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PRESSEMELDUNG: Nahtod-Erfahrungen durch zu viel CO2 im Blut / LESETIP der Redaktion: „Transzendenzerfahrungen“ von Stefan Högl.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Paris (afp) – Nahtod-Erfahrungen haben Wissenschaftlern zufolge vielleicht weniger mit psychologischen Gründen zu tun als schlicht mit einem hohen Kohlendioxidgehalt im Blut. Forscher der Universität Moribor in Slowenien untersuchten 52 Fälle von Herzinfarkten in drei großen Kliniken, wie sie in ihrer am Donnerstag erschienenen Studie in der Fachzeitschrift „Critical Care“ erklären. Das durchschnittliche Alter der Patienten lag bei 53 Jahren, 42 von ihnen waren Männer – und elf Patienten hatten eine Nahtod-Erfahrung, bevor sie gerettet wurden.

Gesamte Pressemeldung lesen.

Leseempfehlung der Redaktion:

Stefan Högl
Transzendenzerfahrungen

Nahtod-Erlebnisse im Spiegel von Wissenschaft und Religion

Im Buch blättern

Verlag :      Tectum
ISBN :      978-3-8288-9173-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      34,90 Eur[D] / 34,90 Eur[A] / 60,40 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      442 S. – 21 x 14,8 cm

Medien :  Sonstige Informationen(PDF)

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„Muss ich denn sterben, um zu leben?“, fragte Pop-Ikone Falco und wurde mit dem posthum veröffentlichten Album „Out of the Dark“ unsterblich. Schon seit den Siebziger Jahren bewegen Berichte über Grenzerfahrungen in der Nähe des Todes die Öffentlichkeit. Vergleichbare Schilderungen finden sich auch in alten Schriften und religiösen Quellen, die weit in die Geschichte zurückreichen. Dort ist von Jenseitsreisen und -visionen die Rede, von mystischen Erfahrungen und Begegnungen mit Gott.

Lassen sich diese Erfahrungen tatsächlich auf eine jenseitige Wirklichkeit beziehen oder bleiben sie Fiktionen? Aus der Medizin gab es schnell abwiegelnde Antworten. Sauerstoffmangel im Gehirn sei die Ursache solcher Visionen. Psychologen, Neurologen oder Religionswissenschaftler betonen hingegen völlig andere Aspekte. Aus der übergreifenden Gesamtschau plädiert Stefan Högl in diesem Buch für eine Realität des Erlebten und stellt sich damit dem herrschenden materialistischen Paradigma entgegen.

Bei der philosophischen Bewertung der Grenzerfahrungen betrachtet er neben klassischen Aspekten – etwa dem Leib-Seele-Problem oder der Erkenntnis Gottes – auch die existenzielle und anthropologische Bedeutung des Phänomens. Er schildert, wie Wissenschaft und Gesellschaft mit Sterben, Tod und Transzendenz umgehen. Besondere Sprengkraft erhält das Buch jedoch, indem hier erstmals die Berufungs-Erfahrungen der Religionsstifter Moses, Jesus und Mohammed mit zeitgenössischen Nahtod-Erlebnissen in Verbindung gebracht werden. Diese Perspektive liefert vor dem Hintergrund realer Jenseits-Erlebnisse Philosophie und Theologie völlig neue Denkansätze.

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Updated: 17. April 2010 — 20:16

10 Comments

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  1. Das klingt ja echt interessant! Die haben ja eingewilligt, ein Gewinnspiel zu machen, dann schau ich mal vorher vorsichtig in eins der Bücher…

  2. Wenn ich Transzendendenz höre, tauchen Erinnerungen aus dem realen Leben in mir auf, die aber nichts mit Nahtod-Erlebnissen zu tun haben:

    Ein früherer Chef von mir war Leiter des „Transzendentalen Zentrums“ in einer fränkischen Großstadt (aus rechtlichen Gründen versage ich mir die Nennung der Stadt; außerdem ist es peinlich für diese Stadt solche „Schweber“ in sich zu beherbergen). Der Mann war das ganze Jahr über ein Choleriker und fuhr zur Sammlung seines Geistes einmal im Jahr für einige Wochen nach Indien zu seinem Guru. Zurück in Deutschland war er dann eine volle Woche auf Wolke 7, dann hatte er für den Rest des Jahres wieder einen hochroten Kopf. Scheinbar waren seinen Meditationen nicht von nachhaltiger Wirkung. Als „Abfallprodukt“ können diese Leute angeblich schweben. Nun ja, Glaube soll ja Berge versetzen, warum also nicht auch einen beeinflußbaren, schwachen Geist nicht auch glauben lassen, er schwebe 2 cm oder höher über der realen Welt.

    Nahtod-Erlebnisse sind sicher etwas anderes. Ich als realistischer Fantast und SF-Fan bin aber sicher, dass unser Gehirn in sogenannten Nahtod-Erlebnissen nur das verarbeitet, was wir im Laufe des echten Lebens an Informationen, Eindrücken und Bildern erfahren haben und zu einer Idealvorstellung formen. Sorry, aber an so etwas glaube noch nicht mal ich.

    Mit – nüchternem – galaktischen Gruß
    galaxykarl

  3. Hallo galaxykarl,

    ich muß dir Recht geben, das ganze ist mir auch zu esoterisch. Ich weiß nicht, wers gesagt hat, aber den Spruch muss man leider immer mehr ebenfalls zustimmen: Wenn Dummheit weh täte, würde ein zunehmend großer Teil der Menschheit nur noch brüllend durch die Gegend laufen. Und Esorteriker und solche Schweber zählen definitiv dazu.

    Hab zwar ein Glas Wein vor mir stehen,
    sende dir aber auch einen nüchternen Gruß 🙂
    Monimaus (hicks)

  4. Wenn Ihr vorher mal auf den Link „Im Buch blättern“ geklickt hättet, dann hättet Ihr selbst gemerkt, dass Ihr bei diesem Buch auf dem Holzweg seit. Solch einen Esoterikmist, den Ihr ansprecht hätte ich hier doch wohl als Wissenschaftshardliner wohl niemals als Leseempfehlung gegeben! Als ehrlich, ich bin echt entsetzt!

  5. Brrrr, ruhig mein Brauner,

    ich sagte ja, das Wort Transzendenz erinnert mich an…
    und weiter:
    …hat mit Nahtod nichts zu tun.

    Es sei aber doch gestattet, Assoziaitionen – und wenn auch nur randstreifende (periphere; huch, wie intelligent) – als Kommentar abzugeben.

    Und wie du siehst, hat Monimaus genau wie wir beide nix mit Esoterik am Hut.
    Der Autor auch nicht. Und schon sind wir uns wieder alle einig.

    mfg
    galaxykarl

  6. Eigentlich wäre doch ein Lob als Kommentar angesagt gewesen, dass ich mit dieser Buchempfehlung eben NICHT in diese Esoterik-Kärbe schlage! Darum ging es mir nur… BBRRR..

    B)

  7. Hab auf dieser Webseite einige interessante Infos gefunden:

    http://www.frogged.de/nahtoderfahrungen-was-nach-dem-tod-kommt.html

    Vieles von dem was die Betroffenen berichten widerspricht der CO2 Theorie! Auch die Frau die in künstliches Koma versetzt wurde hatte Nahtoderfahrungen und eine stabile CO2 Versorgung!

  8. Ich halte grundsätzlich alles für Biochemie und meine, dass das ganze Gerede über regliöse Erfahrungen einfach nur Humbug sind.

    Da ich inzwischen weiss, wie Menschen ticken und wie ihr Bewertungsystem abläuft, meine ich, dass sich viele auch heute lebende Menschen nicht sehr viel weiterentwickelt haben vom Menschen des Mittelalters mit all seinen mystischen Erklärungen und Galubensbekenntnissen. Nur läuft halt das meiste heute auf einer anderen Ebene ab.

    Das Resultat ist das Gleiche: Leichtgläubigkeit, Uneinsichtigkeit, fehlender gesunder Menschenverstand und ein Fehlen an analytischen Fähigkeiten.

    Man schwimmt halt so dahin in einer solchen Gesellschaft wie die Mesnchen sie derzeit betreiben.

    Besonders beeindruckend finde ich den Menschen als Durchschnittsexemplar wirklich nicht.

    Eher das Gegenteil: oft schäme ich mich für ihn an seiner statt…

  9. Hallo Detlef, alter Pessimist,

    wir sind, was wir sind. Nicht besser und nicht schlechter. Ich finde es schon ein bißchen bedenklich, wenn du dich für eine ganze Spezies schämst. Wenn übehaupt, dann für einzelne Exemplare, die auf lange Sicht aber aus der Gesellschaft entfernt wurden und werden. Die Methoden, mit der wir das tun, sind zugegeben noch nicht effektiv und ausreichend genug, aber wir arbeiten daran. Das Böse ist immer und überall. Die einzige Chance damit fertig zu werden, sind exakt die Punkte, die du selbst genannt bzw. angedeutet hast: Wissen, Aufklärung, gesunder Menschenverstand, dazu alle Fähigkeiten, die uns davor bewahren selbst zur „Bestie Mensch“ zu werden.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl (ein unverbesserlicher Optimist)

    P.S. Für deinen eigenen Seelenfrieden und geistiges Wohlbefinden ist angeraten, dich nur für evtl. eigene Verfehlungen zu schämen. Aber allein, DASS zu dieser Empfindung fähig bist, zeigt, dass zumindest du ein gesundes Moralgefühl besitzt.

  10. Leider muss ich immer wieder die Erfahrung machen, dass das für den überwiegenden Teil der Menschen der Fall ist. In der Nacht zum 1. Mai habe ich einem Menschen das Leben gerettet, der von einem betrunkenen Nachbarn wegen niederer Gründe fast getötet wurde und hilferufend vor unserem Haus in einer Blutlache lag…

    Was also willst du mir erklären, dass das Ausnahmen sind? – Wirklich nicht!

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