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Literatur-Blog

Robert B. Parker: Trügerisches Bild. Spenser 38. – DREI EXEMPLARE IM PREISRÄTSEL!

Robert B. Parker
Trügerisches Bild
Spenser 38

Painted Ladies, USA; 2010
Pendragon Verlag, Bielefeld, 01/2011,
TB, Krimi
ISBN 978-3-8653-2253-1
Aus dem Amerikanischen von Frank Böhmert
Titelgestaltung von Ute Zeißler, Bielefeld

www.pendragon.de/
www.robertbparker.de/

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Spenser ahnt nichts Böses, als Dr. Ashton Prince ihm von dem Raub eines wertvollen Gemäldes erzählt. Der Direktor des Hammond-Museums und dessen Rechtsbeistand Morton Lloyd wollen, dass Prince die Lösegeldübergabe durchführt. Dieser fürchtet um Leib und Leben und engagiert Spenser daher zu seinem persönlichen Schutz. Leider vergebens, denn kaum hält Prince das vermeintliche Gemälde in seinen Händen, wird er in tausend Stücke gesprengt. Für Spenser ein persönlicher Affront, und so setzt er ohne offiziellen Auftrag die Ermittlungen fort.

Wie sich herausstellt, war Dr. Ashton Prince nicht nur eine Koryphäe auf dem Gebiet niederländischer Kunst, sondern auch ein Weiberheld, der keine Gelegenheit verstreichen ließ, seinen Studentinnen nachzustellen. Seine aktuelle Liebhaberin hieß Missy Minor, deren Mutter bei der Versicherungsgesellschaft angestellt ist, die den Fall des gestohlenen Kunstwerks bearbeitet. Für Spenser ein bisschen viel des Zufalls. Die Spur führt den Detektiv zu der Herzberg-Foundation, die sich der Wiederbeschaffung von Kunstwerken verschrieben hat, welche einst von den Nazis beschlagnahmt wurden. Doch so ganz uneigennützig scheint diese Organisation nicht zu sein, denn plötzlich wird Spenser selbst zur Zielscheibe skrupelloser Killer …

Seinen 38. „Spenser“-Roman hat Robert B. Parker noch kurz vor seinem Tod, im Januar 2010, fertiggestellt. Eine beachtliche Leistung dieses vielseitigen und bewundernswerten Schriftstellers, der seit 1973 seinen abgebrühten Detektiv Spenser auf Verbrecherjagd schickte und das Genre um einen schillernden Charakter bereichert hat. Parker war nie ein Autor vieler Worte respektive vieler Seiten. Seine Storys kamen zielgerichtet auf den Punkt, und auch die „Painted Ladies“ („Trügerisches Bild“) weichen nicht vom bekannten und erfolgreichen Schema ab: Spenser erhält in seinem Büro Besuch von seinem neuen Klienten, der Fall eskaliert, und die Ermittlungen nehmen ihren Lauf.

Gewürzt wird auch sein neuester Fall von inspirierenden Gesprächen mit Spensers Langzeitfreundin Susan. So hart und unbeirrbar Spenser in seinen Fällen auch sein mag, bei seiner Partnerin Susan entpuppt er sich als kultivierter, liebevoller und fürsorgender Mann, der gerne kocht und Lebensweisheiten bekannter Dichter zitiert. Überhaupt lebt die Geschichte nicht nur von dem fesselnden Plot und den überraschenden Wendungen, sondern vor allem durch die humorvollen, schlagfertigen Dialoge, die den Leser von Beginn an mitreißen. Ausladende Beschreibungen sucht er vergebens; die Figuren charakterisieren sich durch Worte und Taten und werden dadurch echter und menschlicher.

„Trügerisches Bild“ ist ein unterhaltsamer und kurzweiliger Hardboiled-Krimi der alten Schule, den man nicht eher aus der Hand legen kann, bis man die letzte Seite gelesen hat. Kurz vor seinem Tod hat Robert B. Parker noch einmal bewiesen, dass er zu der ersten Charge der Krimischriftsteller gehört und eine enorme Lücke hinterlässt. Die Aufmachung des robusten Taschenbuchs ist minimalistisch und dennoch passend, so wie man es von den einprägsamen Pendragon-Krimis gewohnt ist. Hinzu kommen das hervorragende Lektorat, eine sensationelle Übersetzung und eine erstklassige Papierqualität. Spenser in Hochform. Auch in seinem 38. Fall beweist der gewiefte Detektiv Witz, Schlagkraft und Einfühlungsvermögen. Ein Schnüffler wie er im Buche steht.

Copyright © 2012 by Florian Hilleberg (FH)

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Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Seinen 38. „Spenser“-Roman hat Robert B. Parker noch kurz vor seinem Tod fertiggestellt. Wann starb der Autor? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

DIE GEWINNER LAUTEN: Ebrahim Schottstedt, Nesbat Dykstra und Susanna Schreiber. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

Updated: 28. August 2012 — 15:05

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  1. DIE GEWINNER LAUTEN: Ebrahim Schottstedt, Nesbat Dykstra und Susanna Schreiber. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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