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PRESSE: Bild dir deine 42.000-Euro-Rechnung! / Buchtip der Redaktion: Wolfgang Brnjak: Vom Verwaltungsakt zum Management.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „yahoo! Finanzen – Thomas Wendel, Lutz Knappmann, Montag, 21. Juni 2010, um 21:02 – „Bild“-Chef Diekmann beschwerte sich über eine Rechnung beim Telekom-Boss persönlich. Ohne Erfolg. (…) Diekmann ist in die Roaming-Falle getappt, in der sich schon viele Handynutzer verfangen haben… (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtip der Redaktion:

Wolfgang Brnjak
Vom Verwaltungsakt zum Management

Die Transformation der Deutschen Telekom von einer Behörde zu einem markt- und kundenorientierten Unternehmen

Verlag :      Cuvillier, E
ISBN :      978-3-86727-925-3
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      38,00 Eur[D] / 39,10 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      428 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 27.04.2009


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Von einer Behörde zu einem markt- und kundenorientierten Unternehmen. Wandel der Telekom jetzt als Buch erschienen Der Wandel der Deutschen Telekom von einer Behörde zu einem markt- und kundenorientierten Unternehmen ist das Thema eines Werkes, das jetzt veröffentlicht wurde.

In dem 428 Seiten starken Buch werden zunächst die externen Einflüsse, der sich die Telekom zu stellen hat und hatte dargestellt. Hierzu gehören neben der Geschichte der Telekommunikation sowie ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Individuum auch die Postreformen, die Regulierung sowie die weltweite und nationale Marktentwicklung des Telekommunikationssektors. Das Werk beginnt mit einem historischen Überblick über die allgemeine Entwicklung der Telekommunikation und deren gesellschaftliche Auswirkungen.

Bereits in dem historischen Abriss wird deutlich, dass Telekommunikation kein neutrales Medium darstellt, sondern durch den Stand der technischen und organisatorischen Entwicklung Strukturen vorgegeben werden, in denen der Einzelne agieren muss. Einen Kernpunkt stellt hierbei beispielsweise der Umgang von Kindern, Jugendlichen und Senioren mit den modernen Errungenschaften der Telekommunikation dar.

Für die Gegenwart und vor allem für die Zukunft wird durch die Konvergenz der Telekommunikation deutlich, welche Potentiale damit verbunden sind: bisher unabhängig operierende Branchen wie Medien, Telekommunikation oder Informationstechnologien wachsen immer mehr zusammen. Dargestellt werden auch die drei Stufen der Postreform in den neunziger Jahren, die die wesentliche Voraussetzung für den Wandel der Behörde Deutsche Bundespost zu einem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen – der Deutschen Telekom AG – darstellen. Neben den Zielsetzungen, Prinzipien und Instrumenten der Regulierung des Telekommunikationsmarktes wird die Internationalisierung der Märkte in die Analyse einbezogen und am Beispiel ausgewählter Länder erörtert.

Als weitere Rahmenbedingung des Wandels der Telekom wird die technische und wirtschaftliche Entwicklung des weltweiten und deutschen Marktes für Information- und Kommunikationstechnologie ausführlich dargestellt. Im Hauptteil des Buches wird der Wandel der Telekom, strukturiert nach den fünf Themenfeldern Vision und Strategie, Finanzen, Innovation und Lernen, Kundenperspektive sowie Prozesse und Meilensteine der Organisation eingehend dargestellt. Eine Vielzahl interner Maßnahmen, basierend auf den Zeitraum von 1995 bis heute, wird anhand ausgewählter Hypothesen dahingehend untersucht, inwieweit der Wandel der Telekom von einer Behörde zu einem markt- und kundenorientierten Unternehmen bereits vollzogen ist.

Autor des Buches ist Wolfgang Brnjak. Es eignet sich ebenfalls als hervorragendes Nachschlagewerk zur Geschichte der Telekommunikation im Allgemeinen und der Deutschen Telekom im Besonderen. Dabei werden auch komplexe Sachverhalte (wie bspw. Technologien und Regulierung) gestreift und für Jedermann verständlich erklärt.

Dipl.-Kfm. Wolfgang Brnjak wurde 1966 in Iserlohn geboren und absolvierte nach dem Abitur an der Universität Dortmund das Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Nach seinem Einstieg bei der Deutschen Telekom AG in 1995 arbeitete er in den Bereichen Controlling sowie Personal- und Prozessmanagement. Als Führungskraft verantwortete er darüber hinaus seit 1999 verschiedene Themenbereiche wie Qualitätsmanagement, Benchmarking, Organisationsdaten- und Projektmanagement sowie Compensation & Benefits. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Updated: 23. Juni 2010 — 00:51

5 Comments

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  1. Schönen Gruß an den Autor

    Der Untertitel „Die Transformation der Deutschen Telekom von einer Behörde zu einem markt- und kundenorientierten Unternehmen“ ist ja wohl der Hohn schlechthin. Hat Herr Brnjak schon mal bei einem Internet-Ausfall versucht, die Telekom zu erreichen? Ich schon und zwar fast ein Jahr lang jeden Monat. Man wählt die immerhin kostenlose 0800-Nummer und spricht eine Viertelstunde lang mit einem freundlichen Roboter. Bis man die Stelle erreicht, wo man dann sein Problem schildern will und der Roboter – immer noch freundlich – einen darauf hinweist, das man übrigens sein Problem auch per Internet bekannt machen kann. Das war dann immer der Moment, wo ich a. in mein Beißholz biss, b. in den Hörer brüllte, das er mich mal crosswise besuchen kann und c. bei der endlich erreichbaren Störungsstelle meinen monatlichen Techniker anforderte. Das ich dazu (auf dem Land) ja überhaupt froh sein kann, Internet zu empfangen, zum Ausgleich dafür aber für ein DSL-Light den vollen DSL-Tarif bezahlen darf ist doch wirklich klasse, nicht wahr?

    Die Telekom macht es den Politikern nach: Erzähle dem Kunden/Wählern den größten Mist 100 und 1.000 mal. Irgendwann wird er´s schon glauben. DAS IST DEFINITIV NICHT KUNDENFREUNDLICH, SONDERN EINE VERARSCHE OHNE GLEICHEN! Halt Stopp! Es gibt doch noch jemand, der so agiert: Die Bahn, ehemals ein zuverlässiges staatliches Unternehmen, heute ein geldgeiler Aktienkonzern, der Strecken stilllegt, Mitarbeiter rausschmeißt, dafür aber eine Handvoll Zeit- oder Qualitätsmanager (sorry, ich weiß nicht mehr, wie die armen Kerle heißen). Aber auch das ist blanke Augenwischerei und kein Kundenservice.

    Armes Deutschland, deine blühenden Landschaften sind in Wahrheit trostlose Servicewüsten!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

  2. Du sprichst mir aus der Seele!

  3. Ihr habt ja so recht.
    Aber ich möchte doch anmerken, dass es auch in schon immer rein privatwirtschaftlichen Unternehmen, die eine gewisse Konzerngrösse erreicht haben, leider nicht anders ist. Wenn der Laden zu groß ist, weiß eben der Eine nicht mehr was der Andere tut.

  4. Deshalb sind Arbeitsgruppen, die für sich selbst verantwortlich sind, besser als so ein Riesen-Moloch!

  5. Meine lieben Leidensgenossen,

    hier noch ein hervorragendes Beispiel von „Kunden-Service“, diesmal ein bekanntes schwedisches Möbelhaus. Als alte Leseratte bin ich stolzer Besitzer von rund einem Dutzend Bücherregalen eines Klassikers der einen Vornamen mit B trägt, in der Farbe Schwarz. Als mal wieder eine Neuanschaffung anstand, bin ich als moderner Mensch auf die website gegangen und gab das Suchwort „Billy 90“ ein. Ergebnis: 0 Treffer. Unmöglich, dachte ich (schließlich stehen davon mehrere im Keller) und ließ die Breite 90 weg. Ergebnis: 170 Treffer. WOW. Sehr schön. Allerdings kein einziges in schwarz. Also, denke ich: Ruf doch mal an und suchte eine Kundentelefonnummer. Ergebnis: Gibt es nicht. Also dann die 0800-Service-Nr. Ergebnis: Nur ein Automat. Dann eben eine Reklamations-Nr.? Fehlanzeige; geht nur per email.

    Dann also nach Würzburg in die neueste Großfiliale des Möbelhauses und dort den Frust bei einem echten! Menschen abgeladen. Ergebnis: Innerhalb von 1 Minute erfuhr ich, dass es „Billy 90“ nicht mehr gibt, dafür aber in 80 cm Breite. Auch gut. Die vermisste Farbe Schwarz gibt es nicht mehr, da früher die Holzplatten richtig lackiert wurden, wahrscheinlich im Spritzverfahren. Jetzt aber aus Kostengründen gewalzt werden. Dabei dringt die Farbe nicht komplett in die Vertieferungen des Holzes, sind also kleinste braune Sprenkel zu erkennen. Ergo darf man nicht gehaupten, das Regal sei schwarz, sondern nennt es nun schwarz-braun. Optisch ist es aber fast völlig schwarz. Also gekauft.

    Aber das steht nicht auf der website, die Suche ist erfolglos/frustrierend gewesen. Der nette Mensch am Schalter hat aber sofort gewußt, was Sache ist. Hätte man eine Service-Nr., die den Namen verdient, hätte ich mir etliche Kilometer Fahrt nach Würzburg sparen können.

    Also, liebe Schweden:
    EIN MENSCH ALS GESCHÄFTSPARTNER IST JEDEM ONLINE-ANGEBOT HAUSHOCH ÜBERLEGEN. Denn die zusätzlichen Regalböden hat mir der nette Verkäufer auch noch gegeben. Der Internet-Eintrag hatte behauptet: Gibts nicht oder (bei einer anderen Filiale) vergriffen. Was war der Grund: Der Lagerbestand im Netz stimmte nicht.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl
    (ist doch schon lustig, dass ein SF-Fan lieber mit einem Menschen spricht, als mit einer – schlecht programmierten – „Roboter“-website, oder?)

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