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Literatur-Blog

Prozess gegen Kachelmann dauert vermutlich länger… * Kauftipp der Redaktion: Schwarzer, Alice – Der Fall Kachelmann.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Mannheim (dpa) – Der spektakuläre Prozess um Wettermoderator Jörg Kachelmann wird möglicherweise länger dauern, als angenommen. Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge rechnet damit, dass sich das eigentlich bis Ende März angesetzte Verfahren hinziehen wird – auch wegen der Vernehmung einer Zeugin in der Schweiz. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Kauftipp der Redaktion:

Schwarzer, Alice
Der Fall Kachelmann

Verlag :      Kiepenheuer & Witsch
ISBN :      978-3-462-04294-8
Einband :      gebunden
Preisinfo :      14,95 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 23,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 160 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      24.02.2011

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Warum der Fall Kachelmann uns alle aufregt!

Jörg Kachelmann ist der »schweren Vergewaltigung« mit Todesdrohung angeklagt. Bei Redaktionsschluss dieses Kataloges stand noch Aussage gegen Aussage. Wird es ein Freispruch? Eine Verurteilung? Oder gar ein Freispruch mangels Beweis?

Jeder zweite Vergewaltiger ist heute der eigene Mann bzw. Ex-Mann. Und der Fall Kachelmann hat diese sexuelle Gewalt innerhalb von Beziehungen auf die Agenda gebracht. Das erklärt die extreme Polarisierung bei Menschen und Medien bei diesem Prozess.

Alice Schwarzer, als junge Journalistin auch Gerichtsreporterin, erforscht beide Ebenen: Den Prozess und die Wahrheit der Tatnacht – sowie den medialen und gesellschaftlichen Diskurs rund um den Prozess. Denn die Statistiken zeigen: Die Vergewaltigung ist das Verbrechen mit den niedrigsten Falschbeschuldigungen – 3 Prozent. Doch nur jeder hundertste Vergewaltiger wird heute in Deutschland verurteilt. Der Fall Kachelmann ist also exemplarisch und vielleicht der spektakulärste Prozess des Jahrzehnts.

Alice Schwarzer, geboren 1942, Journalistin und Essayistin, seit 1971 eine der erfolgreichsten Buchautorinnen in Deutschland. Ihre Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seit 1977 Verlegerin und Herausgeberin von EMMA. Mitglied des PEN-Clubs. Mehr Informationen unter www.aliceschwarzer.de.

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Updated: 3. Februar 2011 — 18:31

10 Comments

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  1. Klingt interessant. Bestimmt werde ichmal reinschauen, wenn dieser Titel in ein paar Wochen im Regal meiner Lieblingsbuchhandlung steht, denn dort darf man noch in den Büchern blättern, was mir mal in einer Bücherreikette verwehr wurde als ich die Mitarbeiterin fragte, ob sie bei einem Titel, der mich interessierte, die Folie abmachen könnte, damit ich mal reinlesen könnte.

    Die hat mich angeschaut als hätte ich verlangt, dass sie mir ihre Geldbörser schenken solle.

    Ist Euch sowas auch schon mal passiert?

  2. Hallo Irene,

    also bei einem Buch(laden) ist mir das noch nicht passiert, aber woanders schon. Ich verstehe ja die Händler – egal welchen Produktes: Die Ware soll dem Käufer im besten Zustand übergeben werden. Die Einschweißfolie impliziert ja die Botschaft „Ich bin neu“, schon fast mit dem Attribut der Jungfräulichkeit. Die Folie abzureißen, empfinden manche Händler wirklich wie eine Defloration.

    Bei mir hakt es allerdings dann aus, wenn ich produkte auf ihre Funktionstüchtigleit prüfen will, bevor ich die einkaufe. Um sie aber prüfen zu können, muss ich die heutzutage fast alles einschließende Folie öffnen. Damit ist das Produkt für den Händler aber nicht mehr verkaufbar, sollte ich mich dagegen entscheiden.

    Beispiel: Um meinem Liebelein ein nerviges Mausklicken zu ersparen, bin ich seit 2 Jahren auf der Suche nach einer möglichst lautlosen PC-Maus. Bei den einschlägigen Elektronikriesen gibt es zwar dutzende Mäuse im Regal geöffnet zu beguachten, was schon mal gut ist. Aber der Geräuschpegel mit hunderten Kunden ist zu laut, als dass man dieses Kriterium einer Maus zuverlässig testen könnte.

    Andere Dinge muss ich ebenfalls als misstrauischer und kritischer Kunde öffnen. Das gibt jedes Mal eine Diskussion und das nervt.

    Und für Bücher? Na, dafür gibt es doch UNS! Das ist doch exakt die Daseinsberechtigung und der Sinn einer Website mit Rezensionen quer über alle Genre. Jede Rezension gibt dir die Chance zu entscheiden, will ich dieses Buch/Hörbuch/CD/DVD erstehen oder lieber ein anderes. Leider schaffen wir es auch nicht mit hundert Rezensenten, ALLES zu besprechen, was pro Jahr auf den Markt kommt. Aber besser 2-3 Rezis pro Tag, als gar keine.

    Was ich allerdings sehr witzig finde, ist, dass auch Verrisse zu Verkäufen führen können. Vielleicht weckt ein Verriss im Leser der Rezi den unterschwelligen Wunsch, dem Klugscheißer von Rezensenten das Gegenteil zu beweisen: „Ätsch, ich hab mir das Buch gekauft, dass du negativ beurteilt hast. Und bäh: Mir hat´s gefallen!“

    mgg
    galaxykarl 😉

  3. Eine Rezension ist immernoch etwas anderes als eine Leseprobe. Da kann das Thema noch so spannend beschrieben werden, ich würde trotzdem gern reinlesen. Weil die Erzähl- und Sprechweise nunmal etwas ist, was man ganz individuell beurteilt.

    Ich verstehe, wenn man nicht jedes Buch aus seiner Jungfräulichkeit (so ein schöner Vergleich @galaxykarl *g*) reißen darf, aber was spricht gegen ein „Grabbelexemplar“? Da beschwern sich die Buchläden, dass sie immer mehr von den Onlinebuchhandlungen verdrängt werden, aber wenn sie der einzige Vorteil eines Besuchs „vor Ort“ genommen wird, nämlich das Anfassen und reinblättern“, dann müssen sie sich nicht wundern.

  4. Also mir ist das noch nie passiert. Bei kleinen Buchläden kann ich mir das erst recht nicht vorstellen, weil die eher ums Überleben kämpfen müssen. Und die großen legen wirklich immer ein „Grabbelexemplar“ aus. Sollte das jemand aus Versehen kaufen, dann packen die Verkäufer aber – ruckzuck – ein neues aus.

    Möglicherweise, Irene, war die Verkäuferin in deinem Laden erst in der Anlernphase 😉

    Normalerweise kannst du sogar Bücher zur Ansicht bestellen. Dann gehst du in den Buchladen, schaust es dir an (ausgepackt) und nimmst es nur, wenn es dir gefällt. Welcher Laden kann sich schon leisten, auf diesen Service zu verzichten?

  5. Deshalb habe ich immer einen Nacktscanner im Taschenformat dabei! Nicht um die Verkäuferin zu scannen (hechel), sondern um das Buch durch die Folie zu scannen!
    😉
    (kleiner Schwerz!)

  6. Ich lehne dieses Buch ab. Es bleibt für mich der Versuch über journalisitische Trittbrettfahren selber Profil zu Gewinnen oder persönliche Vorteile daraus zu schlagen. Der Name Kachelmann als Titel soll notwendiges zugfeuer liefern. Eine Ohrfeige für journalisitisch umsichtiges Vorgehen.

  7. Hallo Bertram,

    jepp, da pflichte ich dir bei. Aber hast du es gemerkt? Die Kommentare hier befassen sich gar nicht mit dem Buch, sondern mit einem ganz anderem Thema. Das ist unsere Antwort auf Frau Schwarzers Trittbrettversuch: Ignorieren!

    Aber als „Kauftipp der Redaktion“ ist es legitim.

    mgg
    galaxykarl 😉

  8. Felis Breitendorf

    Ich glaube auch nicht, dass das Frau Schwarzer wegen der Kohle macht, die meint doch bestimmt, ihren Senf will jemand hören!

  9. Kachelmann ist frei. Was sagt Ihr dazu?

  10. in dubio pro reo

    Mehr ist dazu nicht zu sagen. Das ist geltendes Recht und das ist gut so.

    mgg
    galaxykarl

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