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Buchtipp der sfbasar-Redaktion: Über Menschliches – Biotechnische Verbesserung des Menschen zur Ueberwindung von Leiden und Tod?

Buchtipp der Redaktion:

Christen, Markus / Heilinger, Jan Ch / Bostrom, Nick / Gerhardt, Volker / Mayberg, Helen / Crone, Katja / Nida-Rümelin, Julian / Pfeifer, Rolf / Müller, Oliver / Sturma, Dieter / Baumann-Hölzle, Ruth / Knell, Sebastian

Ueber Menschliches
Biotechnische Verbesserung des Menschen zur Ueberwindung von Leiden und Tod?

Umschlaggestaltung von Aeschacher, Ursi A
Verlag :      brotsuppe
ISBN :      978-3-905689-31-0
Einband :      Englisch Broschur
Preisinfo :      11,00 Eur[D] / 22,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      144 S., Umschlagbild – 19,5 x 12,3 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 05.2010
Gewicht :      194 g

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Krankheit und Sterblichkeit wecken bei vielen Menschen den Wunsch nach Überwindung der Beschränkungen, die dem Leben und Erleben durch den Körper vorgegeben sind. Heute erscheint diese Utopie in einem wissenschaftlich-technischen Gewand: Maximierung der Lebenszeit dank Gentechnik, Verschmelzung des Körpers mit Maschinen oder Verbesserungen unserer geistigen Leistungsfähigkeit und Stimmung durch Medikamente. Diese utopisch klingenden Vorstellungen sind teilweise schon reale Leitkonzepte menschlichen Handelns geworden.

Doch wie menschlich ist der Traum vom Übermenschlichen?

Neben Beiträgen von Jan-Christoph Heilinger und Markus Christen finden sich im Band Interviews und Gespräche mit Ruth Baumann-Hölzle, Nick Bostrom, Katja Crone, Volker Gerhardt, Sebastian Knell, Helen Mayberg, Oliver Müller, Julian Nida-Rümelin, Rolf Pfeifer und Dieter Sturma. In den Texten werden anschaulich die drängenden Probleme diskutiert, die mit einer möglichen biotechnischen Verbesserung des Menschen einhergehen.

Die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner

Ich persönlich will die Chance haben, einfach viel länger auf dieser Welt unterwegs zu sein.
Nick Bostrom

Im Wunsch nach einem möglichst langen Leben zeigt sich eine Verbrauchermentalität gegenüber dem eigenen Leben – eine eigentliche Lebensgier.
Ruth Baumann-Hölzle

Im Zustand der biologischen Unsterblichkeit wird das Leben zu einem grossen russischen Roulette.
Sebastian Knell

Zum «neuen Menschen« wird der optimierte Mensch nicht werden, weil es den viel beschworenen »alten Menschen» nie gegeben hat.
Volker Gerhardt

Ein Hirnstimulator für Orgasmen? Wer würde so etwas kaufen wollen?
Helen Mayberg

Die liberale Gesellschaft stützt sich auf die Idee der Selbstformung, wonach das Individuum nicht verpflichtet ist, sich gewissen Rollenvorstellungen unterzuordnen.
Julian Nida-Rümelin

Der kapitalistische Wettbewerb ist ein geeigneter Nährboden für Szenarien biotechnischer Verbesserungen.
Katja Crone

Für Japaner ist es selbstverständlich, auch in Robotern beseelte Wesen zu sehen.
Rolf Pfeifer

Der Robodog Aibo ist alles andere als harmlos, weil er vor allem als Manipulationsmaschine ausgelegt ist – er hat nur die eine Funktion, den Menschen zu täuschen.
Dieter Sturma

Sind Cyborgs Untermenschen mit übermenschlichen Fähigkeiten?
Oliver Müller

Jan-Christoph Heilinger studierte Philosophie und Literaturwissenschaften in Köln, Paris und Berlin und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit forscht er in der Arbeitsgruppe Funktionen des Bewusstseins an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und ist Gastwissenschaftler am Institut für Biomedizinische Ethik der Universität Zürich. Seine philosophischen Forschungsinteressen liegen im Gebiet der Ethik und der philosophischen Anthropologie.

Markus Christen ist Wissenschaftsjournalist und promovierte am Institut für Neuroinformatik der Universität/ETH Zürich. Er studierte Philosophie und Naturwissenschaften in Bern. Er beschäftigt sich mit Methoden für die Analyse neurowissenschaftlicher Daten sowie mit ethischen Fragen, die sich als Folge der Fortschritte in der Hirnforschung ergeben. Seit 2007 arbeitet er am Graduiertenprogramm für interdisziplinäre Ethikforschung der Universität Zürich an einem Projekt über neurobiologische Grundlagen der Moral.

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Updated: 3. Februar 2013 — 03:03

13 Comments

Add a Comment
  1. interessantes Thema, gerade im Hinblick auf die Vereinfachung des Lebens für körperlich Behindert, wie etwa Querschnittsgelähmte.

  2. Ich glaube eher, dass der Mann das als künstlerische Performance und als psychologisches Verarbeitungsvehikel ansieht, denn als Cyborg-Prototyp für Behinderte!

  3. Ich meine natürlich den Presseartikel, nicht das Buch! Beim Buch stimme ich dir eher zu! Little Wonnebroppen!

  4. Ich meinte natürlich: Wonneproppen!

  5. Nein, nein Kenny,

    korrekt muss es heißen: Mit Wonne poppen!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-P

  6. Niveau ist keine Hautcreme @Galaxykarl

  7. Uff, dieser Kunstdozent heißt Wafaa Bilal und nicht Enki! Ob der die Kamera in den Hohlraum über seinen Augen einpflanzen lässt?

    Naja, ich hatte zwar in jugendlichen Jahren Kunst LK, aber vor Beuys stinkenden Schweinsfett-Installationen bin ich auch geflüchtet.

  8. Achso ja, das Thema des Buches scheint echt interessant zu sein, aber die Kommentare reißen mich nicht vom Hocker. (Die Kommentare der Autoren des Buches ;-))

  9. Überleg gut, was du über uns Kommentatoren hier sagst! 😉

  10. Kenny, die Kommentare der Buchautoren sind doch gemeint nicht eure/unsere … (seufz)

  11. Wie bekloppt kann man eigentlich sein??? (Hiermit ist ausschließlich der Artikel bzw. dessen Protagonist gemeint)

  12. Oder war das bei diesem Buch mit dem getöteten Bruder…?

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