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WORLD-OF-MOUTH-SPECIALS – VIRALE HIGHLIGHTS – ein Artikel von Felix Holzapfel und Klaus Holzapfel. – FÜNF BUCHEXEMPLARE DER BEIDEN AUTOREN VON DEM UNTEN AUFGEFÜHRTEN TITEL ANSCHLIESSEND BEI UNS IM PREISRÄTSEL!

WORLD-OF-MOUTH-SPECIALS – VIRALE HIGHLIGHTS

Ein Artikel

von

Felix Holzapfel und Klaus Holzapfel

Einer der zentralen Erfolgsfaktoren in Sozialen Netzwerken wie facebook besteht in der Schaffung von Gesprächsstoff. Geschichten, Spaß und Unterhaltung, die man vergnüglich mit Freunden teilen kann – keine plumpe Werbung. Es wird über fast alles gesprochen, solange es nicht im Gewand der Corporate Communications daherkommt …

Einer der zentralen Schlüssel zum Marketingerfolg in Sozialen Netzwerken wie Facebook besteht in der Schaffung von Gesprächsstoff. Die Nutzer wünschen sich Spaß, Unterhaltung, Dinge und Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilen können und dergleichen mehr. Nur eines wünschen sie sich in diesem Umfeld für gewöhnlich eben nicht: plumpe Werbung. Wenn überhaupt darüber gesprochen wird, dann in der Regel nicht in der Form, wie es sich Unternehmen wünschen.

Die Kunst besteht also darin, Maßnahmen zu schaffen, die eine Brücke zwischen den Wünschen und Verhaltensmustern der Nutzer auf Facebook und den Inhalten schlägt, die ein Unternehmen transportieren will. Klingt kompliziert? Das ist es offen gesagt auch.

Hierbei ist eine Kombination aus »Storytelling«, um die Ecke denken sowie frechen, lustigen, ungewöhnlichen und eben alles andere als zu simpel gestrickten und langweiligen Inhalten gefragt.

Wir sprechen hierbei von Word-Of-Mouth-Specials. Das sind spezielle Aktionen, welche zum Mitmachen anregen und für Gesprächsstoff sorgen. Dabei kann es sich um ein Spiel, eine Applikation, ein unkonventionelles Voting, eine Microsite, virale Videos und vergleichbare Inhalte handeln. Diese Aktionen haben also eine breite Spanne. Sowohl thematisch, inhaltlich als auch von den erforderlichen Ressourcen her. Sie dienen als Ergänzung zur fortlaufenden Kommunikation via Postings auf der Timeline einer Seite und helfen die Viralität entscheidend zu verbessern.

Achtung – Ideen-Weichspüler aufgepasst

Zu Beginn steht auch bei dem Thema Word-Of-Mouth-Special erst einmal die Idee. Leider gibt es hier keine einfache Anleitung, wie zum Beispiel zum Aufbau einer Facebook-Seite oder Integration von Facebook-Funktionen in eine Website. Denn die besten Ideen entstehen oft an Plätzen und zu Zeitpunkten, wo man es am wenigsten erwartet. Aus unserer Erfahrung können wir nur sagen, dass es hilfreich ist, erst einmal ein positives Klima zu schaffen. Dabei sollten sämtliche Ideen zugelassen (gelegentlich entstehen aus den auf den ersten Blick unmöglichsten Ansätzen richtig gute Aktionen) und wirklich vollkommen losgelöst vom Tagesgeschäft und allen Kampagnen gedacht werden, die man bisher selber durchgeführt hat.

Manchmal ist es hilfreich, sich Kampagnen aus anderen Branchen anzusehen, die einem gefallen haben. Auch im Web 2.0 sind Copycats nicht gerne gesehen, die einfach die Kampagne eines anderen Unternehmens kopieren. Aber beobachten und lernen heißt ja nicht gleich nachmachen. Und das Rad immer wieder neu zu erfinden, ist nun einmal leider unmöglich und oft auch schlichtweg nicht erforderlich. Denn durch die Denkanstöße verschiedener Kampagnen, die einem gefallen haben, entstehen in Kombination mit den eigenen Ideen oftmals vollkommen neue Ansätze.

Woran erkennt man aber nun eine gute Idee? Richtig gute Word-Of-Mouth-Specials haben oft eines gemeinsam: Am Anfang gibt es viele Stimmen, die sagen: »Das können wir nicht machen.« Durch solch ein Feedback solltest du dich also nicht abschrecken, sondern eher ermutigen lassen. Prinzipiell ist es wichtig, dass man die Ideen nicht zu sehr »weichspült«, um es jedem recht zu machen. Solche Kampagnen sind in der Regel zum Scheitern verurteilt. Denn sie werden schlichtweg zu langweilig. Hier muss man einfach einmal die Unternehmensbrille abnehmen und sich in den Nutzer versetzen. Klingt trivial und wie eine Binsenweisheit. Ist es aber nicht. Und leider wird dies immer wieder vernachlässigt.

Just do it – Nicht zögern, machen!

Wenn man sich auf eine oder mehrere Ideen eingeschossen hat, kann man ewig diskutieren, planen, feinschleifen, alles noch einmal verwerfen, neu planen und so weiter. Oder man kann es einfach mal machen. Und genau das raten wir Unternehmen in diesem Umfeld. Word-Of-Mouth-Specials lassen sich nur bis zu einem gewissen Grad planen. Springt der virale Funke wirklich über oder nicht? Garantie gibt es hierbei keine. Das Motto lautet oftmals »Probieren geht über studieren« oder eben »Just do it«.

Der große Vorteil: Viele dieser Ideen lassen sich auf Facebook relativ unkompliziert umsetzen. In der Regel sind keine großen personellen und finanziellen Ressourcen erforderlich. Außerdem kann man teilweise die Nutzer selber aktiv in den Prozess der Ideenfindung einbinden.

Beispiel: Wir überlegen gerade eine Sonderaktion auf unserer Facebook-Seite durchzuführen. Hier sind einige unserer ersten Ideen. Welche gefällt Euch am besten? Welchen Claim soll die Aktion haben? Soll die Aktion …?

Meistens freuen sich die Fans nicht nur, in einen solchen Entscheidungsprozess eingebunden zu werden, sondern sie bringen auch noch ihre eigenen Ideen ein.

KISS & Style – Zentrale Erfolgsfaktoren auf Facebook (und darüber hinaus)

Zu guter Letzt zwei Faktoren, die auf den ersten Blick mehr als logisch klingen, auf den zweiten Blick, aber nur bei wenigen Aktionen ausreichend bedacht werden. Dabei hat die Praxis gezeigt, dass diese beiden Punkte als zentrale Faktoren für erfolgreiche Kampagnen dienen – sowohl auf Facebook als auch darüber hinaus.

KISS – Keep It Simple And Short: Zahlreiche Kampagnen spielen mit ausgefuchsten Storys, mehrstufigen Konzepten, unglaublichen technischen Möglichkeiten und interaktiven Elementen. Doch hierbei ist große Vorsicht geboten. Denn es sollte nicht darum gehen, was technisch möglich ist und wie super kreativ ein Unternehmen oder eine Agentur ist, sondern vielmehr darum, was sich Nutzer wünschen – bewusst oder unbewusst. Und das ist oft Einfachheit. Menschen sind es heute gewohnt, im Vorbeigehen »Mikro-Informationshappen« zu konsumieren. Hier bleibt nur wenig raum für komplexe Botschaften. Man muss die Aufmerksamkeit der Nutzer bereits mit ihrem ersten Blick gewinnen. Denn bei dem zweiten Blick ist es oft schon zu spät – und der Nutzer weg. Gleiches gilt, wenn Applikationen vom Ablauf her zu kompliziert gestaltet sind. Man kann den Nutzern im Social Web unzählige Wahlmöglichkeiten bieten. Doch erfolgreiche Kampagnen beschränken sich auf die wesentlichen Dinge und Funktionen. Nur so entsteht für den Nutzer ein möglichst einfacher und somit angenehmer Prozess.

Style – Design auf zwei Ebenen: Ein weiterer Punkt an dem leider viele gute Ideen scheitern ist das Thema Design. Auch im Social Web gilt: Das Auge isst mit. Unternehmen versuchen oft, bei der Gestaltung zu sparen. Steht doch die Idee im Mittelpunkt. Doch ganz so einfach ist es leider nicht. Die beste Idee kann an einem schlechten Design scheitern. Und die schlechteste Idee dank eines gelungenen Designs erfolgreich sein. Und das sowohl im Hinblick auf die Oberflächengestaltung als auch das Design von Prozessen. Daher unser Tipp, den wir auch stets unseren Kunden geben: Bitte nicht am falschen Ende sparen und ausreichend Ressourcen in den Bereich Style investieren. Es lohnt sich!

Copyright © 2012 Text und Autorenfoto by Felix Holzapfel und Klaus Holzapfel


BUCHEMPFEHLUNG DER AUTOREN:

Holzapfel, Felix / Holzapfel, Klaus
facebook – marketing unter freunden

dialog statt plumper werbung

Verlag :      BusinessVillage
ISBN :      978-3-86980-166-7
Einband :      Paperback
Preisinfo :      29,80 Eur[D] / 31,80 Eur[A] / 49,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 24.04.2012
Seiten/Umfang :      ca. 304 S. – 24,0 x 17,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      4. Aufl. 05.2012
Gewicht :      480 g

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Facebook hat unser Welt revolutioniert. Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit auf dem wohl populärsten Social Network. Von Jung bis Alt, vom Schüler bis zum Manager, über alle Gesellschaftsschichten hinweg – überall auf der Welt.

Eine große Herausforderung für Unternehmen, denn Facebook revolutioniert auch das Marketing. Mitwirkung und Partizipation sind die Schlüsselwörter. Kommunikation mit Kunden findet auf Augenhöhe statt. Konsumenten werden zu aktiven Mitgestaltern von Marketing, Produkten und sogar Marken.

Die neue 4. Auflage des Standardwerks zeigt wie die neuen Social Plugins wie Open Graph oder der aktuelle Meilenstein Timeline vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen, Informationen zu vernetzen, attraktiven Mehrwert zu schaffen, und katapultieren das Social Web für Unternehmen und Nutzer auf die nächste Stufe. Felix und Klaus Holzapfel, Experten für alternative Marketingstrategien, erklären, wie sie diese neuen Technologien und Werkzeuge einsetzen, was die User in sozialen Netzwerken machen, wie man sich mit ihnen „verbrüdert“, was man alles von ihnen lernen kann und wie man sie aktiv in die eigene Marketingstrategie integriert. Denn nur wer Facebook verstanden hat, kann sich positionieren und Kampagnen entwerfen, die nicht nerven, sondern als gern gesehener „Freund“ von sich reden machen.

Dieses Buch führt Sie durch die Welt des Social Networks Facebook. Es zeigt, wie Sie Facebook in Ihr Marketing integrieren und welche Werbe- und Kommunikationsmöglichkeiten es bietet. Anhand zahlreicher internationaler Praxisbeispiele – von großen Marken bis hin zum Ein-Mann-Unternehmen – zeigen die Autoren, wie man die neuen Herausforderungen in Marketing, Kommunikation und PR bewältigt und sich ein Millionenpublikum erschließt – weltweit.

Diese komplett überarbeitete und stark erweiterte 4. Auflage ist gegenwärtig wohl das aktuellste Buch zum Thema. Ihre Zielgruppen sind auf Facebook! Und wo sind Sie?

Felix Holzapfel ist Geschäftsführer der deutschen Niederlassung von conceptbakery. Die Agentur ist auf die Entwicklung alternativer Marketingstrategien für Unternehmen in Deutschland und den USA spezialisiert. Er hat sich einen Namen als Autor und Co-Autor mehrerer Bücher gemacht und ist gefragter Referent für unkonventionelles, digitales und medienübergreifendes Marketing.

Klaus Holzapfel lebt seit 1997 in den USA und ist Geschäftsführer der Marketingagentur conceptbakery llc in Denver, CO. Diese ist auf die Entwicklung und Umsetzung außergewöhnlicher Konzepte in den Bereichen Guerilla und Social Media Marketing spezialisiert. Außerdem ist er Experte für die Verbindung von Werbemaßnahmen mit einem guten Zweck und Gründer der Non-Profit-Organisation Ubuntu Now.

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Preisrätsel 5 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!):  In der wie vielten Auflage erscheint der vorliegende Band inzwischen? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 500 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen!

Gewonnen hat: Heiko Thomas, Mario Bergmann, Philip Busch, Olaf Horn und Peggy Engels. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern.

Updated: 3. August 2012 — 16:17

22 Comments

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  1. Was sagen denn jetzt die facebook-Fans unter unseren Community-Autoren?

  2. Ich nutze G+. 😉

  3. Vielleicht bin ich paranoid, aber ich denke, es ist anonymer, wenn ich mich auf den Marktplatz stelle, TV und Zeitung anrufe und die Hosen runterlasse, als mich bei facebook und Konsorten reinzustellen.

  4. Was meinen denn unsere anderen Community-Autoren zu dieser Position von Leon? Auf her mit Euren Meinungen!

  5. Facebook ist nur ein weiteres Puzzleteil weltweiter Präsentationsmöglichkeiten. Es muss uns allen klar sein, das ALLES WAS WIR INS NETZ STELLEN FÜR ALLE SICHTBAR IST UND BLEIBT!

    Also FB nicht verteufeln, sondern – bewusst und überlegt – nutzen! Wie haben unsere Altvorderen gesagt? „Erst nachdenken, dann handeln!“

    Allerdings sollte man sich auch immer vor Augen halten, dass „die unglaublichen Chancen und Möglichkeiten des Internets (IT-Blabla)“ wie Seifenblasen sind: wunderschön, fantastisch, vielleicht auch manchmal in Geld umsetzbar … aber auch innerhalb eines Sekundenbruchteils – BLUBB – verschwunden.

    mgg
    galaxykarl

  6. Komt mir alles so vor wie die Firmen, die Geld dafür verlangen, wenn sie einem mitteilen wollen mit welchen Lottozahlen man den Hauptgewinn erreicht. Ich frage mich nur, warum tippen die nicht einfach selbst diese angeblichen Gewinnzahlen? Für mich ist alles eine einzige Verarsche. Hier will man auf Kosten der Kleinen, die eigentlich nur kommunizieren wollen, sich die Taschen mit Geld vollmachen. Abartig! Für mich ist das alles menschenverachtend! Wann kolabiert denn endlich der Finanzmarkt? Es wird nur immer geredet und jeder will es am besten wissen. Ich für meinen Teil warte nur noch auf den Großen Knall. Dann sprechen wir uns wieder! 🙁

  7. Ich sehe gerade im TV wie der Brüderle meint alles wird weitergehen, die Griechen sollen selbst sehen, wie sie ihre Probleme lösen. Echt pervers, was der Mensch hier treibt.

  8. Also …? Nicht FDP wählen!

    Ich habe heute im Radio gehört, das wir Deutschen einen Schuldenberg von knapp 2 Billionen Euro aufgetürmt haben. Halt, nein, nicht WIR Deutschen, sondern unsere Politiker.

    Jede Firma wäre längst pleite und vergessen. Nur Staaten bringen es fertig, solche Schuldenmassen aufzuhäufen. Wie? Na, schaut euch doch die Pappnasen doch an.

    mgg
    galaxykarl 🙁

  9. Martina Möchel

    Der Beweis für die Unfähigkeit der Verantwortlichen. Ich habe gelernt, dass man nicht mehr ausgeben soll, als man einnimmt. Wenn es ihr eigenes Geld wäre, würden sie das niemals machen. Aber mit uns kann man es ja machen, wir Schafe.

  10. Facebook brauche ich nun gar nicht. (Gut, möglicherweise noch nicht.) Auf jeden Fall sollte man sorgfältig die AGBs studieren … und damit rechnen, dass die ganz fix geändert sind 😉 und seine Bilder, Texte, Videos ruckzuck für Werbung o.ä. benutzt wird. Brrrr.

  11. Ich kann mich noch erinnern, wie wir jungen Leute damals reagiert haben als eine Volkszählung gemacht werden sollte. Die Fragen damals waren echt harmlos im Vergleich zu dem was auf Facebook von den Leuten heute steht.

    Merkwürdig wie sich die Generationen der jungen Leute unterscheiden. Die jungen Leute heute sind so angepaßt, finde ich. Keiner begehrt mehr auf. Wie kalt die Menschen und die Zeit geworden sind, erstaunlich, das hätten wir damals niemals gedacht als wir für viele gute Sachen eingetreten und gegen viele schlechte Sachen protestiert haben, das junge Menschen mal so gleichgültig sind, gegen über dem, wie die Politik mit ihnen umgeht.

    Offenbar funktioniert die Taktik der Politiker, dass man sich nicht mehr gegen sie verbündet, denn dieses Wort scheint ein Fremdwort geworden zu sein für die allermeisten Jugendlichen. 🙁

  12. Irene? Gucksd du keine Nachrichten? Die Leute begehren nicht mehr auf? Hallo?

    Occupy in USA, Aufstände in Griechenland, der ganze arabische Frühling? der Fall der DDR?

    Und in Deutschland? Proteste gegen Stuttgart 21 (OK, leider erfolglos), Volksabstimmung gegen die 3. Startbahn am Münchner Flughafen (abgewählt!! und zwar von den Münchnern, solidarisch mit ihren Mitbürgern im betroffenen Umland), Landtagswahlen mit erdrutschartigen Verlusten für die Schwarz/Gelbe Regierung, FDP völlig indiskutabel, siehe Marke unter 3% (HAH!)

    Ist das kein Protest!

    Und das von einer Gesellschaft, die satt ist, die der einzige verbliebene Wirtschaftsmotor in Europa geworden ist (alle andern beneiden uns darum).

    Noch was:
    Peinlich-Bundespräsident Wulff: weg! Die Medien und die Leser(briefe) ließen hier nicht locker.
    Sarrazin-Bullshit-Bücher: Medienspektakel, Aufgebrüll, Solidarität zu ausl. Mitbürger (ich hasse den Begriff „Migrationshintergrund“ BULLSHIT, wir alle sind irgendwo Ausländer)

    Oder unser Genre: ACTA; vom EU-Parlament (man höre und staune): abgeschmettert. Richtig So!

    Also, nicht aufgeben, mitkämpfen, nicht den Mund halten, das Netz nutzen.

    mgg
    galaxykarl 😉

  13. Martina Möchel

    Vielleicht ist ihr soziales Umfeld einfach so geprägt, wer weiß, Galaxy? Und die Dinge, die du aufgezählt hast, sind das nicht einfach nur Plazebos oder anders gesagt: Tropfen auf heiße Steine, wenn man sich anschaut was in der Zeit an vielem Schlechten wieder dazugekommen ist? Wirklich gebessert hat sich das Leben in Deutschland zum Beispiel für den Geringverdiener oder Arbeitslosen nicht in den letzten 10 Jahren, eher ziemich verschlechtert, stimmst du mir zu? 🙂

  14. Martina Möchel

    Was mir aber besnders auffällt ist die zoziale Kälte und die Härte der Menschen untereinander, die immer mehr Einzug hält, und das in allen Schichten unserer Gesellschaft. Fällt das keinem auf von Euch? Spricht man darüber lieber nicht, oder spreche ich mal wieder Dinge an, die niemand wirklich hören möchte? Woher kommt das, dass diese Kälte so um sich greift, warum werden die Menschen immer unbarmherziger? Warum gibt es kein Mitleid und keine Solidarität mehr für die, denen es viel schlechter geht? Das gab es doch früher auch. Warum gibt es keine Liebe mehr unter den Menschen abgesehen von ihrem familiären Umfeld? Auch das gab es früher, oder komme ich aus eine parallelen Welt? Diese Dinge kannst du doch nicht wirklich wegdiskutieren, Galaxy, oder?

  15. Christa Kuczinski

    Ich denke, dass unsere Gesellschaft zunehmend anonym geworden ist. Gerade in Großstädten kennt kaum jemand den nächsten Nachbarn. Es ist schwierig für jemanden Mitleid zu empfinden, den man nicht kennt, vorausgesetzt man bekommt überhaupt mit, dass er in Schwierigkeiten ist.
    Ist es nicht so, dass nach außen hin alles perfekt erscheinen muss. Die Menschen gehen mit einer Maske durchs Leben, damit niemand sieht, wie es wirklich um sie bestellt ist (vielleicht wissen sie es selbst nicht). Früher waren die Leute (gerade in den Dörfern) aufeinander angewiesen, kannten sich durch das tägliche Miteinander und die Bereitschaft zu helfen war dadurch höher.

    Wenn man aber genau hinsieht, gibt es durchaus noch Liebe, Mitleid, Hilfsbereitschaft … Sie muss nur hin und wieder aus dem Dämmerschlaf geweckt werden.

  16. Die Gesellschaft zunehmend anonym? Und zwar trotz Twitter, Facebook und Co. – oder gerade deshalb. Viele hocken doch lieber am Compi mit (anonymen) Freunden, anstatt sich um echte soziale Kontakte (nicht anonym) zu kümmern.

    Aber ich denke, Mitleid und Anteilnahme waren früher sicher nicht besser als heute. Früher war man in der Geborgenheit des Elternhauses, heute muss man sich um seinen Kram selber kümmern und erkennt, wie die Realität wirklich gestrickt ist. Und ich möchte nicht wissen, welche Intrigen auf den Dörfern unter dem Mäntelchen der „gemeinschaftlichen Hilfe und Freundschaft“ gesponnen, welche heimlichen und offenen Fehden ausgetragen werden.

    Heutzutage bekommt man alles Schlechte von überall her um die Ohren geworfen. Die Informationen sind allgegenwärtig. Gute Nachrichten drücken die Quote, stören den Absatz, also: weg damit.
    So stellt sich mir das dar.

  17. Hallo Mädels,

    um euch den Glauben an soziale Kontakte wiederzugeben, hier mal meine kleine aktuelle Liste:

    – Gastschüler aus Indien (bleibt 2 Wochen bei uns; einer meiner Söhne geht im Herbst nach Indien)
    – Public Viewing mit Freunden beim vergangenen EM-Spiel in Bamberg
    – gleiches mit anderen Freunden, aber privates „Viewing“ im Garten und Grillen
    – heute ´ne Rasselbande deutsch/indisch + meine ganze Familie zuhause
    – Sonntag Spaziergang auf den Staffelberg, mit Freunden (alle echt, keiner virtuell) mit Blick auf das „Gottes-Tal“ und Bier (in Maßen) und bayrische Brotzeit

    Und nächste Woche kommen dann unsere besten Freund auf die Terrasse (endlich wieder Fleisch grillen, wenn der -vegetarische – Inder wieder zuhause ist), dann Schwiegereltern auf der Bamberger Sandkerwa usw. usw.

    Dazwischen noch ein wenig Vollzeitjob und schreiben, schreiben, schreiben.

    mgg
    galaxykarl 😉

  18. Martina Möchel

    jo is denn scho wieder kerwa? 😉

  19. Kerb, Kirmes, Kirchweihfest

    hier: Sandkirchweih, Volksfest in der Sandstrasse

  20. arks …
    ich hab bei Martina ein „was“ zwischen „jo“ und „is“ gelesen. :schaem:

  21. Ich glaube die äfft da einen Kultfreier aus der Pokerszene nach. Wie heißt der noch? Ach ja – Pascha. Vornahme fällt mir nicht ein. Doch jetzt weiß ich ihn wieder – Hermann Pascha. Saukomisch der Mann. Und stinkreich. und ein wirklich schlechter Player. Genau das lieben die Pros! 😉

  22. Gewonnen hat: Heiko Thomas, Mario Bergmann, Philip Busch, Olaf Horn und Peggy Engels. Herzlichen Glückwunsch! Wir danken unserem Sponsoren und auch allen Teilnehmern.

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