Zauber des Neuen, die Zauber des Unbekannten, schaffen neuen Welten Platz. Welten der Neugierde und der Freude: Das Neue ist auch die Veränderung. Manchmal wollen wir gar keine Veränderung, weil wir uns zu sehr an das Alte gewöhnt haben. Das Alte ist uns vertraut, das Neue … Versuchen sie es einmal: Lassen Sie das Alte einfach hinter sich und schaffen Sie Platz für unbekannte Kontinente des Lebens. Bereits die Ungewissheit des Unbekannten schafft Spannung – kreative Spannung. Viele gesellschaftliche Ereignisse liegen noch vor uns, von denen wir gar nichts wissen, wie sie aussehen. Vielleicht ist das Jahr 2017 auch eine Möglichkeit, die Karten neu zu mischen. Lassen wir das Alte hinter uns und wagen wir neue Wege in eine Zukunft des Miteinander und des Glücks ! Viel Freude im neuen Jahr wünscht Ihnen Rüdiger Heins.

ScheinHeilig – Die Dezemberausgabe der eXperimenta ist online:

Bereits der erste Gedanke, den ich mit dem Begriff Scheinheilig verbinde, ist negativ besetzt. Ich vermute mal, dass ich mit dieser Einschätzung nicht alleine bin, denn sonst würde die Verwendung des Wortes „Scheinheilig“ keine übereinstimmenden Assoziationen auslösen. Dabei erzeugen diese beiden Worte, wenn sie für sich alleine stehen eher eine positive Wirkung: der Schein und das Heilige ergeben auch einen Heiligenschein. Das klingt schon besser oder sollte ich sagen, spiritueller? Die Worte selbst sind eigentlich unschuldig. Es sind die Interpretationen, die wir in Begrifflichkeiten hineindeuten, um unser selbsterschaffenes Weltbild immer wieder zu bestätigen.

Die neue Ausgabe der eXperimenta HERBST 2016: HinterHaus ist jetzt auf unserer Homepage abrufbar!

Alltägliches besonders finden, wahrnehmen, was schon immer da war. Leben in einer Kleinstadt an der Mosel, für mich als gebürtige Norddeutsche seit Jahren ein spannendes Thema. Ich lebe dort, wo andere Urlaub machen, mein Alltag im Sommer ein permanentes Freizeitgefühl. Moselort, Weinbaugebiet, Jugendstilstadt. Ich lade Sie, liebe Leserinnen und Leser ein, die Winkel von Traben-Trarbach kennenzulernen. Die Hintertüren und Bruchsteinecken, Altes und Neues, das mir noch immer nicht alltäglich erscheint, sondern einzigartig, gerade auch oder weil durch mein Kameraobjektiv im Detail hervorgehoben. Doch spannen sämtliche beteiligten Autorinnen und Autoren den Bogen um ein Vielfaches weiter: Shakespeare, DaDa, Revolution und Widerstand, um nur einiges zu nennen.

Die Sommerausgabe der eXperimenta für Juli /August 2016 jetzt auf unserer Homepage abrufbar!

Liebe ist das Licht der Seele. Bereits in Shakespeares »Sommernachtstraum« begegnen wir, nüchtern ausgedrückt, dem Themenkomplex Liebe, Lust und Leidenschaft. Wer liebt hier wen, wer liebt hier wen nicht und warum liebt der oder die, die oder den nicht? Das sind die Irrungen und Wirrungen des William Shakespeare, der in seinem Sommernachtstraum, offen gestanden, viel Lärm um Nichts macht. Im aktuellen Shakespeare-Jahr 2016 (Shakespeare starb am 23. April 1616) ist dieser gute Mann der Liebe und der Leidenschaften vor 400 Jahren von der Bühne des Lebens abgetreten. Seine Irrungen und Wirrungen aber sind geblieben. Shakespeare in Love, Shakespeares »never ending tour«. Bob Dylan lässt grüßen.

Die aktuelle eXperimenta für Juni 2016 jetzt auf unserer Homepage abrufbar!

White Spaces – Weiße Räume. Zum ersten Mal begegnete ich diesen White Spaces bei Paul Auster. Der Text erschien mir zunächst nicht besonders spannend zu sein. Aber das irritierte mich nicht, denn ich finde auch langweilige Texte können etwas an oder in sich haben, das mich als Leser zum Weiterlesen animiert, in der Hoffnung, einem langweiligen Text doch etwas Spannendes abzugewinnen. Dieser nicht ganz so typische Paul Auster-Text hat eine Tiefe, die erst dann ihre Wirkung zu entfalten beginnt, wenn man ihn aus der Hand legt und er beginnt sich in der Fantasie des Lesers zu enthüllen. So zumindest war mein Zugang. Die White Spaces des Paul Auster erschlossen sich in und außerhalb von mir.

Die eXperimenta für April 2016 – „AnaLogie“ ist jetzt auf unserer Homepage abrufbar!

Das Analoge Zeitalter geht zu Ende, und die digitale Veränderung hat sich bereits flächendeckend auf unserem Planeten ausgebreitet. Von den grasbedeckten Hütten in Papua Neu Guinea, über die schottischen Highlands bis zu den Bankentürmen in Frankfurt am Main oder in New York sind die Menschen digital miteinander vernetzt. Das digitale Zeitalter ermöglicht uns bisher ungeahnte Möglichkeiten der Kommunikation. Wir sind überall und an jedem Ort erreichbar. Aber was bedeutet digitale Erreichbarkeit, wenn die (analoge) menschliche Nähe verloren geht? – Es scheint so, dass wir zu der letzten Spezies der Generation Analog gehören. Wir sind sozusagen analoge Dinosaurier, die vom Aussterben bedroht sind …

Die eXperimenta für März 2016 – „AusGeschlachtet“ jetzt auf unserer Homepage abrufbar!

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns literarisch und auch visuell mit Menschenrechtsverletzungen in der Vergangenheit und der Gegenwart. Da die Texte und Bilder genügend zum Thema aussagen, möchte ich mich an dieser Stelle mit aller Bescheidenheit zurückhalten, damit die Kraft der Worte, die Sie in dieser Ausgabe lesen werden, sich entfalten kann. (…) Für die Redaktion war es nicht einfach, die geeigneten Bilder für diese Ausgabe zu finden. Schließlich sind wir auf die Malerin Tanja Bonaventura-Kleber aufmerksam geworden, die mit ihren einfühlsamen Gemälden dem Thema die entsprechende Würde gibt, um nicht in einem voyeuristischen Klischee unterzugehen. Ihre Gemälde bedürfen keiner Erklärung …

experimenta FEBRUAR 2016: ArbeitsWelt ist online und kann hier abgerufen werden!

Einen nicht unerheblichen Teil unseres Lebens verbringen wir an unserem Arbeitsplatz. Ein Arbeitsplatz sichert die Existenzgrundlage, mit der wir unser Leben finanzieren. Temporär stellen wir Lebenszeit zur Verfügung, um damit ein Einkommen zu haben.

Eine gute Sache, dieser Tausch von Zeit und Geld. Dennoch scheint das Verhältnis Arbeit im Bezug zur Lebensqualität nicht mehr mit den Vorstellungen vieler Menschen übereinzustimmen. Zunehmend mehr Arbeitnehmer leiden unter den Bedingungen an ihrem Arbeitsplatz. Warum eigentlich? Darf man sich in seiner Arbeitswelt nicht mehr wohl fühlen?

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