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PRESSEMELDUNGEN: „Watsons Weltumsegelung mit 16“ UND: „14-jährige Laura Dekker: Und sie segelt doch“/ Redaktionstip zum Thema: Astrid Erdmann: Die Weltumseglerin.

1. PRESSEMELDUNG (ZITAT): 15.05.2010, 10:26 – sueddeutsche.de „210 Tage auf dem Meer, 23.000 zurückgelegte Seemeilen, ein gerissenes Segel: Mit ihrer Jacht Ella’s Pink Lady ist die jüngste Weltumseglerin der Geschichte wieder im Hafen von Sydney eingelaufen.  (…)“

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2. PRESSEMELDUNG (ZITAT): 12.03.2010, 10:07  – sueddeutsche.de – „Die niederländische Seglerin Laura Dekker gibt nicht klein bei: Die 14-Jährige will im Juli auf jeden Fall zu ihrer Rekord-Segeltour um die Welt starten – notfalls ohne gerichtliche Zustimmung.  (…)“

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Redaktionstip zum Thema:

Astrid Erdmann
Die Weltumseglerin


Verlag :      Delius Klasing
ISBN :      978-3-7688-2596-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      22,90 Eur[D] / 23,60 Eur[A] / 39,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      288 S., 1 Kte – 22 x 14,2 cm
Erscheinungsdatum :      01.2009

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In ihrem Reisejournal ist Astrid Erdmann der Magie des Segelns auf der Spur: Was bedeutet es überhaupt, mit einem Boot zu leben und zu reisen? Unterwegs erlebte sie nicht nur wundervolle, aber ebenso extreme Situationen, nicht nur die Fremde und Exotik, sondern entdeckte auch das eigene Ich.

Astrid Erdmann erzählt, wie sie das Meer, die Inseln und Menschen und das Leben mit Kleinbooten erfahren hat – als junge Frau um die Welt, als Mutter mit Kind in der paradiesischen Inselwelt der Südsee, aber auch ganz schlicht auf Reisen um ein paar Kaps nach Schottland, Bornholm oder innerhalb der Dänischen Südsee.

Ganz am Rande dokumentiert die Weltumseglerin Anregungen, Lösungsvorschläge und Lektionen, die das Segeln lehrt.

Astrid Erdmann, geboren 1945, ist in Düsseldorf aufgewachsen. Nach Studium und Beruf als Sportlehrerin heiratete sie als 24-Jährige den Weltumsegler Wilfried Erdmann und segelte mit ihm um die Erde. Weil ihr das einfache Dasein mit Booten in der puren Natur gefiel, setzte sie das Leben unter Segeln fort. Es folgten lange Törns in die Südsee, auf Nord- und Ostsee, kurze Reisen auf ihrem Hausrevier, der Schlei. Unbeabsichtigt wurde sie, über 40 Jahre hinweg, „Hauptmitwirkende“ in über einem Dutzend Bücher ihres Mannes.

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Updated: 28. Mai 2010 — 20:42

4 Comments

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  1. Im Alter von 14 Jahren allein um die Welt?!

    Ich bin da ein wenig hin und her gerissen. Zum Einen zolle ich dem Mädchen unumwunden enormen Respekt für seine Gesamtleistung. Auch wenn „allein“ heißt, dass sie zwar allein auf ihrem Boot war, aber umgeben von Begleitschiffen, die im Notfall einschreiten könnten. So macht man das doch heute. Oder etwa nicht? Wenn sie wirklich ganz allein auf weiter Flur war, dann ist der Gegenpol meiner Empfindung gefunden: Das immense Risiko, die… ja Verantwortungslosigkeit, eine junge Frau allein dem Ozean auszusetzen. Wenn sie unter solchen Umständen verschollen oder abgesoffen wäre, hätten alle aufgeschrien „Wie konnte man/sie nur?“

    So ist es doch mit allen Siegern/Visionären: Geht´s gut aus, sind sie Helden, geht´s schlecht aus, waren sie Spinner. Dies gilt für jedes Risiko. Im gesellschaftlichen, im politischen, in der Forschung und natürlich beim Militär. Jede erfolgreiche Idee ist ein Geniestreich, die gleiche Idee – wenn sie scheitert – als Irrsin betitelt wird. Schon seltsam wie schizophren manchmal geurteilt wird.

    Mit galaktisichen Grüßen
    galaxykarl

  2. Da stimme ich galaxykarl voll und ganz zu. Welcher Irrsinn ist das denn solch junge Menschen allein auf hohe See zu lassen? Die Gefahren, die dort auf sie warten sind undenkbar groß und ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass die jungen Menschen sich des Risikos und der Strapazen, die solch eine Reise mit sich bringt,in vollem Umfang bewusst sind.
    Die Eltern, die einer solchen Aktion ihrer Kinder zustimmen, sind in meinen Augen krank. Eigentlich müsste man Ihnen das Recht der Kindererziheung aberkennen.

  3. Das gilt dann aber für 95 % aller Eltern, die haben nämlich absolut keine Ahnung von Erziehung. Also all diesen Eltern das Erziehungsrecht aberkennen?

    Ich finde solche Eltern, die ihrer Tochter sowas erlauben, weniger schlimm als solche, die ihre Kinder zu Schlampen und Kriminellen verkommen lassen und sich einen Scheiss drum kümmern, was ihre Kinder so treiben. Und davon gibt es hunderttausende in dieser Republik. Ich finde, wir sollten erst dort mal für Ordnung sorgen und uns dann solchen extremen Einzelfällen widmen und was zu ändern. Die grosse Masse, die nicht in den Medien vertreten ist, die zählt wiel mehr, doch darum scherrt sich kein Schwein!

  4. @katziane:
    Tja, das naturgegebene Recht auf Erziehung impliziert halt leider nicht die Fähigkeit dazu. Wenn man als Eltern einigermaßen an Körper und Geist gesund ist und selbst eine vernünftige Erziehung genossen hat, wird man wahrscheinlich seine eigenen Kinder auch erfolgreich in die Adoleszenz begleiten dürfen. Und das ist genau mein Stichwort: Begleiten, nicht beherrschen!

    @Detlef:
    Zu der Seglerin muß man ja noch zufügen, dass das Mödel ein gerüttelt Maß an Selbstbewußtsein und Segel-Know-how mitbekommen oder sich selbst angeeignet haben muß. Das schafft man i.d.R. aber auch nur, wenn die Familie „funktioniert“. In Assi-Familien wird es sicher nicht zu solchen Leistungen kommen.

    Ich bin ein Befürworter des Schulfaches „Lebensführung und Erziehung“. Die Kinder sollten selbst erfahren, wie es eigentlich laufen sollte. Nicht als Schulmeisterung der Eltern, sondern als Vorbereitung auf spätere eigene Kinder. Wer als Eltern Alkoholiker hat, sieht jeden Tag ein schlechtes Beispiel, da sollte dann wenigstens in der Schule das Kind erfahren, was richtig ist.

    Wenn´s als Nebeneffekt eine Verbesserung der aktuellen – schlechten – Zustände bewirkt, umso besser! Bin halt ein unverbesserlicher Optimist.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

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