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Fossilienfund: Liegen die Wurzeln der Menschheit in Asien? * Buchtipp der Redaktion: Müller-Karpe, Hermann – Erwachen in der Steinzeit. Wie wir Menschen wurden.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „Yahoo! Nachrichten – Donnerstag, 28. Oktober, 12:23 Uhr – Bisher waren sich Forscher auf der ganzen Welt einig, dass unsere Urahnen aus Afrika stammen. Doch es könnte sein, dass die Geschichte der Menschheit umgeschrieben werden muss. In Libyen wurden Versteinerungen von Lebewesen gefunden, deren Existenz offenbar viel weiter zurückliegt als die der bisherigen Funde in Afrika. Das könnte bedeuten, dass die menschlichen Wurzeln in Asien liegen. (…)“

Gesamte Pressemeldung lesen.

Buchtipp der Redaktion:

Müller-Karpe, Hermann
Erwachen in der Steinzeit

Wie wir Menschen wurden

Verlag :      Sankt Ulrich
ISBN :      978-3-86744-153-7
Einband :      gebunden
Preisinfo :      16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A] / 25,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Seiten/Umfang :      160 S., schw.-w. Abb. – 21,5 x 13,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Auflage 10.08.2010

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Wann wurde der Mensch eigentlich Mensch? Sind Intellekt, künstlerische Schaffenskraft, das religiöse Empfinden ein Produkt der Evolution? Was ist wirklich dran an unseren Vorstellungen vom primitiven, die Keule schwingenden Steinzeitmenschen? Anhand von Lebensbildern aus der Frühgeschichte geht der renommierte Prähistoriker Hermann Müller-Karpe der Frage nach dem Erwachen des Geistes der ersten Menschen auf den Grund. Denn er ist überzeugt: Die üblichen Klischees vom rohen Naturmenschen sind weitgehend überholt.

Hermann Müller-Karpe, geboren 1925, Prof. Dr. Dr. h.c., war beruflich tätig am Hessischen Landesmuseum Kassel, der Prähistorischen Staatssammlung München, dem Deutschen Archäologischen Institut und den Universitäten München, Würzburg sowie (seit 1963) als Professor für Vor- und Frühgeschichte in Frankfurt am Main.

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Updated: 4. November 2010 — 09:50

13 Comments

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  1. Alsoooo …

    ich konnte mich noch nie mit dem Gedanken anfreunden, dass wir alle aus Afrika stammen. Nicht, weil ich kein Afrikaner sein möchte, sondern weil das so das „Gschmäckle“ von einem Ur-Ehepaar – eben Adam und Eva – hat, von dem wir alle abstammen sollen.

    Dr. Bradler spricht in einem Artikel über Insekten über „Parallele Entwicklung ohne gemeinsame Vorfahren“ http://idw-online.de/pages/de/news294102 folgenden Satz: „Die Anpassung an einen vergleichbaren Lebensraum und der damit verbundene Selektionsdruck haben vermutlich zu dieser parallelen Entwicklung geführt“.

    Vergleichbarer Lebensraum ist für mich die Erde mit ihren Grundeigenschaften: Temperaturbereich, Schwerkraft, Jahreszeiten, Ebbe und Flut, Vorkommen von Wasser usw. usw.

    Wenn aus allen möglichen Urmeeren die Amphibien an Land krochen, sich zu Wirbeltieren und Säugetieren in unglaublicher Vielzahl entwickelt haben, dann haben sie es ja auch nicht aus EINEM Amphibien-Pärchen getan. Was spricht also dagegen, dass unsere Vorfahren – eben Affen/Affenmenschen sich in grob vergleichbaren, aber mehr als zur Evolution geeigneten verschiedenen Regionen des Planeten parallel entwickelt haben?

    Was mich widerum zu meiner Ansicht bringt, dass es auf anderen Klasse-M-Planeten mit ähnlichen Grundvoraussetzungen (s.o.) doch wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis sich dort intelligentes Leben, parallel zu uns, entwickelt hat, gerade tut und für alle Zeiten auch tun wird.

    Also, mir macht das nichts aus, ob wir aus Afrika, Asien und doch von woanders her abstammen. Wir sind Erdlinge, Terraner.

    Vielleicht sollten wir auch mit anderen Möglichkeiten rechnen, siehe tonnenweise Varianten in der Science-Fiction-Literatur auf die Frage: „Woher kommen wir?“ Vielleicht müssen wir erst den Planeten verlassen, um zu erfahren, woher wir kommen?

    Jaja, jetzt werde alle Inhaber von Scheuklappen aufbrüllen und sagen: „Der hat sie doch nicht alle!“ Ich antworte darauf: „Anything goes!“ Wie oft haben wir schon gehört: „Die Geschichte der … muss völlig neu geschrieben werden.“ Hah!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl

    P.S. Ich bin weder Esoteriker noch Scientologe. Ich versuche nur ein Mensch zu sein, der für neue Ideen offen ist.

  2. Es könnte so gewesen sein. Warum nicht?
    Andererseits gibt es viele Hinweise in der Tierwelt, die der parallelen Entwicklung eher entgegen sprechen – nein, die dafür sprechen, dass sich diese Tierarten singulär (sagt man so?) entwickelt haben: z.B. Pferde bzw. deren Vorfahren, die über eine Landverbindung von Nordamerika nach Asien gekommen sind und sich von dort nach Afrika weiter verbreiten konnten.

    Das Leben ist so vielfältig – denke an die Beuteltiere, die es nur in Australien gibt -, dass es mir unwahrscheinlich erscheint, zwei nahezu identische Arten höher entwickelter Tiere könnten sich unabhängig voneinander an verschiedenen räumlich isolierten Orten entwickelt haben. (Krokodile hingegen gibt’s sowohl in Australien als auch sonst überall auf der Südhalbkugel, aber die stammen aus einem früheren Erdzeitalter.)
    Menschen, die sich auf den verschiedenen Kontinenten entwickelt haben, sind sich ja in Wirklichkeit so ähnlich, dass sie sich auch zeitlich parallel entwickelt haben müssten (Steinzeit hier und Steinzeit dort, Australien ausgeklammert ;-)). Wäre das nicht ein ungeheurer Zufall?

    Allerdings kenne ich mich in diesem Thema viel zu wenig aus, und deshalb habe ich auch geschrieben, es erscheint unwahrscheinlich.
    Und der Artikel lässt viel Raum für Spekulationen, was sehr schön ist 🙂

    Bei außerirdischen Intelligenzen finde ich persönlich die Vorstellung spannender, wenn sie nicht nur wie geschminkte Menschen aussehen. Da darf’s gerne ein bisschen fantasievoller zugehen 😉

  3. Felis Breitendorf

    Hallo galaxy! Zu deiner Anmerkung:

    Was mich widerum zu meiner Ansicht bringt, dass es auf anderen Klasse-M-Planeten mit ähnlichen Grundvoraussetzungen (s.o.) doch wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis sich dort intelligentes Leben, parallel zu uns, entwickelt hat, gerade tut und für alle Zeiten auch tun wird.

    Da raus wird wohl nichts, denn der überwiegende Teil der Sonnen, die dafür in frage kommen, sind doppelsternensysteme, und die bieten keine stabile Laufbahn für Planeten, auf denen sich Leben entwickeln kann, so wie wir es sind.

    Ausserdem bedenke doch mal: wenn man die Existenz der Erde nimmt und sie als ein Jahr darstellt, dann existiert der Mensch erst so lange, wei man die Luft anhalten kann. Damit solche Lebenformen aber aufeinander treffen sollen, dann müssen Sie „gleichzeig“ auf dem selben Stand sein und das ist so unwahrscheinlich, wie der Versuch wenn wei Schnellzüge sich begegenen und du versuchst jemanden im anderen Zug bei offenem Fenster eine Praline in den Mund werfen willst, das wird nix! Niemals!

    Dann kommt noch das Problem mit der Entfernung, selbst wenn der unglaubliche Zufall existieren würde, dass zwei Lebenformen gleichzeig in einer Galaxis auf dem selben Stand sein sollten, dann ist die Enfernung so hoch, dass beide bereits ausgesorben sind, wenn Informationen gegenseitig ankommen. Auch das wird ganz sicher nichts!

    Wer mit mir wetten will: ich biete mein Leben gegen 1000 Euro, dass wir dieses Jahr keinen Kontakt herstellen! Wer schlägt ein?

  4. Felis Breitendorf

    Micha : was sagt der Fachmann immer: „der Ausserirdische ist auch nur ein Mensch…“ Ich bin mir da aber nicht unbedingt sicher, ob er wirklich recht hat…

  5. Felis schrieb:
    „Wer mit mir wetten will: ich biete mein Leben gegen 1000 Euro, dass wir dieses Jahr keinen Kontakt herstellen! Wer schlägt ein?“

    Du meinst in den 2 verbleibenden Monaten wird es keinen Kontakt mit Ausserirdischen geben? Mist, ich hatte doch schon Kuchen gekauft.
    Aber das nenn ich mal ne mutige Wette 😀
    Also bei der Unmengen an Planeten da draussen, wird es ja wohl den ein oder anderen bewohnbaren geben, wenn nicht von uns, dann von einer anderen intelligenten Spezies.
    Da grenzt es schon an unglaublicher Eitelkeit, wenn man glaubt wir wären die einzigen. Ob wir allerding jemals in der Lage sein werden uns mit den anderen zu unterhalten, wage ich auch zu bezweifeln denn auch die Gründe, warum eine Kommunikation fehl schlägt gibt es Unmengen Gründe.

  6. Felis Breitendorf

    Ich bin nicht mutig sondern realistisch!

    Ich sags mal so: wenn in Afrika kinder verhungern, dann nützt es ihnen wenig, dass in westlichen Ländern Lebensmittelüberschüsse vernichtet werden, die ihnen das Leben retten würde.

    Die vielen Planeten, die du ansprichst, nützen wenig, denn sie müssen auch in unser Zeitfenster passen und das ist winzig.

    Ich erklär es mal so, was auch den Part der Entfehrnungen miteinbezieht:

    Wenn auf einer Südseeinsel (Erde) und auf einer Insel 1000 KM entfernt (anderer Planet in unserer Galaxis), jeweils eine Eintagsagsfliege (Menschen+Aliens) geboren wird, werden die beide sich niemals begegenen. Wenn eine von beiden in Richtung der anderen fliegt, dann sind bereits beide an Alterschwäche gestorben, bevor sie sich begegnen.

    Ausserdem wäre es ein unglaubliches Glück, wenn die eine Fliege losfliegt und die anderen wartet. Und ausserdem ein Zufall, dass die eine Fliege, die fliegt, genau auf die andere 1000 KM entferne Insel ansteuert!

    Genauso ist die Chance, dass sich 2 Lebensformen in unserer Galaxis begegnen. Und wohlgemerkt: ich rede nciht von Leben, sondern von intelligentem Leben ähnlich unserer Art. Und auch nicht intelligente Magnetwolken oder ähnliches, auch keine intelligenten Viren usw. – ich meine schon Kohlenstoffeinheiten so wie wir!

  7. Felis Breitendorf

    Simone: wir sind nicht die einzige intelligente Lebenform im Universum!

    Es gibt etwa 100 Milliarden Galaxien und meiner Meinung nach gibt es auch etwa soviele intelligente Lebensformen, die gleichzeitig existieren. Aber was nützt es bei einer mittleren Entfernung von 1 Millionen Lichtjahre zwischen diesen Galaxien, die ca. 1 bis max 2 von diesen Lebensformen im selben Moment beinhaltet.

    Wenn man die Grenze der Lichtgeschwindigkeit akzeptiert, und das mache ich! – dann können sich diese Lebensformen niemals begegnen und selbst eine Kommuniation ist ziemlich unwahrscheinlich.

    Es gibt vielleicht eine Möglichkeit eine gemeinsame Lebensphäre mit all diesen Lebenformen zu teilen. Aber davon werde ich berichtetn, sobald mein Roman: DAS PARADIES DER SCHRIFTLOSEN fertiggestellt ist, ca. 2012. 😉

  8. Mein lieber Felis,

    mich wundert, dass du überhaupt noch am Leben bist. Mit deinem unerschütterlichen Pessimismus müßtest du eigentlich schon längst Selbstmord begangen haben. Selbstredend: Bitte nicht machen!
    Wir brauchen dich noch. Aber das nur nebenbei.

    Du hast mir ein hervorragendes Stichwort geliefert: Südseeinsel
    Ich präsentiere hier nun einen Klassiker der Science Fiction Witze. Wahrscheinlich nicht in der exakten Urform, aber sinngemäß werde ich es wohl treffen:

    Auf besagter Südseeinsel stehen der Medizinmann und ein Krieger, der eine Trommel bei sich trägt am Strand und blicken aufs weite Meers hinaus. Sagt der Medizinmann zum Trommler: „Unser Stamm ist ganz allein auf dieser Insel und unser Volk könnte aussterben. Wir wollen Kontakt zu anderen Stämmen auf anderen Inseln aufnehmen. Bitte, schlag die Trommel. Schon bald wird uns jemand antworten. Hoffentlich“
    Der Trommler läßt sich nicht lange bitten und schlägt die Trommel, so laut er kann. Stunde um Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche. Nach zehn Jahren unermüdlichen Trommelns legt der Medizinmann dem Trommler eine Hand auf die Schulter. „Lass es gut sein, wir haben unser Bestes getan. Wir sind nicht nur allein auf dieser Insel, sondern auch auf anderen Inseln gibt es keine Menschen. Ich glaube sogar, wir sind die einzigen intelligenten Lebewesen auf diesem ganzen Planeten.“ Der Trommler nickt und geht mit dem Medinzinmann zurück zu den Hütten. Unbeachtet von beiden zieht hoch oben in der Stratophäre das wöchentliche Passagierflugzeug der PanAm seine Bahn.

    Mit galaktischen Grüßen
    Galaxykarl ;-))

  9. Diese ganzen „Rechnungen“ über die Wahrscheinlichkeit der Existenz von außerirdischen Intelligenzen halte ich, gelinde gesagt, für höchst fragwürdig. Der Großteil der Faktoren sind höchst spekulativ (Anteil an Planeten mit Leben, Anteil an Planeten mit intelligentem Leben, usf.)

    Im Übrigen, Felis, Doppel- oder Mehrfachsternsysteme können schon Planeten auf stabilen Bahnen haben. Komponenten, die sich sehr eng umkreisen, können als einzelner Stern angesehen werden, der die Summe der Massen besitzt. Oder eine der Komponenten von weit umlaufenden Sternen besitzt ein Planetensystem, das von der zweiten Komponente nicht gestört wird.
    Wenn’s ein Zwischending ist, können die Planeten natürlich rausgekegelt werden :-(.

    Tatsächlich glaube ich aber auch nicht, dass (zumindest bis zum Jahresende) ein Kontakt stattfindet. Wenn man sich aber überlegt, mit welcher Motivation eine ETI (Extraterrestrische Intelligenz) einen Kontakt herstellen mag, habe ich gar kein Bedürfnis mehr danach: Auslöschung/Versklavung der Menschen, jede Variation davon, inklusive der, dass wir zu minderbemittelt sind, um die Ränke und Winkelzüge der ETI zu erkennen und uns z.B. sogar gleichberechtigt wähnen wie gehegte und gepflegte Zootiere.

  10. Wenn ich Ausserirdischer wäre würde ich ja zuerst die Wellen unserer Rundfunk- und TV-Programme empfangen. Was ich da erblicken könnte, würde mich eher dazu bewegen, einen sehr, sehr, sehr großen Bogen um das Sol-System zu machen!

  11. Wiesoooo?

    Teletubbis und die Neujahrsansprache von Angela Merkel sind doch nun beredte Beispiele unserer Entwicklungsstufe. Und die – gefühlte – 25.000. Folge von „Unsere kleine Farm“ ist doch putzig, oder? Außerdem haben wir ja noch DAS Lockmittel schlechthin: Den Teleshopping-Sender QTV. Und Aliens sind doch eine potenielle Käuferschicht. Gut, die zahlen halt dann in klingonischen @#}§,
    aber das ist doch mal eine wikrliche Aufgabe für unsere Banker.

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl ;-))

  12. Vor allem die Menge an Gewalt in den TV-Produktionen dürfte solche Ausserirdische sehr merkwürdig stimmen. Die werden uns genau daran messen und so einschätzen.

    Hoffentlich fliegen sie einfach nur weiter ohne vorher noch eine nette Fernrakete in Richtung Erde zu schicken, um das Universum vor uns zu schützen!

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