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Gericht: Polizeibeamte haben Menschenwürde bei Verhör verletzt! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Die Verletzbarkeit des Menschen. Folter und die Politik der Affekte.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): “de.nachrichten.yahoo.com – AFP – Von Boris Roessler – Das Land Hessen muss dem Kindsmörder Magnus Gäfgen 3000 Euro Entschädigung plus Zinsen zahlen. Das Geld stehe Gäfgen zu, weil Polizisten in einem Verhör im Jahr 2002 dessen Menschenwürde schwer verletzt hätten, als sie ihm mit Folter drohten, entschieden die Richter am Landgericht in Frankfurt am Main. Opfer- und Polizeiverbände zeigten wenig Verständnis für das Urteil. (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:


Die Verletzbarkeit des Menschen

Folter und die Politik der Affekte

Herausgegeben von Görling, Reinhold
Verlag :      Fink, Wilhelm
ISBN :      978-3-7705-5145-3
Einband :      kartoniert
Preisinfo :      29,90 Eur[D] / 30,80 Eur[A] / 41,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 09.06.2011
Seiten/Umfang :      261 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 2011 18.05.2011
Gewicht :      451 g

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Folter muss heute als eine beabsichtigte Traumatisierung verstanden werden. Gezielt nutzt sie das aus, was Gesellschaften möglich macht: die basale Offenheit und Verletzbarkeit des Menschen. In ihrer Verweigerung von Empathie zielt ihre Gewalt darauf, Affekte auszulösen, die nicht mehr sozial gebunden werden können. So kettet sie die Betroffenen dauerhaft an sich.

Diese gewaltsame Politik der Affekte betrifft nicht nur die Opfer und die Täter, sondern alle Gruppen der Gesellschaft. Zugleich sichtbar und abgespalten, offenbart und verleugnet, schreibt sie sich in die Phantasie ein. Die Gegenwart der Folter ist nicht nur die Zukunft vergangener Gewalt, sie wirkt auch in die Gegenwart zukünftiger Gesellschaften.

Prof. Dr. Reinhold Görling hat Germanistik sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Hannover, der University of California at Irvine sowie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck gelehrt und ist seit 2001 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Publikationen u. a. über deutsche, spanische und amerikanische Literatur, sowie zum Film, zur Performance-Kunst, zur Psychoanalyse und zur Interkulturalität.

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Updated: 4. August 2011 — 17:38

2 Comments

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  1. OK, wir sind ein Rechtsstaat und der Polizeibeamte hat im Überschwang seiner Wut Gäfgen bedrängt. Aber nur verbal, nicht körperlich!

    Aber Gäfgen ist der Schuldige, nicht der Beamte.
    Und das ermordete Kind ist das Opfer und nicht Gäfgen!

    Dieser Typ verdient – wie alle Kindermörder und -schänder – nicht die Bezeichnung Mensch oder Bürger. Der ist Abschaum! Und ER hat die Menschwürde mit Füßen getreten, sie ignoriert und missachtet und ein junges Leben grausam beendet. In dieser Sekunde hat ER seine Bürger- und Menschenrechte verloren, nein, selbst abgelegt.

    Und jetzt auch noch den Staat auf eben die Verletzung dieser seiner Menschenwürde zu verklagen ist abartig, krank, völlig daneben. Es ist hoffentlich das allerletzte Zeichen dieses Mistkerls, dass er sich seiner Schuld nicht bewußt ist, nicht einsieht, was er hier dem Kind, der Familie und uns als Gesellschaft angetan hat. Wenn es nach mir ginge, könnte er wählen:
    Zwischen lebenslanger Haft und ich meine hier LEBENSLANG!
    Oder einer einzigen Kugel, die man ihm samt passender Pistole überläßt.

    Drecksack!

    mit zähneknirschenden Grüßen
    galaxykarl 🙁

  2. Was meinen die anderen, ist die Strafe hierzulande für solche Delikte nicht angemessen, sollten solche Straftäter für immer hinter Gitter bleiben müssen oder nach 25 Jahren wieder auf freiem Fuß dürfen? Wir sind gespannt auf Eure Meinungen!

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