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SCARITO YAUTJANATIS WEG (Part 1) – Science Fiction Fortsetzungs-Roman von Felis Breitendorf

Scarito Yautjanatis Weg
(Part 1)

Science Fiction Fortsetzungs-Roman
von

Scarito wurde durch die Sirenen des Schiffes aus seiner Tiefschlafphase geweckt. Das Schiffssystem war so eingestellt, dass er automatisch geweckt wurde, wenn etwas von Bedeutung passieren sollte.

Als er zu sich kam, erschrak er kaum als er neben sich in die benachbarte Schlafkapsel schaute und dort Perito liegen sah, in dessen Bauch ein riesiges Loch thronte, die Knochenstreben der Brust waren dabei nach aussen aufgebrochen, ausserdem waren einige Körperteile abgerissen worden und eine blutige Spur führte über den Boden auf die Raumschleuse zu, in der sich ein kopfgrosses offenbar durch die Körpersäure des Aliens gefressenes Loch befand.

Das Wesen, das sich wohl in Peritos Körper befunden hatte obwohl der Scanner vorher nichts entdeckt hatte, musste sich bei seinem Befreiungsversuch – einen Fluchtweg zu finden – derart verletzt haben, dass es zu bluten anfing und mithilfe seines säurehaltigen Blutes die Schleuse durchdrang.

Scarito griff in seine Nofallkonsole und nahm sofort die Lichtimpulswaffe zur Hand. Langsam erhob er sich und blickte sich in der Kabine um. Das Alien hatte ganze Arbeit geleistet, etliche Systeme waren beschädigt worden. Sofort machte er sich auf den Weg in die Steuerzentrale.

Dort sah er das ganze Ausmass der Beschädigungen. Das Hauptnavigationssystem war derart beschädigt, dass es heruntergefahren hatte, so dass das Schiff im leeren Raum zwischen den Sternen dahin trieb. Offenbar war das Schiff aus dem Hyperraum ausgetreten nachdem das Alien die Instrumente für die Navigation auseinandergerissen hatte, dabei waren auch die Ersatzsysteme zu schaden gekommen. Offenbar war aber das Schiff nicht seinem vorprogrammierten Kurs zurück zum Heimatplaneten des Jägers gefolgt, sondern hatte durch die Beschädigung einen völlig anderen Kurs durch den Hyperraum genommen, bevor das System komplett heruntergefahren war und das Schiff ihn aus der Ruhephase geweckt hatte.

Scarito stellte fest, dass das Ortungssystem zumindest noch arbeitete. Was ihm nach einigen Eingaben aber als Ergebnis angezeigt wurde, ließ ihn dann doch stutzen und so versuchte er die Daten noch einmal zu errechnen und schaute auf das selbe unglaubliche Ergebnis: Sein Schiff war im Hyperraum durch die Beschädigung, die das Alien hervorgerufen hatte als es die Geräte attackierte, in weite Ferne dem eigentlichen Kurs und eine riesige Strecke hinter dem Heimatsystem des Jägers gesprungen. Die Entfernung, die es über das Ziel hinaus durchflogen hatte war riesig, fast unglaublich weit von seinem Heimatsystem und seiner Heimatwelt entfernt, einem Wüstenplaneten, der von Asteroiden umgeben ist und von zwei Sonnen umkreist wird.

Das schlimmste aber was Scarito feststellte war die Tatsache, dass dieser Sprung die gesamte Hyperenergie verbraucht hatte. Selbst wenn es ihm gelingen würde, die Geräte zu reparieren, würde ihm das ohne Hyperenergie nicht wieder zurückbringen.

Er sass hier fest!

Sofort überdachte er seine Optionen: Er könnte sich wieder in die Schlafkapsel legen und vorher einen Notruf abgeben, doch für einen Notruf über diese Entfernung brauchte er ebenfalls Hyperenergie. Ansonsten könnte er nur einen lichtschnellen Notruf absetzen. Dieser würde aber viele Jahrhunderte, wenn nicht mehrere tausend Jahre brauchen um im Heimatsystem anzukommen. Abgesehen davon müsste er aber in jedem Falle sich erst um das Alien kümmern, das noch immer irgendwo im Schiff herumschlich und auf weitere Beute hoffte, bevor er diese Entscheidung treffen sollte.

Scarito überlegte, ob ihm weitere Optionen zur Verfügung stehen würden. Gab es vielleicht ein benachbartes Sternsystem? Er durchforstete die Umgebung im Raum, musste aber feststellen, dass weit und breit keine Sonne geschweige denn ein ganzes System mit Planeten usw. in erreichbarer Nähe zu finden war, die er mit dem Unterlichtantrieb erreichen könnte bevor ihm auch dabei die Energie, die Luft oder sonstige notwendige Dinge ausgehen würden. Selbst dann müsste er sich entscheiden, welche Prioritäten er setzten sollte: würde er die vorhandene Energie für die Lebenserhaltung und die Schlafkapsel verwenden oder für sonstige Aktivitäten. Aber da sich keine Objekte in der Nähe finden ließen, die ihm dazu eine Chance gaben, waren diese Überlegungen sowieso nutzlos. Leider war es nun mal eine Tatsache, dass man bei Flügen zwischen den Sternen soviel leeren Raum durchflog, dass die Wahrscheinlichkeit bei einem Ausfall und dem Austritt aus dem Hyperraum auf ein Stern oder Sternsystem zu treffen praktisch so gut wie bei null lag. Die einzige Bewegung, die sein Schiff noch inne hatte, war die anfängliche Geschwindigkeit vor dem Eintritt in den Hyperraum. Doch diese war bei diesen Entfernungen tatsächlich vernachlässigbar.

Keine Rettung durch Benachrichtigung, Notruf oder sonstiges möglich, kein System in der Nähe um mit Normalantrieb dorthin zu gelangen, wahrscheinlich keine Reparatur des Hypersystems möglich, und davon abgesehen keine Hyperenergie mehr vorhanden, auch zum Auftanken von Hyperenergie war ein Stern oder zumindest ein Gasplanet von Nöten.

Nach kurzem Eintippen errechnete er die mögliche Lebensspanne, die ihm noch blieb: wenn er wach bleiben würde standen ihm Nahrung, Energie und Sauerstoff maximal noch 12 Wochen zur Verfügung, wenn er sich in die Schlafkapsel legte, konnte er 114,8 Jahre durchhalten bevor das System kollabierte. Doch bis dahin konnte keine Hilfe hier sein, da keine Benachrichtigung möglich war. Zu allem Überfluss noch jenes Alien, das sein Leben bedrohen würde. Wirklich: eine absolut aussichtslose Situation. Was konnte er noch tun? Scarito wurde sich bewusst, dass er es wohl nicht schaffen würde. Also war das einzige, was ihm noch einigermassen Freude bereiten würde, dieses verhasste Alien zur Strecke zu bringen.

Er erhob sich und bewaffnete sich komplett und begab sich auf die Suche nach dem Verursacher seiner ausweglosen Situation… (Fortsetzung folgt!)

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Alien vs. Predator
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7 Comments

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  1. Felis, Felis, mein Guter…

    ich hoffe, du hast die Story im zarten Teenager-Alter geschrieben, denn deine Rechtschreibung ist einfach grauenhaft. Sorry, aber es ist heutzutage Standard, dass man einen Text einer Rechtschreibkorrektur unterzieht. Das hat man sogar schon vor PC-Zeiten so gemacht, wahrscheinlich noch gründlicher als heute. Es ist schlicht Faulheit das zu unterlassen.
    Ein paar kleine Wiederholungen, was die Schiffssysteme betrifft, kann man geflissentlich überlesen. Zur Story selbst kann ich mich positiv äußern. Als alter Alien-Fan bin ich gespannt wie dein Protagonist sich aus der Sch… laviert. Sigourney Weaver hatte ziemliche Probleme damit, nun ja, sie hatte ja auch nur eine Projektilwaffe und Flammenwerfer. Dein Scarito hat ja immerhin schon eine Lichtimpulswaffe. Da stehen die Chancen sicher besser.

    mfg 😉
    galaxykarl

  2. Ach, ich finde das mit der Rechtschreibung nicht so schlimm. Ich bin auch ein Fan von Alien und Predator und gespannt wie es weitergeht! Lass dir nicht von den Erbsenzählern den Spass am Schreiben nehmen, das lässt sich doch auf einem Blog auch nachträglich noch ausbessern und ist ausserdem kein Weltuntergang. Viel wichtiger finde ich den Stil und der gefällt mir weil du nicht viel Überflüssige Beschreibungen machst und nur das nötigste berichtest! Mach weiter, ich warte gespannt auf die Forsetzung.

    Deine Sabine!
    Kuss, kuss!

  3. Vielen Dank für Eure Kommentare, Werner hat recht: ich bin wirklich zu faul gewesen, und zu müde! Aber auch Sabine hat recht: ich habe den Text soweit mir möglich überarbeitet. Bitte sagt mir bescheid, wenn Ihr noch Fehler entdeckt!

  4. Hallo Felis,

    du hast einige Wortdopplungen in der Geschichte drin, die dringend entfernt werden müssen, um den Lesefluss zu erhalten. Da ich weder Alien noch Predator kenne, bin ich vollkommen unvoreingenommen an die Geschichte heran getreten. Die Geschichte fängt gut an, aber versuch sie dem Leser intensiver zu verkaufen. Wie hört sich die Schiffssirene an? Dröhnt sie in den Ohren, spürt er die Vibrationen vom Schall? Zeig dem Leser die Geschichte, ohne sie dabei zu erzählen.

    Liebe Grüße,
    Ann-Kathrin

  5. Finde ich klasse! Schade dasse snur eine Fortsetzung hier gibt auf der Seite. Kommt da noch mehr? Bin ganz gespannt drauf, wei sich der Jäger aus dieser Situation befreien wird, wovon ich ausgehe!

  6. Wer möchte denn noch, dass Felis weitere Fortsetzungen davon schreibt? Vielleicht läßt er sich ja dazu bringen, den Roman weiter zu schreiben!

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