sfbasar.de

Literatur-Blog

PRESSEMELDUNG: Die Deutschen gehören zu den fleißigsten Wassersparern Europas – eine Tugend, die nicht nur Vorteile mit sich bringt… * Buchempfehlung der Redaktion: Leist, Hans J.: Wasserversorgung in Deutschland – Kritik und Lösungsansätze.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Yahoo! Nachrichten – (…) …trotzdem will die EU-Kommission auf weitere Sparanstrengungen beim nassen Gut drängen. Auf die Verbraucher könnten Preiserhöhungen von bis zu 25 Prozent zukommen. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchempfehlung der Redaktion:

Leist, Hans J.
Wasserversorgung in Deutschland
Kritik und Lösungsansätze

Im Buch blättern

Verlag :      oekom verlag
ISBN :      978-3-86581-078-6
Einband :      Paperback
Preisinfo :      39,90 Eur[D] / 41,10 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      266 S. – 24,0 x 17,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Aus der Reihe :      Hochschulschriften zur Nachhaltigkeit 35

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

Die Deutschen haben sich zu wahren Fanatikern im Wassersparen entwickelt: Während ein(e) Bürger(in) in der Regel ein Mehrfaches des globalen personenbezogenen Durchschnitts an Energie, Materialien oder Papier verbraucht, liegt der Trinkwasserverbrauch unter dem globalen Durchschnitt und sinkt immer noch. Daraus könnte man folgern: Wenigstens ein Bereich, in dem die Deutschen Vorbildfunktion haben. Dabei wird jedoch übersehen, dass diese Entwicklung mit zahlreichen negativen Auswirkungen auf die öffentlichen Wassersysteme verbunden ist – seien es Korrosionsprozesse und hygienische Probleme im Trinkwassernetz oder die Zunahme von Kanalschäden und Geruchsbelästigungen im Bereich der Abwasserentsorgung. Die absehbaren klimatischen, demographischen und siedlungsstrukturellen Entwicklungen werden diese Prozesse verstärken.

Der Autor plädiert daher für eine neue Wasserpolitik und einen veränderten Umgang mit der Ressource Wasser – Bürger(innen) sollten hier ihre Sparmentalität reduzieren und in anderen Bereichen, insbesondere im Umgang mit Energie, verstärken. Die Wasserversorgungsunternehmen sollten dabei durch eine entsprechende Preisgestaltung einen weitgehend konstanten Wasserverbrauch anstreben – dies wäre aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Gründen sinnvoll.

Titel bei amazon.de
Titel bei buch24.de
Titel bei Booklooker.de
Titel bei Libri.de

ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Updated: 4. Oktober 2010 — 18:48

10 Comments

Add a Comment
  1. Wie jetzt? Man soll wieder mehr Wasser verschwenden? Man könnte doch auch beginnen, den aus der Ersparnis auftretenden Problemen lösungstechnisch entgegenzuwirken. Deshalb muss man doch nicht wieder kostbares Trinkwasser verbrauchen. Strom sparen kann man doch trotzdem.

  2. Wenn man nicht eine gewisse Wasser durch die Leitungen laufen lässt, verkeimen diese, das ist dann richtig teuer!

    40 % des Wassers versickert im Europäischem Ausland, weil die Rohre marode sind. In deutschland nur 5 %.

    Also sollte man lieber die Rohre erneuern statt so wenig Wasser zu verbrauchen, das die Rohre verkeimen und dadurch auch noch undicht werden.

    Forder doch das Buch als Reziexemplar an, wenn dich das Thema ernstaft interessiert!

  3. Es ist ja auch ein Kostenfaktor. Sobald die Masse anfängt Strom und Wasser zu sparen, wird der ganze Spaß nämlich teurer. Immerhin sind die Leitungen da und müssen bezahlt werden, müssen langfristige Investitionen wieder reingeholt und die versprochenen Renditen erwirtschaftet werden. Finanziell gesehen klappt sparen nur dann gut, wenn es Wenige machen. Die Masse muss die Systeme am laufen halten – so oder so. 🙂

  4. Kostenfaktor hin oder her. Wasser ist kostbar und es wurde jahrelang viel zu sorglos damit umgegangen. Und gegen Verkeimung kann man mit Sicherheit was tun, ohne gleich die große chemische Keule schwingen zu müssen – etwa das Wasser lebendig halten.

  5. Felis Breitendorf

    Ati, 40 % geht wegen maroder Rohre verloren, die Wassereinsparung macht vielleicht 1 – 4 % aus, was ist also wichtiger! Wasser einsparen oder Rohre auswechseln??

  6. Das sieht man ja am Artikel, sobald man erheblich einspart, wird es quasi unbezahlbar was man dann für das Bisschen, was man dann noch verbraucht. Der Witz ist: wenn man hier Wasser einspart wird das Wasser woanders billiger in groser Menge verkauft. Was ganz klar bedeutet: wenn wir Wasser einsparen, wird unterm Strich mehr verbraucht nicht weniger – insgesamt gesehen. Ist nicht so leicht zu verstehen, wenn mehr weniger und weniger mehr bedeutet…

  7. Ja, klar, Wasser ist ein kostbares Gut. Aber trotzdem sollte gut darauf geachtet werden, wo und wie gespart wird. In reine Sparwut zu verfallen, ist nämlich eine schlechte Idee und auch unnötig. Gezielt an der richtigen Stelle Haushalten und verantwortlich mit mit Wasser umgehen, ich denke, das ist der richtige Weg.

  8. Ich habe inzwischen so wenig Wasser verbracuth, dass die Hälfte des Verbracuhs, der über die Wasseruhr noch noch 20 % der Kosten macht, wie die andere Hälfte, bei der der gesamte Wasserverbrauch der Wohnsiedlung durch die Fläche der jeweiligen Wohnung geteilt wird, 4 x so hoch ist. Mit anderen Worten: ich spare sehr viel Wasser ein, meine Nachbarn verschwenden es und ich darf die Hälfte dieser Verschwendung mittels der Wohnfläche meiner Wohnung hintenherum mitbezahlen, was ist dass denn für ein Montivation, zu sparen, das ist doh bullshit, oder nicht?

    Männ könnte es auch anders ausdrücken: ich verbrauche nur 20 % des Durchschnitts muss aber so bezahlen, als wenn ich doppelt so viel verbraucht hätte! Eine absolute Frechheit. Und wenn ich bei der Wohnungsgesellschaft anfrage, sagt man mir, dass dieses Gesetz, dass die Hälfe des Verbraucht durch die gesamten Mieter anteilig ihrer Wohnfäche abgerechnet und nur die andere Hälfte über den tatsächlichen Verbrauch/Wasseruhr abgerechnet werde, eben immer noch geltendes Gesetz in Hessen wäre!! Was soll ich dazu sagen?

  9. Man kann sich auch kaputt sparen.

    Unsere Gemeinde hat mit dem wasserversorger den Druck in den Leitungen gesenkt, dass soll weniger Liter pro Toilettenspülung bringen. Bullshit! Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Folge waren doppelte Spülvorgägne, weil die Sch… nicht mehr in einem Rutsch die Leitung runter ging. Nachdem dann auch noch an strümungsungünstigen Rohstellen schöne braune Staumauern entstanden und teure Reparaturen vonnöten waren, haben sie das schnell wieder gelassen.

    Und der Krampf von weng 60°C genügt zum Wäschenwaschen: Ober-Bullshit! Erst über 60°C wegen Bakterien und Keime abgetötet. Wer will denn frisch gewaschen, aber verkeimt rumlaufen?

    Es gibt halt doch technische, physikalische und chemische Grundlagen, die man nicht umgehen kann!

    Auch beim Sparen gilt: Hirn einschalten!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-)9

  10. Felis Breitendorf

    Ganz meiner Meinung! Wenn ich höre, was weltweit durch marode Rohrsysteme an Wasser, Abwasser, Öl, Benzin, Gas und was weiss ich alles ins Erdreich läuft, sind das leider Mengen, die nicht annähernd eingespart werden können, nicht mal ansatzweise, halte ich es für unumgänglich, alle, wirklich ALLE Bemühungen dort hineinzustecken und nicht sich über Promilebereiche an einzusparenden Mengen zu streiten, die dann oft noch das Gegenteil bewirken, find ich echt schwachsinnig!! Da dampft mir echt das Hirn…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme