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Literatur-Blog

Willkommen in der Loggia Lounge von Detlef Hedderich

Willkommen in der Loggia Lounge

von Detlef Hedderich

Meine Loggia Lounge ist eigentlich ein Anstellbalkon, der vor einigen Jahren an unsere dreistöckigen Häuser aus den 50ern angebaut wurden. Ich habe aus meinem Balkon eine Loggia Lounge mit 2erSofa und Strandkorb gemacht, die sich gegenüberstehen.

Die Löcher links und rechts des Balkons wurden geschlossen und auf der Frontseite wurden zwei Fliegengitter installiert, da mein Balkon an einen großen Kastanienbaum heranreicht, aus dem Unmengen von Insekten hervorkamen.

Seit dem habe ich Ruhe und kann auch nachts in meiner Loggia Lounge in Ruhe bei Beleuchtung Grillen und Kochen und auch Lesen und Filme und Sendungen aus meinem Netzwerk betrachten.

Vom 2erSofa aus kann man toll auf den Monitor schauen und wenn man im Strandkorb sitzt macht es riesig Spass sich den Kopfhörer überzustülpen und einen flotten Stream auf die Ohren zu laden und dabei zuerst mit den Füssen und anschliessend mit den Händen den Balkontrainer betätigen.

Wenn ich Besuch habe, kann der auch vom 2erSofa aus meinen anderen Trainer benutzen und mitmachen.

Es hat sich gezeigt, dass man gut zu zweit im Strandkorb sitzen kann und auf dem Sofa auch mal drei Personen Platz finden.

Notfalls habe ich selbstgebaute Module mit und ohne Polsterung, die sich als niedrige und hohe Tische und Sitzgelegeneheiten nutzen lassen.

Meine kleine Fensterbank habe ich mit einem Umbau so verändert, dass reichlich Sachen dort abgestellt werden können, das ist sehr praktisch.

Der Blick beim trainieren vom Strandkorb aus zeigt auf die Wiese und entfernt hat man einen schönen Baum im Sichtfeld.

Der Strandkorb ist übrigens echt und wetterbeständig und regenunempfindlich.

Gegenüber steht das 2erSofa, dass auch für den Aussenbereich gedacht ist, wobei man aber die Polster und Kissen in Sicherheit bringen muß, wenn es beim Regen auch noch Wind gibt, der durch das Fliegengitter gepeitscht wird.

Deshalb habe ich – und damit man nachts auch vor Blicken sicher ist (unbeobachteter Sex ist möglich! 🙂 – einen Sicht- und Regenschutz gebaut, der wetterfest ist.

Also, schaut Euch mal alles an und stellt ruhig Fragen wenn Ihr möchtet. Ich habe auch eingie Bilder dabei, die zeigen, was man sieht, wenn man nach aussen schaut.

Der Blick in den Wipfel des Kastanienbaumes ist natürlich das absolute Highlight und lässt mich immer staunen, wie schön sowas ist, wenn etwa der Wind durch die Blätter rauscht.

So, zu guter Letzt noch zwei Buchtipps von mir, was man so lesen könnte und richtig entspannen:

tour-de-franzCalla, Cécile
Tour de Franz

Mein Rendezvous mit den Deutschen
Verlag :      Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN :      978-3-548-26862-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 16,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 256 S.
Erschienen :      01.07.2009
Aus der Reihe :      Ullstein Taschenbuch
Ullstein Belletristik 26862

Titel bei buch24.de
Titel bei Amazon.de

Klappentext:
Eine Pariserin in Berlin: Als Cécile Calla des Jobs und der Liebe wegen von der Seine an die Spree zieht, ist die Verzweiflung groß. Im Land der Bratwürste und Frauenversteher ticken die Uhren anders als in der geliebten Heimat – das fängt schon mal damit an, dass ihr auf der Straße tatsächlich niemand hinterherpfeift. Mon dieu – unglaublisch! Cécile Calla geht den Geheimnissen des deutschen Alltags auf den Grund und räumt mit deutsch-französischen Missverständnissen auf – charmant, aufschlussreich und mit einem Augenzwinkern.

Pressestimmen:
Warum spricht die Autorin kein Mann an, wenn sie im Mini im Park sitzt?
Können denn deutsche Männer nur im betrunkenen Zustand flirten?
(…) Oft wird Verhalten mit Humor und an zahlreichen Beispielen beschrieben, bei denen man zuvor keine Unterschiede erwartet hatte. Als Leser erfährt man einiges über Denkweise und Gewohnheiten mancher Franzosen und vielleicht noch mehr mancher Deutschen. Die Autorin beschreibt bspw., dass Aperitif trinken für Franzosen ein geliebtes und vielfältiges Ritual darstellt, während der Deutsche dieses Ritual kaum versteht, mit Aperitif eher ein Extraglas Alkohol verbindet und eigentlich lieber Bier trinkt. Auch die von der Autorin geschilderten Erfahrungen beim Flirten lassen erkennen, dass an manchen Stellen “die Uhren anders” gehen. Man kann entnehmen, dass Nuancen und Eigenheiten in der Mentalität trotz Globalisierung erhalten sind.(…) (Amazon.de)

Besprechung:
Cécile Calla, die Berlin-Korrespondentin für den “Le Monde”, ging in ihrem neuesten Buch den Gewohnheiten des deutschen Alltags herzerfrischend witzig auf den Grund. Natürlich ist dieser Titel keine Weltliteratur sondern einfach nur eine witzige Abgleichung zwischen den Verhaltensweisen und Gewohnheiten von Deutschen und Franzosen. “Mein Rendezvous mit den Deutschen” will einfach nur die Zeit vertreiben und das schafft es in Perfektion. Ein Buch das sich so leicht lesen lässt, dass es sich als perfekte, lockere Urlaubslektüre anbietet, die man immer mal wieder zwischendurch goutieren kann.

Ein lustig geschriebenes Buch, das jede Menge neue Einsichten liefert und großen Spaß beim Lesen hervorruft, die man am besten aus der Sich einer Ausländerin über die Deutschen im Alltag und die Franzosen in Frankreich erfährt. Empfehlenswert und ein unbedingtes Muss für den nächsten Urlaub.
Detlef Hedderich

Copyright (C) 2009 by Detlef Hedderich

UND/ODER:

Weltenwandler
von Niven, Larry / Lerner, Edward M. (Autor)

Ein Ringwelt-Roman Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.24376,  2008. 620 S. 19 cm,
Aus d. Amerikan. v. Ulf Ritgen,  Kartoniert  –  Sprache: Deutsch
Originaltitel: Juggler of Worlds
Medium: Buch  Format: Kartoniert  Sprache: Deutsch  Erschienen: Oktober 2008
Maße: 126 x 185 mm    Gewicht: 379 g
ISBN-10: 3404243765
ISBN-13: 978-3404243761

Sigmund Ausfaller ist Geheimagent der ARM, der Polizei der vereinten Nationen. Und er hat ein Problem: Er ist chronisch paranoid. Dumm nur, dass sein Job darin besteht, Verschwörungen unter den Außerirdischen Völkern aufzudecken. Doch was tut ein Paranoiker, wenn ihm niemand glaubt … und er tatsächlich von lauter Verschwörungen umgeben ist?

Als Leser des Vorgängers freute sich der Rezensent auf diese Fortsetzung, die nun hauptsächlich aus der Perspektive des Menschen Sigmund Ausfaller geschildert wurde. Leider wurde diese Vorfreude dann nur zum Teil befriedigt: Viele Dinge, die man bereits aus dem Vorgänger kannte wurden hier nocheinmal wiedergekäut. Glücklicherweise war der Roman aber zumindest lesbar, wenn nicht unbedingt besonders spannend. Ich würde ihn jedoch dennoch nochmal lesen, wenn ich das noch nicht getan hätte auch ob dieser etwas mässigen Beurteilung. Das der Roman bei anderen Rezensenten nicht gerade ein Renner war zeigen einige andere Meinungen:

“Zweidrittel des Romans schildern Vorgänge, die bereits aus einem anderem Ringweltroman bekannt sind (Zusammenfassung dieser Stories in Der Ringwelt-Zyklus: Crashlander: Abenteuer aus dem Ringweltuniversum: Bd 5). Auch wenn diese jetzt aus der Sicht eines anderen Protagonisten (Ausfaller) geschildert werden (der dort nur gelegentlich in einigen Episoden auftrat) und natürlich daher auch andere Momente enthalten, ist die Spannung in diesem Teil des Romans ziemlich auf dem Nullpunkt – schließlich weiß man teilweise ja schon genau was passiert ist. Nicht uninteressant ist dies in Teilen trotzdem; beispielsweise erfährt man die Motivation der ARM Agentin, die u.a. Beowulf Shaefer in einer Story des oa. Romans zur Flucht verholfen hat.

Lediglich der Rest des Romans, der (jetzt auch mit Ausfaller als Hauptperson) die Fortsetzung von Die Flotte der Puppenspieler: Ein Ringwelt-Roman darstellt, ist im eigentlichen Sinn eine neue (und durchaus auch spannende) Geschichte. Leider unterscheidet sich der Erzählstil (wohl wegen des anderen Mitautors) doch erheblich vom Vorgängerband.

Es mag sein, das der Roman insgesamt interessanter erscheinen kann, wenn man nicht bereits sämtliche Romane des Ringweltuniversums kennt.” Amazon

“Nach den ersten 100 Seiten hoffte ich, es wird noch spannend – weit gefehlt. Dieser Roman zeichnet sich vor allem durch seine monotone Langatmigkeit aus. Die Spannung geht durch die zu starke Detailverliebtheit unwichtiger Vorgänge verloren. Sämtliche Gedankengänge der beteiligenten Personen werden lang und breit getreten und wirken auf den Erzählfluss einschläfernd. Die Geschichte scheint sich endlos in die Länge zu ziehen.” (…) Amazon

Insgesamt ist der Roman sicherlich immer noch lesbar aber vielleicht nicht gerade für jeden Interessengeschmack und wer reichlich Action erwartet, dem rate ich hier dringend von der Lektüre ab, wen allerdings – wie dem Rezensenten – der Vorgängerroman faszinierte ob der Alienschilderungen und deren Twist mit der Menschheit, dem sei gesagt, dass es sich dennoch lohnt, vielleicht auch nur, um die ganze Vorgeschichte des Ringweltuniversum zu verstehen und nachzuvollziehen. Der Rezensent wird jedenfalls bei einer weiteren Fortsetzung am Ball bleiben und hiervon berichten.

Copyright (c) 2009 by Detlef Hedderich

Titel bei Amazon.de
Weltenwandler

Machts gut! Und danke für den Fisch (zum grillen) hätte ich jetzt beinahe gesagt. Ich hoffe, dass ihr anderen Euch auch dazu bewegen könnt, eure Sommerenspannungszone uns anderen hier zu präsentieren und natürlich die passenden Buchtitel dazu! – Nur Mut!

Detlef Hedderich

Updated: 4. August 2012 — 22:11

9 Comments

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  1. 13 Fotos aus Detlefs „Homestory“. Bei Bild 10 fehlt eigentlich nur noch ein verwackelter Yeti, hahaha. Scheint aber ein lauschiges Plätzchen zu sein; am besten gefällt mir die Info: „… unbeobachteter Sex ist möglich!“ Na dann, Detlef: Viel Spaß diesen Sommer!

    mgg
    galaxykarl 😉

  2. Liebe Communities,

    soweit ihr noch – oder schon wieder – im Lande seid: zeigt doch mal euer Lieblingsplätzchen. Und ´nen passenden Buchtipp dazu.

    mgg
    galaxykarl 😉

  3. Christa Kuczinski

    Tolle Bilder***

    So wie es aussieht, kannst du dich dort wirklich bei jedem Wetter aufhalten 😉

    Meine Bilder kommen noch… warte gerade auf die Sonne*

    Lg Christa

  4. Sitzen, liegen, schlafen – klasse :-). Was ist denn ein Trainer? Und wo schlafen die? Übrigens, die stacheligen Dinger, die im Herbst in den Kastanienbäumen sitzen und sich nur bei Wind bewegen, sind Kastanien ;-).

  5. Ich wohne ja auch in der Siedlng und war bei Detlef schön oft auf seiner Entspannungoase (nicht was Ihr jetzt denkt!). Seine Trainer und Tisch- und Sitzbausteine hat er alle auf dem Dach seines Strandkorbes verstaut, ausserdem noch einen Fussbadsprudler und 2 Elektrogrille, einen für Fisch und einen Kontaktgrill für Fleisch.

    Schlafen könnte man theoretisch auch auf dem Sofa und dem Strandkorb, wenn mehr platz da wäre. Dann liesen sich beiden Möbel nach hinten ausklappen und es würden Liegeflächen entstehen.

    Bei mir gibt es aber kein Fliegenschutz und daher mache ich im Dunkeln kein Licht. Nur eine Kerze mit Windschutz, die angeblich die Insekten verteiben sollte, aber das funktioniert irgendwie nicht so ganz. Tagsüber habe ich auch schon mal Besuch von Tauben, die mir auf den Balkontisch kacken.

    Mal sehen, vielleicht kommt von meinem Balkon auch noch ein Bildchen. 🙂

  6. Liebe Corinna,

    gegen kackende Tauben setze ich sehr dezent meine beiden Mini-Tiger ein, beides Weibchen: Cassy und Lizzy, wobei letztere die Ältere ist und deutlich mehr Viehzeug anschleppt: Nachbars Goldfisch war vor Jahren ein Highlight, dann der Hamster vom anderen Nachbar (seeeehr leichtsinnig, so ein kleines Fellknäuel ausgerechnet auf dem Land ein Terrassengehege zu geben; meine Katze lacht heute noch drüber), Salamander, Spechte (neuester Eintrag in der Todesliste!) und haufenweise Ratten vom Löschteich und Feld-, Wald- und Wiesenmäuse jeder Größe. Tja, zwei Tiger putzen so einiges weg.

    mgg
    galaxykarl 😉 😉 😉

    P.S. Die beiden letzten Smilies sind ein kleines Dankeschön an meine Tiger(chen), hahahaha.

  7. Oje hab gerade den Artikel gelesen. Tja gut das wir hier alles Rezensenten sind die auch wirklich das Produkt lesen, testen usw.
    Zudem bespreche ich persönlich kaum Produkte von Autoren die ich kenne. Wobei kenne schon zuviel ist. Wie ist das wenn man gebeten wird was zu rezensieren gilt das dann auch schon als Freundschaft? 🙂
    Ich hatte schon anfragen und zweimal wurde ich um eine objektive Meinung gebeten da die/der Autorin/Autor stinksauer über eine rezi war. Ich habe fast die gleichen Punkte kritisiert und ähnliche Tipps gegeben, wie die/der erste Rezensent/Rezensentin.
    Betreffende oder betreffender Autor/Autorin hatte sein/ihr Produkt bei anazon reingestellt. Die Freunde haben sie/ihn in den Himmel gelobt, will sich ja keiner was verscherzen. 🙂
    Also wer mir was schickt weiß ich schreibe die Rezi so wie ich sie analysiere und nicht nach „oh die find ich gut“. 🙂
    Wer von mir eine ehrliche Meinung haben will bekommt sie auch. 🙂
    Zu dieser Bewertungssache eh APP „arme Welt“.

  8. gefälligkeitsrezisjeder art sind betroffen, egal wie das ergebnis wird. gilt aber nur für die amazonseite.

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