sfbasar.de

Literatur-Blog

PRESSE: Minister-Geschenk: Telefonsex kostet Griechenland 20 Millionen Euro… / Buchempfehlung: Die Scham im Kulturvergleich – Antike Konzepte des moralischen Schamgefühls in Griechenland und China.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „yahoo Nachrichten – (…) Der ehemalige Agrarminister der griechischen Regierung Sotirios Hatzigakis, heute 66 Jahre alt und seit Oktober außer Dienst, soll Freunden und Verwandten 30 Handys auf Staatskosten geschenkt haben. Nach dem Ende von Hatzigakis‘ Amtszeit lag die Ministeriums-Rechnung für Telefongespräche bei 20 Millionen Euro. Offenbar deshalb, weil die Besitzer der Mobiltelefone diese hauptsächlich dafür nutzen, um bei Telefonsex-Hotlines anzurufen. Die Kosten der Rechnung zahlte der Staat… (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchempfehlung:

Guido Rappe
Die Scham im Kulturvergleich

Antike Konzepte des moralischen Schamgefühls in Griechenland und China

Verlag :      Projekt
ISBN :      978-3-89733-201-0
Einband :      Paperback
Preisinfo :      23,00 Eur[D] / 23,70 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      330 S. – 21,0 x 14,8 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      08.10.2009
Gewicht :      495 g

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Das deutsche Wort Scham lässt sich im Altgriechischen mit aidos wiedergeben, im Chinesischen mit chi. Während der aidos-Begriff ausführlicher bearbeitet wurde, scheint für chi noch keine eigene Monographie vorzuliegen.

Insofern betritt der von Guido Rappe unternommene Kulturvergleich in gewisser Weise Neuland. Beim Vergleichen kann man nun entweder die Ähnlichkeiten suchen oder die Unterschiede betonen, je nachdem, welche Perspektive man anlegt, welchem Paradigma man unterworfen ist, und welches Forschungsinteresse einen leitet.

Aber was läge in einer Zeit der Globalisierung und des Zusammenwachsens der Kulturen näher, als zunächst festzustellen, worin die Menschen übereinstimmen, um von dieser Basis aus den Kulturkontakt und -austausch zu fördern?

Neben dem Kulturvergleich besteht ein weiteres Ziel des Autors darin, einen Beitrag zur Frage nach dem moralischen Schamgefühl zu liefern, also das herauszuarbeiten, was die Scham moralisch macht bzw. machen kann.

Dazu soll beispielsweise der Unterschied zwischen der Scham als einem ethischen Gefühl, wie es etwa in der Scham vor Nacktheit oder beim Verstoß gegen Tischsitten zum Ausdruck kommt, und der Scham als moralischem Gefühl, wie es etwa beim Schämen darüber, einem Anderen geschadet zu haben oder den eigenen moralischen Verhaltenserwartungen nicht zu entsprechen, phänomenologisch deutlich gemacht werden.

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Updated: 8. Juli 2010 — 21:17

3 Comments

Add a Comment
  1. Ich hab zwar nicht ganz verstanden, ob dieser Buchtitel denn nun verlost wird, aber ich will gerne meinen Kommentar abgeben.

    Ich selbst bin Japanologin, habe also auch schon mit der asiatischen Form von Scham Bekanntschaft gemacht.

    Im Japanischen nennt man sie „haji“, das Wort hat aber dasselbe Zeichen wie im Chinesischen (zusammengesetzt aus den Symbolen für Ohr und Herz). Im japanischen Kulturkreis hat vieles mit „Scham“ und „Gesicht“ zu tun.

    Es wird meiner Meinung nach immer wichtiger, sich im globalen Kontext mit den einzelnen Sichtweisen auseinanderzusetzen.

    Das Buch scheint jedenfalls einen spannenden Beitrag dazu zu liefern!

    Anmerkung der Redaktion: Ob das Buch verlost wird, ist noch unklar, das entscheidet der Verlag, dem wir den Vorschlag dazu machen werden.

    Wenn es zur Verlosung kommt, bekommen diejenigen Mitspieler, die dann die Lösung per e-mail an uns senden noch ein zweites Los in die Lostrommel, wenn sie vorher in diesem Pressetext einen Kommentar abgegeben haben.

    Damit sind die Chancen, einen der Titel zu gewinnen, um 100 % höher als ohne Kommentar! (die Red.)

  2. Was, die Griechen haben noch Geld für Telefonsex?

    Na dann wieder her mit unserer Finanzspritze.

    Außerdem ist ´ne echte Frau das einzig Wahre. Telefonsex, pahh? Vollbatscher, wie wir Franken sagen.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  3. Felis Breitendorf

    Wenns nicht das eigene Geld ist treiben die meisten eben nur Unsinn damit, weiss doch jeder!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme