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Zahl der Hartz-IV-Aufstocker weiter gestiegen! * BESTELLTIPP DER REDAKTION: Jukschat, Nadine – „Tja, darf eben nischt dazwischen kommen.“ Zur individuellen Bewältigung des Lebens als working poor. Eine qualitative Studie.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): Von Hendrik Schmidt AFP – Fr., 13. Mai 2011 – “Die Zahl der Erwerbstätigen, die aufgrund ihres niedrigen Einkommens zusätzlich Arbeitslosengeld II beziehen, ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Das geht aus aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die AFP vorliegen. Die „Bild“ berichtet, die Gesamtzahl der sogenannten Aufstocker habe 2010 durchschnittlich 1,383 Millionen betragen, 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr und 13 Prozent mehr als 2007. (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Jukschat, Nadine
„Tja, darf eben nischt dazwischen kommen.“

Zur individuellen Bewältigung des Lebens als working poor. Eine qualitative Studie.

Verlag :      Tectum
Website: http://www.tectum-verlag.de
ISBN :      978-3-8288-2152-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      24,90 Eur[D] / 24,90 Eur[A] / 38,10 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang :      ca. 125 S. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 12.2009

Medien :
Inhaltsverzeichnis(PDF)

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Erwerbstätigkeit und Armut – diese zwei Worte sollten einander eigentlich ausschließen. Doch über zwei Millionen Menschen in Deutschland zählen zu den „working poor“, den erwerbstätigen Armen. Und ihre Zahl wächst. Die Zunahme unsicherer Beschäftigungsverhältnisse und der Anstieg von Niedriglohnjobs sind nur die augenscheinlichsten Gründe dafür. Lange haben Wissenschaft und Politik das Problem übersehen. Doch in den vergangenen Jahren ist es zunehmend in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt.

Nadine Jukschat lässt in ihrer kultursoziologischen Studie die zu Wort kommen, die in der öffentlichen Debatte bisher kaum gehört wurden. Die Betroffenen selbst. Anhand von ausführlichen Interviews mit erwerbstätigen Armen analysiert sie, was es für diese Menschen bedeutet, arm trotz Arbeit zu sein und mit welchen Strategien sie ihren Alltag meistern. Das Ergebnis sind eindrucksvolle Portraits, die nicht nur von den alltäglichen Sorgen und Nöten der working poor erzählen, sondern auch viel über die Gesellschaft verraten, in der wir leben.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Updated: 13. Mai 2011 — 20:22

7 Comments

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  1. Ich kann das nur bestätigen: die Großen stecken sich die Kohle ein, Abfindungen, Millionbeträge und wir kleinen müssen die Arbeit machen und können trotzdem nicht unsere Miete bezahlen. Dann müssen wir zur Arge und aufstocken, und dort wird man dann wieder wie Dreck behandelt und durchleuchtet, obwohl man ja eigentlich zur arbeitenden Bevölkerung gehört.

    Wie ergeht es Euch? Bin ich eine Ausnahme?

  2. Schade dass ich hier keine Antwort bekomme von Euch! Ist das zu intim?

  3. Hallo Corinna,

    das ist Deutschland live. Über Geld spricht man nicht (uh, wie versnobt). Ich bin in 33 Jahren Berufstätigkeit auch schon mal ohne Anstellung gewesen. Waren zwar nur wenige Monate, aber danke, das hat mir gelangt. Das Beste war der Spruch des Beamten in der damals noch Arbeitsamt genannten Behörde. Achtung, O-Ton: „Was machen Sie hier für einen Wind? Nun ruhen Sie sich erst mal aus und in ein paar Monaten schaun wir dann mal, was Sie so machen könnten. Überhaupt weiß ich gar nicht, was Sie wollen. Sie bekommen doch mehr Arbeitslosengeld als ich verdiene.“

    Nach dem Spruch fiel mir erst mal die Kinnlade runter. Dann mein Konter: „Es tut mir leid, dass Sie nur Beamter sind und kein anständiges Gehalt bekommen. Aber ich habe meinen Beruf von der Pike auf gelernt, hab meinen Meister gemacht und hab mich stets weitergebildet. Entsprechend war mein Einkommen und daher nun das in Ihren Augen hohe Arbeitslosengeld.“

    Hab mich dann umgedreht und mir selbst eine neue Anstellung (zwei Wochen später) gesucht. Im Grunde kannst due das AA oder heute die Arge völlig vergessen. Frustrierte Nixkönner, keine Ahnung von irgendetwas, vollgepumpt mit Neid und sinnfreien Vorschriften. Und die sollen 3 Millionen Arbeitssuchende in Lohn und Brot bringen? Bitte, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber das sind vielleicht 2 von Hundert, der Rest sind Luschen.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

    P.S. Manchmal dauert es halt, bis jemand einen Kommentar beantwortet.

  4. Cool, Galaxykarl 🙂
    Arbeitsamt ist Schrott, ich hatte vor ein paar Jahren auch schonmal das Vergnügen. Andererseits kann man solche Typen hervorragend in Büchern verarbeiten – vielleicht brauchst du ja noch einen unfähigen römischen Feldherrn für dein Buch, Werner 😉

  5. Band 1: „Tuan mac Ruith – Druide der Spiegelkrieger“ hat fast alle Römer in Britannien plattgemacht.

    Und gerade heute hatte ich drei – hoffentlich glorreiche – (Teil)Ideen für …

    Band 2: „Arianrhod mac Ruith – Königin der Spiegelkrieger“.
    Band 3: „Brannon mac Ruith – Dämon der Spiegelkrieger“.

    Saucool oder?

    Wie machst du deine Überarbeitungen von Rohtexten?

    mgg
    Cameo 😉

  6. Felis Breitendorf

    Spionage? 😉

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