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Stephen Hawking: Mensch muss zum Überleben den Weltraum besiedeln / Empfehlung der Redaktion: Hawking, Stephen / Mlodinow, Leonard: Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „AFP – (…) Das Wachstum der Weltbevölkerung und die begrenzten Ressourcen der Erde würden immer mehr zu einer Bedrohung für den Menschen, sagte der 68-Jährige am Montag in einem Interview mit der Internetplattform „Big think“. „Wenn wir die einzigen intelligenten Wesen der Galaxie sind, dann müssen wir unser Überleben sichern“, ergänzte er. „Ich denke, dass die Zukunft der menschlichen Rasse langfristig im Weltraum liegt.“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Empfehlung der Redaktion:

Hawking, Stephen / Mlodinow, Leonard
Der große Entwurf

Eine neue Erklärung des Universums

Übersetzt von Kober, Hainer
Verlag :      Rowohlt
ISBN :      978-3-498-02991-3
Einband :      gebunden
Preisinfo :      24,95 Eur[D] / 25,70 Eur[A] / 41,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      192 S., Zahlr. 4-farb. Abb. – 25,0 x 19,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      07.09.2010

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Warum existieren wir? – Neue Antworten auf die letzten Fragen des Seins.

Die letzten dreißig Jahre seines wissenschaftlichen Lebens verwandte Albert Einstein auf die Suche nach der Weltformel, die alle elementaren Naturkräfte in einer einzigen schlüssigen Theorie erklärt. Aber die Zeit war nicht reif für eine solche Entdeckung. Auch nicht, als Stephen Hawking 1988 Eine kurze Geschichte der Zeit veröffentlichte. Sein Welt-Bestseller hat jedoch die Suche nach der einen Theorie von allem populär gemacht wie kein anderes Buch. Jetzt überrascht uns Hawking mit der Nachricht, dass wir womöglich kurz davorstehen.

In „Der große Entwurf“ schlägt das Jahrhundert-Genie einen ungewöhnlichen Weg vor, wie sich die widerstreitenden Theorien über Relativität und Quantenphysik zusammenfügen lassen. Für Hawking wäre dann bewiesen, was er heute nur vermuten kann: dass sich das Universum selbst erschaffen hat.

Im Lichte von 40 Jahren eigener Forschung und mit Blick auf die bahnbrechenden astronomischen Entdeckungen und theoretischen Durchbrüche der letzten Jahre präsentiert Der große Entwurf eine aufregend neue und provokative Theorie über den Ursprung und die Entwicklung des Universums. In seiner klaren, eleganten und bilderreichen Sprache unternimmt es Hawking gemeinsam mit Leonard Mlodinow, uns Antworten zu geben auf die ersten und letzten Fragen unserer Existenz.

Stephen Hawking, 1942 geboren, ist seit 1979 Lukasischer Professor im Fachbereich Angewandte Mathematik und Theoretische Physik in Cambridge/Großbritannien, ein Lehrstuhl, den Mitte des 17. Jahrhunderts Isaac Newton innehatte. Für seine Beiträge zur modernen Kosmologie hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Hawking ist Mitglied der Royal Society und der US National Academy of Sciences. 1988 veröffentlichte er den Weltbestseller „Eine kurze Geschichte der Zeit“.Leonard Mlodinow, Physiker und Autor, lehrt Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik am renommierten California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena. Neben verschiedenen Büchern, hat er auch für die TV-Serien „McGyver“ und Star Trek „The next Generation“ geschrieben.

«Um das Universum auf fundamentalster Ebene zu verstehen, müssen wir nicht nur wissen, wie sich das Universum verhält, sondern auch, warum. Warum gibt es etwas und nicht einfach nichts? Warum existieren wir? Warum dieses besondere System von Gesetzen und nicht irgendein anderes? Das ist die letztgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Wir werden versuchen, sie in diesem Buch zu beantworten.»
Stephen Hawking

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Updated: 10. August 2010 — 00:36

10 Comments

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  1. Ob wir die Einzigen im All sind oder nicht, ist doch kein Pro oder Contra für eine Besiedelung anderer Planeten. In BEIDEN Fällen macht eine Besiedelung Sinn:

    Sind wir die Einzigen…
    dann wäre es – trotz aller Vorbehalte um unsere Unzulänglichkeiten – doch wirklich schade, wenn nach unserem Aussterben/Selbstvernichtung das ganze schöne Universum Milliarden bewohnbarer Planeten hätte, die ungenutzt blieben. Welch eine göttliche Verschwendung.

    Sind wir NICHT die Einzigen…
    dann ist es ohnehin überlebenswichtig, sich auf mehr als einem einzigen Planeten anzusiedeln, da wir im Kriegsfalle – was eigentlich fast unausweichlich der Fall wäre – auch auf einem Planeten leicht ausgelöscht werden könnten. Eine mögliche ethische Weiterentwicklung unserer Rasse zu einem friedlichem galaktischen Mitbewohner dauert doch länger, als unsere rasante technische Entwicklung. Sind wir ausgelöscht, haben wir nicht die Chance dazu wirklich „human“ zu werden. Leider steckt in dem human mehr Wunschdenken, als das Wort eigentlich impliziert.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  2. Hallo Werner, nach neuesten Schätzungen gibt es zwischen 0 und 5 intelligente Lebensformen, die gleichzeitig in einer Galaxis existieren. Sagen wir also mal 2 pro Galaxis, um ganz sicher zu gehen.

    Das heisst bei ca. 100 – 200 Milliarden Galaxien im Universum gibt es ca. 500 Milliarden intelligente Lebensformen, die gleichzeitig im Universum existieren.

    Doch leider – selbst wenn es 2 in einer Galaxis sind – kann man davon ausgehen, dass ein Kontakt wohl auf herkömmlichen Wege kommunikativ nicht herzustellen ist.

    Ist das nicht der Wahnsinn! – Es gibt mehr verschiedene intelligente Lebensformen im Universum als es Menschen auf der Welt gibt und dennoch ist die Chance für einen Kontakt offenbar fast bei 0!

    Was natürlich auch deine Frage beantwortet: wieviele bewohnbare Planeten es in einer Galaxis gibt. Offenbar sind es zwischen 100 und 1000 – aber nur ca. 10 bis 100 auf denen Leben in Ruhe sich entwickeln konnte bis zu einer Form, die Kontakt herstellen könnte.

    Also leider sieht es wohl eher danach aus als wenn die standartmässige Besiedlung in einer Galaxis wohl Weltraumhabiate sein werden – später jedenfalls – und Planeten als Lebenraum wohl eher die Ausnahme.

    Ich gehe dann davon aus, dass Bewohner solcher Habitat sich nach einigen Generation so verändern würden, dass sie im Trichter einer Schwerkraftquelle – wie auf einem Planeten – sich dann nicht mehr wohl fühlen würden…

  3. Hallo Detlef,

    wie mmer bei dir zu diesem Thema: sehr ernüchternd, sehr hoffnungslos, ja schon fast philosophisch betrachtet sehr, sehr traurig. Ich halte es da mit dem überragenden, allwissenden, unglaublich positiven Zitat des „Weisen-unserer-Tage“ Jeff Goldblum in Jurassic Park: „Das Leben findet einen Weg“.

    Und ich glaube auch, das wir zu Beginn in Habitaten leben werden. Aber dem Mensch ist nicht fürs All gebaut und würde auf lange Sicht (auch deine Version) zugrunde gehen und aus dem Universum verschwinden. Ich sehe die Spezies Mensch eher wir einen höchst anpassungsfähigen, enorm einfallsreichen, intelligenten Affen, der nach tausenden Fehlschlägen schlusendlich auf die richtige Idee kommt, um sich im All vernünftige – sprich schnell – fortzubewegen, sich z verständigen und sich andernorts niederzulassen. Ob durch eigene körperliche Anpassung – sprich Mutation – oder Terraforming ist eigentlich egal.

    Ein Pessimist und ein hoffnungsloser Optimist, die wir sind, ergänzen wir uns also wieder prächtig in unserer Sicht auf manche Dinge.

    Liebe Leser dieser Plattform:
    Wie ist eure Meinung dazu?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  4. Statistiken, Zufälle, Durchschnittswerte, Annahmen … es ist denkbar, dass uns Morgen ein dicker Komet aus dem All kullert oder auch das der nächste bewohnbare Planet mit zwei intelligenten Spezies nur eine Ecke weiter seine Runden dreht.

    Irgend etwas ist da Draußen – nur wo, wie und wann, das ist Spekulation. Vielleicht sind wir aber auch nur eine Form der SIMS auf einem billigen Alienrechner und haben keine Ahnung, dass der Spieler gleich den Stecker zieht weil er ins Bett muss.

  5. Aha!

    Da kennt jemand „Simulacron 3“ (1964) von Daniel F. Galouye oder auch als „Welt am Draht“, 1973 verfilmt von Rainer Werner Fassbinder mit Klaus Löwitsch, Günter Lamprecht u.v.a. Ich kannte damals das Buch noch nicht und der Film hat mich im zarten Alter von 15 Jahren umgehauen.

    Aber ich bin mir sicher, unsere Welt ist keine Simulation, sondern knallharte Realität, mit der wir leben dürfen und müssen. Komet auf den Kopf ist natürlich Scheiße und wenn man bedenkt, dass wir nur 3% der näheren Umgebung unseres Sternsystems um Sol herum beobachten, kann einem schon schwummrig werden.

    Also, noch ein Grund, so rasch als möglich andere Himmelskörper und Habitate zu besiedeln.
    Denn schon die Gallier hatten Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Und das ist schon schlappe 1.000 Jahre her; kosmisch betrachtet natürlich nichts, aber immerhin…

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  6. Habitate nutzen garnichts wenn in der Nähe eine Supernova hochgeht – nd auch nicht wenn wir innerhalb von 10-20 Lichtjahren dutzende Planeten finden würden. Das würde nur eine Supernova alle wegfetzen!

    Wir sollten also nicht nur Angst vor Meteore haben, sondern auch vor Supernovae (plural)!

  7. Ein Komet würde übrigens nicht alles Leben auslöschen! Siehe Russland im 19ten Jahrhundert in der Taiga!

    Am gefährlichsten sind die grossen Gesteinsbrocken, die ein planetenweitem Sunami verursachen würden und beim Aufschlag soviel brennende Teile und Bruchstücke in den Himmel streuen würde, das selbst alles Leben auf der anderen Seite des Planeten verbrennen würde. Da würde die Luft in warsten Sinne des Wortes brennen. Vergess Hiroschima, ein Brocken von paar Kilometer Durchmesser ist Millardenfach stärker! Unvorstellbar!

  8. Wir brauen gar keine Gesteinsbrocken, wenn der Yellowstone hochgeht, ist auch erstmal Schluss mit lustig und unserer sogn. Zivilisation. Der Vulkan ist – erdgeschichtlich – schon lange überfällig. Ob er jetzt in 10 Tagen hochgeht oder in 1000 Jahren macht für die Erde an sich wenig Unterschied – für uns schon …
    Neue Planeten besiedeln, ich weiss nicht, ob das Weltall noch mehr Spinner braucht, die weitere Planeten kaputt machen, ich finde, einer reicht!!

  9. Ähm – brauchen meinte ich natürlich …

  10. Da gebe ich dir voll recht!
    Und warum sollte man Gesteinsbrocken nicht auch mal brauen! 😉

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