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Stephan Russbült: Der Düsterkrallenwald – ZWEIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Stephan Russbült
Der Düsterkrallenwald

Bastei Lübbe, Köln, 1. Auflage: 12/2013
TB mit Klappbroschur
Fantasy 20743
ISBN 978-3-404-20743-5
Titelgestaltung von, Guter Punkt München unter Verwendung einer Illustration von Arndt Drechsler

Karten von Markus Weber

www.luebbe.de
www.bastei.de

http://russbuelt.net

www.guter-punkt.de

http://arndtdrechsler.com

www.illustratur.de

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Titel erhältlich bei eBook.de

Die Halblinge Milo Blaubeers und sein Bruder Bonne sind der Schrecken ihrer Gemeinschaft. Immer wieder verursachen sie durch ihre verrückten Ideen und obskuren technische Konstruktionen die absurdesten Unfälle. Als sie die geheime Bürgerratsversammlung  beobachten, bringen sie ein Ereignis in Gang, das sie so nicht vorhersehen konnten. Die Mitglieder gehen sich an die Kehle, und schlussendlich liegt die gesamte Führerschaft des Dorfes tot am Boden.

Kein Wunder, dass die Brüder ein schlechtes Gewissen haben und das Weite suchen. Sie finden Zuflucht bei ihrer Tante Rubinia. Deren Meister Othman schickt die beiden Raufbolde auf eine geheimnisvolle Suche. Dabei geraten sie von einer vertrackten Situation in die andere. Sie müssen sich mit Trollen und anderen Wesen herumschlagen. Unterwegs bekommen sie zudem reichlich skurrile Weggefährten an die Seite gestellt, die ihnen helfen, ihre Aufgabe zu erfüllen.

Stephan Russbülts Geschichte spielt in der Welt der Halblinge. Dabei übernimmt er die bewährten Figuren aus dem Bestseller des „Herrn der Ringe“- Autors J. R. R. Tolkien. Die an den Hobbits angelehnten Brüder Blaubeers lieben wie alle Halblinge gutes Essen, gemütliche Trinkrunden und ein Pfeifchen, wann immer es passt. Dazu gibt es weibliche Halblinge, die immer ein wenig schlauer und taffer wirken, als ihr männlicher Gegenpart. Ähnliche Konstellationen sind in „Der Fluch der Halblinge“ von Prisca Burrows sowie „Der Kampf der Halblinge“ von C. S. West zu finden.
Die Halblinge sind wie immer die Sympathieträger dieser Geschichten wobei auch Stephan Russbült bei seiner Story keine Ausnahme macht. Zudem entwirft er zahlreiche Nebenfiguren, die den Plot zwar voranbringen, jedoch ab und an in ihren Intensionen nicht sehr überzeugend wirken. So sind die Halblinge Oda, Nelf und Tislo bereit, in die Zwergenstätten einzubrechen, um reich zu werden. Dies widerspricht eigentlich dem gängigen Klischee, dass Halblinge es lieber gemütlich haben und jedem Abenteuer aus dem Weg gehen. Kleine Streiche untereinander sind eher die Normalität, doch hier geht der Autor eindeutig andere Wege als sein Vorbild.

Es gelingt ihm insgesamt nachvollziehbar, die verschiedenen Protagonisten zusammenzuführen. Hierbei braucht der Leser ein wenig Geduld, da erst nach und nach ersichtlich wird, warum und wie die verschiedenen Figuren handeln. Die Geschichte entwickelt sich teilweise recht brutal, vor allem wenn es um die Straflager der Zwerge oder die Handlungen feindseliger Subjekte geht. Die Verteilung Freund-Feind gestaltet sich eher zäh. Wer allerdings aufmerksam liest, worum es in den einzelnen Kapiteln geht, wird mit einer spannenden Geschichte belohnt, die sich doch klar von den Werken anderer Autoren, die Tolkien nachzueifern versuchen, abhebt.

Copyright © 2014 by Petra Weddehage (PW)

WIR HABEN EINE WEITERE REZENSION:


Stephan Russbült
Der Düsterkrallenwald

Bastei Lübbe
ISBN 978-3-404-20743-5
Fantasy
Erschienen: 20.12.2013
Kartenillustration: Markus Weber / Agentur Guter Punkt, München
Titelillustration: © Arndt Drechsler, Bad Abbach
Umschlaggestaltung: Guter Punkt, München
Klappenbroschur, 559 Seiten

www.luebbe.de
www.lesejury.de
www.russbuelt.net

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Der Autor:

Stephan Russbült wurde 1966 in Rendsburg in Schleswig-Holstein geboren. Er absolvierte eine Lehre als Großhandelskaufmann, studierte dann BWL und arbeitet heute als leitender Angestellter. Aus seiner langjährigen Begeisterung für Fantasy-Rollenspiele erwuchs auch seine Leidenschaft Geschichten zu Papier zu bringen. Stephan Russbült lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Breiholz, nahe dem Nordostseekanal.

Das Buch:

Im einst so friedlichen Graumark gehen merkwürdige Dinge vor. Überall kommt es zu Aufruhr, zu Kämpfen und Krieg. Das Böse scheint überhand zu nehmen, aber niemand kennt die Ursache. Sogar auf einer Ratssitzung in Eichenblattstadt, der Heimat vieler Halblinge, kommt es zu einem unerklärlichen Gewaltausbruch, bei dem viele Bewohner des Ortes ihr Leben lassen. Die zwei abenteuerlustigen und immer zu Streichen aufgelegten Brüder Milo und Bonne Blaubeers begeben sich auf einer Reise und wollen dabei die Ursache der plötzlichen Gewalt ergründen. Ähnlich ergeht es auch Menschen, Zwergen und anderen Lebenswesen und so darf der Leser in ganz unterschiedlichen Handlungssträngen erleben, was in Graumark geschieht.

Stephan Russbült beschwört in seinem Buch „Der Düsterkrallenwald“ gefährliche Situationen herauf, die er teilweise mit einer gehörigen Prise Humor, auch schwarzem Humor, präsentiert. Dies ist die besondere Würze der Geschichte, die lebendig und fröhlich wirkt, obwohl sie doch eigentlich sehr dunkel ist und viele Todesopfer birgt. Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich und haben alle ihre Eigenarten. Es macht Spaß dem Leben der Elfen, der Zwerge, der Halblinge, der Trolle, der Tunnelgnome und  des Zauberers zu folgen und zu erleben wie sich die Handlungsstränge miteinander verbinden und sich die Reisenden einander annähern. Über allem schwebt natürlich immer wieder die Frage wer oder was die Ursache für die Veränderungen in ganz Graumark ist. Der Leser bekommt hier viele Hinweise, doch wird er sicher nicht auf die Lösung kommen, die der Autor dann am Ende der Geschichte bereithält.

Das Ende kommt im Verhältnis zu der doch sehr ausgeschmückten Gesamtgeschichte für meinen Geschmack etwas zu schnell und zu kurz daher. In jedem Fall aber hat es mich überrascht. „Der Düsterkrallenwald“ ist eine erfrischend andere Fantasygeschichte mit Geschöpfen, die der Leser zwar kennt, die hier aber teilweise ein ganz besonderes Eigenleben entwickeln.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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Preisrätsel 2 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte, einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Wo lebt Autor Stephan Russbült mit seiner Frau und zwei Kindern? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 200 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! BITTE NICHT VERGESSEN, DIE ANSCHRIFT UND E-MAIL-ADRESSE MIT ANZUGEBEN!


GEWINNER: Bernd Druffner, Ulrich Budde. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

Updated: 29. Dezember 2014 — 01:18

2 Comments

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  1. Wo lebt Autor Stephan Russbült mit seiner Frau und zwei Kindern?

    Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!)

  2. GEWINNER: Bernd Druffner, Ulrich Budde. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

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