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Studie: In Deutschland wimmelt es nur so von Superreichen! * BESTELLTIPP DER REDAKTION: Frick, Joachim R / Grabka, Markus M / Hauser, Richard – Die Verteilung der Vermögen in Deutschland. Empirische Analysen für Personen und Haushalte.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “Handelsblatt, Mittwoch, 1. Juni 2011 – Laut der aktuellen Reichenstudie der Boston Consulting Group wimmelt es in der Bundesrepublik von Superreichen: Es gibt sogar mehr Reiche in Deutschland als im Ölstaat Saudi-Arabien. Die SPD zeigt sich darüber besorgt. Anführer der Reichen-Liste sind wieder die USA. (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)


BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Frick, Joachim R / Grabka, Markus M / Hauser, Richard
Die Verteilung der Vermögen in Deutschland
Empirische Analysen für Personen und Haushalte

Im Buch blättern

Vorwort von Atkinson, Anthony
Verlag :      edition sigma
ISBN :      978-3-8360-8718-6
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang :      237 S., zahlr. Abb. u. Tab. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 01.09.2010
Gewicht :      320 g
Aus der Reihe :      Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 118

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Die Nettovermögen sind viel ungleichmäßiger verteilt als die Nettoeinkommen. In den letzten Jahren hat die Ungleichheit der Vermögensverteilung noch weiter zugenommen. Dies ergeben die beiden Vermögenserhebungen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) von 2002 und 2007, auf deren Grundlage die Autoren in diesem Band eine Reihe von innovativen Analysen rund um die Vermögensverteilung präsentieren. Sie widmen sich u.a. der erstaunlicherweise nicht sehr stringenten Korrelation zwischen Nettoeinkommen und -vermögen, der langfristigen Entwicklung des Gesamtvermögens des Haushaltssektors mit den Auf- und Abstiegen in der Vermögenshierarchie sowie der Vermögensverteilung nach Bildungsstand, beruflicher Stellung und Migrationshintergrund. Indem die Untersuchung auch die rechtlichen Eigentümer erfasst, erlaubt sie einen Einblick in die geschlechtsspezifischen Vermögensverhältnisse mit dem Ergebnis, dass Männer erwartungsgemäß deutlich vermögender sind als Frauen. Erstmals beziehen die Autoren auch die Anwartschaften an Renten und Pensionen in die erweiterte Vermögensrechnung ein. Das Anwartschaftsvermögen ist wesentlich weniger ungleich verteilt als das Geld-, Sach- und Beteiligungsvermögen; die Ungleichheit wird dadurch abgeschwächt, aber sie bleibt insgesamt eklatant.

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Updated: 1. Juni 2011 — 17:38

13 Comments

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  1. Sollte man eine Reichensteuer einführen?

    Ich halte davon nicht, stattdessen wäre ich für eine weitere Umsatzsteuer für Luxusartikel jeder Art, etwa 25% oder so, wäre doch sinnvoll, dann trifft es nur, die sich sowas leisten können.

    Ausserdem könnte man eine Sondersteuer auf grosse Limusinen erheben.

  2. Ich bin sowie dafür, dass man am Verbrauch ansetzt und nicht am Gewinn. Ich würde sogar alle Einkommensteuerarten und Lohnsteuerarten streichen und dafür alle Umsatzsteuerarten entsprechend erhöhen, dass wäre ehrlicher, dann würden nur die richtig zahlen, die konsumieren und nicht die, die das nicht wollen. Dann könnte man wirklich sparsam leben ohne Existenzängste zu haben. Dabei würde ich Grundnahrungsmittel und der gleichen sogar alle auf 3 % Steuer runtersetzen und so Sachen wie Elektronik und TV etc höher als jetzt setzen. Damit ist gesichert, dass man auf jedenfall nicht verhungern muss und die täglicchen Dinge des Lebens zahlen kann ohne Probleme mit Geld zu bekommen. Wer sich Luxus anschafft, der kann dann mehr bezahlen. Kleider-Umsatzsteuer einführen, nach Preiskategorien, so das einfache Kleidung wenig Steuern kosten und Luxuskleider richtig hoh bestuert werden.

    Warum hat man nicht den Mut dazu?

  3. Ich finde Elektronikartikel viel zu preisgünstig im Vergleich zu den Dingen, die man wirklich zum Überleben benötigt, wie seht ihr das?

  4. Ist doch schon so: Wenn du für 100,– € netto ein Kleid kaufst, kommen 19,– € MwSt. dazu. Wenn jemand für 10.000,– € netto ein Modellkleid kauft, dann zahlt er 1.900,– € MwSt.

    mgg
    galaxykarl 🙂

  5. Wenn einer ein Modellkleid kauft sollte er aber stattdessen 2.600,- MWST zahlen! Das wäre gerechter sowas in einer 25% MWST-Steuerklasse zu stellen! Ein Kleid für 10.000 EUR ist reiner Luxus und sollte zusätzlich besteuert werden, eben mit zusätzlichen 7 %, die dann die Reichensteuer ersetzen kann! Ich habe im TV einen Betrag gesehen, dass sowas machbar wäre, wenn der politische Wille da wäre! Verhindert wird sowas durch Lobbyarbeit der Reichen und Schönen! 700 EUR mehr ist für jemanden, der 10.000 plus MWST hinblättert sowieso nur Kleingeld! Dafür könnte man sich die bürokratische Arbeit sparen, die Reichensteuer zu ermitteln, da davon bestimmt wieder der Grossteil in die Ermittlung geht. Die MWST hingegen ist Standart und kostet kein zusätzliches Geld mehr!

  6. Genauso könnte man auf alle Steuerarten (ausser der MWST) und schwierige Ermittlungen verzichten und dafür alle MWST-Klassen stärker abstufen und alles was nicht zum Existenzminimum gehört höhere MWST draufsetzen. Wenn das Europaweit gemacht würde, noch besser, dann gibts auch keine Schiebereien!

  7. Die Politik will doch Vorschläge und Verbesserungen. Diese sind als längst vorhanden. Also alles nur eine Ausrede um die Umverteilung von oben nach unten zu verhindern. Ich darf nochmal dran erinnern: Von Wirtschaftskrise ist in den ganzen Zahlen nicht mehr viel zu sehen: Insgesamt hat sich das Privatvermögen im Jahr 2010 um acht Prozent auf 121,8 Billionen US-Dollar erhöht! Die kleinen zahlen wieder mal und können kaum ihr Überleben gewähren und die Reichen sind schon wieder noch reicher! Das geht einfach nicht!

    In Deutschland sind es 400.000 Haushalte, 839 davon gehören zur „ultra-high-net-worth“-Gruppe mit Anlagevermögen von mehr als 100 Millionen Dollar. Das ist doch ein Unding!

    Laut der Boston-Consulting-Untersuchung leben in Deutschland sogar mehr Superreiche als im Ölstaat Saudi-Arabien! Und hier gibt es nicht mal Kindertagesstätten, die es in Saudi umsonst gibt! Wo leben wir denn?

  8. Je teurer ein Artikel ist, desto mehr draufschlagen? Halte ich für problematisch. Nicht, dass ich mir jetzt Designeranzüge oder so kaufe, aber wenn du diese Super-Luxussteuer schon auf „normale“ Elektronikartikel draufschlagen willst, sehe ich schwarz. Damit wird dem Handel noch mehr das Wasser abgegraben. Außerdem, wer will denn entscheiden, was „tatsächlich“ Luxus ist und was als „notwendig“ gilt? Wenn mein Computer zu Hause über den Jordan geht, muss ich mir diesen „Luxusartikel“ neu beschaffen, weil ich ihn auch für meine Arbeit benutze.

    Ist der Fernseher Super-Luxus oder tut’s auch eine Zeitung für 250Euro im Jahr? Ich glaube kaum, dass man auf diese Weise den Superreichen das Geld aus der Tasche leiern kann. Dann gehen die zum Shoppen eben nach Mailand und klopfen bei der Gelegenheit bei Ferari an, ob ihre Wochenendkarre fertig ist.

  9. Recht hast du, Leon. Corinnas Luxussteuer schafft nur eine neue Ungerechtigkeit. Wie ich es gesagt habe: Die Reichen zahlen eh schon mehr Steuern als der arme Schlucker. Das, was man aber angreifen müßte, sind die Säcke, die sich am Fiskus vorbei lavieren. Die schaffen ihr Geld ins Ausland, machen allerlei Tricks hart am Rande der Legalität – und darüber hinaus. DIE muss man sich greifen. Und das ist ja auch schon geschehen: Von wegen Bankgeheimnis, das ich nicht lache. Als Steuerzahler freue ich mich über jede CD mit Bankdaten, die Steuersünder und -flüchter entlarvt. Das ist mir dann schon mal ´ne halbe Million wert, wenn man dafür dann 400 Millionen Steuergelder zurückholen kann.

    mgg
    galaxykarl 😉

  10. Ich glaube kaum, dass die Steuerehrlichkeit freiwillig zunimmt, da bedarf es wohl drastischer Maßnahmen!

  11. Sag ich doch: Steuern MÜSSEN erhoben und eingefordert werden. Und wer in Deutschland produziert, hat gefälligst auch seine Steuern hier – KOMPLETT – zu entrichten.

    Ich hab mich mal mit einem Steuerberater über Schlupflöcher unterhalten. Er meinte, dass unser Stuerrecht eher Ähnlichkeit mit einem Nudelsieb hätte. DAS sind Aufgaben, um die sich die Politik kümmern müßte, und nicht um Personengerangel und Postengeschachere.

    mgg
    galaxykarl 🙂

  12. Ich glaube nicht, dass sich da gravierend was ändern wird, denn die Politker sitzen doch mit den Lobbyisten im selben Boot. Warum sollten die den Ast absägen, auf dem sie sitzen? Keine Chance!

  13. Schau dir an, wie es die Amis machen: egal wo du auf der Welt als Ami Gewinn machst, du musst in den USA dafür 10% Steuern zahlen. Unsere Politiker würden sich sowas niemals trauen! Die haben ja keinen Schimmer, wie sie das durchsetzen könnten, im Gegensatz zum AMI-Fiskus!

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