sfbasar.de

Literatur-Blog

LUFTSCHACHT VERLAG JULI 2011 Verlagsnotizen / Pressestimmen

VERLAGSNOTIZEN


Wahl zur Hotlist 2011 °
30 Titel hat ein Kuratorium aus 141 Novitäten unabhängiger Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Wahl zur Hotlist 2011 ausgewählt. Über sie müssen nun die Jury und das Publikum entscheiden. Eine Jury stellt sieben Titel der Hotlist zusammen,  drei weitere Titel kommen von Seiten des Publikums, das bis 15. August auf www.hotlist-online.com abstimmen kann. Aus dem Luftschacht Verlag steht Martin Mandlers Debütroman 23 Tage zur Wahl. Über Ihre Stimme würden wir uns freuen.

Backlist-Tipp des Monats °
Drei junge Männer. Drei Lebensgeschichten. Eine Reise um die Welt. Hermann Mensings Roman Pop Life erzählt in atemberaubenden Wirbeln die Geschichte einer Generation, die mit den Beatles aufwuchs und all die Orte, die heute touristische Massenziele sind, noch in ihrem Urzustand sah. „Mit äußerst feinem Gespür (…) bringt Hermann Mensing die großen Themen des Lebens so beiläufig und doch authentisch zur Sprache, dass man am Ende erschrocken und ergriffen ist vom Leben jedes einzelnen der drei Helden, weil sie beispielhaft für das eigene stehen.“ (WDR) >> zum Buch

Böse Fische ° „Die Leserschaft ab dem dritten Lebensjahr wird gebannt sein!“ schreibt Peter Mayr in Der Standard über Die Geschichte vom Zyphius von Robert Göschel. Und er findet zudem den Trailer zum Buch sehr nett, auch wenn Laurens den Fisch eher als einen „Sepio“ empfindet und Valentin das ziemlich egal zu sein scheint. Wir wissen’s auch nicht. >> zum Buchtrailer

Ferienlektüre ° Urlaubszeit dient Vielen als Gelegenheit, sich ein längst ungelesenes Buch vorzunehmen. Dabei handelt es sich oft um Der Mann ohne Eigenschaften oder Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Als Tipp des Verlags sei an dieser Stelle auch Oisín Currans Roman Mopus ans Herz gelegt. Für Zugreisende unbedingt Ulrike Ulrichs fern bleiben. Und jedem USA-Reisenden Alexander Schimmelbuschs Debüt aus 2005: Im Sinkflug.


PRESSESTIMMEN ZUM FRÜHJAHRSPROGRAMM

Martin Mandler, 23 Tage ° Über das Zurückgelassen- und Verlassenwerden. Über Menschen einer Generation, die darauf konditioniert wurden, berühmt und wichtig werden zu wollen. Die es aber wie 99 Prozent aller Menschen nicht werden und ein stinknormales Leben führen.

„Aber was da sehnsüchtig und etwas selbstmitleidig daherkommt, entpuppt sich bald als messerscharfe Analyse eines Zustandes, den wir alle kennen: Das Alleinsein. Die Gedankenspirale führt vom Alleinsein zur Einsamkeit und zur Frage nach der Bedeutsamkeit des einzelnen, einsamen Menschen. (…) 23 Tage ist ein Muss für LeserInnen im frühen und späteren Mittelalter – also von  ungefähr 25 bis 45 – und alle, die an diesem Alter interessiert sind.“ (DRS3)

„Ein Typ wie der Reformator Martin Luther hat in absoluter Einsamkeit die komplette Bibel übersetzt – ein halbes Jahrtausend später hält es der Waschlappen aus 23 Tage nicht einmal 48 Stunden mit sich selbst aus. Über diesen ‚Niedergang‘ einer wehleidigen ‚Bildungselite‘ hat Martin Mandler dieses beobachtungsscharfe, untergründig nervöse Debüt hingelegt. Schwacher Held. Starker Autor. Gutes Gespann.“ (WDR 1Live)

„Autor Mandler setzt sich in 23 Tage geistreich und witzig mit der heutigen Generation junger Berufstätiger auseinander, die mit dem Anspruch auf die ganz große Karriere aufwächst und sich dann mit den Beschränkungen des durchschnittlichen Lebens abfinden muss.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Wählen Sie den Titel auf die Hotlist 2011: www.hotlist-online.com

Stephan Alfare, Der dritte Bettenturm ° In einem Krankenhaus erwacht Victor Flenner. Nach einem Vorfall, an den er sich dunkel erinnern kann, von der Intensivmedizin im letzten Augenblick ins Leben zurückgeholt.

„Stephan Alfare schöpft aus der Erfahrung und orientiert sich an der Empirie, sodass hier auf plastische Weise ein Milieu vor Augen entsteht, das nichts gemein hat mit der aseptischen Geistwelt der Konzeptkunst und der anämischen Fiktionswelt der Literaturschulen. Hier erzählt einer, weil er weiß und weil er muss – und es auch kann.“ (The Gap)

„Es paart sich hier der Gegensatz zwischen schaurig und schön zu einem wichtigen Element dieser direkten, wilden Prosa.“ (Culturmag)


Johannes Weinberger, Schwarz und voller Vögel °
Der Schriftsteller Weinberger zwingt den Patienten Weinberger auf einen Weg aus der psychischen Erkrankung. Er tut dies durch die Anwendung und Gegenüberstellung hochpoetischer Bilder und grotesk-komischer Dialoge.

„Ein unwahrscheinlich intensives, schmerzhaftes Buch.“ (RBB-Radio eins)

„Weinbergers Sichtweisen sind allerdings nicht nur schmerzhaft und gewaltsam, sie sind stellenweise auch durchaus amüsant zu lesen. Dabei ist auch zu spüren, wie sich der Patient von seiner Krankheit emanzipiert. Ein großes Buch, weil es sich mit traumhafter Sprache dem Trauma annähert und den Leser ins Hirn des Patienten einsperrt. Ein Buch, das einem dadurch aber auch die Luft abschnürt.“ (Radio FM4)


Sylvia Geist, Letzte Freunde °
Die Eroberung von Nähe am Rande berstender Beziehungsgeflechte wird zum verbindenden Moment in den Erzählungen von Sylvia Geist.

„Kaum eine Erzählung in diesem Band, aus der man nicht mit Fragen entlassen wird. Mit einem hellwachen Hirn. Weil wir es hier mit einer Autorin zu tun haben, die uns zumutet und zutraut, selber denken und phantasieren zu können.“ (Deutschlandradio)

„Auch ihr neuer Band mit fünf Erzählungen fasziniert durch ungewöhnliche Wahrnehmungen und exakte, plastische Sprache.“ (Neue Presse)

Leopold Maurer, Mann am Mars ° Mit feinem Humor und großem Gespür für absurde Szenerien führt Leopold Maurer seine skurrilen Helden durch die Öden des roten Planeten und erzählt so nach und nach die rührende Geschichte eines zweifellos neurotischen, doch stets charmanten Weltenforschers.

„(…) eine psychedelische Comicreise in sauerstoffarme Regionen (…), die nichts anderes ist als feinstes Ecstasy in roten, in sehr, sehr roten Bildern.“ (Raveline)

„Skurile, formal reduzierte Strips und krude Szenen mit feinem Witz: ein heiterer, aber auch nachdenklicher Comic.“ (Börsenblatt)

„Die Zeichnungen sind schmucklos, die Gags bitter und die Verweise breit gestreut. Leopold Maurer hat mit seinem Comic ‚Mann am Mars‘ eine Mischung aus zeitungstypischem Funny-Strip, existenzialistischer Weltbetrachtung und popkulturellen Referenzen gefunden. Und damit eine Nische besetzt: die des philosophischen DIY-Strips.“ (uMag)

Robert Göschl, Die Geschichte vom Zyphius ° Tief in den dunklen Abgründen der Meere lebt ein Fisch, vor dem sich alle Welt fürchtet: der Zyphius!

„Die Leserschaft ab dem dritten Lebensjahr wird gebannt sein: Dafür sorgen vor allem auch die eindringlichen Illustrationen im Querformat. Es starren einen ganz große Augen an, man sieht die scharfen Zähne, die Krallen.“ (Der Standard)

„Lena und ich haben gleich nochmal von Vorne begonnen und im Wissen um das Ende herzhaft gelacht. Das Poster hängt in ihrem Zimmer. Nicht nur als Andenken an die lesens- und sehenswerte Geschichte, sondern auch als Momentaufnahme einer schönen gemeinsamen Lese- und Bastelzeit. Genau diese wird uns von diesem Buch geschenkt – zeitlos, alterslos und doch mit einer Botschaft, die jeder versteht.“ (Literatwo)

Mit herzlichen Grüßen
°LUFTSCHACHT |  www.luftschacht.com | http://www.facebook.com/luftschacht
Malzgasse 12/2 ° 1020 Wien, FN 212572 g

Updated: 25. Juli 2011 — 22:41

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sfbasar.de © 2016 Frontier Theme