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Literatur-Blog

PREISRÄTSEL/GEWINNSPIEL: 3 x 1 (KOSTENLOSES!) EXEMPLAR: Lili St. Crow: Strange Angels – Verflucht Band 1.

Lili St. Crow
Strange Angels – Verflucht
Band 1

Originaltitel: Strange Angels
PAN
ISBN 978-3-426-28345-5
Fantasy / Jugend
Erschienen April 2011
Aus dem Englischen von Sabine Schilasky
Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur München
Umschlagabbildung: © Sywia Makris Photography
Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten

www.pan-verlag.de
www.droemer-knaur.de
www.lilithsaintcrow.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Lili St. Crow ist das Pseudonym der amerikanischen Autorin Lilith Saintcrow, das sie für ihre actiongeladenen, spannenden Jugendromane verwendet. Sie wurde in New Mexico geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Vancouver.

Zum Buch:

Dru Anderson ist 16 Jahre alt und lebt in den Dakotas, zumindest momentan, denn eigentlich hat sie kein wirkliches zu Hause. Seit Jahren zieht sie mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, wechselt regelmäßig Heim, Schule, Freunde und kommt eigentlich nicht zur Ruhe. Der Grund liegt auf der Hand: Ihr Vater ist ein Jäger, aber keiner im gewöhnlichen Sinne. Er jagt Dinge, die andere Menschen nur aus Gespenstergeschichten oder ähnlichen Erzählungen kennen: Werwölfe, Zombies und viele andere sonderliche Gestalten. Und eines Tages kehrt er nicht nach Hause zurück. Eigentlich hätte Dru das wissen müssen, schließlich taucht die Eule immer nur dann auf, wenn Gefahr droht, aber diesmal hat Dru über deren Erscheinen hinweg gesehen und nun ist es zu spät. Ihr Vater scheint tot, doch es soll noch schlimmer kommen. Irgendjemand oder irgendetwas hat ihn in einen Zombie verwandelt und nun muss Dru ihn töten.

Im Umgang mit Silberkugeln, Weihwasser und sonstigen Jagdwaffen ist Dru sicher, aber wie soll sich in Zukunft ihr Alltag gestalten? Wann wird die Polizei feststellen, dass ihr Vater tot ist, dass sie alleine in diesem Haus lebt und wie überhaupt soll sie dauerhaft ihren Lebensunterhalt sicherstellen? Dru weiß keinen Rat und flüchtet zunächst ins nahe gelegene Einkaufszentrum wo sie ihrem Klassenkameraden Graves über den Weg läuft. Der junge Mann ist hilfsbereit und verschafft Dru vorübergehend eine Unterkunft. Leider ist Dru dort nicht lange geborgen, denn Werwölfe haben die Jagd auf sie eröffnet und auch Graves gerät in deren Fänge.

„Strange Angels – Verflucht“ ist der Beginn einer Reihe. Dies macht sich hier ganz deutlich bemerkbar, denn die Geschichte ist keinesfalls in sich abgeschlossen. Zu viele Fragen lassen den Leser am Ende des Buches erstaunt zurück. Dru soll ein besonderes Wesen sein, aber ich vermag bis jetzt nicht zu sagen, wieso das so ist und wem sie vertrauen kann und wem nicht. Wer ist hier Feind und wer Freund? Dru scheint eine besonders gute Intuition zu haben, aber immer funktioniert diese wohl auch nicht und Dru reagiert dann eben wie ein typischer Teenie, einfach nur emotional und manchmal auch arg überdreht. Man muss wohl sagen , dass zum Glück Graves ihr zur Seite steht, der Junge mit der dunklen Kleidung, optisch ein Gothic, aber innerlich ein sehr gefestigter, fast schon erwachsener und sehr sympathischer Typ, der weiß was er vom Leben will und feste Ziele hat.

Von Sprache und Stil ist dieses Buch auf junge Leute angelegt, wobei man einräumen muss, dass es hier schon ziemlich heftig zur Sache geht. Wer ängstlich ist und mit Zombies, Werwölfen und Co. nicht wirklich warm wird, der sollte seine Finger von dieser Reihe lassen. Vor allem die Altersempfehlung ab 12 Jahren erscheint mir etwas niedrig angesetzt.

Die Charaktere an sich zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass ihr Leben zwar durch die Verbindung zu den sonderbarsten Wesen eine entscheidende Wendung nimmt, sie selbst aber Menschen bleiben mit ihren Stärken und schwächen. Dru und Graves entwickeln sich miteinander, zueinander und durcheinander und besonders das hat mir hier gefallen.

Was soll ich noch mehr sagen als: „Auf zur Monsterjagd!“

Copyright © 2011 by Iris Gasper

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Titel bei Libri.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer ein Exemplar erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Dru Anderson ist wie viel Jahre alt? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 30 richtige Mails eingetroffen sind, werden die Gewinner daraus gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen!

NEUER ZUSATZ ZUR CHANCENSTEIGERUNG: Für jeden qualifizierten Kommentar in diesem Blogbeitrag werfen wir je nach Qualität und Gehalt des Kommentares 1 – 3 weitere Lose des jeweiligen Kommentators in die Ziehungstrommel der Preisrätseltitel. Achtung: die dabei eingetragene e-mailadresse im Kommentar (diese bleibt unsichtbar für Besucher!) muß aber mit der übereinstimmen, unter der die Lösung an uns per e-mail gesendet werden muß (wie oben beschrieben). Und natürlich muß in der an uns gesendeten e-mail die Lösung stimmen. Je nach Gehalt des Kommentares steigert sich also die Gewinnchance des Teilnehmers bis zu 300% gegenüber allen Teilnehmern, die nur die Lösung per e-mail an uns senden. Wer die Lösung in die Kommentare schreibt wird disqualifiziert und nimmt nicht teil an der Ziehung. Gebt Euch also Mühe und schreibt etwas Sinnvolles zum Gewinntitel! Diese zusätzliche Chancensteigerung beruht auf Vorschlägen von Teilnehmern/Mitspielern bei unseren Preisrätseln, wir hoffen daher auf reichliche Teilnahme am Kommentare schreiben! DIE GEWINNER LAUTEN: Stephan Kahl, Anna Buchner und Melanie Eyersheim. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

Updated: 29. August 2011 — 22:55

11 Comments

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  1. Nun ja, eigentlich bin ich von Serien schon bald ein wenig genervt…Ich stelle mir immer wieder die Frage, kann es nicht mal wieder eine abgeschlossene Geschichte in einem einzigen Buch geben?!

    Andererseits lockt mich hier doch die Aussicht auf die Begegnung mit Zombies…

    Das scheint wieder so ein Buch zu sein, wo ich nicht weiß, will ich, will ich nicht. Aber einen Versuch könnte es ja wert sein. Ich muss ja dann nicht weiterlesen, wenn mir z.B. der Stil nicht zusagt oder so.

  2. also ich muss sagen, ich liebe serien.
    ich hab auch die Black Dagger-Reihe hier komplett stehen…
    was ich nicht leiden kann ist die Vermarktungsstrategie, Bücher einfach in der Mitte zu teilen und dann 2 Bändee daraus zu machen und sie im Abstand von 6 Monaten zu veröffentlichen.

  3. @ little_wonni

    Hättest du ein Unternehmen, das Geld verdienen muß und möflicherweise gerade in den roten Zahlen steeckt, dann würdest du ganz anders darüber denken, meine ich jedenfalls, ohne dir zu nahe treten zu wollen!

  4. 🙂

  5. Es kann ja ruhig Serien geben, aber im Fantasysektor gibts ja wirklich fast nichts anderes mehr, das nervt mich halt ein wenig.

    Was die Bruderschaft angeht, ich hab bisher die ersten 4 Teile gelesen und bin auch der Meinung, dass dieses künstliche Auseinanderzerren da nicht Not tut. Um Geld zu verdienen kann man die Serie noch endlos weiterführen, auch wenn man aus zwei Teilen einen macht 😉 Wobei mich noch stört, dass die Teile jetzt so blöd kurz sind 😉

  6. Felis Breitendorf

    Das ist eben der Kapitalismus! 😉

  7. Meine Lieben,

    hier geht ja die Post ab. Kaum ist man mal in Urlaub, überschlagen sich hier die Kommentare, hihi.

    Serien? Tja, da gibt es einiges zu wissen:

    – Keine Geschichte ist wirklich zuende, denn auch das Leben hört mit dem Tod eines Beteiligten nicht auf. Es gibt immer Überlebende (Verwandte, Freunde usw.), die für eine Fortsetzung taugen.

    – Vielleicht ist es ja nicht mal der Autor, der zwei, drei oder mehr Teile schreibt, sondern der Verlag drängt ihn, zu dem Erfolg von Band 1 Fortsetzungen zu schreiben. Und das Publikum lechzt ja bei guten Geschichten nach mehr.

    – Ein ursprünglich dicker Wälzer mit – sagen wir einmal 1.000 und mehr Seiten – ist doch auch zum Lesen wirklich unhandlich, da sind mir zwei Teile mit je rund 500 Seiten lieber.

    – Doch das, was mich wirklich, wirklich, wirklich ärgert, ist, dass es scheinbar aktuell (verkaufstechnische) Mode ist, dass Bestandteile einer Reihe – und mag sie noch so klein sein, nicht als Teile einer Serie markiert werden. An anderer Stelle (siehe meine Vorbemerkung zur Rezi: http://buchrezicenter.filmbesprechungen.de/allgemein/wellen/) habe ich dies schon mehrfach bemängelt.

    – Und schlussendlich kann es ja einem Autor passieren, dass ihm selbst erst während des Schreibens oder nach Abschluss des Romans klar wird, dass er noch mehr erzählen WILL.

    Es gibt also genug Gründe für Fortsetzungen. Und ja, natürlich nutzen das die Verlage für einen wirtschaftlichen Erfolg. Und mal ganz ehrlich an dieser Stelle ganz allgemein gefragt:

    SIND WIR SCHON SOWEIT, DASS DAS ERSTREBEN WIRTSCHAFTLICHEN ERFOLGES AN SICH SCHON ALS BEDENKLICH, MORALISCH VERWERFLICH – JA SOGAR ALS GRUNDSÄTZLICH NEGATIV – GEWERTET WIRD?

    Wenn jemand mit guten Arbeitsbedingungen, guter Qualität und guten Service Erfolg hat, was spricht denn dann dagegen, viel Geld zu verdienen?

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  8. Da hab ich ja was losgetreten *lach*

    Also, Geld verdienen sollen und können bitte alle, das will ich selber ja auch 😉

    Und ICH gehöre zu denjenigen Bekloppten, die dicke Wälzer lieben *himmelt Die Arena im Regal an*.

    Und es mag genügend Gründe für Fortsetzungen geben, die schönste hast Du ja schon geschrieben:

    „Keine Geschichte ist wirklich zuende, denn auch das Leben hört mit dem Tod eines Beteiligten nicht auf. Es gibt immer Überlebende (Verwandte, Freunde usw.), die für eine Fortsetzung taugen.“

    Aber ich glaube nicht, dass das der Grund für die Serienflut ist.

    Ich stelle halt nur fest, wenn ich so bei den Fantasytiteln, bzw. den Neuersheinungen guck, shit, wieder ein Xter Teil, da müsst ich erst die Vorgänger lesen, wie doof….Und dann lass ich von dem Titel ab, obwohl mich vielleicht so der Kurzinhalt angesprochen hat.

    Das ist alles 😉

  9. Vieles ist bestimmt nur Geldmacherei und vom Verlag gefordert. Habe ich das mal von Frank Schätzing gehört, dessen Romane mindestens 700 Seiten sein mussten?

    Einige Serien sind sicherlich gerechtfertigt, zumal manche Leser scharf drauf sind. Es hat ja auch was schönes, wenn man sich einen tollen Autoren ausgeguckt hat und der am laufenden Meter Romane produziert. Ich habe so einen leider noch nicht gefunden :-(.

    Dicke Bücher habe ich auch ab und zu ganz gern. Kennt jemand Otherland von Tad Williams? Das sind insgesamt 4 Bücher mit ca. 1000 Seiten pro Band. An sich toll zu lesen, kurzweilig, gefällig, spannend. Aber mindestens 2000 Seiten waren für die Handlung komplett überflüssig. Da hat er in den mittleren Teilen alles, was ihm in den Sinn gekommen ist, reingewürgt. Reine Seitenschinderei!

  10. DIE GEWINNER LAUTEN: Stephan Kahl, Anna Buchner und Melanie Eyersheim. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN UNSEREM SPONSOREN UND ALLEN TEILNEHMERN!

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