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Literatur-Blog

Kim Davey (Hrsg.) – Autoren: Jamina Sarahoui, Chiara Kaiser, Anna Jenatschke: Fridolin – Ein Pfau im Hühnerstall. (Wir verlosen drei Bücher dieses Titels!)

Kim Davey (Hrsg.)
Autoren: Jamina Sarahoui, Chiara Kaiser, Anna Jenatschke
Fridolin – Ein Pfau im Hühnerstall

MEDU Verlag
ISBN 978-3-941955-42-4
Bilderbuch
Erschienen 2011
Coloration: Victoria Döll, Eva Hoffmann, Florian Lützelberger
Illustration: Agnes Zweier, Eugenia Eryschalov, Eva Prüglmeier
Charakter-Illustrationen: Jonas Steinberg, Florian Lützelberger
Marketing; Amelie Barth, Chiara Kaiser, Anna Jenatschke, Vanessa Bayer
Werbung: Anna Jenatschke, Vanessa Bayer
Technik: Anna Jenatschke
Umfang 47 Seiten

wwww.medu-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Vorwort

Das illustrierte Kinderbuch „Fridolin – ein Pfau im Hühnerstall“ ist das Ergebnis eines Schülerprojektes am Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt. Ein solches Projekt soll die Schülerinnen und Schüler nicht nur bei ihrer Studien- und Berufswahl unterstützen, sondern es soll ihnen auch auch verdeutlichen, welche Anforderungen von Hochschule und Berufswelt gestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten etwa ein Jahr lang in einem Projekt mit, das dann anschließend im Kontakt mit außerschulischen Projekt-Partnern verwirklicht wird. (Quelle: MEDU Verlag)

Klappentext:

Fridolin lebt zusammen mit seinem besten Freund Puff glücklich und unbeschwert inmitten ihrer Hühnerfamilie auf einem Bauernhof. Eines Tages sieht er beim Versteckspielen plötzlich sein eigenes Spiegelbild in einer Pfütze und erkennt: er sieht ja ganz anders aus als das Küken Puff und die Hühner! Aber warum nur? Die weise Henne Berta klärt ihn auf, dass sein Ei vor langer Zeit von einem Laster gefallen ist und er seither von den Hühnern großgezogen wurde. Aber wo ist denn dann seine leibliche Familie, wer sind diese Pfauen und wie sind sie wohl? Fridolin beschließt, sich auf die Suche nach seinen Wurzeln zu machen. […] (Quelle: MEDU Verlag)

Fazit

Dieses Buch greift viele Themen auf, die jedes Kind schon einmal beschäftigt haben. Hier ging es um Freundschaft und Familie, aber auch ums Anderssein und das besondere Gefühl der Zugehörigkeit. Besonders gut aber griff das Buch das Thema der eigenen Identität auf und wodurch diese beeinflusst wird. Kindgerecht wurde dargestellt, welchen Anteil Familie, Freunde und Herkunftsort, an der eigenen Identität haben, und wie sich diese Anteile auswirken können. Gut thematisiert wurde, dass Aussehen nicht alles ist und man richtig gute Freunde nicht beeindrucken muss. Schnell wurde für jedes Kind verständlich, was der wahre Wert von Freundschaft ist. Unterstützt wurde die ganze Story durch sehr klare und kindgerechte Bilder im Comicstil, die aber nicht übermäßig auf das Kindchenschema zurückgriffen.

Etwas schade war jedoch, dass viele der Illustrationen in die Falz gedruckt und so schwerer erkennbar waren. Die Sätze  an sich eigneten sich hervorragend zum Selbstlesen für eine jüngere Altersgruppe, da sie sehr kurz und prägnant gehalten waren. Leider wurde hierbei aber nicht beachtet, dass für Erstleser eine bestimmte Art und Weise der Zeilentrennung beachtet werden sollte. Zu häufig wurde hier mitten im Satzglieder bzw. in der Sinneinheiten getrennt und über eine weitere Zeile hinweggeführt. Diese Zeilensprünge schaffen viele Erstleser aber nur schwer. Die Figur Fridolin und sein bester Freund Puff schafften Möglichkeiten zur Identifikation und waren zwei wirklich sympathische Charaktere.

Ein Buch, an dem bestimmt viele Kinder Gefallen finden werden.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Preisrätsel 3 x 1 Exemplar: Wer eines dieser Exemplare erhalten möchte einfach folgende Frage richtig beantworten und einsenden an sfbgewinne@buchrezicenter.de (im Betreff bitte den Gewinntitel angeben!): Fridolin lebt zusammen mit seinem besten Freund  glücklich und unbeschwert inmitten ihrer Hühnerfamilie auf einem Bauernhof, wie heißt der Freund? (Antwort auf unserer Homepage zu finden!) Sobald 300 Mails eingetroffen sind, werden daraus  die Gewinner mit der richtigen Lösung gezogen, wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen! Eine alternative Teilnahme per Kommentar findet sich hier!

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DIE GEWINNER LAUTEN: Wolfgang Bürssner, Petra Maria Voss und Doris Chrominski. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND AUCH UNSEREM SPONSOR!

Updated: 11. Februar 2012 — 19:37

6 Comments

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  1. Hallo Chiara,

    ist das eine Namensvetterin von dir oder bist du das? Unsere Chiara? Sag doch mal im neuen Jahr Bescheid.

    mgg
    galaxykarl 😉

  2. Das wäre ja ein Ding!

  3. Hallo 😀

    Nein, keine Namensvetterin. Ich in Person 😀
    Das war ein Projekt unseres P-Seminares. Ist auch ein richtig schreckliches Bild im Buch, das mich zeigt… Ach find ich das toll, das unser Buch hier rezensiert wird !!

    😀

  4. Bedank dich bei Yvonne. Sie hat den Titel angefordert und rezensiert. Da sieht man mal wieder, das aus schlappen 300.000 Neuerscheiungen man pro Jahr auch – oder gar nur? – auf diese Weise erwähnt wird. Denn hier gilt die alte Journalisten-Weisheit: „Worüber nicht berichtet wurde, hat nicht stattgefunden.“ Im Umkehrschluss ist es eben positiv besetzt.

    Ach ja, an alle, die sich zu uns als Gast „verlaufen“ und die Nase rümpfen sollten über eine Online-Rezi-Plattform (und nur Rezensionen in Printmedien als seriös bewerten).

    Bedenkt doch mal bitte dies:
    – Eine Rezi in der Zeitung ist nach wenigen Sekunden überblättert und – wupps – einfach weg.
    – Unsere Rezis sind dagegen mindestens 5 Stunden an der Spitzenposition sichtbar.
    – Aus der Print-Rezi wird spätestens nach 3 Minuten Altpapier.
    – Unsere Rezis sind umweltfreundlich und jahrelang über das Suchfenster gezielt abrufbar.
    – Eine Print-Rezi spricht nur einen begrenzten nicht idealen Personenkreis an (Auflage der Zeitung)
    – Unsere Rezi spricht 25.000 Besucher pro Monat an (und eben jahrelang)
    – Eine Print-Rezi wird nicht vom Zielpublikum gelesen (Zeitungsleser sind nicht gleich Buchleser)
    – Unsere Rezi wird vom idealen Zielpublikum gesehen, eben den Leseratten, die mehr als die bundesdurchschnittlichen 2,5 Bücher pro Jahr lesen.

    Und das Beste (für die Verlage und die Autoren) zum Schluss:
    Wir verlinken (immer noch kostenlos für die Verlage und den Kaufkunden) zu den Verkaufsplattformen, wo der Interessent sein Lieblingsbuch erstehen kann …
    Zum dort angegebenen Preis und KEINEN EINZIGEN CENT TEURER! Das musste wieder mal gesagt werden.

    Das sollten sich mal diejenigen Mitarbeiter der Verlags-Presseabteilungen durch den Kopf gehen lassen, die uns nicht mit Rezi-Titeln beehren.
    Oder für die Kaufleute, die wirklich rechnen können:
    Wie viele Rezi-Titel mus der Verlag an zig Printmedien versenden, wenn er das gleiche Resultat auch bei uns mit einem Exemplar erzielen kann. Na? Na?
    Und auch dieser mehrfache Versand würde nichts an den o.g. Nachteilen der Print-Rezis ändern.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉
    Chefredaktion Buchrezicenter

    P.S. Na? War das mal wieder ein Fanal für Online-Rezis?

  5. Juhu ! Unser Buch hat stattgefunden 😀
    Danke Ivonne!!!

    @Galaxykarl: Ein verdientes Lob der Online-Rezis, wie ich finde.

  6. DIE GEWINNER LAUTEN: Wolfgang Bürssner, Petra Maria Voss und Doris Chrominski. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND AUCH UNSEREM SPONSOR!

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