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Österreich verweigert Natascha Kampusch eine Entschädigung! * BESTELLTIPP DER REDAKTION: Kampusch, Natascha: 3096 Tage.

PRESSEMELDUNG (ZITAT):”AFP – Der österreichische Staat hat der als Kind entführten Natascha Kampusch eine Entschädigung für ihre jahrelange Geiselhaft verweigert. Das Innenministerium in Wien sei zu dem Schluss gekommen, dass es keine schwerwiegenden Ermittlungsfehler gegeben habe, die eine Befreiung seiner Mandantin unmöglich gemacht hätten, erklärte Kampuschs Anwalt Gerald Ganzger. Die heute 23-Jährige hatte im Februar beim Innenministerium eine Entschädigung in Höhe von einer Million Euro beantragt. (…)

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Kampusch, Natascha
3096 Tage

Verlag :      List, Paul
ISBN :      978-3-471-35040-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 33,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      ca. 220 S.
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      08.09.2010 (bei Amazon.de bereits vorbestellbar:)

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Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen – 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

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Updated: 3. Mai 2011 — 23:34

6 Comments

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  1. Wer hat den Fall nicht verfolgt…und wer war nicht schockiert.

    Als ich gelesen hab, dass es doch tatsächlich ein Buch geben wird, in dem das alles steht, war ich sehr zwiegespalten. Muss ich das lesen? WILL ich das lesen? JA!
    Vor allem, weil ich immer wieder, wenn Natascha im Fernsehen irgendwo auftauchte, völlig fasziniert-schockiert auf ihr Gesicht gestarrt habe..

    Ich frag mich immer noch, ob wirklich alles so stimmt, wie sie das gesagt und geschrieben hat…

  2. Also ich will sowas nicht lesen. Seit ich selbst Kinder habe, kann ich auch keinen Krimi mehr anschauen, wo Kindern irgendwas geschieht.

    Früher hat mir das nichts ausgemacht, da war’s für mich eher ein Thrill und weit weit weg.

  3. Also so ein Buch will ich nicht lesen. Ja, Micha, mir geht es genauso wie dir: Als Vater zweier Prachtkerle von Söhnen balle ich innerlich bei solchen Kinder-Opfer-Krimis die Faust. Schlimmer noch: Für Pädophile habe ich gar kein Verständnis und auch keine noch so geartete Entschuldigung (von wegen Krank) und wüßte nicht, was ich mit solchem Abschaum täte.

    Aber obige Pressemeldung bekundet ja nur ein anderes Manko unserer Welt. Und ich glaube, dass dies nicht nur in westlichen Ländern so ist: Das Opfer muss auch nach der Tat ein Leben lang unter den Folgen leiden, wie immer die auch aussehen mögen. Für jeden Scheiß gibt es einen Fond: Bankrettungs-Fond, Euro-Schuldner-Fond, weiß-der-Kuckuck, was noch alles für Geldtöpfe auf irgendwen warten. Und das in Milliardenhöhe.

    Aber für die Opfer gibt es keinerlei Entschädigungen in angemessenem Maße. OK, die Kampusch wird sicherlich Geld für Interviews, Buchrechte usw. erhalten haben. Und es ist mir auch im Endeffekt egal, ob die österreichische Polizei nun gepfuscht hat oder nicht. Wesentlich ist m.M. nach der Punkt, dass ein Opfer IMMER leidet, IMMER einen Teil seiner Lebenszeit verliert, der Rest vielleicht bis zum Ende unglücklich verläuft und evtl. auch körperliche Mängel getragen werden müssen. In all diesen Punkten steht das Opfer alleine da, Organisationen wie der Weiße Ring sind da ein Tropfen auf den heißen Stein. Jeder Staat sollte hier einen Topf haben, aus dem die Betroffenen versorgt werden können.

    Und dieser Topf MUSS aus der ersten verfügbaren Quelle stammen: Nämlich aus dem Vermögen und Sachwerten des Täters: Konten, Grundstücke, Häuser, Inventar. Alles wird versteigert und diese Gelder fließen in diesen Topf, der Staat gibt noch etliches dazu. Voilá!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl :-I

  4. Felis Breitendorf

    Wie machst du das bei Katholischen Priestern, die Kirchenkunstgegenstände versteigern?Und bei Bruderschaften? Das Kloster versteigern und alle Mönche auf die Strasse zum Betteln für die Opferkasse?

  5. Ist doch klar: Die kommen auf den Scheiterhaufen.

    Nee, im Ernst: Was haben Priester mit einem Fond für Opfer zu tun.

    Oder meinst du pädophile Priester? Für die gilt das erst recht. Und auch der Vatikan hat hier eine Pflicht gegenüber den Opfern, was leider aktuell mit einem Taschengeld als angebotene Entschädigung schon wieder ein Skandal für sich ist.

    mgg
    galaxykarl :-I

  6. Felis Breitendorf

    Genau das wollte ich ansprechen! Die Kirche macht es sich da ja besonders einfach, wie man in der Vergangenheit gesehen hat. Da wird nichtmal bestraft so wie in der normalen Rechtsprechung des Normalbürgers, der sowas tut. Priester wurden bislang immer mit Samthandschuhen angepasst, wie findest du das?

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