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MEERWEIBCHENUHR UND WINTERREISE AUF DER OLLEN (Teil 1) – Phantastische Geschichte über das Stedinger Land von Ollivia Moore

MEERWEIBCHENUHR UND WINTERREISE AUF DER OLLEN (Teil 1)

Phantastische Geschichte über das Stedinger Land

von Ollivia Moore

Personenliste:

Erzbischof Gerhard von Bremen

Graf Johann von Oldenburg: sein Lehnsmann

Boleke von Bardenfleth und Tammo von Huntorf:

Heerführer der Stedinger Bauern

Hermann: Marschendichter aus Rechtenfleth

Wille Melle: Winterreisender in frostiger Zeit, Poet und Gelehrter,

verwandelt Leiden in Poesie.

Lebt in Konfrontation mit der rauen Wirklichkeit,

die unbedingte Treue und Liebe nicht kennt.

Sichtlich von Brigid fasziniert.

Felix Sprung: Libellenschreiber, gibt eine Zeitung namens Bildnis heraus.

Dandy und Lichtgestalt, schreibt zauberhafte Liebesbriefe.

Brigid: Luftgeist, Studienkollegin von Lorelei, zierliche junge Frau

von ätherischer Durchsichtigkeit.

Lorelei: Undine, Ich-Erzählerin, Vertraute von Wille.


Grafik (Feder/Aquarell)
Copyright © 2013 by Ollivia Moore

Dicke weiche Flocken wirbelten vor den hohen Fenstern unserer Familienbibliothek und im Kamin leckten die Feuerzungen an einem baumstammdicken Scheit. Über den Bücherwänden hingen noch die Tannengirlanden und Mistelsträuße. Für die Zeit der Zwölf Raunächte hatte ich meine Studienfreundin Brigid und zwei Freunde vom Poetenkreis eingeladen. Während draußen die Wilde Jagd über den Himmel stürmte, war es drinnen einschläfernd warm und wir vergnügten uns mit Losspielen und Mummenschanz. Dabei verkleidete Wille sich als Balletteuse und Brigid lachte so sehr über seine Verwandlung als Winterwanderer mit seinen stöckerigen Männerbeinen unter dem Schneeflocke-Tüllröckchen, dass ihr die Luft wegblieb.

Brigid modelte nebenher. Sie war dünn, lebenshungrig und immer in Bewegung. Ein Windhauch war ihr ständiger Begleiter. Gerade griff die Brise in ihr langes schwarzes Haar und wehte es spielerisch um ihr Gesicht. Wille strich beleidigt über seinen gestutzten Bart. Brigid blickte ihn abbittend an und lächelte ihm zu – ein sehr langes Lächeln.

Irritiert klemmte Wille sich umständlich ein Monokel vor das Auge und beugte sich über seine Gedichte. Brigid setzte sich neben ihn und las mit.

»Nicht so schlecht und sehr gelehrt«, lobte sie. Wille errötete.

»Heute ist ein Jelängerjeliebertag«, schwärmte er, als es draußen an die Tür klopfte.

Felix, unser zweiter männlicher Gast, trat herein und brachte einen Schwall Kälte mit. Er strich lässig das feuchte blonde Haar aus der Stirn und stellte sich vor: »Felix Sprung, Sohn reicher Eltern.«

Wille nickte förmlich: »Wille Melle, Hofrat und unbehauster Mensch in einer erkalteten Welt.«

Augenblicklich begann Felix, die Umgebung in seinen leuchtenden Charme zu tauchen. Es war, als sei plötzlich ein Licht aufgegangen. Mir gab er einen Kuss.

»Süße, wie immer hast du mich gefangen in den Netzen deiner Schönheit!«

Dabei kippte er eine Ladung nassen Schnee von seiner Pelerine auf mich drauf. Nass zu werden fand ich wunderbar.

Während wir noch lachten, entfaltete sich mit einem Knall am Mast unserer Meerweibchenuhr eine Flagge mit dem Oldenburger Wappen und zum Klang der Oldenburger Hymne ‚Heil dir o Oldenburg‘ fiel eine Pergamentrolle heraus.

Die Uhr war eine magische Antiquität und die Wächterin der Zauberkräfte unserer Familie. Das Gehäuse hatte die Form einer Hansekogge. Dieses puppenhaft kleine Schiff wurde immer lebendig, wenn unsere Familie sich in Gefahr begab. Noch lag es mit einer dicken Schneemütze auf der Rahe, an der Seite festgefroren im Eis auf dem Serviertisch. Ich entrollte das Pergament:

»Bin jetzt Lehnsmann des Bremer Erzbischofs. Stedinger Bauern verweigern Zahlung des Zehnten. Benötige Kurierdienst.

Johann Graf von Oldenburg.«

»Die Nachricht ist an meine Großmutter, sie ist mit ihm verwandt, aber sie ist auf Reisen und noch lange unterwegs. Warum können wir nicht stattdessen fahren?«, fragte ich in die Runde. Die Vorstellung war einfach zu verführerisch!

»Der Befehl in dem Schreiben wird unserer Meerweibchenuhr Lebendigkeit einhauchen und wir könnten mit ihr eine Schiffsreise machen. So eine günstige Gelegenheit kommt sicher nicht so schnell wieder. Wir unternehmen eine Kundschafterfahrt mit unserem Zauberschiff auf dem Fluss Ollen, getarnt als Lustreise durch das Stedinger Land!«

Brigids Augen blitzten.

Wille neigte seinen blonden Lockenkranz: » … und unseren Dichterfreund Hermann auf einige Schlendertage besuchen … «

Hermann wohnte in der Rechtenflether Marsch.

Felix nickte. Er blickte mit seinen hellblauen, fast durchsichtigen Augen in die Ferne und sagte: »Ich komme auch mit und fahre dann weiter auf meine Insel im Watt.«

Ich rüttelte an der Uhr und klopfte sie vorsichtig aus dem Eis. Das Schiffchen erwachte zum Leben. Es wuchs und wurde immer größer – über zwanzig Meter lang.

Die Galionsfigur, eine wunderhübsche Meerjungfrau rekelte sich aus einem langen Zauberschlaf und am Heckspiegel erglühte der Name Azimut.

In euphorischer Stimmung gingen wir sogleich an Bord für unsere erste Nacht.

Wille schrieb an Brigids Kajütentür: Gute Nacht, ich hab an dich gedacht.

Salbungsvoll erklärte er: »Ich bin gut für sie, ganz bestimmt mag sie alles Solide.«

Wie sehr er sich täuschen sollte!

Das Schiff begann angenehm zu schaukeln und zu wiegen. Herrlich ausgeschlafen brachen wir im blauen Dunkel der kalten Morgenluft noch vor der Morgendämmerung auf zu einer Reise ins Ungewisse.

Der Mast knackte, die Taue summten und die Holzwände knarrten. Das Segel füllte sich, die Azimut nahm Fahrt auf und stürmte lustvoll dahin. Gischt sprühte über das Deck und es roch förmlich nach Abenteuer.

Beim Frühstück in der Messe beargwöhnten sich die beiden Poeten aufmerksam und sofort begannen sie zwischen Schlucken heißen Tees und Bissen gebutterter Toastscheiben erst zu geistreicheln und dann zu streiten.

Wille wollte als Schriftsteller die Welt verbessern. Im Brustton der Überzeugung führte er als Beweggrund seinen Idealismus an.

Felix meinte, er wolle auch die Welt verbessern, schließlich sähe er sich als Anwalt der kleinen Frauen und Männer und seine Morgenzeitung das Bildnis sei ein Abbild der Wahrheit; aber er gab auch zu, vor allem wollte er an seiner Zeitung verdienen.

Wille schäumte: Felix sei ein snobistischer Emporkömmling, ein Pasquillenschreiber ohne Ausbildung. Er würde lediglich Emotionen statt Informationen verkaufen. Seine Nachrichten seien medialer Ausschnittsdienst. Er schimpfte weiter, Felix behaupte zwar, ein meinungsbildendes Intelligenzblatt zu redigieren, dieses sei aber nichts weiter als ein haarsträubendes Machwerk.

Felix antwortete launig: »Meine Nouvelles nouvelles sind immer das neueste Neueste«, und blieb unerschütterlich witzig, verbindlich und liebenswürdig.

Neid nagte an mir, als er Brigid mit einem charmanten Lächeln ein prächtiges Paar Ohrringe überreichte. Sie waren besetzt mit Saphiren in genau der gleichen herrlich strahlend blauen Farbe wie ihre Augen.

Geld spielte keine Rolle, Felix erzielte hohe Einkünfte mit seinem Nachrichtenblatt, da konnte Wille ätzen soviel er wollte.

Wille spreizte sich unbeholfen, er war lehrerhaft und spießig. Felix demütigte ihn und wollte ihn übertrumpfen. Die Frage lautete: Wer bekommt das Mädchen?

Schließlich schlug ich vor, an Deck zu gehen, um die Gemüter etwas abzukühlen. In dicke Umhänge gehüllt standen wir an der Reling des Achterkastells in der feuchten Kälte.

Verbiestert blickte Wille Felix hinterher und sagte: »Mir war er gleich unsympathisch.«

Grimmig ruckte er an seinem biederen Hemdkragen um sich Luft zu verschaffen, dabei musterte er die knatternde Fahne über der Kajüte.

»Der Wind spielt drinnen mit dem Herzen, wie auf dem Dach, nur nicht so laut«, stellte er fest.

Schnee fiel langsam in kleinen weißen Flocken. Wir hatten unsere Mäntel bis über die Ohren gezogen und verfolgten die tanzenden grauen Schaumkronen in unserer Fahrspur.

Die Azimut lag gut am Wind. Sie rüttelte, stampfte und hämmerte mit fliegenden Segeln durch die kurzen Wellen. Die Grenze zum Stedinger Land erreichten wir an der Furt der Ochtummündung bei Deichshausen. Die Sicht wurde klar und weit.

Wir konnten eine neue starke Brücke ausmachen und einen mit einigen Männern besetzten Landwehrgraben.

Plötzlich näherte sich inmitten einer mächtig aufwirbelnden Schneewolke ein Ritterheer. Herolde auf großen Schlachtrössern trugen wehende Fahnen des Erzbistums Bremen und der Grafschaft Oldenburg. Pferde wieherten und Waffen klirrten. Die unbewaffneten Männer auf der Grenzbefestigung liefen davon, als sie das Heer erblickten und die Ritter stürzten ihnen hinterher.

Aber es war ein Hinterhalt: Ein verstecktes Bauernheer stürmte aus dem Hemmelskamper Wald und nahm das Ritterheer von zwei Seiten in die Zange.

Der Schlachtruf der Stedinger stieg in den Himmel: »Wahr di Herr, de Bur de kummt!«

Die Ritter glänzten in Helmen und Kettenhemden, während die Bauern nur einfache Hemden und Spieße trugen. Die adeligen Herren blickten voll Hohn und verfolgten sie. Aber die Bauern lockten die schwer gepanzerten Ritter auf den weichen Boden eines Sumpf- und Moorgebietes. Die Pferde sanken sofort ein. Schlamm spritzte auf, wir hörten das Stampfen von Hufen und die Schreie der Kämpfenden.

Die Stedinger erbeuteten die Standarte mit dem Banner des Grafen von Oldenburg. Als es in den Morast fiel, floh Erzbischof Gerhard und verließ seine kämpfende Armee.

Tote und Verwundete, abgeschlagene Köpfe und Arme lagen auf dem Boden. Das Heer der Edelleute war geschlagen.

Zitternd kappten wir unseren Oldenburger Wimpel und würgten ihn dabei ab, als er gerade mit Inbrunst sang: ‚… freier Männer Kraft …‘.

Es war ein Moment der Schande. Mein Magen krampfte sich vor Furcht zusammen. Die Azimut drehte bei und flüchtete. Ein kalter Wind blähte unsere Segel. Der Himmel leuchtete scharlachrot über der blutgetränkten Erde.

Das Land war in Nebelschleier gehüllt. Geschockt und schreckensbleich tasteten wir uns in einer mühsamen Schleichfahrt durch eine weiche wollige Nebelbank nach Bremen. Böiger Wind kam auf.

Beim Festmachen am Ufer der Weser flog ein Wurftampen mit einem Brief über Bord. Das Schreiben trug ein dickes Siegel, das aussah wie eine bärtige Frau am Kreuz und die Inschrift: Universitas Stedingorum – Republik freier Bauern.

Felix öffnete die Botschaft.

»Eine Nachricht von Hermann, und oh, nein … der Deichgeschworene

Dete ton Diek hat überall dazwischen gekrakelt!«

»Liebe Freunde! Hermann von der Lippe ist mit seinen Söldnern in das Stedinger Land eingedrungen und hat hier geraubt und gemordet. Die Stedinger Bauern haben den Eindringling erschlagen. … adeligen Strauchdieb …

Erzbischof Gerhard von Bremen will seinen Bruder rächen.

Erste Siedler aus Holland haben das versumpfte Land durch den Bau von Gräben und Deichen urbar gemacht. Deshalb waren sie auch nur den Kleinen Zehnten abgabepflichtig. Sie wollen niemandem untertan sein.

Jetzt hat das Land fette Weiden und stattliche Höfe und der Erzbischof fordert den Grossen Zehnten, auch vom Getreide. … we betal blot den Lüttjen Teinten von daat Veeh den use Voerollern geben hefft. Den Groten Teinten von den Korn wilt se nu ok hebben, se seggt de olfte Garbe, de hört use Karke to! We hefft in’n Stegelann‘ siet Minschentieden blot jümmer den lüttjen Teinten geben un das is rech …

Weil er es nicht mehr alleine mit seinen Söldnern und der Hilfe seines Lehnsmannes, des Grafen von Oldenburg schafft, will der Erzbischof die Stedinger der Ketzerei anklagen. Deshalb erhebt Herr Gerhard schwere Verleumdungen: Die Stedinger leisteten Götzendienste und pflegten heidnische Bräuche.

Er will nicht nur einen Krieg, sondern einen Kreuzzug gegen die stolzen Stedinger führen, um seine Macht zu vergrößern. Gegen Ketzer wird das Kreuz gepredigt.

In Wirklichkeit geht es aber um die Abgaben. Die Freibauern erkennen nur den Kaiser als ihren Herrn an. Land, das sie bewohnen haben sie urbar gemacht. Sie meinen, wer Tribut zahlt, ist nicht frei. … we wehrt us gegen dat Water un ok noch gegen Herrn Gerhard. Blots Gier um Geld un Good

Die Stedinger Bauern sind ein wehrhaftes Volk, sie fürchten den Kampf mit den Söldnern und Rittern nicht und wollen den Herren aufs Haupt schlagen … lever dod as slav …  Hermann allhier«

Felix ließ den Brief sinken und wir blickten uns an wie vom Donner gerührt.

»So herum sieht die Sache aber ganz anders aus!«

(…)

(zum nächsten Teil)

Text und Grafik (Feder/Aquarell) Copyright © 2013 by Ollivia Moore

Bildrechte: “Sagen” (Zeichnung-Sagen.jpg) © 2013 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Bildrechte: Magie – Verwandlungs-, Hexerei- & Zaubergeschichten” (Magie neuer Hrsg und heller.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: saargau-arts.de – http://saargau-arts.de/

Glossar:

Hermann Allmers

Marschendichter aus Rechtenfleth *11.2.1821 +9.3.1902

Literarisches Skizzenbuch ‚Römische Schlendertage’

Bremer Ratskeller

Priölkenséparée (plattdeutsch für ‚verschwiegene Laube’) Diskretes Besprechungsabteil

Die zwölf Raunächte

Heilige Nächte vom 24. Dezember bis 5. Januar

Odin zieht mit seinem Heer in der Wilden Jagd über den Himmel

Erzbischof von Bremen, Gerhard II

will die Stedinger zu höheren Abgaben zwingen und unterwerfen

Anklage der Ketzerei auf der Fastensynode im März 1230

Holschen = Holzschuh

Kiekpadd

Naturstandorte von Kopfweide, Schachbrettblume und

Krebsschere in der Wesermarsch

Landwehrgraben

Graben mit steinernem Verteidigungswall

Norddeutsche Speisespezialitäten

Labskaus, Grünkohl mit Pinkel, Eiswetteschnaps

Ollen = alter Weserarm

Ollenfest mit Schwimmschuhrennen

Papst Gregor IX

bildete 1231 die ‚Inquisition der häretischen Verderbtheit’ und

rief mit einer päpstlichen Bulle 1233 zu einem Kreuzzug auf.

Vernichtende Niederlage der Stedinger gegen das Kreuzfahrerheer in der ‚Schlacht von Altenesch’.

1299 Errichtung einer Kirche zu Altenesch, vermutlich auf einem Massengrab.

1235 nahm Papst Gregor IX das Urteil von der Verfluchung der Stedinger zurück.

Pasquillen = Schmierblätter

Schwert Nedrusc

Ritterschwert aus dem 13. Jahrhundert.

1926 Vertiefung der Ollen bei Berne mit einem Schwimmbagger, dabei wurde ein Schwert geborgen und an das Naturhistorische Museum in Oldenburg übergeben.

Eingelegte Schrift (Schwertsegen) NEDRUSDRC:

‚Im Namen des ewigen Gottes, König der Himmel’

Stedinger Land = Weserflussmarsch

Rechtes Weserufer zw. den Flüssen Ochtum und Liene, bis an die Oldenburger und Delmenhorster Geest

Stedinger Siegel

Communitatis Terre Stedingorum auf Urkunde vom 30.6.1392,

abgebildet ist eine Christus-Statue im Volto Santo-Typ

(Gekreuzigter in langem gegürteten Gewand).

Mögliche Verwechslung mit einer Heiligen namens

Hl. Kümmernis /Sankt Wilgefortis/Heidenprinzessin, ebenfalls abgebildet mit Kleid, Bart und langem Haupthaar am Kreuz.

Stedingsehre

Obelisk, Mahnmal in Altenesch/Lemwerder zum Gedenken an die Schlacht von Altenesch

Inschrift: 1234 unterlag den mächtigen Feinden das tapfere Volk

Störche im Winter

Storchenstation Berne-Glüsing

Die historischen Persönlichkeiten soll es gegeben haben. Handlung und Charaktere sind erfunden, Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen zufällig.

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Updated: 3. September 2013 — 14:53

9 Comments

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  1. Toller Text, der ist wirklich ungewöhnlich. Ich habe das sehr gerne gelesen. Ist mal ganz was anderes als das, was man hier so liest, oder auch, was ich sonst so privat lese.

    Finde, das passt sogar auch in „WAFFENTOD“. Was meint denn der Herausgeber?

    Wie gefällt das denn den anderen Community-Autoren?

  2. Nein, leider nichts für „Waffentod“. Eher „Skurile Geschichten“.

    mgg
    galaxykarl

  3. Stimmt, da könnte man es auch noch reinstellen.

  4. Aha. Schön geschrieben, aber … worauf will die Autorin hinaus? Das ist mir ein bisschen schleierhaft.

    Das, was außerhalb dieses Schiffes passiert, fühlt sich sehr (wie soll ich es formulieren?) „historisch“ an. Ist das so eine Art „magisches Baumhaus“ für Erwachsene? 😉

  5. Vielleicht antwortet die Autorin ja mal auf deine Fragen, Micha??

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