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Meine Erlebnisse rund um die Frankfurter Buchmesse – von Barbara Wegener

Meine Erlebnisse rund um die Frankfurter Buchmesse

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Der Wecker klingelt, ich schwinge gut gelaunt meine Beine aus dem Bett und stürme lustig pfeifend ins Bad.

Naja, es war nicht ganz so.

Der Wecker klingelt – ich fluche. Stöhnend drehe ich mich auf die Seite und krieche aus meinem Bett, suche meine Gehhilfen und schleppe mich ins Bad.

Auch die kalte Dusche schafft es nicht wirklich, mich vollständig wach zu machen.

Dann Anziehen, raus aus dem Bad und Frühstück für die Familie bereiten.

Die Brötchen sind im Backofen, der Kaffee gluckert durch die Maschine.

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Jetzt wird mein Mann geweckt.

„Noch 5 Minuten“, tönt es aus dem Schlafzimmer.

Ok. Ein Tag, wie jeder andere auch.

Meine Mutter ist mittlerweile auch aufgestanden. Sie war drei Wochen bei uns und wir bringen sie auf dem Weg nach Frankfurt wieder nach Gelsenkirchen zurück.

Der Frühstückstisch ist gedeckt und ich wecke meinen Sohn.

Er ist eindeutig ein Kind seines Vaters. Auch er will noch nicht aufstehen. Naja, wenigstens ist mein Mann mittlerweile im Bad.

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Der Zeitungsbote war da. Wenigstens kam der pünktlich.

Die Familie sitzt am Frühstückstisch und wir essen schweigend. Irgendwie scheinen alle noch zu schlafen.

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Ich kontrolliere noch einmal unser Gepäck. Alles ist da. Die Katzen streichen um meine Beine. Sie merken, dass irgendetwas passieren wird. Heute durften sie nicht raus.

Ich fülle also die Futter- und Wasserschalen und sperre die Tiere erst einmal in den Keller. Schwiegervater wird sich in den nächsten Tagen um sie kümmern.

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Mein Mann steht laut fluchend vor dem Gepäckberg. Auch das ist jedes Mal so. Immer behauptet er, dass der Wagen für so viel Zeugs nicht groß genug ist und immer hat er Unrecht.

Er fährt also den Wagen vor und das Auto wird beladen.

Mein Schwiegervater ist mittlerweile auch da. Wir verabschieden uns, er verspricht nochmals, die Katzen nicht zu vergessen und wir steigen ein.

Ab geht es zu meiner Freundin, die wir nach Frankfurt mitnehmen wollen.

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Dana steht schon vor dem Haus. Lutz blickt skeptisch auf ihre Taschen. Aber auch die finden noch Platz im Kofferraum. Dana quetscht sich zu meiner Mutter und meinem Sohn auf die Rückbank des Autos.

Und dann geht die Reise endlich los.

Bis Berlin müssen wir auf der Bundesstraße fahren. Es ist reiner Stress. Der Berufsverkehr staut sich hinter einem 25er. Autos mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 25 gehören verboten, verschrottet und eingestampft.

Nach 30 Kilometern biegt der Kerl endlich ab. Weiter geht’s.

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– Autobahn. Freies Fahren. Wir kommen schnell voran. –
Reines Wunschdenken. Stockender Verkehr auf dem Berliner Ring. Wenn das so weiter geht, kommen wir erst in der Nacht an.

Baustellen – manch einer hat keine Ahnung, was ein Reißverschluss-System ist – auf der linken Fahrspur mit 50 fahren müssen. Mein Mann flucht, Sven und Meine Mutter schlafen auf dem Rücksitz und Dana amüsiert sich über Lutz.

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Wider Erwarten sind wir schon in Gelsenkirchen. (Ich hatte eine Stunde länger eingeplant und bin mittlerweile soweit, ein neues Buch zu schreiben: „Die Autobahn – Unterwegs mit einem Choleriker“ ^^)

Wir wollen sowieso eine längere Pause einlegen und zeigen Dana die Veltins-Arena. Am Fan-Shop des S04 kann Lutz mal wieder nicht vorbeigehen.

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So. Mutter ist daheim. Wir machen uns noch kurz frisch und weiter geht die Fahrt in Richtung Frankfurt.

Es ist Freitag, Feierabendverkehr, Baustellen, Lutz ist genervt, man kann sich also vorstellen, dass es eine angenehme Fahrt ist. *Ironie ende*

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Das Navi hat uns zum Hotel in Butzbach geführt, in dem wir die nächsten zwei Tage übernachten werden.

Ich will nur noch so schnell wie möglich aus dem Auto.

Das Hotel Römer ist wirklich gut. Das Personal nett und hilfsbereit, die Zimmer ausgezeichnet.

Nach einer schnellen Dusche erkunden wir das Städtchen.

Die verwinkelten Gassen und alten Fachwerkhäuser sind einfach wunderschön.

Auch der Italiener, der uns vom Hotel empfohlen wurde, ist ausgezeichnet.

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Lutz will noch ein Fußballspiel sehen und schaltet den Fernseher ein. Ich bekomme vom Spiel nichts mehr mit. Müde, glücklich und auch ein wenig aufgeregt wegen des morgigen Tages falle ich ins Bett und schlafe sofort ein.

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Der Wecker hat noch nicht geklingelt, aber ich bin schon wach. Meine Männer – wir haben ein Dreibettzimmer – schnarchen noch leise vor sich hin.

Nachdem ich geduscht und mich angezogen habe, wecke ich die müden Krieger.

Meine Tasche für die Messe ist gepackt, die Parkerlaubnis und die Eintrittskarten stecken in der Außentasche und ich begebe mich erst einmal vors Hotel.

Es geht doch nichts über eine Zigarette an der frischen Luft, wenn noch fast niemand aufgestanden ist. Der Ort ist um diese Zeit noch sehr ruhig.

Lutz und Sven gesellen sich, laut gähnend, zu mir. Auch Dana ist schon aufgestanden.

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Das Frühstücksbuffet ist hervorragend bestückt. Ich entscheide mich für Rühreier mit Schinken, Räucherforelle, Marmelade und Unmengen Kaffee.

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Es geht los. Frankfurt, wir kommen.

Der Verkehr ist nicht so schlimm, wie erwartet und unser Navi lotst uns zielsicher zum Messegelände – und zum falschen Eingang.

Wir haben eine Parkerlaubnis für das Südtor und landen am Nordtor. Naja, einmal kurz überlegt und dann ums ganze Messegelände herum.

Das Südtor liegt vor uns, der Wachschutz kontrolliert die Parkerlaubnis und wir dürfen durch.

Im Parkhaus erwartet uns eine nette Dame, die uns genau erklärt, wie wir zu den Messehallen kommen.

Mit dem Fahrstuhl geht es hinunter zu Halle 4. Dort sitzen gelangweilt zwei Mitarbeiter des Messegeländes und scannen unsere Eintrittskarten.

Ich mag die Frankfurter Messe – ich kann kostenlos hinein und eine Begleitperson auch.

Mit dem Fahrstuhl geht es dann weiter ins Erdgeschoss.

Hier teilen wir uns auf.

Mein Kleiner will zu den Mangaständen, Lutz zu den englischsprachigen Büchern und Dana und ich wollen Halle 3 unsicher machen.

Wir kontrollieren noch einmal, ob alle Handys eingeschaltet sind und los geht es.

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Halle 3 liegt vor uns. Der Messetag hat erst vor einer halben Stunde begonnen, aber es ist schon sehr voll. In der ersten Stunde fahre ich voller Hemmungen und sehr vorsichtig durch die Massen. Ich versuche auf alle Leute Rücksicht zu nehmen.

Mit dem Rollstuhl habe ich zwar den Vorteil, dass mir meine Füße am Abend nicht wehtuen werden, aber mit einer Augenhöhe von 1,25 m sehe ich nicht sehr viel von den Messeständen, zumal meine Augen fast ständig auf den Boden gerichtet sind, um einen Weg durch die Horden zu suchen.

Dann geb ich es auf. Wenn die Leute nicht aufpassen, sind sie an ihren blauen Flecken selbst Schuld.

Zunächst geht’s zu den Random House Ständen. Hier ist es sehr voll. Aber man hat hier auch an Rollstuhlfahrer gedacht. Ich kann problemlos auf die Podeste fahren. Das ist leider nicht bei allen Messeständen der Fall.

Das Handy klingelt. Sven erzählt freudestrahlend, dass er ein Autogram von Joscha Sauer bekommen wird. Er hat eine Signiermarke ergattert. Sven ist ganz aus dem Häuschen. Schließlich hat er extra sein „Selbstmord – Wie niedlich“ T-Shirt aus der NichtLustig-Kollektion angezogen. Jetzt muss ich zu ihm fahren, denn er braucht Geld, um sich den 5. NichtLustig Band zu kaufen. Sein eigenes Geld hat er für Naruto-Mangas ausgegeben. *seufz* Auf der Messe werden heute nur Bücher für Signierstunden verkauft und ….Mangas….

Ich kämpfe mich also durch die Menschenmassen zum Verkaufsstand der NichtLustig Bücher.

Ok. Wieder 12 Euro weg. Aber mein Kleiner strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Das ist das Geld dann wert. Er hat einen Termin für nach 16 Uhr erhalten, setzt sich zu ein paar anderen Jugendlichen auf den freien Platz vor den Mangaständen und beginnt zu lesen.

Er ist also erst einmal versorgt.

Es ist eine merkwürdige Sache mit den Menschen. Sie entschuldigen sich, wenn ich ihnen über die Füße gefahren bin. Nicht, dass ich das absichtlich gemacht habe. Ich versuche vorsichtig zu fahren. Habe die Motorleistung auf das Minimum gedrosselt. Aber so ganz ohne Karambolage geht es doch nicht ab.

Mit Dana zusammen begebe ich mich dann (eine Spur blauer Flecken hinterlassend) zum Stand des Celtic Rose Verlags. Leider ist die Autorin Waltraud Grampp nicht da. Die Verlegerin nimmt aber meine Bestellung für „Leben in Waaseby“ auf (Verkauf ist ja erst Sonntag), verspricht mir es mir nach der Messe zuzusenden und dafür zu sorgen, dass die Autorin eine Widmung für meine Mutter hineinschreibt (schon wieder ein Weihnachtsgeschenk abgehakt^^).

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Jetzt wird es Zeit für mich zum Heyne-Stand zu kommen. Um 13 Uhr soll Markus Heitz dort signieren. Zumindest stand es so in seiner Page. Dana will zur gleichen Zeit zu einer anderen Signierstunde und so mache ich mich alleine auf den Weg.

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Am Heyne-Stand angekommen. Irritiert sehe ich mich um. Keine Schlangen vor den Tischen – kein Markus Heitz. Ich wende mich an einen Heynemitarbeiter. “Herr Heitz wird heute nicht erscheinen. Die Ankündigung auf seiner Page wurde anscheinend nicht geändert. Und nein, wir rechnen auch morgen nicht mit ihm.”

Das war dann wohl nichts.

Ziemlich sauer fahre ich aus der Halle. Dana braucht ja noch etwas länger, bis sie ihre Unterschrift hat und ich brauche eine Zigarette und einen Kaffee.

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Das Handy klingelt. Dana sucht mich. Wir verabreden uns im Eingangsbereich.

Es geht weiter. Dana kennt viele der Verlagsmitarbeiter und ich folge ihr, wie ein kleines Hündchen. Ich mache mir für Sonntag Notizen, damit ich effektiv alle Stände abklappern kann, bei denen ich Bücher kaufen will. Die Liste wird immer länger.

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Die Messe ist riesig. Trotzdem laufen wir plötzlich meinen Männern über den Weg, die auf dem Weg zur Signierstunde von Joscha Sauer sind. Plötzlich habe ich zwei dicke Plastiktaschen auf meinem Schoß. Mangas.

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Überall laufen verkleidete junge Leute herum, die diesen japanischen Comics entstiegen sein könnten. Immer wieder muss ich mit dem Weiterfahren warten, weil irgendein Reporter ein Foto von einem besonders gelungenen Kostüm und seinem Träger schießen will.

Besonders hübsch war ein kleines Mädchen in einem weißen Kleid mit Reifrock, einem weißen Hütchen, einem Rüschensonnenschirm und langen, roten Handschuhen.

Endlich haben wir den Stand erreicht und Sven reiht sich in die Schlange der Autogrammjäger ein.

Er hat die Nummer 76. Es sind noch 26 Personen vor ihm dran.

Joscha Sauer signiert die Bücher nicht nur, jeder erhält auch eine Zeichnung von ihm.

Das dauert.

Währenddessen fahren wir noch einige Messestände ab. Mein Gott, was es alles an Büchern gibt.

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Sven ruft an und berichtet, dass nur noch ein Mädchen vor ihm in der Schlange steht. Wir kehren also um und sind rechtzeitig da, um Fotos zu schießen.

– Joscha Sauer zeichnet in Svens Buch – Sven kniet vor dem Tisch, hält die Unterseite seines T-Shirts darauf und Sauer signiert das T-Shirt – Sven und Sauer lassen sich zusammen fotografieren.

Mein Sohn ist glücklich, ich bin müde, mir ist heiß und ich habe Hunger.

Es geht zurück zu Halle 4 und dann zum Auto.

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Den Rückweg nach Butzbach findet unser Navi problemlos. Wir verfrachten nur noch schnell unsere Büchertüten ins Zimmer und ab geht es zu „unserem“ Italiener.

Ich wage ein Experiment und bestelle kleine Schnitzelchen mit Meeresfrüchten in Tomaten-Weißweinsoße.

Es war eine ausgezeichnete Wahl. In dieses Lokal werden wir im nächsten Jahr wieder einkehren.

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Im Hotelzimmer angekommen, habe ich plötzlich furchtbare Kopfschmerzen. Zum Glück habe ich Kopfschmerzmittel dabei. Ich beschließe, früh zu Bett zu gehen (So früh wie hier in Hessen gehe ich sonst nie schlafen).

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Immer noch müde – die Kopfschmerzen sind glücklicherweise weg – gehe ich duschen. Meine Männer schlummern noch selig.

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Die Taschen sind schnell gepackt und Lutz und Sven sind auch schon auf. Gemeinsam mit Dana gehen wir frühstücken. Schade, dass das unser letzter Tag ist. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen.

Das Zimmer wird bezahlt und wir fahren wieder zur Messe.

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Diesmal finden wir das Südtor sofort. Die Einfahrt ist problemlos und ab geht es, die Liste vom Vortag abzuarbeiten. Dana bekommt an vielen Verlagsständen Buchhändlerrabatt und so wächst der Tütenstapel auf meinem Schoß. Zur Nächsten Messe muss ich unbedingt ein Periskop mitnehmen. *gg*

Ich weiß nicht, ob ich es mir nur einbilde, aber die Menschen machen an diesem Tag größere Bögen um mich, so dass ich weniger Verletzte hinterlasse. Allerdings habe ich es geschafft, Dana über die Füße zu fahren (Der Arzt sagt, der mittlere Zeh des rechten Fußes ist gebrochen).

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Wehmütig sitze ich im Auto, als wir das Parkhaus verlassen. Schade. Die Messe war sehr interessant. Aber, wie sagt man – Nach der Messe ist vor der Messe. Man kann sich ja schon einmal auf Leipzig freuen.

Die Rückfahrt ist für Lutz sehr anstrengend. Wieder Schnarchbären, die mit 100 auf der linken Spur fahren, jede Menge Baustellen, Staus, auf der Bundesstraße dann ein Traktor, der 20 km vor uns her fährt und keine Chance, ihn zu überholen….

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Dana ist zuhause abgesetzt, wir sind auch wieder in der Heimat, die Katzen spielen verrückt, weil sie sich freuen, dass die Dosenöffner wieder da sind und ich taue schnell ein Chili auf.

Nach dem Abendessen wird der PC eingeschaltet und die Mails gecheckt. Oh, mein Gott. Was hat sich da alles angesammelt.

Dann beschließe ich noch eine Mail an Markus Heitz zu schreiben und ihm zu berichten, dass ich furchtbar enttäuscht war, ihn nicht auf der Messe zu treffen und kein Autogram von ihm bekommen habe.

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Mein eigenes Bett. Es geht doch nichts, über das eigene Bett. Männer und Katzen sind versorgt, das Wohnzimmer sieht aus, als wenn eine Bombe eingeschlagen wäre, aber das ist mir heute egal. Aufräumen und Wäsche waschen kann warten.

Müde schlafe ich ein.

Nachtrag:
Markus Heitz hat auf meine Mail geantwortet und sich entschuldigt. Er wird mir ein Buch als Entschädigung zukommen lassen.^^

Updated: 14. Oktober 2010 — 17:51

25 Comments

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  1. Klasse Bericht. Die Messe war ja offensichtlich spannend und erlebnisreich. 🙂

  2. Leider musste ich nach einer Beschwerde eines Netbookbenutzers per e-mail die Engangsgrafik etwas verkleinern. Habe im Büro leider nur einen sehr grossen Monitor und konnte daher nichts davon mitbekommen, dass das Teil bei kleinen Monitoren weit über den Rand rausging.

  3. Da hat wohl jemand sein Netbook nicht im Griff. Und als nächstes jammern die Leute mit IPads, dann die mit Smartphones, dann die mit onlinefähigen E-Book-Readern, die Konsoleros, die Besitzer eines internetfähigen Kühlschranks etc. … 😀 😀

  4. Hallo Frau Wegener!

    Haben Sie mich wegen eines Rezensionsexemplars Stadtverführer Hamburg angefragt?! Bitte melden sie sich nochmal?!

    Lutz Müller, Stadtsüpiele-Verlag.de

  5. Hallo Herr Müller
    Nein, ich habe keine Anfrage gestellt. Es ist merkwürdig. Mir ist schon mehrfach zugetragen worden, dass jemand unter meinem Namen ein Rezensionsexemplar angefordert hat.
    MfG
    Barbara Wegener

  6. Du scheinst ja echt verfolgt zu werden von dieser eminösen Namesvetterin!

  7. Ich meinte natürlich ominösen!

  8. Das Problem ist, dass es mein Name ist, der in Verruf kommt, wenn unter ihm Rezensionsexemplare geordert werden und dann keine oder schlechte Arbeit geliefert wird.

    Momentan habe ich keine Zeit Rezensionen zu schreiben, da mich mein neues Projekt voll in Anspruch nimmt. Wenn man sich – zumeinst teure – Bücher zukommen lässt, sollte man auch dir nötige Muße aufbringen, ordentlich zu arbeiten.
    Wenn ich wieder Luft habe werde ich Dir, lieber Detlef, Nachricht geben, dass ich Rezensionsexemplare anfordere.

  9. Das Problem ist, dass sich die Fälscherin direkt bei den Verlagen meldet und ich garnichts davon mitbekomme. Wer weiss viel Bücher die schon in deinem Neman abgegriffen hat ohne das wir davon überhaupt was erfahren haben!?!

  10. *gg* Na, dann kann ich es ja ihr in die Schuhe schieben, wenn ein Manuskript von einem Verlag nicht angenommen wird.^^
    Bei jeder Absage habe ich bisher behauptet, dass der entsprechende Verlag noch nicht reif für meine Werke ist. Nun hab ich eine neue Ausrede 😉

  11. WAS? Eminem betreibt Identitätsklau von Barbara und Detlef hat´s mitbekommen? Ein amerikanischer Rapper gibt sich als aufstrebende deutsche Autorin aus und ordert Rezi-Bücher?
    Detlef: Ruf die Cops! Das können wir uns nicht gefallen lassen …

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  12. klingt eher nach einer guten story für eine Daily reality Soap auf RTL II

  13. Mal im Ernst: Ich hüte meine Kundennummern bei den Verlagen und bestelle Rezi-Titel nur damit. Und selbstredend mit Angabe unserer aktuellen Mediadaten. Weiterhin versuche ich, immer meine gleiche Kontaktperson beim Verlag namentlich anzusprechen. All das kann ein/e FälscherIn nicht wissen.

    Vielleicht sollten wir uns auch interne „Codes für autorisierte RezensentenInnen für Buch/Film/Rezicenter/sfbasar“ einfallen lassen und unsere Verlagspartner auf diese Code-Nummer als Waffe gegen Missbrauch hinweisen. Außerdem schafft das evtl. noch mehr Vertrauen und Seriosität in der Kommunikation mit den Verlagen.

    So eine Code-Nummer zu kreieren ist doch kein Problem.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

    „Kreieren“ kling immer wie eiern mit K

  14. Hi Simone,

    schön, dass wir beide mal gleichzeitig online sind. So langsam wandelt sich diese Kommentarfunktion in einen Chat. Ist aber schön, wenn man mal „direkt“ miteinander quasselt.

    Aber deine Idee hat bei mir was ausgelöst: Was haltet ihr denn von einer Science-Fiction-Daily-Soap? Ich spiele die Rolle des unerschrockenen Buck Rogers, der gegen die ekligen Lehm-Menschen kämpft und Detlef schlägt sich mit den glibbrigen Kollegen von Beteigeuze rum. Aileen, Ati und Kathrin führen die berittene Amazonenreiterei an, Stephan prügelt sich mit seinen namenlosen Monstern und Günni hackt derweil die Zugangscodes zum Todesstern.

    Na, das ist doch völliges Chaos.

    mgg
    galaxykarl 😉 😉 😉

  15. Berittene Reiterei? Mit weißen Schimmeln oder schwarzen Rappen?

    mgg
    galaxykarl 😉

  16. und was ist mit mir? Wehe ich bin eins dieser ekeligen Glibberdinger, das ist so fies, mal wieder typisch Männer, gleich so ausfällig zu werden.

    Huch. bin ich wieder über ziel hinaus geschossen? 😉

  17. @Simone
    Ich fürchte wir zwei werden die, die dann hinter den anderen aufräumen müssen.^^

  18. Deine Rolle? Ohne dich zu kennen, würde ich dir die Rolle des sagenhaft gut aussehenden Superschnuckelchens geben, dass immer kreischend durch die Gegend rennt, während schleimige Alien-Tentakel versuchen, dir die spacigen Klamotten vom Leib zu reißen. Wir brauchen ja auch was für die Teenager-Fraktion, sonst guckt doch keiner hin!

    Oder hättest du lieber die Rolle der supercoolen Wissenschaftlerin, die immer so tut, als sei sie ein Eisblock vom Uranus, und ist dabei in Wahrheit der heißeste Feger zwischen Erde und Alpha Centauri?

    mgg
    galaxykarl 😉

  19. Jou, Barbara, auch online, hallöle.

    Du … ??? … bekommst die Rolle der mächtigen Kaiserin von Spongo III, die in äußerst intensiven und tiefgreifenden Verhandlungen mit Buck Rogers den Frieden schon mal äh … ausprobiert.

    Ist doch besser als aufräumen.

    mgg
    galaxykarl 😉

  20. Hm…. Iregendwie kommt mir das, was du da vorschlägst, nicht jugendfrei vor 😉

  21. ha @galaxykarl
    mit der Wissenschaftlerin hast du dich gerade eben noch so gerettet 🙂

    @Barbara ich habs nicht sooooohooo mit putzen, wenn ich dafür eingeteilt werde, befürchte ich, dass wir alle bald auf dem ausserirdischen Glibber durch die Gegend rutschen.

    allerdings seh ich mich lieber als ausserirdische Exotin, die die irdischen Eroberer mit ihrer übermachtigen Intelligenz in die Falle lockt und dann mit der Fähigkeit den Blutfluss in deren Kopf zu lenken und mit einem Mata Hari gleichen Tanz zum platzen zu bringen *hust*

  22. huch, muss das ganze jugendfrei sein? oh mist, wusste ich nicht, dann muss ich nochmal grübeln

  23. Doch, das ist völlig frei von Jugendlichen.

    Jetzt ist aber genug, Mädels. Meine klingonische Frau guckt schon so komisch. Und ihr müsst wissen, diese Klingoninnen können wirklich ungemütlich werden …

    Gute Nacht und galaktische Grüße von
    galaxykarl 😉

  24. YIQong loQ* Galaxykarl

  25. Ich bin Euer Vater, hüstel!

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