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Heroin-Ersatz „Krokodil“: Russische Todesdroge jetzt auch in Deutschland aufgetaucht! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Kaiser, Christian / Engel, Corinna – Heroin Kids. A teenage prostitution photobook.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): focus.de – „(…) Die chemische Substanz hinter Krokodil ist das Opiat Desomorphin. In Drogenküchen gewinnen Süchtige den Morphium-Abkömmling, indem sie codeinhaltigen Pillen unter anderem Farbverdünner, Feuerzeugbenzin und Phosphorsäure beimischen. Die so entstandene braune Flüssigkeit hat katastrophale Auswirkungen auf den Körper: Der Name Krokodil rührt daher, dass die Haut sich grünlich-grau verfärbt und schuppig wird. Die Haut um die Einstichstelle stirbt ab, am ganzen Körper entstehen wunde und schorfige Stellen. Der Vergleich mit dem Reptil passt aber auch aus einem anderen Grund: Die Droge frisst ihre Konsumenten von innen her auf. Nach und nach verfaulen ganze Körperteile, im Endstadium fällt buchstäblich das Fleisch von den Knochen. Häufig sind Amputationen die Folge des Drogenmissbrauchs – und praktisch immer der Tod. Er kommt beispielsweise in Form von Leberversagen oder Verbluten durch geplatzte Blutgefäße. (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung) hier klicken!

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BESTELLTIPP DER REDAKTION (ZUM BESTELLEN EINFACH AUF DAS COVER KLICKEN!):

Kaiser, Christian / Engel, Corinna
Heroin Kids

A teenage prostitution photobook

Verlag :      Index Verlag
ISBN :      978-3-936878-21-9
Einband :      gebunden
Preisinfo :      39,99 Eur[D] / 39,99 Eur[A]
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 08.07.2011
Seiten/Umfang :      ca. 216 S. – 28,0 x 28,0 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
216 Seiten im Großformat 28x28cm im Festeinband, DVD ca. 49 Minuten
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 12.08.2011

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„Liebe muss jung, wild und frei sein, und schmeckt nach Früh-Morgen-Tau-einsame-Waldlichtungsküssen auf der Rückbank von verdreckten Autos, nach Versprechen von ewiger Liebe und den Sternen, die sich in gläsernen Jungmädchenaugen widerspiegeln – zugedröhnt von den härtesten Drogen, die man gerade bekommen konnte. Die schönsten Blumen wachsen nicht in Gärten oder an Straßenalleen. Kommen Sie mit auf eine Reise ohne Ziel, Richtung: weg, fort, Richtung: nie-wieder-zurück-in-dieses-scheiss-Leben…“

Christian Kaiser und Corinna Engel zeigen ausschließlich junge Mädchen, nackt und ausgeliefert, zwischen Drogen, Sex, Gewalt, Prostitution und Verwahrlosung. Sie zeigen wie Menschen zu Spielfiguren werden, zu Sexpuppen, willenlos, ihrer Sucht ausgeliefert und trotzdem voll zarter Anmut, lebend zwischen Gefühlen des Unakzeptiert und Ungeliebt seins, des Nervtötenden. Heroin Kids erzählt von einem freien und wildem Leben, das an der Grenze zur Selbstzerstörung gelebt wird – Ein Bildband über Sehnsucht.

Jugenschutzorganisationen sind entsetzt! Es wird immer wieder versucht die Arbeiten am Bildband zu stoppen, die Künstler werden massiv unter Druck gesetzt – hohe Geldstrafen sollen bezahlt werden, der Internetseite wird ein Verbot und eine Sperrung angedroht. Die Komission für Jugendmedienschutz (KJM) prüft ob Verletzungen gegen die Menschenwürde vorliegen, die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) spricht von „sozial-ethisch desorientierenden und entwicklungsbeeinträchtigenden“ Inhalten, „.. die in krassem Gegensatz zu gesellschaftlich allgemein anerkannten Werten und Normen stehen“. Jugenschutz.net sieht in Heroin Kids eine Degradierung junger Frauen zu willenlosen Sexualobjekten. Das Focus Magazin betitelt einen Bericht über die Fotoserie mit „verbotener Kunst“.

„Stellt die Fotoserie tatsächlich Heroinabhängigkeit als cool dar, verlockt sie labile Jugendliche…?“ (Süddeutsche Zeitung)

BESTELLUNGEN WERDEN GERNE ENTGEGENGENOMMEN UND ERHÖHEN DIE PREISGELDER FÜR UNSERE AUTOREN BEI UNSEREM STORYWETTBEWERB – EINFACH HIER KLICKEN:

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Updated: 19. November 2011 — 02:18

13 Comments

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  1. Laßt euch mal das auf der Zunge zergehen:

    – jede Einstichstelle verhärtet und wird schuppig/grau/grün
    – 3 bis 5-maliger Konsum führt zum Tod
    – Leberschäden und Zersetzung der Weichteile
    – das Fleisch fällt buchstäblich von den Knochen
    – man verfault von Innen
    – und das alles sicher nicht ohne höllische Schmerzen

    Für einen Kick? Und dafür noch bezahlen? Auch wenn´s billiger ist als „biologischer“ Stoff, der sicher auch schon immer mit anderem Dreck verschnitten wurde und wird?

    Scheinbar steht hier keine Drogenmafia dahinter, da solche Organisationen ja eine jahrelang konsumierende Klientel benötigen und sicher kein Interesse daran haben, dass ihre Kundschaft nach wenigen Schüssen verreckt. Wie verzweifelt muss ein Volk sein, dass es alles säuft, was auch nur entfernt nach Alkohol aussieht (aktuell 6 Tote nach „Genuss“ von Frostschutzmittel), in Läden auf dem Land es nix zu Fressen zu kaufen gibt, aber 40 Sorten Wodka im Regal stehen und o. g. chemische Drogen im – wahrsten Sinne des Wortes – sich selbstmörderisch verabreicht?

    Sind die Russen durch jahrhundertelanges Zarentum, Kommunismus und Neo-Turbo-Mafia-Kapitalismus so moralisch zerstört, dass sie sich nicht wie andere Völker besinnen können und dieses ganze Gesocks von Machtpolitikern, korrupten Apparatschniks und menschenverachtenden Kriminellen an die Wand stellen? Kein Funke von Revolution?

    Dass es in scheinbar aussichtslosen Diktaturen funktioniert, zeigt doch der Arabische Frühling.
    Auch dort wurden und werden jahrzehntelange Tyrannen weggefegt, ob nun mit oder ohne Unterstützung des Westens.

    Ich versteh´ das russische Volk nicht.

    mgg
    galaxykarl 🙁

  2. Ach ja, was ich noch zu der Droge sagen wollte.

    Hätte sich ein Autor solche Auswirkungen ausgedacht, hätte jeder gesagt: „Jaja, der spinnt. Wer will sich denn mit Drogen so schnell töten? Da macht man ja kein Geschäft damit, wenn die Kundschaft so schnell verreckt: Unglaubwürdig!“

    Das Leben ist oft grausamer, brutaler und irrwitziger, als man es sich vorstellen kann. Ob nun fantasievoller Autor oder ebensolcher Mensch.

    mgg
    galaxykarl 🙁

  3. Also was ich nicht verstehe: wenn man seine Kundschaft einfach wegsterben läßt, ist das nicht saudumm? Betriebwirtschaftlich gesehen sicher kein Glanzstück! Irgendwann hat sich die Szene selbst so ausgedünnt, dass sie praktisch wie von selbst verwinden wird, jedefalls rein mathematisch müßte das so hinhauen, wenn man bereits nach dem fünften Konsum von der Bildfläche verschwindet. Vielleicht ist diese Droge ja insgeheim von den russischen Machthabern gefördert, damit sich das für die Politik unnütze Drogenvolk nach und nach von selbst auflöst, schon mal dran gedacht?

  4. Das ist einfach eine neue Generation von Drogenkonsumenten. Alles andere gab es schon, jetzt kommt der neue Kick. Und da wird halt auch geliefert. Viele Leute richten ihre Unternehmen heutzutage nur noch kurzfristig aus. warum sollte das auf dem Drogenmarkt anders sein …?

  5. Das klingt aber sehr depressiv… Was ist denn los mit „Der Schönen Neuen Welt“, kann man sich denn nicht mehr auf die Zukunft mit allen ihren Versprechungen verlassen? 🙁

  6. Was den Buchtipp angeht finde ich es ziemlich krank, dass Männer auf sowas stehen? Ist das noch ein Kunst-Bildband oder blos eine Sammlung verschleierter Wichsvorlagen für Perverse?

  7. Ich persönlich finde den Buchtipp an sich ziemlich derbe und daneben.

  8. Ich bin ganz anderer Meinung! Ich finde den Titel so interessant, dass ich überlege, ob ich ihn mir zulegen werden.

  9. Günther sagt:
    Samstag 19. November 2011 um 01:55

    Ich persönlich finde den Buchtipp an sich ziemlich derbe und daneben.

    Geht mir genau so! Bei der Beschreibung des Buches wird mir übel!

  10. @Martina Möchel
    Man muss nicht alles machen und bewerben. Einen Titel mit Negativschlagzeilen zu bewerben bedeutet nichts anders, als das auch inhaltlich keine Stärken vorliegen auf die verweisen werden können und die Macher das im Grunde auch wissen. Zumal ich keine Lust auf Leute habe, die so was interessant finden. Ignore!

  11. Da muß ich in allem Günther recht geben. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht unsere Entsdcheidung was hier reingestellt wird. Das muß man halt auch akzeptieren, dass der Seiteninhaber und Chefredakteur sich die Freiheit nimmt. Er wird schon seine Gründe dafür gehabt haben, jedenfalls habe ich biesher nie erlebt, dass mein Nachbar irgnedwas ohne Grund tut. So gut kenne ich ihn inzwischen.

  12. Ob ihr nun den Buchtipp OK findet oder nicht – und ich halte mich hier raus -, Fakt ist doch, dass es ein winziger Schritt ist vom Drogenkonsum zur Beschaffungskriminalität. Und hier sind mal Mann und Frau gleichberechtigt, beide prostitutionieren sich, um die Kohle für den nächsten Schuss zu beschaffen. Darüber hinaus gibt es für alles Perverse, die sich gerade solche Drogennutten kaufen, weil sie Spaß an deren Leid und Demütigung haben.

    Ich finde auch den Namen des Verlages bezeichnend: Index. Nomen est omen.

    Auf jeden Fall bin ich hier als Nichtraucher, Drogenverweigerer entsetzt über diese synthetische Droge „Krokodil“. Und Corinna: Die scheinbar superbillige Droge ist ja eben ein Beweis für den Wandel in der russischen (und vielleicht auch bald europäischen) Drogenszene. Die brauchen keine Herstellerkette (versteckter Anbau / Ernte / Verarbeitung / weltweiten Schmuggel / zig-Zwischenhändler / Mafia-Strukturen / Abkassierer / Endverteiler) mehr, weil sie diesen Dreck im Keller selber machen … und verrecken.

    mgg
    galaxykarl 🙁

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