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VON DER GEBURT UND EINEM UNFREUNDLICHEN BUSFAHRER – Direkt aus dem Leben von Tröpfchen Kakadu

VON DER GEBURT UND EINEM UNFREUNDLICHEN BUSFAHRER

Direkt aus dem Leben

von Tröpfchen Kakadu

Mami, Mami, erzähl doch mal, wie das war, als ich geboren wurde und ob Papi damals dabei gewesen war.

Kindchen, das war schon eine anstrengende Sache, dich auf die Welt zu bringen. Dein Papi war leider damals nicht dabei, als du geboren wurdest. Da er Fernfahrer war und als polnischer Bürger immer von Polen nach Frankreich oder Italien unterwegs war, ließ es sich nicht realisieren.

Mami, ich weiß, das Papi aus Polen stammt und du aus Deutschland. Damit bin ich ja ein Mischlingskind. Hatte das bei meiner Geburt denn eine Auswirkung?

Na ja, lustigerweise hast du dich bei der Geburt aus versehen mit deiner kleinen Hand in die Uhr der Hebamme verkrallt, so dass man dir mehrmals auf den Popo hauen mußte, damit du die schöne goldene Uhr losgelassen hast. Darüber haben sich die Ärzte später noch todgelacht und auch einen Witz gemacht.

Ich weiß, den habe ich später in der Schule gehört, dass man fragt, wie oft und warum man einem Baby überhaupt auf den Popo haut. Und dass man das macht, damit das Baby anfängt zu schreien und damit zu atmen. Und bei polnischen Babys eben zweimal auf den Popo haut, damit es nach dem Schreien, die Uhr der Hebamme losläßt.

Stimmt, aber den Witz hat es bestimmt unabhängig von dem Malheur bei deiner Geburt gegeben.

War ich denn ein schönes Baby, Mama?

Natürlich warst du ein schönes Baby, mein Kind. Du bist ja auch ein schönes Mädchen geworden.

Mami, eine Freundin hat mir erzählt, dass ihre Mutter damals mit ihr auf dem Arm, als sie noch sehr jung war, in einen Bus gestiegen ist und beim Fahrkartenziehen der Busfahrer für einen Moment zuckte und zurückschreckte, so dass die Mami von meiner Freundin fragte und den Busfahrer anblökte: „Was denn? Raus mit der Sprache!“ So dass der Busfahrer verlegen wurde, lachte und dann schließlich zu ihr sagte: „Entschuldigung, aber ich habe noch nie ein so häßliches Baby gesehen, tut mir wirklich leid …“

Und was hat die Mutti von deiner Freundin darauf gesagt?

Die wahr so geschockt, dass sie mit weinenden Augen sich ganz nach hinten in den Bus setzte, wo nur ein einzelner Mann saß und mitleidig fragte: „Gute Frau, was ist Ihnen denn passiert, sie sind ja total traurig?“ Worauf sie ihm sagte: „Der Busfahrer hat mich so was von beleidigt, dass mir die Tränen kamen.“

Und was hat der Mann zur Mami deiner Freundin darauf gesagt?

Der soll zur Mami meiner Freundin gesagt haben: „Ok, jetzt gehen sie mal zurück zu dem Busfahrer und sagen ihm mal gehörig die Meinung! Ich halte solange das kleine Äffchen, das sie auf dem Arm haben …“

-Ende-

Copyright (c) 2015 by Tröpfchen Kakadu

Bildrechte: Lustige und satirische Geschichten aus dem sfbasar” (Lustige-in-schwarz.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: http://saargau-arts.de/

 

 

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Buchtipp der Autorin:

Allererste Liebe (Kartoniert)
Wie Babys Glück und Gesundheit lernen
von Ustorf, Anne-Ev

Verlag:  Klett-Cotta Verlag
Medium:  Buch
Seiten:  208
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Januar 2015
Auflage:  2. Auflage.
Maße:  128 x 205 mm
Gewicht:  261 g
ISBN-10:  3608980539
ISBN-13:  9783608980530

Beschreibung
Sie brauchen kein Babyschwimmen, Early English oder Forscherkrippen. Sie brauchen nur eines: einfühlsame Eltern!

Der Anfang des Lebens ist entscheidend: Denn das Fundament für seelische Gesundheit und Wohlbefinden wird bereits in der Schwangerschaft und den ersten beiden Lebensjahren gelegt. Neueste Forschungen bestätigen: Das Wichtigste, was Eltern ihrem Kind mitgeben können, ist liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Heute wollen die meisten Eltern ihren Babys einen bestmöglichen Start ins Leben bieten. Sie geben viel Geld aus für Babykurse, musikalische Früherziehung oder bilinguale Kitas. Eigentlich unnötig. Denn kleine Kinder brauchen nur eines, um eine gute Beziehungs- und Lernfähigkeit auszubilden: verlässliche, liebevolle und feinfühlige Eltern, die in den ersten Lebensjahren viel Zeit mit ihren Kindern verbringen. Anne-Ev Ustorf macht in ihrem Buch die aktuellsten Erkenntnisse aus Bindungsforschung, Psychoanalyse und Hirnforschung zugänglich. Sie erklärt, wie elterliche Zuwendung das Gehirnwachstum des Kindes fördert, warum Depressionen schon in frühester Kindheit angelegt werden können und weshalb Frühförderung nur dann funktioniert, wenn Kinder sich geborgen fühlen.

Autor
Anne-Ev Ustorf, geboren 1974, studierte Geschichte und ist seit mehreren Jahren als freie Journalistin tätig. Sie schreibt regelmäßig für Magazine wie Psychologie Heute, Brigitte, Brigitte Woman, Emotion, Süddeutsche Zeitung und den Spiegel.  

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5 Comments

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  1. Beide Witze sind unterste Schublade: rassistisch und intolerant; sorry, da kann ich keine Spur von Humor empfinden. Jajaja, ich weiß, die Witze stammen nicht von Tröpfchen Kakadu, das macht sie aber nicht erträglicher. Bitte sowas in Zukunft nicht mehr.

    🙁

  2. Das sind sogar 3 unmögliche Witze und besonders toll oder einfallsreich finde ich die Story wirklich nicht.
    Eventuell doch mal was eigenes versuchen und nicht irgendwas aus den Rippen leiern weil es mal in den Nachrichten war.
    Das kannst Du echt besser.

  3. Korrekt Petra!

    Werner

  4. Also tut mir leid, ich bin ganz anderer Meinung und finde die Story so wie sie ist richtig gut! Anderer Meinung darf man hier aber schon sein, oder?

  5. Ich habe die Story jetzt auch mal goutiert und muss leider zugeben, dass ich hinterher Tränen vom Lachen in den Augen hatte. Bin ich jetzt politisch inkorrekt, weil das meinen Humornerv traf? 😉

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