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PRESSEMELDUNG: Europäischer Gerichtshof kippt deutsches Glücksspielmonopol, da hier Spielsucht nur unzureichend bekämpft wird. * Empfehlung der Redaktion: Pathologisches Glücksspielen – Recht, Beratung, Therapie.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „AFP – Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat das deutsche Monopol für Lotterien und andere Glücksspiele gekippt. Grundsätzlich seien solche Wettmonopole zwar zulässig, um die Spielsucht zu bekämpfen, wie der EuGH betonte. In Deutschland werde dieses Ziel aber nicht konsequent verfolgt, sondern durch Werbung und private Geldspielautomaten unterlaufen. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:


Pathologisches Glücksspielen
Recht, Beratung, Therapie

Herausgegeben von Füchtenschnieder-Petry, Ilona / Petry, Jörg / Ottensmeier, Birgit
Verlag :      Neuland-V.-G.
ISBN :      978-3-87581-276-3
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      29,90 Eur[D] / 30,80 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      144 S. – 21,0 x 14,9 cm
Produktform :      B: Buch
Erscheinungsdatum :      16.08.2010
Gewicht :      220 g

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In diesem Band beleuchten SozialpädagogInnen, ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen, VertreterInnen der staatlichen Glücksspielaufsicht sowie WissenschaftlerInnen die Glücksspielsucht aus vielfältigen Blickwinkeln.

Bei den ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen geht es vor allem um Fragen der sozialen Kosten der Glücksspielsucht und der Regulierung des Marktes. Die mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag und der novellierten Spielverordnung verbundenen Probleme der Regulierung und Kontrolle stehen dabei im Vordergrund.

Wie Daseinsanalyse und Verhaltenstheorie die Glücksspielsucht erklären fehlt ebenso wenig wie Beschreibungen der Therapiemöglichkeiten auf systemischer und verhaltenstherapeutischer Grundlage.

Am Beispiel der Behandlung von inhaftierten GlücksspielerInnen und der Beratung von Studierenden wird die Notwendigkeit zielgruppenspezifischer Programme deutlich, wobei auch der pathologische PC-/Internetgebrauch berücksichtigt wird.

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Updated: 8. September 2010 — 16:50

10 Comments

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  1. Na dann, fröhliches Zocken…

    Ich bin ein wenig hin und her gerissen. Aber der Reihe nach: Ich oute mich als langweiliger Glücksspirale-Spieler. Da gibt es wenigstens noch übrhaupt Chancen. Und wenn man nicht gewinnt, hat man wenigstens sein soziales Gewissen beruhigt. Sonst zuckt mich Glücksspiel nicht, da ich intelligent genug bin, mir meine fast unmöglichen Chancen selbst auszurechnen.

    Allerdings hat die Lotto-Werbung Recht: „Nur wer mitspielt, kann gewinnen!“ Wer nicht spielt, hat eine Chance von exakt NULL% Und jedes Jahr gibt es 50 neue Millionäre…

    Glückspiel kann süchtig machen, genau wie allerlei Drogen. Aber für alle gilt doch immer: Charakterstärke, gepaart mit Information und Intelligenz sind der beste Schutz gegen jede Art von Sucht.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  2. Ich bin ja ein heimlicher Pokerfan, das ist nämlich KEIN Glücksspiel, sondern ein Strategiespiel mit Glückskomponente!

    Das beweisen mir alle meine Pokerfreunde, die Ihren Geldwert von Jahr zu Jahr zu steigern in der Lage sind, keiner von denen ist jemals pleite gegangen oder hat in den letzten Jahren seinen Geldwert vermindert! Ich sag nur: BANKROLLMANAGEMENT! Das sollte man in der Schule lehren!

  3. @Felis: Was zur Hölle ist ein Bankrollmanagement?
    Und in welcher Schule hast du das gelernt?

    Ich hab ja das volle Programm durchgezogen (Grund-, Haupt-, Real-, Berufs-, Meisterschule inkl. kaufmännischer Ausbildung), aber den Begriff hab ich noch nie gehört. Zugegeben, ich habe nicht studiert; soll heißen, ich weiß, was das Wort Arbeit bedeutet nicht nur in der Theorie.

    Ist das die gleiche Akademie, an der man Skrupellosigkeit, Menschenverachtung, Über-Leichen-gehen, Gewinnoptimierung durch Entlassung, Unternehmensberatung durch Personalabbau, Know-How-Transfer durch Outsourcing uns sonstigen Schwachsinn lernt? Dann möchte ich die Koordinaten dieses Institutes wissen, damit meine lasergestützte Rakete dort gezielt ihre Arbeit tun kann.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  4. Nein, du liegst falsch! Es ist ein mathematisches System was auf mehren Disziplinen beruht, unter anderem auf Spieltheorie und mathematischen Systemen. Siehe einfach mal unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Pokerstrategie#Bankroll-Management

  5. Poker ist ein weder ein reines Strategiespiel, noch ein reines Glücksspiel, sondern Risikomanagment, dessen Befürworter und Gegner jeweils eine absolute Position einnehmen, um den eigenen Popularismus zu schüren.

  6. Gebe ich dir eigentlich recht, aber ich würde das Wort „Popularismus“ austauschen gegen: „wirtschaftlichen Gewinn“. Poker ist für mich die Höchstform des Kapitalismus, warum wird Poker also immer so verunglimpft? Ich denke es sind so gut wie alle Leute für Kapitalismus? Wenn Bänker zocken ist es nicht verwerflich, wenn Pokerspieler es tun schon??

  7. @Felis

    Wie kommst du darauf, „das so gut wie alle Leute für Kapialismus“ sind? Das war ein nettes System nach dem Krieg. In diesem Zusammenhang sein gestattet, die sogenannten Visionäre aus dieser Zeit endlich auf den Boden der Tatsachen zu holen. Wenn alles im A… liegt, ist es leicht, florierende Unternehmen aufzubauen, da mehr oder minder ALLES gebraucht wurde, auch bei aufkommender Konkurrenz der Bedarf so immens groß war, das man alles vekaufen und wachsen konnte. Die Ernüchterung kam dann, als der erste Grundbedarf gedeckt war.
    Nach der Fresswelle, kam die Investition in Haushaltsgüter, danach die Reisewelle, danach die Sexwelle. Im Grunde hat die Bevölkerung nur ihre elementaren Bedürfnisse befriedigt. Fressen. F….., Fernsehen.
    Unter diesem Aspekt war Kapitalismus gut und notwendig. Aber ein System, das auf permanentem Wachstum basiert, ist dann zum Scheitern verurteilt, wenn alle (Grund)Bedürfnisse abgedeckt wurden.
    Was kam danach: Durch Werbund neuen Bedarf wecken, für allerlei Technick-SchnickSchnack. In jüngeren Jahrzehnten neue Produkte wie Flachbild-TV, Handys, Computer, neue Automodelle mit noch mehr Technik-KrimsKrams, den man im Grunde nicht braucht.

    Für wirklich vernünftige zukünftige Wirtschaftssysteme gibt es m.M. nach zwingend folgende Parameter:
    – Nachhaltige Produktion (ein Auto muss so lange halten, wie nur möglich und nicht nach 5 Jahren verrostet sein. Es geht: Haben vor Jahrzehnten Studenten mit einem Käfer bewiesen)
    – Personalgerechte Fertigung: Soll heißen, es herrschen Arbeitsbedingungen, welche in keiner Weise die Mitarbeiter beschädigt, verletzt oder krank macht
    – Ökologische Produktion: Es wird mit allen Resourcen so umgegangen, dass sie mit höchsten Grad effektiv genutzt werden
    – Verursacher-Prinzip: Derjenige der Produkte herstellt, welche schnell verschleißen, muß die Entsorgung – besser Widerverwertung – übernehmen

    DIES GILT VOR ALLEM FÜR DIE ATOM-INDUSTRIE!

    Die Mär vom billigen Atomstrom ist die größte Lüge des Jahrhunderts!
    Wenn die Stromkonzerne die Kosten für die Zwischen- und Endlagerung des von IHNEN erzeugten Atommülls tragen müßten, wäre der Preis ein zigfach höherer und keine alte Sau würde Atomstrom verwenden.
    Wenn ein Konzern diesen Müll auf seine Kosten 50.000 Jahre lang (sicher lagern!, was ohnehin nicht geht) lagern muss, dann wird er Techniken ersinnen, welche die Ausnutzung, Wiederverwertung enorm verbessert, und die Restmüllmengen massiv reduzieren würde. Meine sichere Vermutung ist baer, dass sie dann sehr schnell auf umweltfreundlichere, da kostenlose und ungefährlichere Methoden wechseln würden.

    Was das alles mit Poker zu tun hat?

    Die Wirtschaft und Energielobby pokert mit unserem gesamten Planeten. mit dem Erbe für unsere Kinder und Enkel für zig-Generationen.

    UND SIE HAT EIN SCHEISSBLATT IN DER HAND!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl:-(

  8. An alle Puristen (mich eingeschlossen):

    Bei dem Thema geht mit mir immer der Gaul durch und ich hacke die Buchstaben in die Tastatur. Man möge mir die Tippfehler verzeihen.

    Mit galakitschen Grüßen
    galaxykarl 🙂

  9. Ich kann dir doch nur recht geben, ich hatte das doch ironisch gemeint!

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