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Literatur-Blog

„Schwarze Frau, weißes Land“ von Waris Dirie erscheint am 5. Mai; Pressekonferenz mit Waris Dirie am Dienstag, 18. Mai, 11 Uhr, im Hotel Adlon, Berlin.

„Ich allein kann Afrika nicht retten. Afrika kann sich nur selbst retten. Letztendlich kann ich als Afrikanerin lediglich mit meinem guten Beispiel vorangehen. Deshalb werde ich auch in meine Heimat zurückkehren, um dort für die gesellschaftlichen Veränderungen zu kämpfen, die notwendig sind, damit Afrika sein Potenzial voll ausschöpfen kann.

Ich bin fest davon überzeugt, dass sich auf diesem Kontinent etwas Grundlegendes ändern muss: die gesellschaftliche Stellung der Frau. Nur so hat Afrika überhaupt eine Chance.“
Waris Dirie

„Ihr Mut ist ihr Verdienst, dafür wurde Waris Dirie zum Vorbild, zum Symbol, zum Standbild für die Ewigkeit.“  ZEITmagazin

Schwarze Frau, weißes Land erzählt von Waris Diries Leben in ihrer neuen, weißen Heimat – und von ihrer Sehnsucht nach Afrika und dem Wunsch, ihrem Heimatkontinent zu helfen, sich aus Armut, überkommenen Traditionen und Abhängigkeit zu befreien. Es ist ihr politischstes und doch auch ein ganz persönliches Buch.

Waris Dirie wurde 1965 in der somalischen Wüste geboren und lebt heute in Europa. In ihrem Weltbestseller Wüstenblume, der 2009 für das Kino verfilmt wurde, prangerte sie den Brauch der Genitalverstümmelung an – und brach damit ein Tabu. Mit der von ihr gegründeten Waris-Dirie-Foundation kämpft sie weltweit gegen diese Art der Menschenrechtsverletzung. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Afrika-Preis der deutschen Bundesregierung und dem World Women’s Award. Vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy wurde sie zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.

Das Buch erscheint am 5. Mai; Pressekonferenz mit Waris Dirie am Dienstag, 18. Mai, 11 Uhr, im Hotel Adlon, Berlin.

Waris Dirie
Schwarze Frau, weißes Land

Verlag :      Droemer Knaur
ISBN :      978-3-426-27535-1
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      344 S. – 21,5 x 14,0 cm
Erscheinungsdatum :      05.05.2010

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Waris Dirie wurde in der afrikanischen Wüste geboren – und sie ist ihr Leben lang eine Nomadin geblieben. Ihre Arbeit als Topmodel und ihr Engagement für Menschenrechte machten sie in der ganzen Welt berühmt, doch sie ist eine Getriebene, die zwischen den Kulturen steht. Ihr neues Buch handelt von ihrem Doppelleben in ihrer neuen »weißen Heimat« – wo sie einerseits gefeiert wird, andererseits aber eine Fremde ist, die im Alltag allein wegen ihrer Hautfarbe von Taxifahrern abgewiesen und von Männern als Freiwild betrachtet wird. Als ihr Sohn Leon auf die Welt kommt, wird Waris Dirie ihre Zerrissenheit und Heimatlosigkeit schmerzlich bewusst. Und sie beschließt, ihrem Kind das zu geben, was sie selbst schon lange nicht mehr kennt: eine wirkliche Heimat.

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Updated: 5. Mai 2010 — 15:31

2 Comments

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  1. In der Hinsicht hat die Frau recht:

    Afrika kann nur verändert werden, wenn Frauen das in die Hand nehmen, das hat ja schon der Erfolg der Microkredite an Frauen gezeigt:

    während die Frauen sich selbständig gemacht haben und von den Krediten Ware gekauft haben, die sie dann für ihre Tätigkeiten verarbeitet haben um mit den Gewinnen aus Ihrem Familienbetrieben Gewinne zu machen, mit denen sie ein Auskommen hatten, das für Mann, Frau und Kinder reichte, haben im Gegesatz dazu fast alle Männer ihre Kredite verhurt, verspielt oder versoffen, so dass solche spezielle Microkreditte fast nur noch an Frauen gegeben werden, da deren Rückzahlungsmoral anständig hoch ist, höher sogar als die in den westlichen Breiten, so das jetzt auch schon normale Banken und grosse Banken auf solche Microkredite schielen und am Überleben sind, ob sie damit anfangen sollen, da die kleinen sozialen Banken damit richtig verlässliches Geld machen, das auch nicht verloren gehen kann… (So einen langen Satz habe ich auch noch nie gesehen!)

  2. Pingback: Anonymous

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