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SKANDAL UM “ALICE”: Model trauert um Gaddafi-Sohn! Jetzt wird sie einfach ausgetauscht! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Herausgegeben von Holtz-Bacha, Christina – Stereotype? Frauen und Männer in der Werbung.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): de.tv.yahoo.com – TV-News – Mo., 31. Okt 2011 16:42 MEZ – Völlig überraschend hatte Hessler der italienischen Zeitschrift „Diva e Donna“ in einem Interview verraten, dass sie vier Jahre lang mit dem elf Jahre älteren Mutassim al-Gaddafi liiert war. (…) „Man muss nicht alles glauben, was so gesagt wird“, merkte die 23-Jährige an. (…) Die Gaddafis seien „ganz normale Menschen“, fuhr sie fort. (…) Das ist alles sehr traurig“, schluchzte Hessler weiter.  Das Telekommunikationsunternehmen HanseNet hingegen, zu dem die Marke Alice gehört, trauert vielmehr um seinen guten Ruf, den Hessler mit ihren ungefilterten Aussagen zu ruinieren droht. (…) Noch im Laufe dieses Tages sollte ihr Gesicht von der Website des Unternehmens verschwinden.(…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Herausgegeben von Holtz-Bacha, Christina
Stereotype?

Frauen und Männer in der Werbung

Verlag :      VS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN :      978-3-531-18083-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      34,95 Eur[D] / 36,00 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 13.05.2011
Seiten/Umfang :      327 S., 62 schw.-w. Abb., 8 schw.-w. Tab. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      2., aktualis. u. erw. Aufl. 10.05.2011

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Frauen sind jung, schön und schlank. Männer sind harte Jungs, die Tölpel in der Küche oder sehen einfach nur gut aus. Die Klage darüber, dass die Werbung Frauen und Männer auf solche Stereotypen reduziert, ist ebenso alt wie die Befürchtungen, dass diese Stereotypen gesellschaftliche Auswirkungen haben. Gelten sie heute noch?
Dieses Buch zieht Bilanz nach rund 50 Jahren Forschung zu Werbung und Geschlechterstereo-typen und legt neue Ergebnisse aus der Analyse von Werbung vor sowie darüber, wie Rezipientinnen und Rezipienten mit solcher Werbung umgehen.

Dr. Christina Holtz-Bacha ist Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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Updated: 2. November 2011 — 18:42

16 Comments

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  1. Das Thema Gaddafi ist natürlich auch ein heißes Eisen. So offen um den Sohn dieses Mannes, der sicher sehr viele Menschenleben auf dem Gewissen hat, zu trauern, kann da schon mal fehl am Platz sein. Sie ist das Gesicht einer Marke und damit ein öffentlicher Mensch, der genau darauf achten sollte, was er in der Öffentlichkeit sagt. Ich kann das Unternehmen schon irgendwie verstehen, denn von dieser Familie distanziert sich im Moment ja jeder. Sie ist das Gesicht der Marke. Wird im Fernsehen als das unschuldige, hübsche blonde Mädchen dargestellt. Dieses Image, das sie bisher gut verkauft hat, hat nun eben einen dicken Kratzer.

    Sie hat den Fehler gemacht öffentlich um einen Menschen zu trauern, der in der Gesellschaft an den Pranger gestellt wird. Manchmal kann es eben einfach nicht schaden den Mund zu halten und in aller Stille Abschied zu nehmen.

  2. Und genau an dieser Schnittstelle hört es für mich auf; Liebe hin oder her. Sie hätte sich deutlich von den Machenschaften Gaddafis und seines Regimes distanzieren können. Schließlich mußte sie nicht in Lybien leben. Sie hätte nicht ihr Leben riskiert, wenn sie gesagt hätte: „Mutassim, ich liebe dich, aber was dein Vater da tut, ist schlichtweg kriminell. Er ist kein Führer, sondern ein Diktator, Mörder und Folterer.“ Wenn sich dann der Sohn verabschiedet hätte, na und? Eventuell hätte sogar ihr Sohn auf seinen Vater einwirken können, was ich allerdings bezweifle.

    Gerade „normale“ Menschen wie Vanessa geben durch ihr Wegsehen und ihre Ignoranz solchen Despoten einen hauchdünnen Schein von Normalität, scheinbar sei alles in Ordnung. Wenn sich niemand mit solchen Typen abgibt, gehen sie viel eher zugrunde.

    Es geht mir runter wie Öl, wenn jetzt all die Menschenschlächter das Zittern bekommen, da sie damit rechnen müssen, dass ihre kleine Rebellion sich hopplahopp in eine ausgewachsene Revolution wandeln kann. Die Despoten fallen! Ägypten, Irak, Lybien …
    Und diese Reihe ist noch längst nicht zuende.

    mgg
    galaxykarl 😉

  3. Liebe Nicole, lieber Galaxy, natürlich schreibt sich das jetzt so einfach, dass sie dies und das nicht hätte tun sollen.

    Ich kann mich erinnern, dass ich, als ich vor über 25 Jahren schwer verliebt war, genau den selben Fehler gemacht habe, dass sich mein Gehirn ausgeschaltet hat als es darum ging, dass die Mutter meiner Angebtenen wegen eines Diebstahls an den Pranger gestellt wurde.

    Ich war dermaßen verliebt, dass ich zu meiner Freundin und ihrer Mutter gehalten habe, obwohl der Diebstahl der Mutter tatsächlich aus heutiger Sicht ziemlich niedertrtächtig war, denn sie stahl anderen Menschen etwas, die dadurch ihre Existenz verloren haben, sehr schlimme Sache.

    Eine dieser Personen hat sich sogar deshalb das Leben genommen. Heute urteile ich ander als damals, ich weiß, dass ich damals nicht anders konnte weil die Liebe mein Gehrin völlig vernebelt hat. Ich hätte ja auch einfach nur stillschweigend zu meiner Geliebten halten können oder so reagieren, wie Galaxy das vorgeschlagen hat.

    Aber, ob ihr mir das glaubt oder nicht: es war nicht möglich! Eher wäre ich gestorben, als mich anders – als falsch – zu verhalten. Da spielt es auch keine Rolle, was man beruflich tut. Denn auch ich habe damals meinen Beruf aus diesem Fehler verloren.

    Ich weiß, dass das nur sehr schwer zu verstehen ist. Aber ehrlich: wenn die Liebe einem die Sinne raubt, dann ist das was man von sich gibt nicht die tatsächlich freie Meinung, und ich finde man sollte die Leute nicht verurteilen, die in einem solchen Moment falsch reagieren. Fragt sie einfach nach einem halben Jahr nochmal, dann bekommt ihr die wirkliche Antwort. Sie haben nämlich im Moment gar keine andere Wahl, es geht ihnen wie einem Heroinsüchtigen auf Entzug, den man eine kostenlose Spritze hinlegt, der wird sie nehmen, und jeder von Euch würde sie auch nehmen, glaubt mir.

    Nicht umsonst hat die Verhaltenswissenschaft inzwischen feststellen können, dass im Körper von schwer verliebten Menschen opiatartige Substanzen vom Körper selbst hergestellt, ausgeschüttet werden.

    Ich denke, man sollte mal darüber nachdenken. Ich wette jeden Betrag, dass die Dame das später, wenn der Rausch der Liebe nicht mehr nachwirkt, bereut, was sie gesagt hat. Was sie in dem Interview sagte, waren nämlich nicht wirklich ihre Gedanken und Vorstellungen von der Welt und ob dieser oder jener ein guter Mensch oder eine schlechter ist oder war. So was kann man nicht unter Opiateinfluß beurteilen, völlig unmöglich!

    Wir sind eben doch nur Sklaven unseres Körper und verlieren gegen dessen biologischen Funktionen. Disziplin hilft dagegen übringens auch nicht, ganz im Gegenteil, die bewirkt bei Süchtigen letzlich immer das Gegenteil: die Disziplin bläßt die Gase in einen Reifen ohne das diese wieder entweichen können, so das der Reifen dann platzt. Es ist dabei nur die Frage, wann das passiert, dass es passiert ist unumstößlich.

    Ich hatte zufällig zu diesem Themkreis vor einigen Tagen ein ausführliches Gespräch. Und glaubt mir, ich weiß wovon ich rede als Borderliner!

  4. Tja, wer frei sein will kommt zu Alice…
    Nur konnten da die Lybischen Bürger nicht hingehen, denn sie durften nicht frei sein…

    Detlef.. er war schon ihr Ex-Freund. Die waren doch schon getrennt…
    Und das man gerne mal sein Gehirn abschaltet, wenn man verliebt ist, ist nix neues.

    Im richtigen Moment ist Reden Silber und Schweigen eben Gold.

    So ist das im Leben…

  5. Getrennt heißt aber nicht, daß nicht doch noch Gefühle im Spiel gewesen sein könnten, Nicole, oder?

    Ist ja erfreulich, dass hier auch mal ein Mann zugibt, dass der ein Opfer seiner Gefühle gewesen war, auch wenn das mit 25 Jahren lange her ist und man nach einer solchen Zeit bestimmt oft genug darüber nachdenken konnte, was man damals falsch gemacht hat.

    Vielleicht denkt Frau Hessler ja in 25 Jahren ebenso wie DH, könnte doch sein, oder?

    Und ehrlich, ich möchte auch nicht in der Haut von Frau Hessler stecken, wer weiß, wie es überhaupt zu diesem Interview gekommen ist, vielleicht wurde sie ja dazu gedrängt oder provoziert, dann kann es schon mal vorkommen, das schlichtere Gemüter so was ausquasseln.

    Denkt mal daran, wie oft sich in der Vergangenheit schon BIG BROTHER-Bewohner um Kopf und Kragen geredet haben, obwohl sie ja ganz genau wußten, dass ein Millionenpublikum zusieht und zuhört.

    Ist offenbar doch immer noch was anderes selbst in einer solchen Situation zu sein als darüber zu urteilen.

    Natürlich denkt man von sich, dass einem sowas auf keinen Fall passieren würde. Aber wie sicher kann man sich damit sein?

    Mir fällt da Ingrid Bergen, die Schauspielerin, ein, die ich mal kennengelernt habe. Da staunt man schon, wenn man sich mit ihr uterhält, und weiß, dass sie im Gefängnis saß, weil sie ihren Liebhaber ermordet hat. Sie sagte dazu, dass sie heute sowas niemals machen würde, aber damals in einer gefühlsmäßig so verletzten Stimmung und Situation war und dazu noch unter Drogen und Alkoholeinfluß, dass sie dann doch abgedrückt hat.

  6. Tja… ob Liebe oder nicht. Sie ist das Gesicht einer Marke und da muss man aufpassen. So ist das im Leben.

    Immerhin wirbt der Laden ja auch mit folgendem Slogan:
    Wer frei sein will geht zu Alice…

    die trauert zwar im Moment um einen Mörder und Verbrecher aber das ist ja nicht so schlimm… Sie war halt verliebt!

  7. Ich habe mich gesert gewundert, denn als ich einen Film ansah war dazwischen immer noch eine Werbung mit Alice. Ich dachte die hätten das alles stoniert?

  8. Die müssen jetzt erst einmal ein neues Model suchen…

    lach… 😉

  9. Ich mach´ das Casting …

    mgg
    galaxykarl 😉

  10. Na klar…
    Wer sonst … 😉

    🙂 🙂 🙂

  11. Also, wenn wir dich blond färben, du lächelst wie auf deinem Autorenfoto … sehe ich Chancen für dich. Schade nur, dass nicht ich das Casting für den Telefonanbiete machen darf.

    mgg
    galaxykarl 😉

  12. och, jetzt werd ich aber rot…

  13. Politisch oder im Gesicht? 😉

  14. Liebe Martina, wieso denn politisch?

    Außerdem finde ich es klasse, wenn es mir gelingt, einer Frau Röte ins Gesicht zu zaubern (wenns keine Zornesröte ist natürlich).

    mgg
    galaxykarl 😉

  15. wie wird man denn politisch rot?
    Danke fürs Kompliment… aber ich bleib dann lieber mal brünett… vielleicht nehmen die mich ja auch so… hab gehört der Job ist gut bezahlt.

    Aber wahrscheinlich bin ich schon zu alt… 🙂

    Die im Fernsehen wollen junges Gemüse haben. 😉

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