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Zum Tode Verurteilter in USA will erschossen werden / Buchempfehlung der Redaktion: „Todesstrafe USA – Die Geschichte der Todesstrafe“ von Michael Kahr.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): AFP „Erstmals seit 14 Jahren wird im US-Bundesstaat Utah wieder ein Todeskandidat durch Erschießen hingerichtet. Der 49-jährige Ronnie Gardner habe vor Gericht das Erschießungskommando statt der tödlichen Giftspritze als Hinrichtungsart gewählt, sagte sein Anwalt. Die Hinrichtung soll am 18. Juni stattfinden, wie eine Gerichtssprecherin sagte. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Leseempfehlung der Redaktion:

Michael Kahr
Todesstrafe USA

Die Geschichte der Todesstrafe

Verlag :      Michael Kahr
ISBN :      978-3-935678-01-8
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      19,90 Eur[D] / 21,90 Eur[A] / 21,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      200 S. – 14,8 x 21 cm


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In keiner westlichen Demokratie werden noch Todesstrafen oder gar Hinrichtungen verhängt und vollzogen mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Todesstrafe ist von je her in den Gesetzen der meisten amerikanischen Bundesstaaten verankert. Bereits während der Entstehung der ersten Siedlungen im heutigen Virginia war es üblich, Verurteilte mit dem Galgen zu exekutieren.

Mit Beginn der Industrialisierung wollte man auch den Exekutionsprozess der neuen Zeit anpassen und perfektionieren. So wurde Ende des 19. Jahrhunderts der „Elektrische Stuhl“ als „schnelle und humane“ Hinrichtungsmethode eingeführt und während der kommenden drei Jahrzehnte in den meisten US Bundesstaaten angewendet. Später wurden auch die Gaskammer und die tödliche Injektion bei Exekutionen eingesetzt.

Das vorliegende Buch führt den Betrachter systematisch durch die Geschichte dieser Strafe in den USA und lässt ihn erkennen, dass sie zu den Vereinigten Staaten von Amerika gehört, wie der Colt und die Demokratie.

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Updated: 28. April 2010 — 11:18

2 Comments

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  1. Lest mal diesen Text über einen US-Todeskandidat der 40 Minuten lang qualvoll an einem Herzinfarkt stirbt weil die Beteiligten zu dumm waren eine Vene anzustechen und ausserdem ein ungetestetes Mittel mit fatalen folgen benutzten:

    https://de.nachrichten.yahoo.com/tod-misslungener-hinrichtung-usa-herzinfarkt-063937052.html

    Soviel dazu, dass Hinrichtungen keine Folter sei…

    Was sagt Ihr?

  2. Ich schlage hier mal vor, dass sich alle Menschen, die sich sowas nicht weiter bieten lassen wollen, ab sofort sämtliche Kontakte ablehnen, bei denen Staaten involviert sind, die die Todestrafe ausführen, d.h.: keine Geschäfte mehr mit denen, keine Käufe von Öl oder sonstigen Produkten, keine Verkäufe jeglicher Art mehr an solche Staaten, will sagen: vor allem sofort den Verkauf von Waffen an solche Staaten einstellen! Dabei ist es egal ob westliche oder andere Staaten Menschen hinrichten: sofort alle geschäftlichen Beziehungen einstellen!

    Was meint Ihr?

    Hier die Meldung, die mich auf die Idee brachte:

    https://de.nachrichten.yahoo.com/saudi-arabien-richtet-47-wegen-terrorismus-091542648.html

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