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Klagewelle gegen Hartz IV steigt unvermindert an! * Kauftipp der Redaktion: Butterwegge, Christoph – Armut in einem reichen Land. Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „AFP – Die Klagewelle gegen Hartz IV steigt unvermindert an. 2010 gingen bundesweit 179.657 Klagen bei den Sozialgerichten ein, teilte das Bundessozialgericht (BSG) bei seiner Jahrespressekonferenz in Kassel mit. Das sind gut 17 Prozent mehr als 2009. BSG-Präsident Peter Masuch warnte vor einer Beschädigung des Sozialstaats, sollte sich die Politik nicht rasch über die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Hartz-IV-Reform einigen. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Kauftipp der Redaktion:

Butterwegge, Christoph
Armut in einem reichen Land

Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird

Verlag :      Campus
Website: http://www.campus.de
ISBN :      978-3-593-39381-0
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      24,90 Eur[D] / 25,60 Eur[A] / 37,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      391 S. – 21,3 x 14,0 cm
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      2., aktualisierte Auflage Auflage 01.2011

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In Deutschland geht das Gespenst der Armut um. Nicht länger tabuisiert, ist es inzwischen zum viel diskutierten Topthema geworden: Hartz IV, die Angst der Menschen vor sozialem Abstieg, die Folgen der Weltfinanzkrise. Dennoch wird Armut immer noch nicht konsequent bekämpft, sondern geleugnet, verharmlost und »ideologisch entsorgt«. Wie dies in Politik, Medien und auch der Wissenschaft geschieht, zeigt Christoph Butterwegge an zahlreichen Beispielen. In der zweiten, aktualisierten Auflage seines Buchs geht er unter anderem auf den Regierungswechsel im Jahr 2009 ein sowie auf die neuen Hartz IV-Bestimmungen. Er verdeutlicht, warum Äußerungen wie die von Guido Westerwelle über Hartz IVBezieher oder von Thilo Sarrazin über Arme und Migranten die Gesellschaft weiter spalten. Schließlich zeigt er, was getan werden muss, damit sich die Kluft zwischen Arm und Reich wieder schließt.

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Kinderarmut, Rechtsextremismus und Neoliberalismus sowie viel gefragter Experte auf Diskussionsveranstaltungen und in den Medien.

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Updated: 21. Februar 2011 — 18:31

8 Comments

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  1. Ich frage mich nur – wenn es stimmt, dass sich das gesamte Kapital der deutschen Bürger jedes Jahr um einen erheblichen Teil vergrößert – wo es denn hinfließt, wenn es doch immer mehr Leute gibt, die verarmt oder verschuldet sind?

    Irgend wo oder bei irgend jemanden muß sich doch das viele Geld befinden, oder?

    Wenn aber alle nur rumjammern, dann kann man garnicht verstehen, an welchem Ort oder bei welchen Leuten dieser Reichtum gebunkert ist.

    Selbst Ärzte, Unternehmer und Gutverdiener jammern rum.

    Wer hat denn nun das viele Geld, dass jedes Jahr immer mehr wird und in Deutschland rechnerisch zu immer höherem Reichtum der gesamten Bürger führt?

    Wer weiß eine Antwort darauf? Das Geld wird ja nicht in einem Black Hole verschwunden sein! Ist schon mysteriös: wir wernden rechnerisch alle immer reicher aber keiner will das Geld angeblich besitzen!

  2. Hier ein paar Orte, wohin das Geld fließt:

    Lichtenstein
    Schweiz
    Bahamas
    Parteien-Schwarzkonten
    Korruption
    Investmentbanking, also ins Nirwana
    in geheime Militäraktionen
    und natürlich auf die Konten tausender braver Bürger, die Geld horten für schlechte Zeiten

    Sicher gibt es noch mehr „Schwarze Löcher“

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl :-I

  3. Kann ich mir nicht vorstellen, dass das viele Geld seit Jahrzehnten dort versickert. Das ist doch so viel, das müßte doch mal irgendwo wieder in Erscheinung treten.

    Da muß es noch andere Ort geben, wo dieses Geld hinfließt. Das sind doch Unsummen und kein Kleingeld wie das, was du da als Lösungen anbietest.

  4. Schau dir doch im Internet mal die Beträge an, welche in den Händen der Bürger gelangt sind in den letzten 30 Jahren. Das ist eine wirklich beträchtliche Menge, die nicht einfach so in kleinere Löcher versickert. Da steckt noch irgendwas anderes dahinter, was nur die wissen, die zu den Superreichen gehören und die normal sterblichen haben keinen blassen Schimmer, was hinter ihrem Rücken eigentlich auf ihre Kosten passiert mit diesem Geld, dass ja streng genommen allen geört in diesem Land!

  5. Kleingeld?

    Na hör mal, allein der Posten Investment-Banking hat doch Milliarden verschlungen.
    Und was glaubst du denn, was Militärequipment und Einsätze kosten? Und die Schweizer Konten? Glaubst du, die Konten laufen über? Wenn das 1. Konto „voll“ ist, machst du einfach ein 2. auf.
    Nee, nee, das sind Billionen und kein Kleingeld. Immer wieder wird gesagt, dass die Privatvermögen in die Milliarden gehen.

    Wußtest du, dass sogar noch die DM-Scheine und -Münzen horrende Summen darstellen? Und die liegen nun wirklich nur nutzlos rum.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 🙂

  6. Bestimmt gibt es ein geheimes Raumfahrtprogramm. Und wenn die Erde ausgelutscht ist, verpissen sich die Reichen gemeinsam, um einen neuen Planeten zu verseuchen… 😉

  7. Woher weißt du das? Die Pläne für den Flug nach Pekunia III sind doch streng geheim. Und mein Ticket in der 1. Klasse des Raumschiffes MONEYHONEY mit Kapitän More Cash hat doch so viel gekostet. Da kann man als Superreicher schon erwarten, dass die NADA (Nationale Agentur der Ausreisenden) Geheimhaltung sicher stellt. Sonst kommt es wieder zu Szenen, wie in dem Werbefilm „Der jüngste Tag“, damals in den Fünfzigern, als sich die NADA in Deutschland gegründet hat.

    Und wir wissen auch schon genau, was wir auf Pekunia III mit unserem ganzen Geld machen werden. Die Scheine verwenden wir als Tapete, einen anderen Sinn haben sie dort ja nicht. Die Münzen werden eingeschmolzen und daraus Schwerter geschmiedet. Die Aktienpakete werden eingemaischt und Recyclingpapier hergestellt für den Druck der neuen Währung: Penunze.

    Eine Penunze hat 100 Peanuts. Herr Ackermann hat sich bereit erklärt, die Führung der PPK, der Pekunia Pioneer Bank, zu übernehmen. Finde ich sehr nobel von ihm, dass er dafür darauf verzichtet, am Wiederaufbau der neuen Kolonie mitzubarbeiten.

    Mit pekunianisch-galaktischen Grüßen
    😉 galaxykarl 😉
    Neu-Pekunianier in spe

  8. @galaxykarl

    Kann es sein, dass bei Euch in der Gegeng chemische Versuche mit Eurem Trinkwasser stattfinden, um nachzuprüfen wie man die Bürger in einer Scheinwelt leben lassen kann, um das bei Unruhen nötigenfalls im ganzen Bundesgebiet einzusetzen? Oder war Euer Gras nicht ganz koscher?

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