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Tod auf der Bühne: Schauspieler Fritz Schediwy stirbt bei Lesung zu dem Titel: Maack, Ulrike / Minks, Wilfried – Wilfried Minks. Bühnenbauer.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “de.nachrichten.yahoo.com – (…) Nach einem Bericht des „Tagesspiegels“ versagte ihm während der Lesung plötzlich die Stimme. Schediwy habe lang inne gehalten.  Zwei anwesende Ärzte, die Zwillingssöhne Wilfried Minks, versuchten den Erstarrten zu beatmen.  Alle anderen Gäste hätten schweigend den Saal verlassen. Danach sei der Schauspieler in die Klinik gebracht worden, wo er gegen Mitternacht verstarb. (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)


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Maack, Ulrike / Minks, Wilfried
Wilfried Minks. Bühnenbauer

Verlag :      Suhrkamp
ISBN :      978-3-518-42196-3
Einband :      gebunden
Preisinfo :      39,90 Eur[D] / 41,10 Eur[A] / 56,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 18.05.2011
Seiten/Umfang :      274 S., 16 4farbige
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 18.05.2011
Gewicht :      930 g

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1966 bringt Wilfried Minks für Peter Zadeks Inszenierung von „Die Räuber“ Roy Lichtensteins Bild „Crak!“ auf die Bühne, ein Jahr später füllt er diese für Zadeks Inszenierung von „Maß für Maß“ mit roten, gelben und blauen Glühbirnen aus. Er wurde zum prägendsten Bühnenbildner der Bundesrepublik und zu einem ihrer wichtigsten Regisseure. Nun legt er seine Autobiographie vor.

Lebendig erzählt Minks von seiner Kindheit in Böhmen und dem aufkommenden Nationalsozialismus, er berichtet von der Flucht nach Sachsen und führt den Leser zu den Stationen seines Theaterlebens: nach Leipzig, Berlin, Stuttgart, Ulm, Bremen und Frankfurt. Mit Minks trifft der Leser auf Kurt Hübner und Peter Stein, auf Edith Clever und Bruno Ganz, aber auch auf seine Frauen und Kinder. Nachzulesen ist in diesem Buch, wie sich nach und nach Minks ganz eigene Art, Theater zu denken, zu bauen, zu inszenieren, ausbildet eine Theaterarbeit, die wegweisend und entscheidend für die Frage, was überhaupt Theater ist, werden sollte.

Dieser mit zahlreichen Fotografien ausgestattete Lebensbericht ist von brennender Aktualität. Die Bühnen, die Wilfried Minks baute, gehören nicht nur in die Annalen der Theatergeschichte, sie gehören in die Zukunft. Das macht diese Autobiographie, die als Gespräch mit seiner Frau Ulrike Maack wiedergegeben wird, so wichtig. Sie ist so lebendig wie der Bühnenbauer selbst und so wichtig wie die Bühnen, die er baut.

Ulrike Maack, geboren 1958 in Soltau, ist Theaterregisseurin. Sie lebt in Hamburg.
Wilfried Minks, geboren 1930 in Binai, lebt heute in Hamburg.

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Updated: 25. Mai 2011 — 14:29

8 Comments

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  1. Ist das nicht ein perfekter Abgang? Bukowski hatte sich sowas ja immer gewünscht…

  2. Ich steh´ nicht so auf Bukowski. Der hat für mich eindeutig etwas Asoziales an sich.

    mgg
    galaxykarl :-I

  3. Lese mal seine Gedichte, dann denkst du bestimmt anders und versthest, warum er als einer der bedeutensten Autoren der Welt gilt!

  4. Toller Mann

  5. Hab´s nicht so mit Gedichten. Hat mir mein Deutschlehrer vergrault, da er die ganze Klasse ständig zum Auswendiglernen gezwungen hat. Stell dir ´nen Mittelfinger kurz vorm Gaumenzäpfchen vor …

    mgg
    galaxykarl 😉

  6. Felis Breitendorf

    Ich glaube, bei Bukowski sprechen wir aber nicht von Fersen, sondern von Gedichten ohne Reime!

  7. Fersen? Die von Achilles? Verse, diese komischen literarischen Dinger …

    Und Gedichte, die sich nicht reimen, kann ich schon gar nicht ab. Ich weiß, ich bin hier nicht der Hochliterat, will und werde das auch nie sein.

    mgg
    galaxykarl 😉

  8. Felis Breitendorf

    Natürlich Versen!

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