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Literatur-Blog

LIEBESGLÜCK – Shortstory von Mona Mee

LIEBESGLÜCK

Shortstory

von

Mona Mee

Ich trinke den Wein in kleinen Schlückchen. Linda schaut mich strahlend an und trinkt ebenfalls vom trockenen Roten. Ich sehe sie an und nehme ihre Hand in meine beiden Hände. Sie stellt kurz ihren Kopf schräg, grinst zufrieden und zieht hastig ihre Hand zurück um sich eine Zigarette aus ihrer Handtasche zu fischen.  Ich winke den Kellner herbei um zu bezahlen. Linda steckt sich eine Zigarette zwischen die Lippen und haucht mir zu: “Ich bin schon vor der Tür, hier darf man ja nicht rauchen!” Ich schaue sie an und nicke mit einem Lächeln im Gesicht. Sie küßt mir kurz auf den Mund und ist schon verschwunden.

Der Kellner erscheint, Italiener, passend zum Restaurant. Er schiebt mir seine Rechnung zu, ich zahle und gebe ihm ein reichliches Trinkgeld. Er blickt mir kurz in die Augen und schaut dann durch die Panoramascheibe nach draußen, wo Linda hastig an ihrer Zigarette zieht.

Er sagt zu mir: “Klasse Frau, mein Herr, ist es Ihre Geliebte oder sind Sie vielleicht nur verwandt mit ihr? Wenn Sie sie mir überlassen, dann gebe ich Ihnen fünfzig Prozent von diesem Restaurant. Ich habe fünf Restaurants und das wäre sie mir wert!”

Ich blicke ihn kurz an und sehe nach draußen und beobachte Linda, die ihren letzten Zug macht und die Kippe mit dem rechten Stiefelabsatz am Boden zerreibt. Ich antworte ihm: “Beides, mein guter, Sie ist meine Geliebte und sie ist mit mir verwandt! Sie ist meine Nichte! Und nein, ich würde sie nicht mal für tausend Restaurants hergeben, denn ich liebe Sie von ganzem Herzen!”

Wir schauen beide aus dem Panoramafenster und sehen Linda mir zuwinken, ihr zu folgen als sie bereits die Strasse überquert und auf der anderen Straßenseite unruhig mit dem behandschuhten Händen über den Kofferraum meiner Vespa streicht.

Ich sage dem Kellner noch, dass mir das Essen gut geschmeckt hat und ich bestimmt wieder kommen werde und ihm sein Angebot nicht verüble, denn ich weiß, dass Linda eine einzigartige Frau ist, für die es sich lohnt, ein Risiko einzugehen. Dann erkläre ich ihm noch, dass ich mich beieilen möchte, denn diese tolle Frau, die ich so liebe,  ist immer eilig unterwegs, kann einfach nicht ruhig dastehen, da sie getrieben wird von einer Unruhe, die einfach niemand verstehen kann, außer meiner Person. Vielleicht. Dann verlasse ich die Lokalität.

ENDE

Copyright (c) 2011 by Mona Mee

Bildrechte: Eingangsgrafik & “Liebesgeschichten” (Liebesgeschichten.jpg) © 2012 by Lothar Bauer. Nutzung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers unter Nennung seiner Webseite: Chaosriggers kleine Welt Blog – http://www.chaosrigger.org/chaosblog

Bildbearbeitung: Bearbeitete Coverillustration “Subcover-Liebesgeschichten-minus-100-minus-100-100.jpg” (Originaltitel: Liebesgeschichten.jpg) © 2012 by Detlef Hedderich. Nutzung nur mit Genehmigung des Künstlers Lothar Bauer unter Verwendung des Originals.

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Mag. Christa Fasch ist als selbstständige Trainerin und Coach tätig und widmet sich den Themenschwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Veränderungsmanagement.

Mag. Angelika Kail ist selbstständige Trainierin, diplomierte Lebensberaterin und erfolgreiche Sachbuchautorin. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Selbstfindung, Bewusstseinsbildung und Klärung von Sinnfragen. Sie ist Autorin des Buches „Auf Samtpfoten zum Lebensglück. Leben wie eine Katze“.

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Updated: 8. Februar 2015 — 17:06

33 Comments

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  1. Bin gespannt, wie Euch die Geschichte gefällt.

  2. Willkommen Mona Mee,

    sehr kurz, deine Kurzstory.

    „Er (nicht es) schaut mir in die Augen …“

    Und ich hätte dem Restaurantbesitzer eine auf die Nase gegeben. Unverschämtheit! Man verschachert keine Frauen! Und der Protagonist ist der Onkel? Dann ist das „väterliches Liebesglück“?! Dann hätte der Italo-Macho erst recht eine auf die Nase bekommen. Und in dieses Lokal würde ich nicht wieder gehen.

    Der Story fehlt aber irgendwie ein Daseinsgrund, ein Gag, eine Überraschung, eine „Botschaft“. Oder wolltest du verwandtschaftliche – platonische – Liebe in ein romantisches Licht rücken?

    Viel Glück im Wettbewerb!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  3. mir entgeht leider auch irgendwie auf was du mit deiner Geschichte hinaus willst…

    Mir fehlt da irgendwie ein runder Abschluß. Was passiert denn mit dem Kerl nachdem er das Restaurant verlässt? Bei mir würde er vermutlich sein Lebenslicht aushauchen, aber wie geht es bei dir weiter? Irgendwie hätte ich auch mehr Emotionen erwartet, als der Kellner in so absolut politisch inkorrekt von der Seite anspricht. Da ist doch Konfliktpotential da, dass man hervorragend für eine Story nutzen kann…

  4. In dem kurzen Text sind definitiv zu viele „schaut“ eingebaut, das macht die Story nicht unbedingt spannender, vielleicht kannst Du die durch entsprechende Synonyme ersetzen. Ansonsten schließe ich mich meinen „Vorschreibern“ an, irgendwie läuft die Geschichte „nicht rund“.

    Lieben Gruß

    jademond

  5. Felis Breitendorf

    Ich finde die Story genau richtig, denn so wie ich das verstehe, soll sie gar keine Inhalte vermitteln sondern eher ein Gefühl, eine Bedeutung, ein Moment aus dem Leben gegriffen, ohne überfrachtete Handlungselemente.

    Mich erinnert das Ganze ein bisschen an die Filme Eric Rohmers (er galt als profilierter Kopf des französischen Autorenfilms und zählte zu den Gründungsvätern der sogenannten Nouvelle Vague, leider 2010 im Alter von 89 Jahren verstorben), die hatten auch überhaupt keinerlei Handlung und gerade deshalb fand ich sie in jungen Jahren so faszinierend. Man konnte sich dabei so wunderbar mittreiben lassen ohne auf die Inhalte und Handlungsstränge zu achten. Wie eine Briese im Wind, ein leichter Zug vom Joint und ein Schluck aus der Rotweinflasche und sich dann Jimyi Hendrix anhören und die Würstchen aus der Pfanne am Lagerfeuer neben dem Zelt zusammen mit den gegarten Kartoffeln aus der Glutasche von Silberfolie befreit verspachteln.

    Ich finde wir sollten nicht immer alles hier durch die selben Schablonen betrachten. Ich finde die Geschichte wirklich erfrischen anders als die vielen blutgeifernden Vampirgesichten, die man im moment sonst so überall liest und grad so „en vogue“ sind, mich aber absolut anöden!

    So verschieden können die Geschmäcker sein!

  6. Felis Breitendorf

    Ich wäre froh, mir wäre das eingefallen, so befreit ohne Handlungsdruck zu schreiben, wirklich toll! Respekt!

  7. @ Galaxykarl

    Die Geschichte ist genau so, wie ich sie haben will. „Daseinsgründe“ interessieren mich nicht wirklich. Eine Plotgeschichte war auch nicht geplant, deshalb kann ich nichts tun für dich in dieser Richtung! Leider.

    @ little_wonni

    „politisch inkorrekt“ oder „Konfliktpotential“ ist mir egal, ich schreibe, das, was mir in den Sinn kommt, dabei bewerte ich es nicht, überhaupt nicht. Ich habe beim Schreiben nicht im Sinn, es jemanden recht zu machen, sondern, ich versuche einzig und alleine, meine Wahrnehmungen der Wirklichkeit und die meiner Träume, auch die der Tagträume, zu reflektieren. Alles andere ist mir wurscht!

    @ Felis

    Du hast die Sache gut getroffen. Ich muß aber gestehen, das ich den Filmemacher nicht kenne, offenbar bin zu jung dazu! Trotzdem bin ich froh, daß dir meine Story gefallen hat, Danke!

    @ jademond

    Vielen Dank für deine Hinweise. Das hat mir geholfen, ich habe den Text daher auch ein bisschen verändert. Vielleicht „schaust“ du nochmal. Ach so, das Wort „schauen“ habe ich ja bereits überstrapaziert! 😉

    Danke nochmal, daß Ihr alle mich hier gleich so akzeptiert und aufgenommen habt. Schön. 😀

  8. Liebe Mona Mee,

    natürlich bist du hier herzlich willkommen und akzeptiert. Schließlich sind wir eine offene Plattform. Wir freuen uns immer über neue „Geister“ mit eigenem Stil und Vorstellungen. Weder Little_Wonni, Jademond noch meine Wenigkeit wollen dich in irgendeine Richtung treiben. Wir haben nur versucht, dir Tipps zu geben, wie du deinen Text „runder“ machen kannst. Wenn du es aber exakt so als gut beurteilst, soll es auch so bleiben. Schließlich ist jeder Autor Herr über seine Buchstaben.

    Aber zwei Sachen musst du zugeben: Er ist sehr kurz und hatte etliche Wiederholungen. Das sollte dir eben offenbaren, dass man gutgemeinte Hilfe nicht ablehnen sollte.

    Noch mal: Viel Glück im Wettbewerb!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  9. Felis Breitendorf

    Ich finde die Geschichte, da Mona sie überarbeitet hat geradezu perfekt, ich würde da nichts mehr dran verändern, sonst wird Sie nur verschlimmbessert!

  10. Sagt doch mal was zu dem Buchvorschlag hier!

  11. Felis Breitendorf

    Buchvorschlag ist interessant!

    Auch Galaxykarl hat recht: Die Tipps der anderen Communityautoren haben der Geschichte geholfen, nun liest sie sich wirklich runder. Na also, es geht doch! Auch ein eigenwilliger Autor kann sich hier helfen lassen!

    Was ich hier ein bisschen schade finde, ist, dass so wenige Autorengespanne arbeiten. Will niemand einen Co-Autor?

  12. Interessant, die Story. Aber mir fehlt da auch ein bisschen der Kick. Wobei ich im Gegensatz z.B. zu little_wonni nicht unbedingt Konflikte oder so bräuchte.

    Den Kommentar des Kellners finde ich schon seltsam, vorausgesetzt, er würde das tatsächlich sagen. So als Macho-Witz mit Augenzwinkern … weiß nicht, ob ich nochmal in das Lokal käme. Aber die Antwort ist auch heftig: „Lass mal, ich mach mit meiner Nichte rum.“ Will er ihm damit seinen Macho-Kram um die Ohren hauen? Wenn ja, kommt das nicht so richtig raus – und der Kellner hat es nicht kapiert.

    Aber ich bin wahrscheinlich eh auf dem Holzweg 🙁

  13. Micha, ich finde deine Idee gar nicht so schlecht, aber vielleicht hat die Autorin so weit garnicht gedacht und wir unterstellen ihr diese Metaebenen. Aber ich finde die Idee ziemlich reizvoll mit den Metaebenen, wenn die Story also auf verschiedenen Ebenen funktioniert, heisst das ja nicht, dass die Autorin das bewusst so schrieb.

    Ich habe auch mal mit der Autorin per e-mail darüber diskutiert, sie hat mir dabei erlaubt, Euch mal mitzutielen, das sie gerade mal 13 Jahre alt geworden ist, und unter dieser Prämisse ist es doch wieder erstaunlich, was eine solche Autorin hier schon hinbekommt, dabei Bereiche anspricht, die sie selbst wohl eher nicht als Lebenserfahrung abhaken kann.

    Ich finde es mutig von ihr, hier bei uns alten Knackern, mit zu mischen! Was meint Ihr?

  14. Das erklärt vieles 😉 Wirklich mutig!! Weiter so! 🙂

  15. Also ich hätte mich mit 12 / 13 nicht so was getraut, aber damals war ja auch eine andere Zeit…

  16. Das ist natürlich was anderes! **Großer AHA-Effekt**

    Ok, dafür ist die Story sprachlich aber wirklich gut :-). Naja, und wie der eine oder der andere im wirklichen Leben reagieren würde … pfeif drauf 😉

    Mit 13 habe ich meinen ersten (und einzigen) Krimi geschrieben. Ich habe ihn sogar als Taschenbuch rausgebracht, mit der Schreibmaschine auf DIN-A5-Seiten geklimpert und selbst gebunden, haha. Sprachlich war er natürlich holprig und die Handlung teilweise ziemlich hanebüchen :D. Ich hätte mich bestimmt auch nie getraut, das unter die Leute zu bringen, ganz abgesehen davon, dass es noch gar keine PCs geschweige denn Internet oder solche Plattformen gab.

    Darum: weiter so, Mona 🙂

  17. Wäre doch witzig diesen Krimi hier mal hoch zu laden, oder?

  18. Mit dreizehn habe ich nur Horrorgeschichten geschrieben. Allerdings sofort als „Taschenheft“ – also handschriftlich mit Füller in DIN-A5-Hefte. 🙂

  19. Und wann bekommen wir die hier mal als Blogeintrag zu gesicht? 🙂

  20. Na, ich weiß nicht. Das fällt eher unter die Rubrik „Jugendsünden“.

  21. Der erste Absatz ist mir etwas zu holprig, ein wenig wie Tennis. Ich … Sie … Ich … sie …
    Aber dann schwingt etwas mit für das ich keine Worte finde.
    Ich denke auch nicht, dass jede Geschichte eine Handlung braucht, allerdings wollte man doch irgendetwas sagen, wenn man sich schon die Mühe macht etwas zu schreiben.
    Ich habe eine Ahnung, eine Intuition, die zu greifen der Text leider etwas zu kurz ist.

  22. Felis Breitendorf

    Ich für meinen Teil glaube hier etwas zwischen den Zeilen lesen zu können, das die Autorin offenbar nicht in anderen Worten zu fassen in der Lage war. Ich kann mich auch täuschen, aber selbst dann finde ich diese mich ansprechende Metaebene sehr, sehr interesant. Ich brauche bei dieser Story keine Handlung, ich glaube auch so, zu verstehen, was die Autorin zu sagen wagt. Ich jedenfalls bin begeistert von diesem Beitrag.

  23. Ich finde auch man braucht hier nicht mehr zu schreiben. Einfach eine kurze Sequenz zum „drübernachdenken“. Also ich musste jedenfalls schon etwas schlucken als sich raustellt das der Kerl der Onkel ist. Und dem Kellner hätte ich, da gebe ich Galaxykarl recht, auch eines auf die Nase gegeben 😀

  24. Warum seid Ihr eigentlich alle so gewalttätig? 😉

  25. Weil ich a. Supermachos auf den Tod nicht leiden kann und b. Menschenhandel – auch nur in Ansätzen – mein Aggressionspotential aktiviert; und zwar in nullkommanix. Zu rechter Zeit einen auf den Deckel bekommen, wirkt bei manchen Kleingeistern Wunder. Bin aber kein Freund der Prügelstrafe, ist schon klar. Aber die paar Ohrfeigen, die ich von meinem Vater bekommen haben, haben mir nicht geschadet.

    mgg
    galaxykarl 😉

    P.S. Jetzt kommt sicher ein Psycho-Heini daher uns sagt: „Typisch, der ist selbst „geüchtigt“ worden, also langt auch er hin.“

  26. Ich bin kein Freund von Prügelstrafen, besser finde ich drastische Strafen zu verhängen, die den Täter zweimal überlegen lassen es nochmal zu tun.

    Alledings macht einen wenn man ein „Supermacho“ ist, das ja nicht automatisch zu einem Täter.

    Würde die Gesellschaft dieses Leute tatsächlich abstrafen, würde sich auch kleiner mehr so geben.

    Anders herum wird aber ein Schuh draus: Insgeheim fördert es die Gesellschaft, und da vor allem viele Frauen, dass „Supermachos“ als so tolle Typen angesehen werden.

    Es sind diese (nicht alle!) Frauen, die die Schuld daran tragen, dass diese „Supermachos“ sich bestätigt fühlen.

    Würden diese „Supermachos“ bei ALLEN Frauen auf Granit beissen, würde es sie garnicht mehr geben!

    Also, was lernen wir daraus: Nicht nur das Angebot regelt die Nachfrage, sondern auch die Nachfrage regelt das Angebot!

    Liebe Frauen die Ihr so sehr auf „Supermachos“ abfahrt, was haltet ihr davon, Eure Vorlieben mal zu überdenken? Oder seid ihr doch das, was vielen Männern vorgeworfen wird: „Sklaven der Hormone und Triebe“?

    Denn nichts anderes ist das, was den „Supermacho“ bei einem Teil der Frauen so toll dastehen läßt!

    Wir sind halt doch nur Tiere, die vorgeben mehr zu sein.

    Ich bestreite das, der Mensch wird erst dann kein Tier mehr sein, wenn er soweit technisch verändert ist, dass er all seine Triebe willentlich in der hand hat und sie zu steuern weiß.

    Dann ist er Herr seines Seins, seines Ichs und seiner Person.

    Dann ist er auch kein Tier mehr!

    Aber wer will das wirklich wissen?

    Menschen wollen das nicht hören, sie halten sich für was besseres als das Tier!

    Ein Beweis in meinen Augen, dass ich voll recht habe!

  27. Wenn der Mensch seine Triebe 100% unter Kontrolle hat, besonders wenn die aus technische Art geschieht, ist er kein Mensch mehr.

    Und Frauen die auf diese Art „Supermacho“ stehen, haben psychische Probleme, genau wie Männer, die auf „Superweibchen“ abfahren.
    Was vielen Frauen gefällt ist ein Mann, der sich nicht scheut auch mal zu sagen, was ihm gefällt. Kein Arsch der lauthals die Titten der Kellnerin anpreist, während man daneben sitzt, sondern einer, der auch mal mit der richtigen Prise Charme und Humor in eine Umkleide kommt, anstatt darüber zu jammer, dass er solange warten muss.

  28. Zu dem ersten Teil Simone: „Wenn der Mensch seine Triebe 100% unter Kontrolle hat, besonders wenn die aus technische Art geschieht, ist er kein Mensch mehr.“

    Da kann ich nur antworten: Gott sein Dank ist er dann keiner mehr! Denn nichts was der Mensch durch seine triebgesteuerten Taten bislang getan hat, macht ihn gut und ehrbar genug, dass er dafür einen himmlisches Paradies nach dem Tode verdient hätte! Wenn das Gegenteil so wäre, dann müßten tatsächlich auch alle anderen jemals auf der Erde gelebten Tiere einen Anspruch darauf haben. Dann würde es aber sehr eng werden dort oben! 😉

    Zu deinem 2.Teil:

    Da ist oft sehr viel Schein statt Sein und vieles, was man in solchen Situationen erlebt ist oft sehr nahe dran an dem, was du nicht gut findest. Interessant wäre es in der von dir beschrieben Szene in der Kneipe, wenn man mal in die Köpfe auch der Männer schauen würde, die sich dabei zurückhalten. Ich wette, da ist fast keiner dabei, der es im Gedanken nicht doch will. Und wenn du das nicht glaubst, dann hast du keine Ahnung von Männern, zumindest nicht davon was tatsächlich in ihren Köpfen vortgeht, wenn sie ein Paar Bier intus haben und meutenartig auftreten und jeder der King sein will!

    Ich werde zu solchen Anlässen nicht mehr eingeladen, weil ich immer als Spielverderber tituliert werde von den Männern, weil ich mich nicht zum Affen mache. Was sich dann aber oft in meinem Kopf abspielt, wenn ich notgeile betrunkene Frauen auf Männerjagd für einen Quicky beobachte, das willst du nicht wirklich wissen, glaube mir! 😉

  29. Ich fühle mich dann immer wie der buchstäbliche Verhaltensforscher, der eine Meute Chimpansen beobachtet, die sich um die Gunst der Weibchen streiten und um das Recht, alle Damen der Gruppe bespringen zu können! In solchen Situationen bin ich mir nicht wirklich sicher, ob ich tatsächlich ein Mensch bin.

  30. Ich will damit nicht sagen dass ich mich dann selbst als Chimpansen sehe, eher als Alien, das mit offenem Mund kopfschüttelt nicht glauben will, was es da beobachtet: eine sich ganz und gar tierisch verhaltene Lebensform, die jedoch der meinung ist, nicht mehr zu den Tieren zu gehören! Wenn du verstehst, was ich mein…

  31. Detlef, ich wußte schon immer, dass du nicht von dieser Welt bist.

    mgg
    galaxykarl 😉

  32. Martina Möchel

    Ich bin ja so begeistert von dieser Story. Herzerfrischend und sehr ungewöhnlich, aber richtig, richtig gut! 🙂

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