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Literatur-Blog

Elternzeit: Liebe in Zeiten von SpongeBob! * KAUFTIPP DER REDAKTION: Schmitz-Dräger, Katja – Das perfekte Leben. Fünf Frauen Anfang 30 – Gespräche über Liebe, Sex, Familie, Job und Zukunft.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): freundin.de –  “Familie managen, Kinder bespaßen und danach mit dem Partner das Kamasutra durchturnen – moderne Eltern kriegen das locker hin. Oder? freundin-Autor Mark Kuntz über Anspruch und Wirklichkeit in den Schlafzimmern übermüdeter Erziehungsberechtigter (…)”

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung)

BESTELLTIPP DER REDAKTION:

Schmitz-Dräger, Katja
Das perfekte Leben

Fünf Frauen Anfang 30 – Gespräche über Liebe, Sex, Familie, Job und Zukunft

Verlag :      Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN :      978-3-86265-022-4
Einband :      Paperback
Preisinfo :      9,95 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 10.06.2011
Seiten/Umfang :      ca. 280 S.
Produktform :      B: Einband – flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum :      01.04.2011

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Katja Schmitz-Dräger hat vier Freundinnen aus verschiedenen Städten zum freimütigen Austausch in trauter Runde eingeladen. Mit dabei: ein Aufnahmegerät, das die Gespräche über Liebe, Sex, Beziehungen, Geld, Beruf, Erfolg, Zukunftspläne, Kinder, Heiraten, Attraktivität, weiblichen Zusammenhalt, Sicherheit und die alternden Eltern aufzeichnen soll.

Die Lebensumstände und Ansichten der Freundinnen sind sehr unterschiedlich. Julia (31) ist als Quereinsteigerin im Job erfolgreich, familien­orientiert und in einer glücklichen Bezie­hung. Barbara (32) hingegen ist immer noch auf der Suche nach der beruflichen Erfüllung und dem Mann fürs Leben. Als Ehefrau und Mutter scheint Maren (31) die Bodenständigste in der Runde zu sein. Anne (31) hat sich einen guten Ruf in der Filmbranche erarbeitet, momentan ist sie vor allem frisch verliebt.

Der Girltalk fünf junger Frauen in Juleska Vonhagens Herzmist wurde zum SPIEGEL-Bestseller. Jetzt folgen die ebenso offenen und aufregenden Gespräche einer Frauenrunde Anfang 30.

Nun geht es um die großen Entscheidungen im Leben, denn die Zeit des unbeschwerten Ausprobierens ist vorbei: Privat und beruflich werden die Weichen gestellt, spätestens jetzt muss jeder die Verantwortung für sein Leben übernehmen. Die freie Auswahl unter zahllosen Lebensentwürfen lässt essenzielle Fragen aufkommen: Was habe ich bisher erreicht und wo will ich noch hin? Sollte ich jetzt mit der Familienplanung beginnen? Ist eine vernünftige Altersvorsorge wichtiger als berufliche Selbstverwirklichung? Die Antworten suchen Frauen um die 30 immer noch am liebsten gemeinsam mit ihren Freundinnen, denn das Beruhigende ist: Es geht ja allen so.

Nach den Twentysomethings in Herzmist kommen nun fünf Frauen Anfang 30 zu Wort. Ob Single, frisch verliebt oder verheiratet, ob mit oder ohne Kind und Kinderwunsch, ob freiberuflich, festangestellt oder in Elternzeit – jede der Freundinnen steckt in einer anderen Lebenssituation. Umso lebhafter sind die Diskussionen um die 33 spannenden Fragen wie: Waren wir an unserem 30. Geburtstag zufrieden mit uns? Ist Sex mit der Zeit immer besser geworden? Wie wichtig ist ein toller Beruf? Die authentischen Gespräche lassen Frauen amüsiert mit dem Kopf nicken und Männer neugierig aufhorchen!

„Wir sind die Generation mit den vielen Möglichkeiten, mit dem Selbstverwirklichungsimperativ, den Magisterstudiengängen und der latent drohenden Arbeitslosigkeit. Die erste, bei der Aids Bestandteil der Sexualaufklärung war; die letzte, die den Ausbildungsplatz nicht per Internetrecherche suchte. Längst haben wir ein ehemannunabhängiges Einkommen, längst brauchen wir keinen Trauschein mehr, um eine Familie zu gründen. Mit Anfang 30 sind etliche Vorstellungen, die noch zehn Jahre vorher solide zementiert schienen, ordentlich ins Wanken geraten. Von einigen hat man sich verabschiedet und jongliert mehr oder weniger entspannt mit den Unwägbarkeiten – niemand glaubt mehr an die un­befristete Festanstellung, immer weniger an die liebessichernde Wirkung eines Eherings. Andere Dinge rufen sich mit zunehmender Dringlichkeit in Erinnerung: Ist nicht jetzt die Zeit zum Kinderkriegen? Oder verschiebt man die Sache doch noch bis auf den letzten biologischen Drücker? Ist man beruflich schon da, wo man mit 30 sein wollte – und kann man sich eine Babypause überhaupt erlauben?“ Katja Schmitz-Dräger

Katja Schmitz-Dräger (31), freiberufliche Historikerin und Autorin aus Berlin, ist dank reichem Erfahrungsschatz und heterogenem Freun­din­nenkreis Expertin für alle Themen und Probleme, die Frauen Anfang 30 beschäftigen. Diese nimmt sie gern auseinander – mit genauem Blick, Scharfsinn sowie viel Humor und Selbstironie.

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Updated: 22. August 2011 — 21:45

19 Comments

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  1. Welche Mutter möchte uns dazu mal etwas erzählen?

  2. Ich benötige Feedback! Keine junge Eltern unter uns? 🙁

  3. also wenn man studieren geht, kann man sich kein Kind vor seinen 40ern leisten 😉

  4. Kann man sich überhaupt noch ein Kind leisten ohne zu verarmen oder auf Hartz4-Niveau abzusinken?

  5. Liebe little_wonni und an alle anderen jungen Studentinnen: Redet euch sowas nicht ein! Was haben denn all die Generationen vorher gemacht? Und in den wilden 70ern?

    Ich würde niemals Beruf und Karriere über die Familie stellen. In unserer rasch wechselnden Arbeitswelt ist es doch längst nicht mehr der Regelfall, dass man den Beruf, den man gelernt hat, ein Leben lang bis zur Rente beibehält (und wer will das auch noch?). Es ist schon längst so, dass man sich weiterbildet, umschulen läßt, selbst völlig andere Wege gehen will und mindestens 1-2x im Berufsleben die Tätigkeit oder sogar die Branche wechselt. D.h. nichts anderes, als das lebenslanges Lernen eine Tatsache ist. Wollt ihr ein halbes Leben – und eure besten Jahres als junge Frauen – einer variablen Berufswahl unterwerfen? Vielleicht sogar auf Mutterglück (und ich meine das ohne romantische Verklärung, sondern eben als das was es ist: ein Glück) verzichten?

    mgg
    galaxykarl 😉

  6. Und was machen die, die gleichgeschlechtliche Beziehungen vorziehen, wie können die das Glück der Elternschaft erreichen? Oder die, die beziehungsunfähig sind (wie weite Teile der gebildeten Oberklasse), keinen Partner finden oder wollen und ihre Streicheinheiten sich durch ein Haustier besorgen? Ist die Bildungsklasse nicht in großen Teilen dazu verdammt, sich nicht weiterfortzupflanzen, ganz im Gegenteil wie weiter Teile der unterpriviligierten Klasse, die ihre Kinder einfach auf Staatskosten heranziehen, wobei diese Kinder auch nicht gerade gute Chancen haben jemals schulisch oder heimisch eine große Bildung abzubekommen, so dass sie dazu verdammt sind, ständig in dieser untersten Klasse ihr dasein zu verbringen. Das selbe gilt dann wieder für deren Kinder und Kindeskinder usw… Muß man da mal nicht umdenken und ganz mutig andere Wege ausprobieren?

  7. Oh, Mann, hör mir auf damit! Auch wenn es sich nach Steinzeitdenken anhört (was es ja im besten Sinne auch ist): die Familie ist und bleibt die natürliche und gesündeste Art und Weise des Zusammenlebens und der Garant für eine gesunde Gesellschaft und Spezies.

    Alle anderen Konstrukte (!) sind und bleiben Ersatzlösungen: Ob Homo-Ehen, Patchworkfamilien (die manchmal funktionieren können, oft aber auch nicht), Singles mit und ohne Kinder(n) sind möglich, nehmen leider zu, sind gesellschaftlich akzeptiert, aber eben nichts anderes als Ersatz vom Normalen.

    Wenn die Natur, oder für die Gläubigen Gott, gewollt hätte, dass Lesben, Schwule oder Singles sich fortpflanzen könnten, dann würde es funktionieren. Hier mit medizinischen Tricks solche Familienersatzkonstrukte mit Kindern zu versorgen, halte ich für unsozial. Einzig Unfruchtbarkeit aufgrund von Genschäden oder Krankheiten halte ich für den Bereich, wo man kinderlosen Eltern eine Chance auf ein eigenes Kinder gerne ermöglichen darf und auch sollte, wenn es eben wirklich gewünscht wird.

    Betrachtet doch mal die Entwicklung von Kindern in Homo-Ehen: Entwickeln die sich psychisch gesund? Wie werden die erzogen? Wie wird deren Einstellung zu Familie, Ehe, Partnerschaft und später eigenen Kindern sein? Ich habe da erhebliche Zweifel.

    Unterm Strich bleibt für mich immer die Natur als Vorbild und Nonplusultra. Es hat seit Tausenden von Jahren funktioniert. Alles andere sind keine spezieserhaltenden – und vor allem keine gesunden – Abwandlungen des Normalen.

    mgg
    galaxykarl 😉

  8. Das klingt für mich aus deinem Mund so, als wenn du, wenn du selbst in einer anderen Situation wärest, diese Argumente nicht akzeptieren würdest, oder andersherum, passen deine Argument einfach viel zu gut auf deine offensichtliche Situation. Ich wette, wenn du an anderer Stelle wärest, würdest du ganz andere Argument wählen. Das ist einfach meine Lebenserfahrung, dass die Menschen sich ihre Argumente immer aus ihrer jewiligen Siutuation legitimieren!

  9. was willst du uns denn damit sagen, Galaxykarl?
    Homosexuelle sollen gefälligst trotzdem „Normalos“ heiraten und ganz normal Kinder kriegen?

    Auch in der Natur gibt es Homosexualität.
    Unter Delfinen gibt es auch Vergewaltigungen, sollen wir uns daran ein Vorbild nehmen, weil es aus der Natur kommt?

    Was die Natur hervorgebracht hat, sind „Tiere“ mit den angepasstesten Genen, aber ist das für eine so weit entwickelte Spezies, wie den Menschen noch als uneingeschränktes Vorbild sinnvoll. Unsere Gesellschaftsform hat neben dem reinen Überleben weitere Ziele.

    Monogamie ist im übrigen auch nicht gerade verbreitet im Tierreich, also ist die von dir bevorzugte Familie nicht der „normalen“ Natur als Vorbild entnommen.

    Versteh mich nicht falsch, ich bin auch ein Freund von Familien, wenn sie denn ihre Aufgabe erfüllen und nicht rein steuer- und sozialrechtlich begründet sind. Aber auf Biegen und Brechen die Familie zu propagandieren und damit die sozialen Bedürfnisse der Menschen einfach wegzureden, finde ich, tut mir leid. Ignorant!

  10. Liebe Simone,

    bitte genau hinschauen, was ich sage, bzw. geschrieben habe: „Ersatzlösungen … sind gesellschaftlich akzeptiert …“ Ich habe an keiner Stelle behauptet, das Gleichgeschlechtliche zwecks Fortpflanzung Teilzeitpartnerschaften mit Heteros eingehen sollen. Gerade das Gegenteil: Sie sollen leben, wie sie wollen, aber bitte keine Kinder adoptieren und in dieser unnatürlichen Varianz einer normalen Familie großziehen.

    Natürlich gibt es auch in der Tierwelt Homosexualität und Vergewaltigungen (die ich übrigens gar nicht erwähnt habe, weil sie mit Ehe/Familie/Partnerschaft nichts zu tun haben, sondern mit Perversion und Verbrechen); aber du musst zugeben, dass auch diese Vorkommnisse nicht zu einer gesunden Population einer Tierart oder gar deren Überleben beitragen.

    Und wiederum habe ich mit keinem Wort die Monogamie als Modell bevorzugt. Ich sagte, dass die FAMILIE das beste Modell ist. Das Modell einer lebenslangen Monogamie, Treue, Liebe ist eben ein Produkt menschlicher Sehnsucht. Sehr oft klappt es, sehr oft eben nicht.

    Und „soziale Bedürfnisse“ (weia, eine schöne Umschreibung) ignoriere ich nicht, ich nehme sie wahr, ich toleriere sie. Aber es darf mir erlaubt sein, zu bemerken, dass sie nicht zum Erhalt der Spezies Mensch taugen. Nicht mehr oder weniger wollte ich dazu sagen. Sollen sich die Menschen doch so ausleben wie sie möchten, ob lesbisch, schwul, bi oder weiß-der-Kuckuck-wie. No problem! Solange sie in ihre „Bedürfnisse“ nicht Kinder und andere Unschuldige vereinnahmen. Da hört bei mir die Toleranz auf. Punkt.

    Und noch was: Familien haben keine „Aufgabe“. Sie finden/gründen sich, leben ihr Leben, trennen sich meinetwegen, haben Kinder oder vielleicht auch keine (aus welchen Gründen auch immer). Aber sie sind schlichtweg die Kernzelle einer jeden Gesellschaft. Alles andere ist egoistische Selbstverwirklichung, im klarsten Sinne des Wortes unsozial, also nichtgesellschaftlich. Du kannst es als Fortschritt betrachten, dass wir solche Gemeinschaften mittlerweile nicht mehr an den Pranger stellen und sie akzeptieren, aber es ist und bleibt Fakt, dass es nicht normal ist.

    mgg
    galaxykarl

  11. Ach ja, noch was: Was soll denn das heißen? „Unsere Gesellschaftsform hat neben dem reinen Überleben weitere Ziele.“ Schwul sein? Lesbische Liebe? Verstehst du das unter erstrebenswerten Zielen einer Gesellschaft? Wenn du für das Individuum die persönliche Freiheit als höchstes Gut, als das ultimative erstrebenswerte Ziel betrachtest, dann ist unser Aussterben schon vorprogrammiert.

    Wir sind zwar alle unterschiedlich, Individualisten, aber trotzdem Teil der Gesellschaft. Wir alle tragen – oder sollten es – zu deren Nutzen beitragen. Durch unsere blanke Existenz, durch die Weitergabe unserer Gene an eine nächste Generation, durch unsere Arbeit, durch die Hilfe, die wir anderen Menschen geben können, durch Schaffen von Kunstwerken, neuen Erkenntnissen, durch einfachste Arbeiten bis hin zu genialen Erfindungen.

    Nur auf sich selbst beschränkte Erfüllung „sozialer Bedürfnisse“ bringt die Spezies Mensch keinen Millimeter weiter.

    mgg
    galaxykarl

  12. Also lieber Werner, von dem gesamten Zeitraum seit dem es Menschen gibt ist die Familie nun wirklich das bisher am wenigsten genutze Modell.

    Die Famile kam erst auf, als die Menschen sesshaft wurden und kleine Dorfgemeinschaften bildetenen.

    Viele, viele Jahrausende vorher gab es keine Familien sondern sondern kleine Lebensgemeinschaften aus Individuen, die in einer Gruppe umherzogen und sich gegen andere Gruppen und Horden zu behaupten hatten wenn sie überleben wollten.

    In diesen Gruppen hatte zu meist das dominannte Männchen das sagen und durfte alle Weibchen der Gruppe bespringen. Wer in der Gunst des Anführers stand, der durfte auch ab und zu mal Sex haben, jedoch war das schon eine Ausnahme.

    Ergo ist die Familie ein sehr spätes Lebensmodell und die monogamische Lebensweise bei Menschen nur ein sehr sehr späte Entwicklung, die durch die Seßhaftigkeit entstanden ist.

    Ich meine, dass wir die Dinge um uns herum, vor allem die im zeitlichen Rahmen, nicht überbewerten dürfen, denn dieser Zeiraum mit Familen macht nichtmal eine Promille des bisherigen Menschendarseins aus.

    Es ist halt leider so, dass wir Verhaltenweisen danach beurteilen, wie wir sie kennen, dabei ist das aber nicht den überwiegenden Zeitraum so abgelaufen. Wenn man den gesamten Zeitraum nimmt seit dem es Leben auf der Erde gibt und diesen als ein Jahr ansehen würde, dann ist der Zeiraum, seit dem es Menschen gibt in wenigen Minuten zu rechnen. Der Zeitraum seit der Mensch Famile hat nicht mal eine Sekunde!

  13. Du schreibst: „Wenn du für das Individuum die persönliche Freiheit als höchstes Gut, als das ultimative erstrebenswerte Ziel betrachtest, dann ist unser Aussterben schon vorprogrammiert.“

    Genau das wird passieren meiner Meinung nach, denn das ist der Lauf der Dinge, so ist es bisher allen Tieren auf diesem Planeten gegangen, über kurz oder lang.

    Und da wird auch das Tier „Mensch“ keine Ausnahme bilden! Alles andere ist Selbstbetrug und da lügen wir uns einfach in die eigene Tasche, wenn wir meinen, wir sind keine Tiere!

    Wir sind nur ein vorübergender Schauer, den dieser Planet erlebt, anschliessend wird niemand mehr danach fragen, ob wir uns für was anderes gehalten haben als die anderen Tiere, wenn wir wie Millionen von anderen Tierarten ausgestorben sind!

    Das einzige was unsere Art vielleicht überleben lassen wird – doch da bin ich noch am zweifeln ob der mensch diesen Evolutionsprung zu Wege bringen kann – ist etwas was wir erschaffen könnten:

    Eine künstliche Lebensform, die dann erst tatsächlich keine Tier mehr sein werden. Doch wir werden auf ewig Tiere bleiben. Möglicherweise schaffen es einige Menschennachkommen sich mit diesen künstlichen Lebensformen in welche Art auch immer zu kreuzen, dann könnte etwas entstehen, was dann weder maschinen noch Tiere noch Menschen sind. Doch die meisten Menschen heutzutage verteufeln so einen Weg.

    Ich meine aber, dass das die einzige Möglichkeit sein wird, nicht wieder in der Bedeutungslosigkeit von allem Fleischlichem zu versinken. Alles Fleischliche hat ein Ablaufdatum, das haben bisher so gut wie alle Tierarten bewiesen.

    Und die Tierarten, die bislang um so länger auf diesem Planeten lebten, wie etwa Silberische, die es schon Äonen gibt, sind gerade deshalb weil sie solange leben und sich nicht verändern, nicht in der Lage in der Evolutionsleiter aufzusteigen. Also ein Todeskreis.

    Wer sich weiterentwickelt stirbt um so ehrer aus. Da bleibt eben nur der Übergang zu künstlichem leben, das nicht vergänglich ist, vielleicht dann, wenn das Universum den Kältetod stirbt!

    Das ist meine Meinung zu diesem Themenkreis, und es hat bislang noch niemand mich vom Gegenteil überzeugen können!

  14. Ich hab schon gelesen, was du geschrieben hast.
    „Unterm Strich bleibt für mich immer die Natur als Vorbild und Nonplusultra.“
    Und dem entgegen zu sprechen, habe ich Beispiele aus der Natur gefunden, denen ich persönlich nicht folgen wollte.

    Die Weltbevölkerung ist in den letzen Jahren explodiert. Fortpflanzung, was in der Natur DER Hauptgrund der Weiterentwicklung ist, kann für uns Menschen nicht der Existenzgrund sein. Muss es auch gar nicht. Aussterben vorprogrammiert? Das bezweifle ich stark.

    Und ich versteh wirklich nicht, warum Homosexuelle keine Kinder erziehen können. Homosexualität ist doch keine Weltanschauung, die man weitervermitteln kann. Homosexualität beinhaltet auch keine spezifischen Ansichten zu Familie, Ehe oder Lebensweise.

    „Solange sie in ihre “Bedürfnisse” nicht Kinder und andere Unschuldige vereinnahmen. “
    Was soll das bitte bedeuten?
    Wenn ich mich in meiner Umgebung mal umsehe, gibt es so viele „Normale“ Ehen, bei denen ich mich um die geistige UND körperliche Gesundheit der Kinder sorge. Alkoholiker haben Kinder, Pädophile haben Kinder, Gewaltätige haben Kinder, Assoziale Schmarotzer (damit verallg ich nicht, sonder meine wirklich nur die Schmatotzer) haben Kinder, Menschen die nur für ihre Arbeit leben, haben Kinder, In Scheidung lebende Streithälse haben Kinder und du machst dir Sorgen um Schwule und Lesben?
    Was nicht heißen soll, dass es bei den Homosexuellen nicht auch Streithälse, Egoisten und Alkoholiker gibt, Schul und Lesbisch bezeichnet tatsächlich NUR die Sexualität nicht die Persönlichkeit.

    “Unsere Gesellschaftsform hat neben dem reinen Überleben weitere Ziele.”
    Die Menschheit muss nicht mehr per Evolution um die Vorherrschaft auf der Nahrungkette kämpfen. Wir haben Zeit für Kunst und Kultur.
    Wie schon gesagt, Homosexualität ist KEINE Gesellschaftsform und auch kein Ziel, sondern die von der Natur hervorgebrachte Sexualität.

    Wenn die Natur, oder für die Gläubigen meinetwegen auch Gott, nicht gewollt hätte, dass Kinderlose Menschen, darunter auch Homosexuelle, keine Kinder bekommen, dann hätte sie nicht die Wissenschaft hervorgebracht.

    Ich möchte noch einmal betonen, ich glaube, dass für gesunde Kinder eine „heile“ Familie die beste Art ist aufzuwachsen und damit zu einem stabilen und produktiven Mitglied der Gesellschaft zu werden. Doch was hier eine gute Familie ausmacht, dass sind für mich Werte wie Liebe, Vertrauen, Nachsicht, Disziplin, Stabilität, Humor, Ehrlichkeit, Humanität, Toleranz.
    Doch keine dieser Werte sind meines Erachtens an die Sexualität der jeweiligen Eltern gebunden.

    Wenn du Monogamie nicht mit deinem Begriff der Familie verbindest, wie stellst du dir das dann vor? Nach der Trennung keine weiteren Kinder mehr? Das hilft den Kindern, die es schon gibt, aber nicht. Familie weiterführen trotz Verlust von Treue und Liebe? Sex ausserhalb der Ehe, natürlich geschützt, denn Kinder soll es ja nur innerhalb der Ehe geben?
    Wie wirkt sich das auf die Psyche der Unschuldigen aus?

    Natürlich haben Familien eine Aufgabe. Sie entstand aus Stämmen und war zum Schutz der Schwachen gedacht. Diese Aufgabe hat die Familie noch immer, doch sie entwickelt sich weiter. Das hat sie als es nicht mehr nötig war, als Stamm durch die gegen die reisen, weil die Nahrung angebaut werden konnte und das tut sie auch jetzt.
    Wir, die Menschen, haben überlebt, weil wir und unsere Gesellschaft sich immer wieder den Gegebenheiten angepasst haben. Wenn wir stagnieren, DANN sterben wir aus. Wobei ich glaube, wir sprengen uns eher in die Luft.

    Wobei ich dir in einer Sache zustimmen muss.
    Egoistische Selbstverwirklichung, wie du das so schön ausdrückst, ist unsozial.
    Homosexualität ist KEINE Selbstverwirklichung und da hört meine Toleranz auf.

    Ich weiß nicht, wie du die Regeln für „natürlich“ festlegst.
    Nachdem wir nicht mehr in Höhlen oder Bäumen hausen, unsere Bewegung nur noch selten zu Fuß von statten geht, wir uns nicht mehr in Flüssen oder Seen waschen, wir also von technischem und wissenschaftlichen Fortschritt provitieren, was also ist an unserer Gesellschaft noch natürlich, im Sinne von, von der Natur abhängig, in der Natur vorkommend. Warum soll der Fortschritt, der zu unserer Natur geworden ist, nicht natürlich sein?
    Wo nimmst du da deine Regeln und Grenzen her?

    liebe Verschlafene Grüße an den Galaxykarl, den ich trotzdem noch toll finde 😛
    Simone

  15. Hallo ihr beiden Nachtaktiven 😉

    @Detlef
    Mein Begriff von Familie geht weiter, als es dir bisher vielleicht aufgefallen ist. Selbstverständlich hast du recht, dass das Modell Vater/Mutter/Kinder eine neuzeitliche – evolutionsmäßig betrachtet sehr kurze – Form des Zusammenlebens darstellt. Aber ich würde auch deine Gruppe/Horde als (Groß)Familie bezeichnen. Und Simone hat hier völlig korrekt den Sinn dahinter erwähnt: Den Schutz der Schwachen (Kinder/Alte/Kranke).

    @Simone
    Homosexualität hat die Natur nicht „hervorgebracht“, sondern ich sehe sie als eine Fehlfunktion. Ob durch genetische oder geistige Missbildungen ausgelöst, wird in Zukunft durch medizinische Forschung wohl noch zu klären sein. Hätte die Natur Homosexualität „mit Absicht“ hervorgebracht, dann hätte sie es auch ermöglicht, dass sich Homo-Paare fortpflanzen können.

    Zur Natur und Regeln:
    Alles, was wir an technischer, gesellschaftlicher und moralischer Tünche auf unser Affendasein draufsetzen, ist eben Menschenwerk. Toll, immer toller, aber auch eben nicht perfekt und fehlerbehaftet. Das Streben nach permanenter Verbesserung garantiert unser Überleben und nicht die Vermischung mit Außerirdischen und Wandlung zu Maschinenwesen. Sorry, Detlef, das ist Bullshit. Deine Meinung, aber eben nicht der Garant für ein Überleben der Spezies Mensch. Wir werden entweder auf diesem Planeten untergehen oder den Sprung ins All und auf andere Planeten schaffen. DAS ist der springende Punkt. Schaffen wir es nicht, waren wir eine sehr kurze Randerscheinung im All, aber trotzdem werden wir Spuren hinterlassen. Schaffen wir es aber, dann wird es nur sehr schwer sein, die Menschheit auszulöschen (wer immer das auch will und vorhaben könnte). Wenn wir auf zig-Planeten verteilt sind, wird die Spezies Mensch überleben und sich natürlich weiterentwickeln. Nämlich nach den Umweltbedigungen, die wir dann vorfinden werden.

    Es liegt in der Natur des Menschen, sich allen möglichen und bislang unmöglich erscheinenden Bedingungen anzupassen. An anderer Stelle haben wir hier schon mal diskutiert. Und dieser natürliche Prozess geht viel rascher vonstatten, als Biologen, Ethnologen und Mediziner auch nur geahnt hatten.

    Warum ist der Eskimo klein und gedrungen? Weil er dort, wo er lebt, so viel Sonnenenergie aufnehmen muss, wie er bekommen kann.

    Warum ist der Massai dünn wie eine Bohnenstange und schwarz? Weil er seinen Körper vor zu viel UV-Strahlung und Hitze schützen muss.

    Warum bilden sich die Knochen und Muskeln von Astronauten innerhalb weniger Wochen und Monate so zurück, dass sie hinterher erst wieder aufgepäppelt werden müssen um ihre natürlichen Bedingungen auf der Erde wieder ertragen zu können? Weil im All eben keine Schwerkraft existiert?

    Diese drei Beispiele zeigen, dass wir so nicht entstanden sind, sondern von dem Grundmodell zu diesen Varianten entwickelt und schnell angepasst haben.

    Und das sind nur die körperlichen Veränderungen. Sogar auf die Ernährung bezieht sich die fantastische Anpassungsfähigkeit des Menschen.

    Warum essen viele Völker rund um den Äquator schärfer als wir in unseren gemäßigten Breitengraden? Weil die Speiseschärfe zur erhöhten Schweißbildung führt und so den Körper vor der Hitze schützt.

    usw. usw.

    Wir haben, tun es noch und werden uns immer den verherrschenden Umweltbedingungen anpassen. Das – und unsere Intelligenz – ist der Grund für unsere Dominanz auf diesem Planeten. Wir sind untereinander alle fortpflanzungsfähig (wenn wir gesund sind) und das über eine ziemlich lange Zeit unseres Lebens hinweg.

    Und daraus werden sich auch eine Vielzahl von Regeln, Gesetzen und Gesellschaftsnormen ableiten. Aber liebe Simone: Stell dir eine geschlossene Gesellschaft auf einem anderen Planeten oder sonstwo vor, bestehend nur aus Homosexuellen. Sie werden innerhalb einer Generation aussterben (von Neuzuwanderungen mal abgesehen). Hier wäre es spannend die Natur zu beobachten. Kann sie es zuwege bringen, dass sich in einer reinen Homo-Zivilisation die Fähigkeit zur Fortpflanzung entwickelt? So schnell, dass die lebende Generation nicht ausstirbt? Wie schnell ist Evolution in diesem Punkt? Wenn das stattfände, würde ich meinen Hut vor dir und der Natur ziehen, und Homosexualität als etwas Normales betrachten. Bis dahin aber nicht.

    mgg
    galaxykarl 😉

  16. Hi!

    „Hätte die Natur Homosexualität ‚mit Absicht‘ hervorgebracht, dann hätte sie es auch ermöglicht, dass sich Homo-Paare fortpflanzen können.“

    Das ist das normale Totschlagargument, mit „Natur“ als austauschbarer Begriff.

    Davon abgesehen verstehst Du die Natur falsch. Der Natur geht es nur um Wahrscheinlichkeiten, wobei es „die Natur“ an sich nicht gibt, sondern nur eine Definition der Natur durch den Menschen. „Die Natur“ spielt einfach Poker, manchmal gewinnt sie, manchmal verliert sie. Homosexualität ist vollkommen natürlich, denn sie kommt in der Natur ständig und überall vor, denn die Natur hat kein Interesse an den kurzfristigen menschlichen Maßstäben.

    Der Mensch ist nur ein Modell von vielen und leidlich erfolgreich. Die Wahrscheinlichkeit das er sich fortpflanzt ist – noch – ziemlich hoch. Bei anderen Modellen ist die Wahrscheinlichkeit verdammt gering. Die Natur bringt nicht immer Erfolgsmodelle hervor. Deswegen sterben einige Modelle einfach aus. Es gibt sogar verdammt viel evolutionären Müll in freier Wildbahn.

    Zudem ist/war Homosexualität in einigen Kulturen normal. Und trotzdem stirbt da niemand aus. Moralische Vorstellungen sind keine Erfindung der Natur. Homosexualität ist natürlich, ihre Ablehnung künstlich. 🙂

    Ob man Homosexualität mag oder nicht, das ist keine Frage der Natur, sondern nur der Natur des einzelnen Menschen. 😉

  17. Na du Langschläfer,

    da legst du dir aber ganz schön was zurecht.
    Dir ist schon klar, dass Evolution eine Reihe von Fehlfunktionen ist, die sich als Vorteil herausgestellt haben?
    Wer gibt dir das Recht, zu bestimmen, was von diesen, nennen wir sie mal Variationen, Misbildungen sind?

    Die Eigenschaft Homosexualität kann sich nicht genetisch fortpflanzen, weil sie Schwule und lesben nicht natürlich, also nur innerhalb ihrer Partnerschaft, paaren können. Punkt, soweit ist das ein Fakt, dem ich zustimmen kann, weil offensichtlich.
    Doch warum sie deshalb unnatürlich sein sollen, oder gesellschaftlich nicht die Funktion von Eltern übernehmen sollten, versteh ich ganz und gar nicht.

    Wenn sich homosexualtät nicht natürlich fortpflanzen kann und sie ein solch großer Fehler ist, warum ist sie dann so verbreitet?
    Oder hälst die diese Sexualtät tatsächlich für eine Lebenseinstellung, die man sich aussucht?

    Und wenn die Natur eine bunte Mischung aus verschiedenen Sexualitäten hervor bringt, warum sollten wir Homosexuelle auf einen Planeten zusammen pferchen? Das wollen die nicht und „normal“ denkende, also ohne Vorurteile, wollen das auch nicht. Es tut mir leid, aber ich halte dich für Homophob, und du kannst dein Vorurteil nicht vor deinen Moralischen Vorstellungen rechtfertigen und versuchst dir deshalb irgendwas halbgares zusammen dichtet.

    Wir leben in einer Fortschrittlichen Gesellschaft und es ist ganz natürlich, dass wir uns diesem Fortschritt in Verhalten und Aufgabenverteilung anpassen.

  18. Wenn du sagst, dass Homosexuelle keine Kinder erziehen dürfen, weil sie selbst nicht in der Lage sind sich zu reproduzieren, dann sprichst du damit doch auch keinen Transplantationen, da die Menschen ja auch nicht in der Lage sind, Nieren und Lebern natürlich zu reproduzieren.
    Die Natur als Ausrede herzuhalten, um Homosexualtät nicht gleichwertig zu betrachten ist ein Armutszeugnis.

  19. Ist ja eine interessante Diskussion, die ihr da betreibt, finde ich toll, sowas in einem Literaturblog verfolgen zu dürfen! Weiter s! ich lausche und staune! 😮

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