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Literatur-Blog

PRESSEMELDUNG: Eine Gruppe von Astrophysikern ist der Meinung, das Ende des Universums voraussagen zu können! * Buchempfehlung der Redaktion: Hasinger, Günther – Das Schicksal des Universums. Eine Reise vom Anfang zum Ende.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Yahoo! Magazin – 20. Oktober 2010 – Yahoo! Nachrichten – (…) „Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist es, zu zeigen, dass bestimmte Methoden und Annahmen den Schluss zulassen, dass die Zeit enden wird“, so Bousso von der Universität von Kalifornien in Berkley. Diese Annahmen seien unter Physikern seit Jahren weit verbreitet. „Insbesondere, wenn wir den Gebrauch eines zeitlichen Grenzwerts in Betracht ziehen, um Wahrscheinlichkeiten in einem sich ewig ausdehnenden Universums zu berechnen“, so Bousso, der auch Erstautor der auf dem Wissenschaftsportal „arXiv.org“ veröffentlichten Studie ist. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchempfehlung der Redaktion:

Hasinger, Günther
Das Schicksal des Universums
Eine Reise vom Anfang zum Ende

Im Buch blättern

Verlag :      Goldmann Verlag
ISBN :      978-3-442-15551-4
Einband :      Paperback
Preisinfo :      8,95 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 16,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      288 S., durchg. farbige Abbildungen – 18,3 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      09.03.2009
Aus der Reihe :      Goldmann Sachbücher

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Vom Urknall bis in ferne Ewigkeiten: ein ebenso brillanter wie unterhaltsamer Streifzug durch die Geschichte des Universums

13,7 Milliarden Jahre voller Quark-Suppen, Schaumkronen, kosmischen Monstern, Mega-Stars und Antiquarks … Der für seine brillanten Vorträge bekannte Astrophysiker Günther Hasinger nimmt den Leser mit auf einen Ausflug in die Weiten des Universums und auf eine spannende Zeitreise – vom Tohuwabohu der Ursuppe bis zum kalten, dunklen Ende in fernen Ewigkeiten. Aber Vorsicht, Hasingers Begeisterung für Kosmologie ist hochgradig ansteckend!

Durchgehend farbig illustriert.

„Günther Hasinger ist Spezialist für anschauliche Beispiele.“ Süddeutsche Zeitung

Günther Hasinger, geboren 1954, ist Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestische Physik in Garching. Bevor er zur Erforschung des Universums fand, spielte er Bassgitarre in der Münchener Rockgruppe Saffran.

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Updated: 22. Oktober 2010 — 10:23

29 Comments

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  1. Das Ende ist nah …

    Ich habe HEUTE ein Radio-Interview mit Stephen Hawking gehört und dabei hat man mehrfach die Dauer bis zum Ende aller Zeiten in DEZILLIONEN angegeben. Für ganze Neugierige hier der Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlennamen

    Eine Dezillion ist nun wirklich ein Zeitraum, den niemand mehr erfassen kann. Auch so etwas Läppisches wie 1 Milliarde Jahre ist für uns nicht mehr wirklich vorstellbar. Und das unscheinbare Zahlwort Dezillion ist völlig jenseits von Gut und Böse. Also, macht euch keine Sorgen um eure Urururururururururururururururururururururururururururu-Enkel …
    Denkt euch noch ein paar Millionen ur´s dazu und ihr habt immer noch nicht annähernd getroffen, um welche Zeiträume es hier geht.

    Ich trink jetzt ein Glas Rotwein. Das ist real.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

    P.S. Übrigens hat sich heute Stephen Hawking – zumindest bei mir – aus einem anderen Grund selbst von einem sehr hohen Sockel (auf dem ich ihn für mich immer gesehen habe) gestoßen.
    Er behauptet, dass vor dem Urknall nichts existiert hat. Noch nicht mal die Zeit. Aus dem Nichts haben sich aus unerfindlichen Gründen Wellen aufgeschaukelt, bis sie sich zu einem unendlich heißen Punkt kulminierten, der dann zum Urknall führte. Da hört´s bei mir auf: Aus Nichts kann nichts entstehen. So funktionert das Leben nicht! Das ist nicht mehr (Astro)Physik, sondern Philosophie.

    Ein ziemlich frustrierter galaxykarl 🙁

  2. Du hast Recht. Stephen Hawking irrt gewaltig. Was vor dem Urknall und vor der Planck-Ära existierte und warum das Universum überhaupt entstanden ist, kann er bald in meinem neuen Roman nachlesen.:D
    Er wird überrascht sein, wie einfach die Erklärung ist. 😛

  3. @ galaxykarl

    Du hast da was missverstanden! Gemint war wohl, dass vor dem Urknall nichts war, da mit dem Urknall Zeit und Raum enstanden sind. Und das etwas aus dem Nicht ensteht gilt mittlerweile als wissenschlafliches Basiswissen: gemeint sind Quantenfluktuationen, denn das „Nichts“ ist nicht wirklich „nichts“ es hat ist auch eine Art Existenzebene, aus der man sich dann sozusagen etwas ausleihen kann, wenn man es später wieder zurückgibt. Das ist mit Erschaffen aus dem Nichts gemeint.:o

    @ Barbara

    Ich bin schon gespannt! Vielleicht wirfst du ja alle wissenschafltichen Erkenntnisse über Bord und leitest einen Paradigmawechsel ein! 😉

  4. Entstehungsszenarien für das Universum gibt’s wirklich haufenweise. Kürzlich habe ich von einer gelesen, nach der in einem „Überraum“ solche Quantenfluktuationen aufgetreten sein könnten. Unter gewissen Voraussetzungen können sich dann daraus (mindestens 4-dimensionale) Universen wie unseres bilden.

    Witzig ist bei dieser Hypothese, dass sie (wenn ich’s noch richtig in Erinnerung habe) sowohl das Paradoxon umgeht, das auftritt, wenn man den Urknall an den Anfang der Dinge stellt. (Der Zustand am Beginn des Urknalls, ist ein Zustand höchster Verdichtung und größtmöglicher Entropie – Entropie ist ein Maß für die Unordnung.) Die Zunahme der Entropie (oder Unordnung), die wir ständig beobachten, ist eine Folge der Wahrscheinlichkeit, dass eben ein ungeordneter Zustand viel höhere W. hat als ein geordneter.

    Lange Rede, kurzer Sinn: nach dieser Hypothese gäb’s vor dem Urknall einen Zustand „niedriger“ Entropie, und dann ist wahrscheinlichkeitstechnisch wieder alles in Butter.

    Außerdem hatte die Theorie noch diese unsägliche Phase der Inflation wegbekommen, nach der sich das Universum ganz zu Anfang extrem schnell ausgebreitet hat. Die hatte man nur eingeführt – mit zwei zugekniffenen Augen 😉 -, um die Gleichförmigkeit der Hintergrundstrahlung zu erklären.

    Übrigens können in diesem „Überraum“ beliebig viele Universen entstehen, allerdings ohne kausal aufeinander einwirken zu können. 🙁

    Es bleibt also noch viiiel Platz für Spekulationen 🙂

  5. Wenn vor dem Urknall NICHTS war, dann gab es ergo auch keine Quanten! Und wenn keine Quanten da waren, kann auch nichts fluktuieren. Aus nichts kann nicht etwas entstehen, ich bleibe dabei. Das ist doch Schwachsinn!

    Da kann ich mich eher mit einem „Überraum“ anfreund, aus dem etwas in „unser“ leeres Universum eingebrochen ist, meinetwegen als Urknall. Als alter SF-Fan hat das natürlich den Reiz des „Beweises“ für einen Über/Hyper/Ultra/Supra-Raum, in dem man eben überlichtschnell reisen kann.

    Gab´s da nicht mal einen Roman, der von der Theorie ausging, dass Reisen im Hyperraum das Kontinuum zerstören und deswegen verboten gehörten? Eine Rasse, welche dies erkannt hat auf die unwissende Menschheit stößt und ihr sozusagen den gerade entdecken Hyperraumflug unter Androhung von Vernichtung untersagte? Weiß jemand, wie der Roman hieß?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  6. @Barbara

    Bin auch gespannt auf deine Lösung des Problems. Komm mir aber ja nicht mit Gott daher, wenn du von einer einfachen Lösung sprichst. Als Atheist ist das für mich keine Wahl und auch nur eine Ausrede für etwas, was wir (noch) nicht verstehen, geschweige denn messen und begreifen können.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  7. @Galaxykarl
    Keine Sorge. Kein Gott. Sie hat damit nicht zu tun^^

  8. @Barbara

    Aha, du bist eine Feministin?! Du verleihst Gott ein weibliches Prädikat? SIE …

    Ich nehme mir die Freiheit, dies zu unterstreichen … und ersetze die Bezeichnung Gott mit Natur. Und die ist weiblich. Das Weibliche ist göttlich? Damit kann ich als alter Macho leben.

    Mit galakto-macho Grüßen
    galaxykarl ;-))

  9. Feministin? So weit würde ich nicht gehen.
    Ich sehe nur, dass alles was entsteht (geboren wird), durch den weiblichen Part erfolgt.
    Also muss diejenige, die das Universum und alles Leben entstehen ließ auch weiblich sein.
    Die Kirchen erklären, dass Gott ein Mann ist (Gottvater). Wer sind die, die in der Kirche das Sagen haben und die Meinung dort bilden? Männer. Da kann man nichts anderes erwarten. 😛

  10. Felis Breitendorf

    Alles Quatsch, es gibt keinen Gott, wozu soll der denn gut sein? Der wurde zu einer Zeit gebraucht als der Mensch sich seine Welt und sein Leben nicht erklären konnte. Inzwischen sollten wir aber ein wenig erwachsener geworden sein.

    Den Entwicklungsgrad einer intelligenten Lebensform kann man direkt daran messen, wie sehr er einen Gott benötigt.

    Wir sollten endlich diesen kindischen Unsinn hinter uns lassen und erwachsen werden: Gott ist tot!

  11. damit gott tot sein kann, muss sie aber ersteinmal existiert haben 😀

    und Gott ein einfach nur ein Name dem wir den Dingen geben, die wir festlegen. Pysikalische ungereimheiten oder Moralische Integrität, was auch immer. Und nur weil du behauptest, du bräuchtest keinen Gott, heißt das ja auch nicht, dass es so ist. Sie dir die 13 jährigen Pupertierenden Bubies an, die behaupten auch, sie brauchen ihre Mutter nicht mehr, weil sie überholt und überhaupt total nervtötend ist.

  12. @Felis

    Ich stimme dir hier zu, selten genug sind wir hier mal einer Meinung: Polytheist, Monotheist, Atheist, für mich eine ethische Entwicklung vom ungebildeten Affenmensch, der in alles und jedem Götter sieht, weil er nicht versteht, was er sieht, hin zum ökologisch bewußten, erforschenden, intelligenten Teil der Natur.

    Einen Gott, der es zuläßt, dass Menschen vergewaltigt, ermordert, vergiftet und auf 10.000 weitere Arten unverdient Leid, Folter und Tod ausgesetzt sind, den will ich nicht haben. Der kann bleiben wo der Pfeffer wächst. Und das ist der gleiche Gott, der von seinen glühendsten Anhängern verlangt hat, ihre eigenen Kinder zu opfern, seinem auserwählten Volk befohlen hat anderen Völkern das Land wegzunehmen, der ganze Städte mit einem Schlag ausgelöscht, der die ganze Menschheit – seine eigene Schöpfung – mit der Sintflut ausgelöscht hat. Nein, den will ich nicht haben.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl :-I

  13. Hm… Da könnte sich eine Diskussion über Glaubensfragen entwickeln. Ich lasse die Finger von. Es sind schon Freundschaften durch so etwas in die Brüche gegangen.
    Und ich will hinterher nicht Gott fragen, warum sie es zugelassen hat, dass so etwas geschieht. Schließlich hat sie mir den freien Willen gegeben zu entscheiden, ob ich mich z.B. auf solche Diskussionen einlasse. Und es wäre ungerecht ihr gegenüber, ihr für meine eigenen Entscheidungen, Handlungen, Bösartigkeiten und Engstirnigkeiten die Schuld zu geben.

  14. Liebe Barbara,

    nach den neuesten Forschungsergebnissen der Hirnforschung ist der „Freie Wille“ eine Täuschung, der wir unterliegen! Sowas wie einen Freien Willen gibt es genausowenig wie die Erde eine Scheibe ist!

    Grüsse aus der Pfalz!

  15. Das soll man mir ersteinmal beweisen, nur weil irgenwo mal aufgezeichnet wurde, das der muskel erst zuckt und dann im Hirn aktivität verzeichnet wird, lass ich mir doch meinen Freien Willen nicht absprechen. Alles Unfug, da erklären einige Laborratten die Wissenschaft als ihre Religion und werden prompt genau so fanatisch wie jeder andere religiöse Freak.
    Wir haben so viel ahnung von der Funktionsweise des Hirn, wie vom Universum als ganzes. Und der Ausdruck „Es gibt keinen Freien Willen“ haben wir wahrscheinlich weniger den tatsächlichen Hirnforschungsergebnissen zu verdanken, sondern mehr der Tatsache, dass eine gute Schlagzeile für die Forschunggelder sorgt.

  16. Seit wann ist die Erde keine Scheibe??? 😛
    Und neueste Forschungsergebnisse….warten wir die nächsten 10 Jahre ab, dann hat irgend ein Forscher wieder andere Ansichten oder interpretiert die Ergebnisse anders.

  17. @Galaxykarl
    der „Überraum“ braucht auch keine Quanten, die fluktuieren können, genauso wenig wie das Vakuum. Nur die Struktur der Räume oder Raumzeiten müssen Quanten zulassen. Die Quanten entstehen dann spontan. Und in der Zeit, in der sie existieren (naja, ok, sie sind virtuell), sind sie tatsächlich ein creatio ex nihilo (Zwischenruf eines Geisteswissenschaftlers zu dem Thema, vermutlich ein Priesteramtskandidat ;-)) – eine Schöpfung aus dem Nichts. Allerdings innerhalb der Grenzen der Heisenbergschen Unschärfe ist es numal möglich, dass Quant und „Anti-Quant“ einer bestimmten Energie eine begrenzte Lebensdauer haben. Danach löschen sie sich wieder gegenseitig aus – Puffff!

    Aus einem dieser Partner soll dann das Universum entstanden sein, samt Raum und Zeit. (Dazu sind sicherlich auch wieder ein paar tief physikalische/mathematische Kunstgriffe nötig.)

    Aber ist halt nur eine von echt vielen Hypothesen. Und Hawkings Interview kenne ich leider nicht. (Selbst Leute wie er können sich mal verplappern oder sogar irren ;-))

    @Barbara Wegener
    Ich dachte immer, dass der beste Weg, eine Freundschaft zu zerstören, sei, die beiden (wenn es sich um ein Paar handelt) in einen Tanzkurs zu stecken 😀

  18. @ Micha,

    bedenke, dass Hawking durch seine Behinderung nicht im Nachteil sondern im Vorteil ist, was das Nachdenken über solche Zusammenhänge angeht:

    Nichts ist hinderlicher als ein funktionierender Körper, der ständig nach input giert, den sich jemand mit einer solchen Behinderung ja nicht so leicht durch externe Aktivitäten besorgen kann und daher dies in seine Konzentrationsfähigkeit transformiert.

    Was ich sagen will: ich glaube einfach nicht daran, dass ihm solche Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. Im Gegenteil, ich bin der festen Überzeugen, dass Hawking, wenn er solche Behauptungen aufstellt, sich das hunderte Mal durchdacht und überlegt hat.

    Ewas, was wir, durch das Fehlen einer solchen Behinderung, gar niemals schaffen würden!

  19. Hawking ist einer der genialsten Kopfe unserer Zeit. Ich glaube nicht, dass jemand da widersprechen wird.
    Er ist in der Lage, alles heute zur Verfügung stehende Wissen in seine Überlegungen einzubeziehen.
    Und hier ist der Punkt. „Alles heutige Wissen“.
    Ich glaube weiterhin, dass niemand widersprechen wird, wenn ich sage, dass wir noch nicht über Allwissenheit verfügen, dass täglich neue Erkenntnisse dazu kommen und damit alte Hypothesen verworfen werden.
    Solange man nicht beweisen kann, wie das Universum entstanden ist, ist alles Gesagte nur Spekulation.

  20. Barbara, sicher, aber ich denke, das wir uns nicht anmassen sollten, die Denkearbeit von Hawking als eine fehlerhafte zu bezeichenen. Und ich für meinen Teil denke, dass es zumindest mir nicht zusteht, seine bisherigen Ergebnisse infolge des heutigen Wissens, infrage zu stellen; dazu habe ich wohl nicht die nötige Denkarbeit über dieses Thema geleistet. Ich meine, wir urteilen ja auch nicht, ob die Elektronik eines TV-Gerätes fehlerhaft ist, eher die Bedienung und das äussere Handling, nicht sein inneres.

  21. Hawkings Denkarbeit auf der Grundlage des heutigen Wissens mag fehlerfrei sein.
    Hätte er zu einem früheren Zeitpunkt gelebt, hätte er auf Grundlage des damaligen Wissens andere Ergebnisse erzielt.
    Was ich ausdrücken wollte ist nur, dass sich unser Wissen um das Universum täglich mehrt und die Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden, sich ständig verändern.
    Manches ist Interpretationssache.
    Natürlich maße ich mir auch nicht an zu behaupten, mehr zu wissen als Hawking. Ich sage nur, dass der Mensch bisher nur minimalstes Wissen auf diesem Gebiet besitzt.
    Spätere Generationen werden wahrscheinlich nur den Kopf schütteln, wenn sie unsere heutigen Interpretationen nachlesen.

  22. Wie gesagt, ich kenne das Interview mit Hawking nicht. Und ich denke auch, dass der Mann sehr wohl weiß, wovon er spricht, und dass er vor allem das alles sehr gut begründen kann (mathematisch und physikalisch).
    Im Grunde hast du schon recht. Mir fällt da spontan Burkhard Heim ein, der fast ganz und gar abgeschottet von der Wissenschaftswelt „seine“ Quantenfeldtheorie entwickelt hat – mit wirklich verblüffenden Ergebnissen. (Er hatte in jungen Jahren beide Arme verloren, und ich glaube seine Frau und ein Freund brachten seine Gedanken zu Papier und lasen ihm Fachbücher vor.)
    Aber ich würde dennoch nicht an jeder Silbe hängen, die er in so einer Situation von sich gibt. So einen „Versprecher“ gibt’s leicht: falsch verstandene Frage, falsche Übersetzung, der Fragesteller plappert dazwischen, obwohl H. noch nicht fertig war …
    Ich wollte übrigens nicht behaupten, dass sich Hawking irrt, das kann ich, weiß Gott, nicht beurteilen :-), nur dass sich in dieser Art des „Telefonspiels“ gerne Fehler einschleichen: Frage-Antwort-Sprachsynthesizer-Moderator-Regiseur-Übersetzer-Zuhörer.
    Trotzdem bin ich überzeugt, dass auch er sich mal versprechen kann, wie jeder, was seine wissenschaftlichen Leistungen in keiner Weise schmälert.

    @Barabara:
    Ich denke, du hast vollkommen recht, alte Hypothesen und Spekulationen werden sicherlich erneuert oder verfeinert werden. Viele Arbeiten sind aber Theorien, und eine Theorie muss falsifizierbar sein, das heißt, sie muss Vorhersagen machen, die man nicht reingesteckt hat, sondern die sich experimentell nachweisen lassen. Besser gesagt, wenn eine Vorhersage nicht zutrifft, ist die Theorie falsch.
    Aber auch wenn man viele Vorhersagen einer Theorie bestätigt hat und dann die 1001. fehlschlägt, wird man sie für den Geltungsbereich der ersten 1000 zunächst beibehalten und sich dann mühsam um eine Verfeinerung oder eine neue Theorie bemühen. Das Newtonsche Gravitationsgesetz hat nach wie vor seine Berechtigung, auch nach Einstein.

  23. @Micha:
    Du hast vollkommen Recht.
    Allerdings zeigt die Wissenschaft, dass das, was heute als unumstößlich gilt, morgen als absolut falsch dargestellt wird. (Und ich denke hier nicht nur an die Vorstellung, die Erde sei einer Servierplatte ähnlich)
    Beim Entstehen des Universums sprechen wir von physikalischen Erscheinungen, die für uns noch unvorstellbar sind. Bereits mehrfach wurde davon gesprochen, dass physikalische Gesetze, die lange Zeit als unumstößlich galten, bei bestimmten Vorgängen in der Vorplanck-Ära, ihre Gültigkeit verloren haben. Neue Teilchen, neue Vorgaben, neue Erkenntnisse müssen in die Berechnungen und Erklärungen eingefügt werden.
    Uns erwartet eine spannende Zukunft.
    Ich freue mich darauf. Und ich freue mich besonders, dass mein Sohn in solche eine Zeit des permanenten Wissenszuwachses geboren wurde. Ihm stehen Möglichkeiten offen, die unseren Vorfahren als wahre Magie vorgekommen wären.

  24. Klar, höhere Energien, Vereinigung der Kräfte – neues Spiel, neues Glück.
    Ich bin mir nicht sicher, welche „unumstößlichen“ Gesetze du da im Auge hast. Ich meinte auch nur, dass mit Blick auf zukünftige Errungenschaften der Geltungsbereich der (meisten?) bisherigen Theorien entsprechend eingeschränkt wird. (Und manche werden verschwinden müssen: zB Higgs ja oder nein.)

    Ja, die Zukunft wird spannend, hoffentlich überrennt sie uns nicht. Denn was ich damals in der Schule gelernt habe wird heute sicherlich nicht mehr reichen. Da kommen ganz andere Anforderungen auf unsere Kinder und auch auf uns Eltern zu.
    Naja, ich hoffe, dann werden mir meine Töchter schon zeigen, wie das eine oder andere funktioniert 😉

  25. Vielleicht sollten auch wir schon mal mehr in die Vergangenheit schauen und reflektieren, was die Menschheit insgesamt bereits geschaffen hat, wenn daran auch oft 99 % unserer Mitmenschen kaum dabei mitgeholfen haben, ob das jetzt daran lag, dass sie keine Möglichkeit hatten, oder daran (was ich viel schlimmer finde) alle Chancen hatten aber absolute Ignoranten sind/waren.

    Doch das nur am Rande. Um was es mir geht, ist, dass wir Menschen viel zu wenig würdigen, was wir in unserem täglichen Leben alles so zur Verfügung haben. In früheren Jahrhunderten wäre jeder einzelne von uns in der westlichen Kultur, an jedem Ort der Welt als gottgleich angesehen worden. Doch viele unserer Mitmenschen können nur meckern und motzen anstatt die tollen Dinge um uns herum auch mal zu ehren und sich bei ihnen zu bedanken oder wenigstens ihre Presenz zu würdigen.

    Ich selbst habe da ein – für andere Menschen – ziemlich ungewöhnliches Verhalten und setze mich oft vor meine Waschmaschine, Geschirrspüler oder vor mein Elektrorad und bin unendlich dankbar dafür, dass sie mri helfen die Dinge des täglichen Leben zu meistern und das auf so angenehme Weise. Uns ist garnicht so klar, wie das Leben zum Beispiel im Mittelalter war: elendig und erbermlich verglichen mit unserem!

    Wenn mich jemand dabei beobachtet, wie ich mit verklärtem Blick meine Maschinen dankbar anschaue, dann ernte ich fast immer sehr, sehr seltsame Blicke.

    So ganz klar ist mir nicht, was mich eigentlich vom Rest meiner Mitmenschen unterscheidet, dass ich kaum jemand finde, der so reagiert oder so empfindet, wie ich das tue.

    Vielleicht sollte ich doch mal schauen ob ich wirklich aus Fleisch und Blut bestehe und nicht doch in mir insgeheim eine fremdartige Elektronik tickt!

  26. *lach* Ja. Mein Sohn hat vor ein paar Wochen meine alten Schulaufzeichnungen entdeckt. Er hat soch köstlich amüsiert, als er meinen Stundenplan der 9. Klasse gelesen hatte.
    Er hat alleine 5 Fächer und 12 Stunden mehr Unterricht.
    Als ich ihm erzählt habe, dass ich zum Mittagessen immer Schulschluss hatte, sah er mich ungläubig an. Damals gab es keinen Informatikunterricht (Mein „Kleiner“ meinte, dass ich aus einer Zeit stamme, als es noch keinen Strom gab und man deshalb seine E-Mails noch bei Kerzenschein lesen musste). Damals gab es keine Projektwochen zum Umwltschutz oder zu Energieproblemen. Damals war die Auswahl des Berufes einfacher.
    Mein Sohn ist jetzt in der 9. Klasse, wird im nächsten Schuljahr seine ersten „Mathescheine“ an der Uni machen, sitzt bis 22 Uhr an seinen Hausaufgaben, Referaten und Aus- bzw. Nacharbeiten und macht sich schon Gedanken, was aus seiner Zukunft wird. *seufz* Ich zwinge ihn zu nichts. Es ist ganz alleine seine Entscheidung.

    Jeden Abend denke ich mir, was wir früher doch für eine himmlische, einfache und unbeschwerte Kindheit hatten. (Im Augenblick fühle ich mich furchtbar alt)

  27. @Detlef
    Ja, es ist erstaunlich, wie schnell sich alles entwickelt. Und diese Entwicklung wird immer schneller.
    Wenn ich daran denke, dass meine Großmutter noch den Kohleofen einheizen musste, um zu kochen, meine Mutter dann einen Elektroherd hatte und ich nun in der Lage bin einen Elektroherd, eine Mikrowelle und einen Grill mein Eigen zu nennen…. Man muss wirklich dankbar sein.
    Meine Großmutter hätte miemals die Zeit, geschweige denn die Möglichkeit gehabt, neben ihrer Hausarbeit einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen, oder Freizeit in einem Forum wie diesem zu verbringen. Selbst meine Mutter schaut immer wieder irritiert, wenn sie mich besucht und ich mich -schreibend- mit anderen Menschen unterhalte.
    Und das sind nur zwei Generationen.
    Ich selbst habe beschlossen, mich über nichts mehr zu wundern. Ich nehme die Zukunft, wie sie kommen mag. :XD

  28. Hallo, bin ja neu in der Runde, und möchte auch gerne meinen Senf dazu geben.
    Das Ursprungsthema war ja das Ende des Universums. Aber ist toll, wie sich so etwas entwickeln kann.

    Um noch einmal auf den Anfang zurück zu kommen:
    Wir reden ja alle von Hypothesen, denn wirklich wissen weiss es ja keiner, auch wenn es viele ernsthafte wissenschaftliche Arbeiten darüber gibt und man vielleicht auch der Wahrheit recht nahe gekommen sein mag. Aber uns vorzustellen, dass aus Nichts etwas entstanden ist, sich vielleicht eine Singularität gebildet hat, da ist unser menschliches Gehirn ja sichtlich überfordert. Da hat Galaxykarl sicher recht.

    Ich habe dazu in einem Gedicht meine Ansicht wiedergegeben ( Im 3. Vers ).
    Hier ein Auszug aus dem Gedicht „Big Bäng“ (das ‚ä‘ ist gewollt). Wer’s mag, kann gerne das ganze Gedicht von mir bekommen, geht nämlich noch ein bisschen weiter. Könnt mir ja mal einen Kommentar dazu geben (wenn ihr wollt).

    Big Bäng
    „Creatio ex nihilo“

    Der Tag begann ganz ohne Gestern.
    Kein Pate wacht‘ bei der Geburt.
    Es musste raus aus seinen Nestern!
    Alleine fand das ALL die Furt.

    Aus ‚NICHTS‘ entstand mit großem Knall
    – das ALL –
    Wie ?
    Es schrie!
    Geburtenwehen,
    Welten entstehen,
    Äonen vergehen.
    Die Singularität
    entsteht,
    besteht,
    vergeht.

    Ein Universum kollabiert.
    In einem NICHTS an einer Stelle,
    entsteht durch Druck dann eine Delle,
    daraus das neue ALL gebiert.
    Durch Tod zum Leben
    welch ein Erbeben.
    Ein All stirbt und gebärt ein ALL
    was ist das für ein Widerhall.

    ….

    Creatio ex nihilo,
    aus NICHTS gebor’n, im Nirgendwo.
    Es kam aus NICHTS und geht dorthin,
    was gibt das nur für einen Sinn?
    Zunächst als Singularität,
    es dann erneut in NICHTS vergeht.

    … usw usw

  29. Hallo Michael J. Gania!

    Sobald du deinen Autorenzugang hast, kannst du dein Gedicht nochmal richtig unter Lyrik reinstellen! Ich melde sobald ich kann per Tel.!

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