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PRESSE: Frau knackt zum vierten Mal den Jackpot / Buchtip der Redaktion: Jörg Bewersdorff: Glück, Logik und Bluff – Mathematik im Spiel – Methoden, Ergebnisse und Grenzen.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): Yahoo! Nachrichten – (…) Die 63 Jahre alte Frau strich beim Lottospielen zum vierten Mal einen Gewinn in Millionenhöhe ein. (…)

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Jörg Bewersdorff
Glück, Logik und Bluff

Mathematik im Spiel – Methoden, Ergebnisse und Grenzen

Verlag :      Vieweg + Teubner
ISBN :      978-3-8348-0775-5
Einband :      Paperback
Preisinfo :      32,95 Eur[D] / 33,90 Eur[A] / 53,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      XIV, 363 S., 100 schw.-w. Abb. – 24,0 x 17,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      5., akt. 27.05.2010

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Welche Gewinnaussichten bietet ein Spiel? Und wie sollte man am besten spielen? Die beiden Fragen führen je nach Typ eines Spiels zu ganz unterschiedlichen mathematischen Mechanismen:

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung erlaubt es, zufällige Einflüsse in Glücksspielen zu kalkulieren, um so die Gewinnchancen der Spieler abzuschätzen. Wie ein Schachcomputer funktioniert und welchen Grenzen die zugrundeliegenden Algorithmen unterworfen sind, davon handelt die Theorie der kombinatorischen Spiele. Ganz andere Optimierungsansätze, nämlich solche aus der mathematischen Spieltheorie, sind gefragt, wenn Kartenspieler ihre Entscheidungen in Unkenntnis der Karten ihrer Mitspieler treffen müssen.

Die drei genannten Theorien werden anhand konkreter (Bei-)Spiele erörtert, darunter Roulette, Lotto, Monopoly, Risiko, Black Jack, das Leiterspiel, Schach, Mühle, Go-Moku, Nim, Backgammon, Go, Mastermind, Memory, Pokern und Baccarat.Trotz der populären Darstellung, die mathematisches Interesse aber kaum Vorkenntnisse voraussetzt, sind die Methoden so konkret beschrieben, dass eine entsprechende Programmierung oder eine Übertragung auf andere Fälle möglich ist. Zahlreiche Literaturhinweise erlauben außerdem einen schnellen Einstieg in die eigentliche Fachliteratur. Gebührend gewürdigt wird auch die geschichtliche Entwicklung der behandelten Theorien, nicht zuletzt, da das Interesse an Spielen zur Initiierung der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der – primär auf ökonomische Anwendungen ausgerichteten – Spieltheorie beigetragen hat.

Der Autor hat es in bewundernswerter Weise geschafft, anhand einer Vielzahl bekannter Spiele von Schach über Poker bis Mastermind einen kleinen Einblick in mathematisch so anspruchsvolle Gebiete wie Wahrscheinlichkeitsrechnung, Optimierungstheorie, Kombinatorik und Spieltheorie zu geben. Hierbei werden so gut wie keine mathematischen Vorkenntnisse erwartet, so dass man das Buch auch interessierten Nichtmathematikern wärmstens empfehlen kann. Anspruchsvolle und unerschrockene Leserinnen und Leser werden in den sehr lesenswerten Anmerkungen am Schluss des Buches Hinweise auf weiterführende Literatur finden, anhand derer sie auch tiefer in mathematische Aspekte eindringen können. Ein schönes Buch, ohne wirkliche Konkurrenz auf dem deutschen Markt, und dies zu einem vernünftigen Preis. Zentralblatt MATH Database 1931 – 2002.

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Updated: 7. Juli 2010 — 15:39

1 Comment

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  1. Gehöre auch eher zum Kreis der interessierten Nicht-Mathematiker. Obwohl die Zeit des Abiturs schon längst vorbei ist, läßt mich die Buchbeschreibung dennoch hoffen.

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