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Literatur-Blog

George Mann: Immorality Engine. Newbury & Hobbes 3 – DREIMAL IM PREISRÄTSEL AUF SFBASAR.DE!

George Mann
Immorality Engine
Newbury & Hobbes 3

Immorality Engine, GB, 2011
Piper Verlag, München, 09/2012
PB mit Klappbroschur
Steampunk, Mystery-Thriller
ISBN 978-3-492-70275-1
Aus dem Englischen von Jürgen Langowski
Titelgestaltung von Guter Punkt, München unter Verwendung einer Illustration von Bao Pham

www.piper.de
www.piper-fantasy.de
http://georgemann.wordpress.com
www.guter-punkt.de
http://baopahm.cghub.com
http://bao22.blogspot.com
http://tienbao.deviantart.com

Titel erhältlich bei Amazon.de
Titel erhältlich bei Buch 24.de
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Der dritte Fall des Ermittler-Duos der Krone: Sir Maurice Newbury und Veronica Hobbes bietet wieder ein spannendes Abenteuer. Doch der Band beginnt mit dem Hinweis, dass die Trilogie nun vollständig sei, und man denkt gleich: Oh, nein …! Etwa nur drei Fälle des Duos, von dem man noch viel mehr lesen möchte?!

Der Opener des Romans ist die Beerdigung von Amelia Hobbes, Veronicas Schwester, bei der nur Veronica, Sir Charles Bainbridge, Chief Inspektor von Scotland Yard, wie Newbury ein Agent der Krone und dessen Freund, und Newbury selbst anwesend sind. Die Handlung schwenkt dann sieben Tagen zurück, beginnt damit, dass Veronica Hobbes ihren Chef Newbury sucht, der in der letzten Zeit übergebührlich des Opiums gefrönt hat.  In ‚Johnny Chang’s Tearoom‘, einer Opiumhöhle, finden sie und Bainbridge ihn schließlich – in einem sehr desolaten Zustand. Veronica, die Newbury liebt, versucht, ihn von der Sucht zu befreien. Als Erstes fahren die drei ins Leichenschauhaus, zu der Leiche von Edwin Sykes, der seit mindestens zwei Tagen tot ist und einer der berühmtesten Einbrecher Londons war. In der Nacht zuvor gab es einen Einbruch, der Sykes’ Handschrift trägt, da war dieser aber schon tot. Die drei beschließen, der mysteriösen Sache nachzugehen.

Veronica Hobbes macht in Newburys Wohnung eine schreckliche Entdeckung: eine konservierte Hand mit einem Pentagramm auf der Haut und anderen okkulten Symbolen (auch in der Handfläche). Newbury gibt an, dass es eines seiner ‚Experimente‘ sei, schweigt sich aber ansonsten aus. Dann schlägt er Veronica vor, ihre kranke und hellseherisch veranlagte Schwester in der Klinik zu besuchen, da er befürchtet, dass ihnen etwas Schreckliches bevorsteht, und er hofft, dass Amelia ihnen helfen kann. Veronica, Newbury und Bainbridge nehmen ein Juweliergeschäft, in dem eingebrochen wurde, in Augenschein. Der Dieb hat sich, wie die Spuren ergeben, mittels einer ‚mechanischen Spinne‘ Einlass verschafft. Ein System, das man Sykes zugeordnet hatte, aber der lag zu der Zeit schon im Leichenschauhaus! Dennoch deuten die Spuren – insbesondere Fußabdrücke – auf die Schuhgröße 9 hin. Sykes Schuhgröße! Wie passt das alles zusammen? Haben sie vielleicht stets den falschen Mann verdächtigt? War Sykes nicht der Seriendieb?

Dr. Lucian Fabian, der auch Amelia behandelt, wird zu Queen Victoria gerufen, die er als halb mechanischen Mensch am Leben hält (halb Mensch/halb mechanisches Lebenserhaltungssystem, selbst ihr Herz ist mechanisch – von Dr. Fabian gebaut). Doch die Monarchin zeigt sich gegenüber ihrem Lebensretter immer undankbarer. Tatsächlich hat Fabian in ihrem System einen Schalter eingebaut, mit dessen Betätigung er das Leben der Queen beenden kann. Der Arzt testet in ihrem Auftrag eine bestimmte Maschine an Amelia aus und soll auf Befehl der Queen in sieben Tagen Ergebnisse bringen – selbst wenn das Experiment Amelia das Leben kostet. Veronica, Newbury und Brainbridge suchen derweil das Packworth House auf, in dem die Vereinigung ‚Bastion Society‘ logiert, von der Sykes eine Visitenkarte bei sich trug. Sir Enoch Graves, Präsident der hermetischen Loge, deren Mitglieder sich als ‚Ritter des Empires‘ ansehen, weiß weitaus mehr, als er den dreien offenbart. Immer mehr verdichtet sich der Verdacht, dass Sykes sowohl im Leichenschauhaus als auch im Club (auf einer Party) war  – zeitgleich. Aber wie ist das möglich?

Wenig später werden Veronica und Newbury in Veronicas Wohnung von einer dieser mechanischen Spinnen angegriffen ¬– eindeutig ein Mordversuch an Veronica, denn das sich Newbury dort zur gleichen Zeit aufhielt, konnte niemand wissen. Doch wer will die junge Frau aus dem Weg schaffen? Für wen ist sie eine Gefahr? Zeitgleich mit dem Mordversuch geschah ein weiterer Überfall und Mord – somit gehen Veronica und Newbury davon aus, dass sie es mit einer ‚Gilde von Schmuckdieben‘ zu tun haben. Als sie zum Tatort fahren, erwartet sie die nächste Überraschung: Der Tote, den sie vorfinden, ist Edwars Sykes bzw. ein völlig identischer Doppelgänger des bereits toten Sykes. Newbury erkennt, dass eine dieser Leichen eine Kopie ist – finstere Mächte sind somit am Werk! Und nun kommt die Frage auf: Wie viele Kopien von Sykes gibt es und wie wurden sie ‚geschaffen‘? Ab dann spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu, als auch noch ein Mordanschlag auf die Queen verübt wird ….

Ein anderer Aspekt der Handlung sind die wachsenden Gefühle, zwischen Veronica und Newbury, aber auch Newburys Misstrauen Veronica gegenüber, weil er weiß, dass sie eine Agentin der Queen ist, was sie ihm verheimlicht. Veroncia und Newbury finden heraus, dass Dr. Fabian früher eine Verbindung zur ‚Bastion Society‘ hatte, bis es zu einem Streit kam. Als Veronica ihre Schwester in der Klinik besuchen will, macht sie dort eine schockierene Entdeckung. In einem Raum findet sie mindestens zwanzig Kopien ihrer Schwester Amelia …, aber nicht nur dort, auch als sie mit Newbury der ‚Bastion Society‘ einen erneuten Besuch abstattet, machen sie dort in den dunklen Katakomben aufwühlende Entdeckungen. Bei ihren weiteren Überlegungen kommen Newbury und Veronica zu der Erkenntnis, dass die Queen ihre Hände mit im Spiel hat – und auch die ‚Bastion Society‘ mit ihren okkulten Philosophien ….

Die Handlung ist wie bei den beiden Vorgängerbänden souverän und sehr unterhaltend geschrieben, wenngleich eine Steigerung in Teil 3 erfolgte, der dann auch noch im Finale mit einem Überraschungsmoment aufwartet. Gerade die Steampunk-Elemente sind wunderbar umgesetzt, und auch die Charaktere werden immer mehrdimensionaler, so dass man noch größere Lust verspürt, weitere Abenteuer dieses Duos zu lesen. Die Aufmachung des Bandes ist auch wieder ohne Fehl und Tadel und liebevoll gestaltet. Damit ist alles in sich stimmig und verweist so manchen Konkurrenzband in die hinteren Reihen.

„Immorality Engine“ ist ein weiteres turbulentes Steampunk-Abenteuer von „Newbury & Hobbes“, das Lust auf mehr macht. Absolut empfehlenswert!

Copyright by 2013 © Alisha Bionda (AB)

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GEWINNER: Gustavo Tintzmann, Raul Palmiter, Gina Grothaus. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

Updated: 26. Juni 2013 — 18:53

2 Comments

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  1. Klingt ein bisschen wie der steampunkige Sherlock Holmes von Guy Ritchie. 🙂

  2. GEWINNER: Gustavo Tintzmann, Raul Palmiter, Gina Grothaus. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR DANKEN ALLEN TEILNEHMERN UND SPONSOREN!

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