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Literatur-Blog

Historisch

New York (Gebunden) Past & Present = 1928 till now von Balß, Ulrich – ZWEIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Tagebuchbriefe eines Deutschen in New York auf der Suche nach einem neuen Leben. 170 Fotos von damals und heute, begleitet von einem Soundtrack auf CD. Uber 100 Briefe verfasste Theodor Trampler in den 15 Monaten in New York an seine Frau zu Hause in Leipzig. Als Buchbinder und Fotograf mit eigenem Fahrrad in New York unterwegs, hinterließ Trampler ein herausragendes Dokument der Zeitgeschichte, einer Geschichte von Arbeitslosigkeit und Hoffnung. Autor Ulrich Balß arbeitet seit den 1980er Jahren mit seiner Firma JARO Medien als Musikproduzent und Verleger. Er bereiste die Welt von der Antarktis bis zur Südsee, vom Kilimandscharo bis China, stets seine Kamera dabei …

Zwei Völker – Zwei Staaten: Gespräch über Israel und Palästina – Bei uns jetzt zweimal im Preisrätsel.

Avnery wurde 1923 als Helmut Ostermann im westfälischen Beckum geboren, besuchte Schulen in Hannover und emigrierte im Alter von zehn Jahren 1933 mit seinen Eltern nach Palästina. Dort engagierte er sich zunächst in den Jahren 1938 bis 1942 in der Untergrundorganisation Irgun. 1948, im Gründungsjahr Israels, diente Avnery als Soldat der israelischen Armee und wurde zweimal schwer verwundet, was bei ihm ein grundsätzliches Nachdenken über Krieg und Frieden auslöste. Dieses endete mit einem neuen Selbstverständnis. Von nun an verstand sich Uri Avnery als Kämpfer für den Frieden. Zu diesem Zweck gründete er politische Organisationen, so zum Beispiel Gusch Schalom, der Friedensblock, für den er gemeinsam mit seiner Frau 2001 den Alternativen Nobelpreis entgegennahm …

Lorraine Fouchet Die Farben des Lebens – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Kim hat nach dem Tod der geliebten Großmutter keine Verwandten mehr. Nur ihr Verlobter Clovis ist stets an ihrer Seite. Dennoch wird Kim mit dem unerwarteten Tod der Katze (Spitzname der Großmutter) nicht fertig. In gewisser Weise stellt sich ihr die Frage nach dem Sinn des Lebens und das speziell bezogen auf das Älterwerden und das Alter an sich. So entschließt sich Kim dem Leben auf der kleinen bretonischen Insel Groix für einige Zeit zu entfliehen. An der Cote D’Azur wird sie Gilonne betreuen, eine ältere, vermögende Dame. Gilonne leidet an beginnender Demenz. Kim schafft es sehr schnell das Herz von Gilonne zu erobern, obwohl diese nicht gerade einfach ist. Aber Kim passt perfekt in ihre Liga der lustigen Rothaarigen und verlebt trotz der zu erledigenden Arbeit eine schöne Zeit …

DER UNFALL – Kurzgeschichte von Alex P. Jandra

Wenn man morgens aufwacht und sich in einer Höhle wiederfindet, statt in seinem Bett, dann ist das schon beängstigend. Wenn man später erfährt, dass man sich nicht mehr auf seinem Heimatplaneten befindet, sondern in den Träumen eines schlafenden Gottes, kann einen schon mal die Verzweiflung packen. Aber bei der Aufforderung, eben diesen Gott zu suchen, um ihn zu wecken, der Weg jedoch durch eine von Magie beherrschte Welt führt und offensichtlich nicht ungefährlich ist, zweifelt man an seinem Verstand. Sechs Wesen, darunter ein Kölner Student, passiert eben dies und nun sollen sie in den Träumen eines Gottes bis zu einem Ort vordringen, der TABHIRONAKEL heißt. Doch wer sind seine fünf Mitstreiter?

Tipp der Redaktion: Die Region als Hörkulisse: Prinz Rosa Stramin (Hörbuch) (Audio-CD) von Koch, Ernst / Hörbuch

Göttingen hat eine Universität, Marburg ist eine Dieses bekannte Zitat stammt aus dem Buch Prinz Rosa Stramin des hessischen Dichters Ernst Koch (1808-58). Die vorliegende Hörbuchfassung des Werkes befasst sich vor allem mit Kochs Kindheit in Witzenhausen und seinem Studentenleben in Göttingen. In der Kirschenstadt, hier verklärend Lenzbach genannt, hatte der Dichter sein achtes bis 14. Lebensjahr verbracht. In unterhaltsamer Sprache schildert er Anekdoten aus dem Schul- und Kirchenwesen des frühen 19. Jahrhunderts. Doch auch die Beschreibungen des studentischen Milieus in den 1820er Jahren sind hörenswert, und dies nicht nur für ein regionales Publikum.

Tipp der Redaktion: Caligulas Schwager (Gebunden): Das bemerkenswerte Leben des Höflings Marcus Vinicius von Berry, Stephan

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein römischer Senator Marcus Vinicius. Und Sie kommen aus einer angesehenen Familie mit besten Kontakten zum Palast. Schon Ihr Großvater hat sich die Nächte mit Augustus um die Ohren geschlagen, bei Zechgelagen und Würfelspiel. Wenn man Ihnen dann noch eine kaiserliche Prinzessin zur Frau gibt, dann sind Sie ganz oben angekommen, im innersten Zirkel der Macht. Denn jetzt sind Sie auch noch Caligulas Schwager. Obwohl Marcus Vinicius nicht zu den Großen der Geschichte zählte, spiegelt seine Biografie dennoch eine der spannendsten Epochen der römischen Antike, die iulisch-claudische Kaiserzeit von Augustus bis Nero wider. Als Senator und Höfling erlebte er viele politische Krisen der Epoche aus nächster Nähe mit.

DAS VERHÄNGNIS DER GOLDEN EAGLE – Kurzgeschichte von Thomas Vaucher

Das Schiff war urplötzlich aus dem Nebel vor ihnen aufgetaucht. Kaum hundert Schritt entfernt, schien es sich ihnen trotz der Flaute fast unheimlich schnell zu nähern. Es war eine Brigantine, ein Zweimaster von ungefähr dreißig Metern Länge, wie Leutnant Taylor sofort erkannt hatte. Doch das Seltsame daran war, dass niemand an Bord auszumachen war. Deck und Ausguck schienen verlassen zu sein und nicht einmal das Steuer war besetzt. Das Schiff schlingerte führerlos auf sie zu. Es waren auch keine Notsignale geflaggt worden, die Brigantine hatte die englische Flagge gehisst. – Taylor fuhr ein kalter Schauer den Rücken herab. Obwohl er sich auf einem der größten Kriegsschiffe der Gegenwart befand, bekam er es plötzlich mit der Angst zu tun …

Die Herzen der Männer (Gebunden) von Butler, Nickolas – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet. Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen.

BESUCH VON MEINEN LIEBEN FREUNDEN VON DEN ZEUGEN JEHOVAS – Eine Teuflische Shortstory von Mona Mee & Marianna Müller (sfb-Preisträger Platz 3 im Storywettbewerb 1/2016)

Heute Nachmittag klingelt es an unserer Haustüre. Genervt, da ich gerade dabei bin, mir meine Fußnägel zu lackieren, humpel ich zur Wohnungstür und werfe einen Blick durch den Spion: Ich sehe einen jungen Mann, etwa 25 Jahre alt, Brillenträger, groß, hager und schlaksig, mit einem pickeligen Gesicht. Neben ihm steht eine junge Frau, etwa 33-35 Jahre alt. Auf mich wirkt sie ziemlich unattraktiv, mit einem auffälligen Leberfleck über ihrem flaumigen Oberlippenbart. Beide stecken sie in dunklen, akkuraten Anzügen. Nachdem ich mich wiedermal darüber ärgere, dass irgend jemand der anderen Mieter diesen Leuten unten die Haustür geöffnet hat, öffne ich meine Wohnungstür einen Spalt breit. Die Frau fängt sofort an zu sprechen …

Empfehlung der Redaktion: Renoir – Das Leben ein Tanz (Gebunden) – Erschienen: Februar 2018

Pierre-Auguste Renoir, einer der produktivsten impessionisten, gehörte zum Kreis der Impressionisen wie Claude Monet, Alfred Sisley, Fr‚d‚ric Bazille und douard Manet, mit denen er anfänglich viel gemeinsam im Freien malt. Später liebte es Renoir gesellschaftliche Anlässe in Paris darzustellen und Lebensfreude in Bilder umzusetzen. Er wurde ab Mitte der 1870er Jahre ein erfolgreicher Porträtist der Pariser Gesellschaft, was ihm ein auskömmliches Leben ermöglichte. Als er an Rheuma erkrankte zog er sich ins milde Klima Südfrankreichs zurück. – Autorin Karin Sagner hat Kunstgeschichte und Germanistik in München sowie in Paris studiert und über Claude Monet promoviert.

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