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PRESSE: Schwächen, die Lebenszeit kosten! / Buchtip der Redaktion: „Genuss oder Sucht? – Aufgeklärter Umgang mit Alkohol und Zigaretten“ von Almut Lippert.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): Yahoo! Magazin – 02. Mai 2010: „Jeder weiß, wie ungesund Zigaretten und Alkohol sind. Wie drastisch verkürzen sie aber das Leben? (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Almut Lippert
Genuss oder Sucht?

Aufgeklärter Umgang mit Alkohol und Zigaretten – Materialien für Jugendliche

Verlag :      Verlag an der Ruhr
ISBN :      978-3-8346-0663-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      19,50 Eur[D] / 20,00 Eur[A] / 34,20 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      80 S. – 29,7 x 21,0 cm
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 09.02.2010

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Kurzbeschreibung:
Was sind Haschisch, Kokain und Ecstasy? Drogen natürlich, werden Sie als Antwort erhalten. Aber sind die Reaktionen von Jugendlichen bei der Frage nach Alkohol und Zigaretten genauso eindeutig? Sicherlich nicht, denn diese so genannten Volksdrogen werden meist unterschätzt und von der Gesellschaft eher als harmlos eingestuft. Nur, wer verantwortungsvoll und bewusst mit diesen Alltagsdrogen umgeht, kann sich gegen Sucht schützen! Dieses Buch hilft Lehrern, den Jugendlichen die nötige Sensibilität für die Problematik zu vermitteln und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Jugendgerecht und alltagsnah wird der Konsum der vermeintlichen Genussmittel beleuchtet und analysiert. Durch Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins lernen die Jugendlichen, sich besser dem Gruppenzwang zu widersetzen. Eine gezielte Aufklärung rüttelt auf, macht rechtliche und gesundheitliche Konsequenzen sichtbar und regt zu einem risikoarmen Konsum an.

Autoreninfo über Almut Lippert:
Dipl.-Psych. Dr. Almut Lippert, geb. 1966, Psychologische Psychotherapeutin, absolvierte Weiterbildungen zur Verhaltens- und Hypnotherapeutin sowie dem NLP-Master. Weiterhin ist sie anerkannte Trainerin für die Motivierende Gesprächsführung (MINT). Ein Schwerpunkt ihrer klinisch-therapeutischen Tätigkeit liegt in der Behandlung von Menschen mit Alkohol- und Medikamentenproblemen. Weiterhin ist sie als Dozentin im Fort- und Weiterbildungsbereich sowie als Supervisorin tätig.

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Updated: 21. Mai 2010 — 11:31

5 Comments

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  1. Felis Breitendorf

    Man müsste auf jeder Zigarettenpackung von Gesetz her draufschreiben, wieviel Lebenszeit diese eine Packung im Durchschnitt dem Raucher an Lebenszeit kostet, und das selbe müsste für alle Volksdrogen gelten! Aber das würde der Gesetzgeber ja niemals wagen, denn dann würde er ja gignatische finanzelle Mittel verlieren, die als Steuern auf solche Produkte erhoben werden.

  2. Das ist etwas blauäugig, oder Felis. Heutzutage weiß glaube ich jeder, wie schädlich Zigaretten sind. Denn jetzt steht bereits drauf, dass es tödlich wirken oder beispielsweise Krebs verursachen kann. Meine Nichte hat mich mal ganz geschockt beiseite genommen und mit Tränen in den Augen gesagt „ich glaub, Mama will nicht mehr leben“. Auf meine Frage, wie sie darauf komme, hielt sie mir damals die Zigarettenschachtel unter der Nase, die sie aus dem Müll gefischt hatte. Damals konnte sie gerade richtig lesen. Und noch vor 15 Jahren hätten wir vermutlich auch nicht gedacht, dass SO etwas irgendwann mal draufstehen könnte.

    Das Problem bei der Sache ist, dass die Auswirkung in den seltensten Fällen sofort und auf Dauer spürbar ist. Natürlich kann man von bestimmten Drogen bei der ersten Einnahme süchtig werden. Aber was beispielsweise Zigaretten und Alkohol angeht, dann sind die Folgen (sofern man sich nicht gerade am Komasaufen beteiligt) i.d.R. erst sehr viel später spürbar. Und dann denken viele, dass es sowieso nichts mehr bringt, dann noch aufzuhören.

    Also glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass so ein Aufdruck sehr viel bewirken und für die angesprochenen gigantischen Steuerausfälle sorgen könnte. Ich möchte sogar behaupten, dass der eine oder andere Raucher dann sagt: Und? Weißt Du denn wie alt ich werde? Wenn ich 120 werden würde, kann ich es immer noch auf stolze 80 bringen, wenn ich rauche.“

  3. Vielleicht sollte man den Gebracuh der Drogen einfach sozial ächten. Ich war zum Beispiel heute auf der Post und habe mein Postfach geleert, da kam mir einer entgegen und stank wie eine Schnapsfabrik, dem habe ich ganz klar gesagt, dass er nach Alkohol stink so das einem fast schlecht wird, wenn man das riechen muss! Der hat vielleicht Augen gemacht, der hat mch angeschaut und war absolut sprachlos…

  4. Sozial ächten? Ich weiß nicht. Damit wird er in die Verbotsecke gestellt und leider ist es ja bei vielen so, dass er dann erst richtig interessant wird.
    Die Frage ist wohl immer, warum jemand überhaupt süchtig wird – sei es mit Alkohol, Tabak, harten Drogen oder auch Essen oder dem Gegenteil davon. Wäre unsere Gesellschaft emotional gesund, hätten wir wohl weit weniger mit Suchtproblemen zu kämpfen als so, wie sie sich in den letzten 100 Jahren gewandelt hat.

  5. Weil denen das von ihren Eltern so vorgelebt wird, und weil die Vorbilder der Medien für die Leute unerreichbar werden und sie das dann aus reinem Frust tun, da sie sich wie Verlierer fühlen.

    Meiner Meinung nach müsste man mal hinterfragen, ob es rechtens ist, was da den Leuten als erreichbares Ziel vorgegaugelt wird.

    Es gibt inzwischen Studien, die besagen, dass inzwischen schon – im Gegensatz von vor noch ein paar Jahren – ein Mangel an Lehrlingen besteht in unserem Land.

    Dabei stellte man fest, dass viele Schulabfänger heute garnicht mehr Ausbildungsfähig sind, da sie weder Lesen können, noch rechnen, noch einen fließenden Satz aussprechen.

    Zum anderen sehen solche Menschen, dass auch ihre Eltern ein Leben lang von Stütze sich ernähren konnten und ausserdem bilden sich viele dieser Kids ein, dass ihre Chancen auf einen Ausbildungplatz zwar gleich Null sind, sie aber vielleicht ein Superstar in einer der vielen TV-Casting-Shows werden können.

    Da sie ja niemals einen gesunden Menschenverstand gelehrt bekamen, weder von den Eltern noch von den Schulen und von den Medien schon garnicht, und sie auch des Rechnens nicht mätig sind, glauben sie tatsächlich, dass eine Chance von 1 : 30.000 eine gute Chance wäre, ein Superstar zu werden!

    Und wenn dass dann nach einigen Versuchen nicht klappt, kommt die grosse Frustration und dann funktioniert das Belohnungssystem im Gehirn nur noch über den Drogenkonsum, legale oder illegale…

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