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Literatur-Blog

Gina Blaxill: Wo du nicht bist, kann ich nicht sein – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

Gina Blaxill
Wo du nicht bist, kann ich nicht sein

Pretty Twistet, GB, 2010
cbt-Verlag, München, dt. Erstausgabe: 04/2013
TB, Jugendbuch, Thriller, Drama, Romance
ISBN 978-3-570-30860-8
Aus dem Englischen von Catrin Frischer
Titelgestaltung von init.büro für Gestaltung, Bielefeld unter Verwendung eines Fotos von Plainpichure/Millennium/Emily Graham
Autorenfoto von privat

www.cbt-jugendbuch.de
www.mykindabook.com/Authors/Gina-Blaxill

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Nachdem sich Jonathan und Freya, beide 16, nach einem handfesten Streit getrennt haben, verschwindet das Mädchen spurlos. Da sie ihr Handy zurück ließ und eine Woche lange von ihrem PC keine Emails schickte, befürchtet Jonathan, dass sie womöglich genauso das Opfer eines Mörders wurde wie zwei andere Mädchen, die in derselben Gegend vermisst werden und von denen eine tot in der Themse trieb. Zusammen mit seiner Chat-Freundin Rosalind beginnt Jonathan eine verzweifelte Suche nach Freya, denn die Polizei hat ihn im Visier, weil er vor mehreren Monaten einen anderen Jungen, der ihn wiederholt schikanierte, krankenhausreif geprügelt hat. Zu gern würden die Beamten ihm die Taten anlasten. Die vagen Spuren, denen er folgt, verlaufen jedoch immer wieder im Sande.

Erst als Rosalind mit der ganzen Wahrheit herausrückt, die sie Jonathan nicht hatte verraten wollen – dass sie sich in ihn verknallt hat, dass sie sich als ihre ältere Schwester ausgegeben hat, weil sie dachte, er würde mit einer Vierzehnjährigen nichts zu tun haben wollen, dass sie Freya einmal beobachtet hat (Stalking), um herauszufinden, was ihm so an ihr gefällt -, kommen die beiden endlich weiter: Der Fotograf Hugh, den Rosalind durch zwei Mitschülerinnen kennenlernte, könnte hinter dem Ganzen stecken. Tatsächlich finden sie in der Bude, die sich Hugh mit dem Möchtegern-Künstler Gabe und dem Schmuck-Designer Brian teilt, Freyas Schal, Blutspuren und einen Anhänger, den eines der anderen verschwundenen Mädchen getragen hat. Die Zeit drängt: Wohin könnte Hugh Freya verschleppt haben? Lebt sie noch? Und was ist mit Rosalinds Freundin Abby, die auf dem Weg zu einem Date ist?

„Wo du nicht bist, kann ich nicht sein“, ist ein Thriller, dessen Akteure durch ihre Liebe motiviert werden, sich zu verändern, aus sich herauszugehen, zu helfen, sich auf Dinge einzulassen, deren Folgen nicht absehbar sind, oder auch davonzulaufen. Jonathan liebt Freya über alles, obwohl die Musik das Einzige zu sein scheint, das sie gemeinsam haben. Unter ihren Händen verwandelt er sich vom einsamen, schüchternen Nerd in einen ‚coolen Typ‘. Aber erst als Freya auf Distanz geht, weil sie sich von seiner Zuneigung erdrückt fühlt, begreift er, dass sie ihm nie dieselben Gefühle entgegenbrachte und ihre Freunde auch nicht die seinen sind. Obwohl sie ihn abserviert, kann er sie nicht so schnell vergessen und versucht, sie vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Rosalind verliebt sich in ihre sympathische Zufallsbekanntschaft Jonathan, lässt ihn jedoch zunächst in dem Glauben, sie wäre ihre zwei Jahre ältere Schwester und kneift darum auch, als sie ein Treffen vereinbaren. Ihr liegt aber nicht nur sehr viel an ihm, weshalb sie sich ihm schließlich zu erkennen gibt und ihn bei seiner Suche nach Freya unterstützt, sondern auch an ihrer besten Freundin Abby, für die sie eine Menge auf sich nimmt. Abby wiederum möchte mit den ‚it-Girls‘ mithalten können und ist etwas eifersüchtig auf Rosalind, weil sie Jonathan für deren Freund hält. Um auch endlich jemanden zu haben, lässt sie sich mit Brian ein, obwohl dieser einige Jahre älter ist und schon bald mehr will als Händchenhalten. Rosalind begleitet Abby und Claudia zu deren Treffen mit Gabe, Brian und Hugh, um auf Abby aufzupassen, denn die drei Männer sind ihr suspekt.

Gabe baggert Claudia an, die sich als Achtzehnjährige ausgibt. Brian zeigt sich an Abby interessiert. Hugh macht deutlich, dass er nicht auf Minderjährige steht und behandelt Rosalind freundlich, obwohl er merkt, dass sie ihm genauso wenig über den Weg traut wie den anderen. Als er durch sie auf Freya aufmerksam wird, setzt das eine Kettenreaktion in Gang – und doch ist nichts so, wie es auf den ersten Blick hin scheint. Letztlich fügt sich ein Puzzlestück ans andere. Eigentlich sind es schon zu viele (un)glückliche Zufälle, die die Beteiligten zusammenbringen und dazu führen, dass das Schicksal dreier verschwundener Mädchen aufgeklärt und womöglich ein weiterer Mord verhindert wird. Allerdings erzählt Gina Blaxhill die Geschichte so überzeugend, inszeniert sie ihre interessanten Protagonisten so glaubwürdig, dass man ihr das nicht übel nimmt und dem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gebannt folgt. Auch das Quasi-Happy End fügt sich gut ein, denn es ist nicht zuckrig süß und sorgt für Traumpaare, sondern zeigt die Charaktere durch ihre Erlebnisse gereift und mit neuen Perspektiven versehen.

Insgesamt ist „Wo du nicht bist, kann ich nicht sein“ ein moderner, spannender, dramatischer Thriller für Leserinnen ab 13 Jahre. Leicht kann man sich in die Figuren hineinversetzen und Anteil an ihren Kümmernissen nehmen. Es gibt immer wieder packende Momente, und zum Ende hin eskaliert die Handlung. Der realistische Roman, der aktuelle Gefahren und Problematiken thematisiert, ist auch als Schullektüre zu empfehlen.

Copyright by 2013 © Irene Salzmann (IS)

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GEWINNER: Sarah Buchholz, Nina Enckelstoth, Lazarus Engelhart. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

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  1. GEWINNER: Sarah Buchholz, Nina Enckelstoth, Lazarus Engelhart. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

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