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PRESSEMELDUNG: Von der Leyen will Hartz IV in „Basisgeld“ umbenennen – das Eingangstor zum Grundeinkommen? * Kauftip der Redaktion: Thimm, Katja: Das bedingungslose Grundeinkommen – Kollaps oder Reanimation des Sozialstaates?

PRESSEMELDUNG (Zitat): „Yahoo! Magazin – 15. September 2010 – AFP  – Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will den Begriff „Hartz IV“ offenbar durch die Bezeichnung „Basisgeld“ ersetzen. Im Arbeitsministerium würden derzeit verschiedene Titel für die mit der anstehenden Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze fällige Gesetzesnovelle diskutiert, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Ein Vorschlag lautet demnach: „Basissicherungsgesetz für Erwerbsfähige und ihre Familien“. Ein endgültiger Name stehe aber noch nicht fest, sagte der Ministeriumssprecher der „SZ“. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Kaufempfehlung der Redaktion:

Thimm, Katja
Das bedingungslose Grundeinkommen – Kollaps oder Reanimation des Sozialstaates?

Verlag :      Tectum
Website: http://www.tectum-verlag.de
ISBN :      978-3-8288-2301-3
Einband :      Paperback
Preisinfo :      19,90 Eur[D] / 30,10 Eur[A] UVP / 19,90 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 99 S. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 05.2010

Medien :      
Inhaltsverzeichnis(PDF)

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Spätestens mit der Einführung der sogenannten „Hartz-Reformen“, der „Agenda 2010“ und der „Politik des Förderns und Forderns“ ist die Kritik am deutschen Sozialstaat unüberhörbar geworden. Die längst aufgekeimte gesellschaftliche Debatte um neue, soziale Fragen von Armut und Ungleichheit, Prekarität, Exklusion, Spaltung und Unsicherheit lässt keinen Zweifel mehr an einer notwendigen Neuausrichtung des Sozialstaates. Aber welchen konkreten Problemen steht der Sozialstaat tatsächlich gegenüber? Was genau bedeutet Sozialstaat überhaupt? Welche Möglichkeiten gibt es dabei für die Implementierung eines Grundeinkommens?

Katja Thimm geht diesen Fragen mit Hilfe einer Untersuchung des Sozialstaates selbst sowie den Absichten und Motiven, die hinter den Argumenten für ein Grundeinkommen stehen können, nach. Sie zeigt, dass nicht nur „gute Gründe“ oder die Fragen zur Finanzierung eines Grundeinkommens von Bedeutung sind, sondern dass es weitere Aspekte, die zur Findung eines gesamtgesellschaftlichen Konsenses zwangsläufig betrachtet werden müssen, gibt.

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Updated: 15. September 2010 — 23:12

5 Comments

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  1. Liebe Frau von der Leyen,

    hier mal ein kleiner Hinweis für alle Politiker:

    HOREN SIE AUF MIT DIESER BÜRGER-VERARSCHE!!! Einem Missstand einen neuen Namen geben ist armselig, mickrig, dumm und einfallslos! Das ist Schönfärberei, Bürger-Kosmetik, Stimmvieh-Verarsche! Tun Sie gefälligst Ihre Arbeit und zwar endlich richtig. Nicht das Chaso verwalten, sondern abschaffen. 400-€-Jobs sind Mist!. Mini-Jobs sind Mist! Aufstocker-Zuschüsse des Staates sind Unternehmer-Subventionen um deren Geinn zu maximieren und keine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. WIR – der Stuerzahler – finanzieren die Gewinne der Unternehmen. Unglaublich! Skandalös!

    Mir gehen die Ausrufezeichen aus.

    Wer 400 € „verdient“ soll die Inlandsnachfrage ankurbeln?? Welch ein Schwachsinn.

    Fachkräftemangel? Ich könnte das Kotzen kriegen. Fachleute aus dem Ausland holen??? Für wie blöd halten Sie uns denn? Wenn die Industrie seit Jahren zu wenig ausgebildet hat, um Geld zu sparen, dann stellen Sie das jetzt so dar, als wäre unsere Leute zu blöde, umd die ach so vielen lukrativen Jobs zu besetzen? Ich würde jedem Betrieb, der nicht ausbildet einen finanziell so vor den Latz knallen, das die Schwarte kracht.

    Ich fordere:
    – Mindestlohn für alle Branchen. Wer 40 Std. in der Woche arbeitet, muss auch davon überleben können ohne staatliche Zuschüsse.
    – Eine Ausbildungsverpflichtung für alle Betriebe, meinetwegen mit Unterstützung des Staates für Kleinbetriebe. Weg mit Jugendlichen ohne Zukunftsperspektive, sondern hin zu konkreter Berufsplanung, Information, Ausbildung dem Bedarf der Industrie entsprechend. Wenns dann immer noch nicht reicht, dann gerne unsere Freunde aus dem Ausland, kein Problem!
    – Abschaffung der Zeitarbeit! Permanent wechselndes Personal kann nichts, kennt die betreiblichen Anforderungen und Produkte nicht, kann den Kunden gegenüber nicht als Fachkraft und zuverlässigern, sprich langfristiger Ansprechpartner dienen.

    Fachleute, gut ausgebildet und erfahren bekommt man nicht mit Fluktuation im Hemden-Takt!

    Hartz IV und Zeitarbeit waren verzweifelte Versuche, funktionieren aber in der Praxis nicht!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 🙂

  2. Heyeiei,

    das ist wieder ein Thema, da hau ich in die Tasten und produziere Tippfehler ohne Ende.
    Tut mir leid, aber der Arbeitsmarkt ist ein Thema, da bricht bei mir die Leidenschaft durch.
    Ich oute mich hier mal als ehemaliger Jugend-Obmann und Gewerkschaftler. Und – wie ich hoffe – als einer, der seinen gesunden Menschenverstand trotz aller Politik-Augenwischerei noch nicht verloren hat.

    Lasst euch nicht anlügen! Benutzt euer Gehirn! Denkt nach!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  3. Jetzt wollen Sie es doch nicht umbenennen, die Politiker haben echt einen an der Waffel!

  4. Was ich immer amüsant finde (obwohl es genau genommen eher zum heulen ist), ist der Umstand, dass sie das mit dem Fachkräftemangel den Leuten in anderen Ländern auch erzählen. Und wenn man genau hinsieht, wandern deutsche Fachkräfte dorthin aus, weil dort die einheimischen Fachkräfte fehlen.

    Aber: Jemand, der alles zurückgelassen hat, um neu anzufangen,überlegt sich natürlich drei Mal,ob er aufmuckt, wenn was nicht so ist, wie es sein sollte – eine Rückkehr fällt den meisten nicht nur schwer, sondern ist auch eine finanzielle Sache, die nach einem Neustart in anderen Ländern den Meisten nicht ganz einfach zu wuppen sein dürfte.

  5. Ich habe eine Sendung im TV gesehen, wo ein Ärztepaar nach Skandinavien ausgewandert ist und dort vierfach so viel verdienen, den dreifachen Wohlstand haben, doppel so viel Freizeit, den sie mit ihren Kindern in einer tollen Natur erleben können als sie das in Deutschland hatten! Kann man es ihnen verübeln?

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