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Entführungsfall Kampusch: Vertuschte Polizei Fehler? * Buchtip der Redaktion: Kampusch, Natascha: 3096 Tage.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Wien (dpa) – Vier Jahre nach der Flucht von Natascha Kampusch aus ihrem Verlies kehrt in Österreich noch immer keine Ruhe um den Entführungsfall ein. Das Nachrichtenmagazin «Profil» veröffentlichte am Montag erstmals in Auszügen interne Ministeriums- und Polizeischriften. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.


Buchtip der Redaktion:

Kampusch, Natascha
3096 Tage

Verlag :      List, Paul
ISBN :      978-3-471-35040-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 33,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 220 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      08.09.2010 (bei Amazon.de bereits vorbestellbar:)

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Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen – 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

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Updated: 23. August 2010 — 17:10

10 Comments

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  1. Ich finde es wirklich sehr tapfer und mutig von ihr, ein Buch über die schreckliche Zeit bei ihrem Peiniger zu schreiben. Erschreckend finde ich auch, dass man vier Jahre nach der Tat hört, dass polizeiliche Fehler vorgefallen sind, sodass diese schlimme Zeit Natascha Kampusch hätte erspart bleiben können.

  2. Ich denke aber auch, dass eine Menge Leute sich an diesem Buch finaziell gesundstossen werden. Für die Autorin kann man ja nur hoffen, dass damit ihre finanzielle Existenz gesichert ist, denn ihr wurden ja sozusagen die Chancen für einen beruflichen Werdegang gestohlen vom Täter. Aber ich möchte nicht wissen, wer da alles mitverdient bei einem solchen Buchprojekt. Und wer vor allem das Arschsausen bekommt, wenn von seinen Unzulänglichkeiten berichtet wird…

  3. Man kann sich das, glaube ich, gar nicht vorstellen: 8 Jahre gefangen. Allein, um nicht durchzudrehen, ist der Mensch so gestrtickt, dass er das Unvermeidliche als Überlebenstechnik akzeptiert und sich anpasst. Bis zu der Sekunde, wo sich die Chance ergbit zu fliehen, den Täter zu überwältigen oder sich gar zu rächen. Schon mal was von Stockholm-Syndrom gehört?

    Nebenbie bemerkt ist die Kampusch eine hübche Frau geworden, scheint das erstaunlich gut weggesteckt zu haben. Und zu Tantiemen: Ich nehme an, dass sie auch etwas davon hat und finde es sogra gut. Denn alles Geld dieser Welt kann ihr die 8 Jahre nicht zurückgeben.

    Und dieses Arschloch Priklopil hat das Beste getan, was er tun konnte… PUNKT!
    Das erspart uns als Gesellschaft, ihn wegzusperren, ihn freizulassen und als wandelndes Risiko auf andere Kinder und Frauen loszulassen. Fußfesseln? Was für eine Farce! Es ist ein Skandal, wenn unverbesserliche Triebtäter mit einem Stückchen Elektronik ausgerüstet werden. Glaubt denn irgend jemand ernsthaft, dass das einen kranken Perversling abhält, für alle Zeiten seiner Abartigkeit abzuschwören?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl :-I

  4. Warte mal noch 10 Jahre, dann sieht die Fussfessel ganz anders, dann ist die im Körper und jedes Mal, wenn sich der Täter einer jungen Frau oder Kind nähert, erzeugt die „Fussfessel“ unsägliche Schmerzen. Und in weiteren 10 Jahren später werden diese Schmerzen dann schon ausgelöst, wenn der Täter nur daran denkt, dann kommt schon die Strafe per Nerveninduktion!

  5. Alles nur Science Fiction?

  6. Nerveninduktion?

    Na, da outet sich noch jemand als Frank-Herbert-Fan. In „Dune – der Wüstenplanet“ – sogar im Film – wird Paul Atreides einem Test mit „Der Lade“ unterzogen, welche ihm durch Nerveninduktion Schmerz zufügt. Er besteht den Test und die Bene-Gesserit-Lady Gaius Hellen Mohiam bemerkt danach lapidar: „Ein Mensch kann jeden Schmerz ertragen.“

    Ich fürchte, dass dies nicht das geeignete Mittel ist, Triebtäter zu bändigen. Ich bin hier eher ein Befürworter von endgültigen Methoden. Martialisch? Ist mir egal. Die Mistkerle haben sich auch ihren Opfern gegenüber martialisch verhalten.

    Mit grimmig-galaktischen Grüßen
    galaxykarl :-E

  7. Ich bin für eine virtuelle Folterkammer, in der der Täter für jeden Tag und jede Qual, die er zugefügt hat, gequält und gefolter wird, bis kurz bevor der Tod eintritt, und dann gehts den nächsten Tag weiter, so oft, wie er seine Taten vollzogen hat, werden diese Methoden auch an ihm vollzogen. Wer also jeden Tag etwas gemacht hat, der bekommt das 1 zu 1 heimgazahlt.

    Im Übrigen wäre das doch auch was für Kriegsverbrecher und Massenmörder, Folterer und Killer; sogar was für Gewalttäter, auch für jugendliche Gewalttäter und auch wenn jemand einer Oma, die Handtasche klaut, muss er zur Strafe ein Monat in einem virtuellen Körper einer alten, kranken Frau verbringen, die sich vollpisst und scheisst. Das wäre doch wunderbar.

    Und wenn man es recht überlegt, könnte man doch Ruhestörer virtuell auf der Landebahn eines Flughafens die dröhenden Jets ins virtelle Gehör pusten, damit solche Leute andere Menschen nicht mehr mit ihrem Lärm quälen! Was meint Ihr?

  8. Tantalus-Qualen!

    Im übrigen: In meinem (leider noch unfertigen) Roman „Das 4.Reich“ strafen die Nazis nach der LEX THOR, welche so ziemlich dem entspricht, was du dir wünschst und ich den Nazis zugetraut hätte. Barbarisch, aber durchaus denkbar.

    In dem Roman rechne ich mit dem braunen Gesocks so richtig ab. Wenn der fertig ist, wird´s wahrscheinlich ziemlich viel Staub aufwirbeln. Heutzutage ist es sehr gefährlich, irgendein Wort aus dem 3.Reich überhaupt in den Mund zu nehmen. Auch wenn man es gegen Alt- und Neo-Nazis verwendet.

    Ein trauriges Kapitel war da „Der stählerne Traum“ von Norman Spinrad, einem jüdischen Amerikaner. Sogar ihm hat man als Nazi beschimpft. Verkehrte Welt!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  9. Nenn sie doch LEX LUTHOR! Vielleicht freut sich ja der Tim?

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