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PRESSETIP: Essen in Zeiten der Not. / Lesetip: Fritz Koenn: Als die große Hungersnot kam – Eine Erzählung aus den Eifeler Schicksalsjahren 1816/1817.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Yahoo! Nachrichten – (…) Flut, Schneesturm, Erdrutsch: Wir alle können über Nacht in Not geraten und in den eigenen vier Wänden eingeschlossen sein. Wer dann keine Lebensmittelvorräte zuhause hat, steht vor einem Problem. Deshalb sollte man dafür sorgen, immer einen Grundvorrat im Haus zu haben. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Lesetip:

Fritz Koenn
Als die große Hungersnot kam

Eine Erzählung aus den Eifeler Schicksalsjahren 1816/1817

Zeichnungen von Neuburg, Josef
Verlag :      KBV
ISBN :      978-3-940077-75-2
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,50 Eur[D] / 9,60 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 120 S. – 18,0 x 12,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      20.11.2009

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„Der große Teil der Bevölkerung der tiefen Eifel schleicht umher mit eingewundenen Augen und hohlen Wangen, gelber, an den Knochen klebender Haut, unfähig zu Arbeit und Erwerb.“ – Der Satz stammt von Joseph Görres, einem Publizisten aus Koblenz, und beschreibt die Folgen der schrecklichen Hungersnot von 1816.

Das Frühjahr war nass und schneereich, die Saat kam erst im April unter die Erde, und im verregneten Sommer vermoderte das Heu auf nassen Wiesen. Auf den schlammigen Äckern faulten Kartoffeln und Runkelrüben, Ende Oktober rupfte man verzweifelt die spärlichen Haferhalme aus dem ersten Schnee und fuhr sie mit dem Schlitten in die Scheunen.

Brot und Getreide wurden unbezahlbar. Verzweifelte Dorfbewohner sammelten Wurzeln und Blätter, Wildkräuter und Schnecken, um sie mit wässerigen Kartoffeln zu Brei zu kochen. Zu allem Überfluss mussten die heimischen Hüttenwerke, die wichtigsten Arbeitgeber der Region, wegen Zollproblemen schließen.

Fritz Koenn nimmt uns in seiner Erzählung mit auf eine Reise in die Vergangenheit, in eine Eifel, in der die Menschen um das nackte Überleben kämpfen und dennoch die Hoffnung nicht verlieren.

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Updated: 26. Juli 2010 — 16:31

2 Comments

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  1. Tja, wie autark sind wir in unserer Wohlstandsgesellschaft denn wirklich?

    Einen wirklich nennenswerten Vorrat an Lebensmitteln hat doch eigentlich niemand. Wir werden ja sogar dazu erzogen und – als ökologisch und „naturversessene“ – Konsumenten sogar angehalten, alles frisch auf dem Wochenmarkt zu kaufen. Frisches Obst, frisches Gemüse, heute geschlachtetes Fleisch. Eine Speisekammer im Sinne von einem Halbjahresvorrat mit ausgewogener und vollwertiger Kost hat nun eher der Paranoiker oder Atomkrieg-Befürchter, aber wir Normalos doch nicht.

    Was logischerweise im Katastrophenfall Millionen von Hungertote bedeutet, das mus uns klar sein. Doch solch eine Katastrophe, welch alle Aldis, Lidls, Rewes, Normas usw. trifft, ist dann aber auch schon so ein Kaliber, dass es eh Wurscht ist, ob wir ein paar Dutzend Ersaco-Dosen unser eigen nennen.

    Sorgen wir lieber dafür, dass alle durch Menschen verursachbaren Katastrophen nicht eintreten.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  2. Heiligs Blech,

    bin ja schon völlig deppert. Muss hat 2 s, und die Dosen sind aus dem Hause Erasco, oder Bassermann oder Maggi oder was auch immer. Wenn man schneller denkt, als man schreiben kann, muss man halt noch mal drüber gucken.

    Der galaktische Rechtschreiber
    galaxykarl ;-))

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