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Pressestatement der Frankfurter Verlagsgruppe AG für neue Autoren zur Frankfurter Buchmesse

Pressestatement der Frankfurter Verlagsgruppe AG für neue Autoren zur Frankfurter Buchmesse

Als Gutenberg sein System der beweglichen Lettern entwickelte, war dies die Katastrophe für die berufsmäßigen Holzschnitzer, die die Textplatten für die damals sehr bescheidene Buchproduktion herstellten. Trauern wir heute um den Kulturverlust der wunderschön geschnittenen Holztafeln? Gedenken wir der Rücksichtslosigkeit, mit der Schöffer und Co. auf Kosten anderer das neue System am Markt platzierten, die Bücher preiswerter und Informationen in Maßstäben verfügbar machten?

Keineswegs. Es war die große technische Revolution, ein unabsehbar folgenreicher Modernisierungsschub, dem wir unendlich viel verdanken und der doch einen Kulturbruch erzwang, von dem wir in seinen einzelnen Auswirkungen heute nur noch wenig wissen. Ob die Fortschrittlichkeit aufwiegt oder übertrifft, was das Internet jetzt gerade zerstört, werden die Menschen wohl erst in 50 oder 100 Jahren wirklich erkennen und wissen können.

Natürlich ist das Sterben der Buchhandlungen ein kultureller Verlust – aber nicht nur! Die Preisbindung! Ein Monopol zum Nachteil des Publikums (von Ihnen und von mir mit Zwangsaufschlägen auf die Buchpreise bezahlt!), damit künstliche Strukturen finanziert werden, die am Markt einfach keine Existenzberechtigung haben. – Der Börsenverein als ziemlich uneffektive Geldmaschine, die die Mitgliedsverlage mit Gebühren ausplündert, die z.B. im britischen Buchmarkt völlig unbekannt sind. Eine saugende Bürokratie, die vor kurzem um Haares Breite dennoch in die Insolvenz geschlittert wäre. – Die Ablehnung neuer, lesungswilliger Autoren durch 90% aller Buchhandlungen! Ich muß gestehen, dass mir die Buchhandlungen alter Art fehlen (werden) wie das gute alte Kino, aber auch: Sie werden von der Entwicklung jetzt gnadenlos weggeblasen werden, wenn sie sich nicht zum Geschenkelädchen wandeln. Beides geschieht ihnen nach Jahrzehnten des Hochmuts recht: Denn worauf gründete sich der Adel des kulturellen Anspruchs in der Realität? Auf der Stapelware mit Dieter Bohlens Sexleben und Boris Beckers Scala sozialen Umhertaumelns. Der hehre Anspruch, dessentwegen Sie und ich das alte Buchhandelssystem aus unserer Tasche finanzieren mussten, wurde, bei Licht betrachtet, vor allem von kulturell niedrigrangigen Büchern eingelöst.

Das könnte nun gleichgültig sein, wie es uns seit Jahrzehnten gleichgültig sein musste – wenn die verkrusteten Strukturen nicht viele neue Autoren behindert und im üblen Fall ihren Aufstieg sogar verhindert hätten, begünstigt durch die bekannte Allianz der wenigen marktbeherrschenden Verlage mit den Printmedien, auf deren Bestenlisten sich nun einmal fast ausschließlich Titel dieser 20 Verlage finden, die auch die Buchwerbung bezahlen. Zu dieser Wirklichkeit gehören aber auch 10.000 Buchverlage, deren Kulturproduktion, im Verhältnis, in die wirtschaftliche Irrelevanz verbannt ist. Der Anspruch des bestehenden Systems auf Kulturvermittlung, der nicht erfüllt wird, bemäntelt folglich einen kulturellen Schaden, aus dem sicher auch die oft beklagte Stagnation unserer Literatur resultiert.

***

Im Netz gibt es diese schädliche durchorganisierte Interessenwirtschaft und die Behinderung des kulturellen Fortschritts so nicht mehr. Wie in der Politik gilt nun auch in der Literaturvermittlung: Es soll sein, was das selberdenkende Publikum will! Ein neuer Triumph der Aufklärung, für den Amazon gescholten wird, wiewohl sonst die Aufklärung, mit ihrer Metaphysik des Fortschritts eine Religion, die uns lehrt, wie wir leben sollen, ohne Besinnung verteidigt wird.

Amazon wird uns die Welt in ihrer Billigkeit aufdrängen und damit unseren Sinn für Qualität schärfen. So wie die Menschen heute wieder ins Reisebüro gehen, für bestimmte Vorhaben, weil „online“ und „nur billig“ dann eben doch nicht ausreicht, wird es auch eine Gegenbewegung am Buchmarkt geben: Und das ist Bewusstsein für und Suche nach Qualität.

Da kommen dann auch Autoren zum Zug, die vom Markt wegen ihrer Qualitätsproduktion gewollt sind. Die sexeskapistische Charlotte Roche und die buchhändlerische Biederkeit des Vulgären, die Luther ein „geiles Ausliegen“ genannt hätte, müssen dann mit gekonnter Unterhaltungsliteratur neuer Autoren konkurrieren, die online ebenbürtig sind, die dann auch besprochen und somit ihrem Inhalt gemäß beworben werden. Der von manchen Konzernen produzierte Ausschuss (es fällt mir kein passenderer Ausdruck dafür ein) wird sich dann, ohne Präjudiz des Systems, dem von Interessen unverzerrten Wettbewerb stellen müssen.

Insofern bin ich getrost. Das heranwachsende Publikum, das nicht einmal mehr fernsieht und den Öffentlichrechtlichen mit ihren Zwangsgebühren und unsäglich dummen Programmen vermutlich und hoffentlich endlich den Garaus machen wird, wird in den nächsten 20 Jahren so ziemlich alles zerstören, was an Zwangsstrukturen derzeit den belletristischen Buchmarkt in der Hand hat. Im elektronischen Triumph der totalen Verfügbarkeit stehen Mediatoren, die unseren Qualitätsanspruch nicht erfüllen, nur im Weg. Abwehrmaßnahmen wie die halbherzigen Tolino-Produkte etc. können das einzige Mittel, das erfolgreich wäre, um Amazon in die Schranken zu weisen, nicht ersetzen.

Der Krieg um Marktanteile zwischen etablierten Konzernen wird erlöschen – denn es geht demnächst keiner mehr hin. Die Werbeblättchen des Börsenvereins, die im Buchhandel ausliegen, sind schon auf 50% ihres Formates geschrumpft, und die Internetversion dieser teuer bezahlten Selbstempfehlungen der Verlage braucht gar niemand mehr. Da gibt es ganz andere Plattformen, die das Publikum unabhängig, qualifizierend informieren. Hundertmillionen umsatzschwere Konzerne kramen im Publikum mit Wettbewerben und Schreibkursen, die an einem Wochenende wohl kaum mehr als 600 Euro Profit abwerfen. Die Zeichen mehren sich, deren wirtschaftliche Deutung auf der Hand liegt.

Und die Empörung darüber, dass Amazon 50% Marge von den Verlagen haben will statt 30%? Da kann ich nur bitter lachen: Wir haben immer bis zu 50% bei Großhandelsbestellungen gewähren müssen mit der gierigen Tendenz nach 55%. Wer da auf Amazon schimpft, kennt die Wirklichkeit nicht oder sieht seine eigenen Felle davonschwimmen.

Kulturgeschichtlich vollziehen wir gerade einen neuen Schritt des „Selberdenkens“ und Selbstentscheidens des Individuums – also, wie gesagt, einen Fort-Schritt zur weiteren Verwirklichung der Aufklärung. Nur, hier zählt das nicht, in der Verteidigung der eigenen  Interessen, im allgemeinen Blasen zum Angriff auf Amazon.

Auch wenn es viele Meinungsbildner nicht wollen: Die Welt dreht sich weiter. Ihre Achse ist das, was die Menschen wünschen. Die deutsche Kultur des Vorschriftenmachens, der endlosen Regulierung der Bevölkerung, der Belehrung und des Umverteilens, stößt jetzt auf das World Wide Web.

Für unsere Autoren, die Qualität produzieren und immer härter kämpfen mussten, um im Markt ihren Platz einnehmen zu können, ist die Entwicklung eine Chance, eine Befreiung. Was hätte wohl Gutenberg gesagt: Danke an Amazon!

Dr. Prinz von Hohenzollern
Altverleger der Frankfurter Verlagsgruppe AG

BUCHTIPP ZUM THEMA VON DER SFBASAR.DE-REDAKTION:

Ginsberg, Tamara
Enhanced E-Books – Ein Status Quo: Herausforderungen und Chancen für Verlage und die Bedeutung für den Workflow


Verlag :      disserta Verlag
ISBN :      978-3-95425-308-1
Einband :      Paperback
Preisinfo :      44,99 Eur[D] / 44,99 Eur[A] / 56,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 07.02.2014
Seiten/Umfang :      152 S., 11 Abb. – 22,0 x 15,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 02.2014
Gewicht :      251 g

Enhanced E-Books sind momentan in der Buchbranche in aller Munde. Neue funktionale und inhaltliche Möglichkeiten der Anreicherung lassen die Verlagsbranche hoffen, dem Leser neben dem traditionellen gedruckten Buch und dessen 1:1 Übertragung ins Digitale eine elektronische Variante zur Verfügung stellen zu können, die sowohl dem fortschreitenden Trend der Digitalisierung als auch der Entwicklung neuer Technologien und Nutzerpräferenzen gerecht werden kann. Durch eine Befragung von Branchenexperten und die Auswertung einer Angebotserhebung leistet diese Untersuchung eine qualitative Betrachtung und empirische Identifikation von Kausalmechanismen der aktuellen Marktstruktur und dem zukünftigen Marktpotenzial sowie der Wertschöpfung von angereicherten E-Books.

Tamara Ginsberg wurde 1988 am Mittelrhein geboren. 2013 schloss sie ihr Medienmanagement-Studium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz als diplomierte Medien-Betriebswirtin ab. Bereits während des Studiums sammelte die Autorin umfassende praktische Erfahrungen in der Buchbranche. Durch ein längeres Praktikum in einem australischen Kinderbuchverlag sammelte sie zudem prägende, internationale Erfahrung. Nach dem Studium nahm sie eine Anstellung in der Digitalabteilung eines großen Kölner Verlagshauses an.

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch 24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei eBook.de

ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln unter Artikeln unserer Community-Autoren, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens einen Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Updated: 5. September 2014 — 19:40

7 Comments

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  1. Wer möchte sich an diese Diskussion beteiligen oder hat eine eigene Meinung dazu?

  2. Huh, starker Tobak. Trotzdem kann ich viele Argumente nachvollziehen. Und das Amazon-Bashing (wenn wir die zu recht beanstandeten Arbeitsbedingungen jetzt mal ausklammern) schwappt ja schon wieder in die andere Richtung; durch das Publikum, das einen wirklich tollen Service genießt und durch Autoren – wie mir – die als Debutautoren z.B. mit einer Trilogie zum aktuellen Zeitpunkt keinen Verlagsvertrag erringen können.

    Außerdem erleben wir hier den Wandel von (Verlags)Diktatur zur (Publikums)Demokratie: Das online publizierte Werk wird von der Zielgruppe selbst beurteilt und gewählt/gekauft oder eben nicht. Wer hier als Autor Sorgfalt und Qualität auf alle relevanten Dinge legt, kann hoffen aufzufallen, wahrgenommen und gekauft zu werden. Und dann? Dann lässt sich ein Verlag herab und bietet einen klassischen Vertrag an? Zu welchen Konditionen? Zu welchen (alt-bekannten) diktatorischen Bedingungen? Wieder das Recht auf freie Textwahl, Gerne(Mix) und Covergestaltung abtreten? Sich wieder von den Spezialisten bevormunden lassen? Für lausige 5% Tantiemen? Und wenn dann die Zielvorstellungen des Verlages doch nicht erreicht werden, hat sich der Autor in der Branche „verbrannt“?

    Warten wir doch mal ab, ob es Wettbewerber geben wird, die Amazon sein erfolgreiches Konzept nachbilden können. Warten wir mal ab, welche Verlag ein Einsehen haben und an so einem Projekt ernsthaft arbeiten und keine Placebo-Plattformen ins Netz stellen.

    Leid tut es mir nur für all die tollen LektorInnen, die mittlerweile ihre Verlagsjobs verloren haben und – was bleibt ihnen übrig? – sich selbstständig gemacht haben und ihren Teil zum Selfpublishing-Markt beitragen. Dazu klasse Design- und Grafikstudios/künstler, die auch tolle Cover machen können … genau so, wie es der Autor, die Autorin haben will.

    Was ich aber wirklich vermisse, sind Marketingprofis, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben und sowohl die klassischen, als auch die elektronischen Marketingmaßnahmen beherrschen und sie Selfpublishern in bezahlbarer Weise anbieten.

    Somit wäre die Kette Autor/Agent/Lektor/Verlag durch Autor/Lektor/Grafiker/Marketing/Amazon ersetzt und geschlossen. Statt 5% Verlags-Tantiemen 70% Amazon-Tantiemen? Jeder, der rechnen kann, wird also sich für letztere Variante entschließen und so – notgedrungen – sein Schärflein dazu beitragen, das man WEN nicht mehr braucht? Richtig: die Verlage, die blocken und auf stur machen und vom Untergang der Kultur faseln.

    Noch ein letztes – aber unbedingt das wichtigste – Wort: Qualität wird sich durchsetzen, Schrott nicht verkaufen und im Nirvana verschwinden. Das war bei jedem Produkt bisher so und wird es auch bei SP-Titeln sein. Die Kunden/Leser SIND NICHT DOOF! Sie erkennen recht schnell, welcher Autor es ernst meint und nach seinen finanziellen Möglichkeiten Korrektorat, Lektorat und Coverdesign einkauft.

    All die hingeschluderten Texte, die von SP-AutorInnen stammen, die glauben, sie seien Künstler und nur die Idee zähle und nicht die Grammatik und Rechtschreibung, werden ihr blaues Wunder erleben. Nämlich dann, wenn die durch massenhafte Tippfehler, handwerkliche Fehler und etliches Mehr genervten Leser das Ding beiseite legen und vernichtende Rezis schreiben.

    Allein schon der Respekt von dem Leser – der ja auch der Käufer sein soll -, gebietet mir, alles zu tun um die bestmögliche Qualität anzubieten. Und weiterhin an mir zu arbeiten.

    Mit galaktischen Grüßen
    Werner Karl
    Selfpublisher

    P.S. Übrigens bietet SP/E-Book noch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Man kann einen dem Korrektorat entschlüpften Fehler sofort verbessern und den Text neu hochladen. Der nächste Käufer kann also auf ein fehlerfreies Exemplar hoffen.

  3. Nein, ich mag E-Reader immer noch nicht. Ich bin und bleibe als Leser Haptiker. Als Autor kann ich aber die Chance, über E-Books meine Texte zu publizieren, nicht ignorieren. Das ist blanker Realismus und kein Dogmenwandel.

    Geh mit der Zeit, sonst geht sie an dir vorbei, könnte man auch sagen.

    In 2013 wurden gerade mal 3,9% es gesamten deutschen Buchgeschäftes mit E-Books getätigt; ergo 96,1% mit Printbüchern. Das erklärte Ziel dürfte also klar sein.

    mgg
    Werner 😉

  4. Das mit der Buchpreisbindung hab ich schon immer nicht verstanden. Als der Euro kam sind wir von den Betreibern abgezockt worden. Ich habe damals für meine Kinder die Manga-Reihen Daisuki und Animania einmal im Monat gekauft, für immerhin 5 DM pro Stück. Am nächsten Tag als der Euro kam, kosteten die immer noch 5 aber diesmal Euro pro Stück.
    Der Buchladen wo ich die damals kaufte meinte das wäre so. Also hab ich die nicht mehr gekauft. Meinen Kindern habe ich das erklärt, das man sich nicht alles gefallen lassen darf. Eine Preiserhöhung von 100% ist einfach eine Schweinerei. Die Bücher sind eh alle sehr teuer geworden. Also kaufen viele Leute gebrauchte Bücher und/oder E-Books.
    Deutsche Autoren werden zudem von vielen Verlagen noch Stiefmütterlich behandelt. Vor allem in Science Fiktion und Fantasy-Bereich.
    Es hat und wird immer wieder Neuerungen geben. Ob zum Guten oder zum Schlechten, das erweist sich erst mit der Zeit.
    Handy, PC. IPod und Co. Fast jeder hat eins oder mehrere davon. Angeblich hindert das die Menschen daran rauszugehen. Aber schaut Euch doch mal um. Ich konnte als Kind draußen spielen ohne Angst vom nächsten Auto angefahren zu werden. Zudem wird es in den Großstädten immer schlimmer. Kein Wunder das die Leute im Haus bleiben. Ein gesundes Maß die Dinge zu nutzen muss erst erlernt werden bzw. das sollte jeder für sich selber entscheiden. Ich selber habe lieber ein Buch in der Hand. Der Vorteil von E-Books beinhaltet auch, das keine Bäume gefällt werden müssen um Papier herzustellen.

  5. Wenn du dich damal nicht täuschst. E-Books verschlingen unmengen von Internetstrom und der wird auch aus Holz hergestellt. Wenn vielleicht auch in Umwegen.

  6. Nein, der Reader verschlingt Ressourcen. Ist der aber erst einmal angeschafft, geht es nur noch um den Stromverbrauch. Und der kann, je nach Reader, sehr gering ausfallen. Wird der Reader später an jemand anderen gegeben der ihn nutzt oder zur Verwertung gebracht, ist das sogar halbwegs Öko.

    Papier und eBook haben beide (kleine und große) Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil beim ePublishing ist derzeit für kleine und unabhängige Autoren allerdings, dass sie endlich eine Chance bekommen und nicht unbedingt von Verlag und Buchhandel abhängig sind.

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