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DIE WISSENSCHAFT DECKT AUF: Auch ein kleiner Klapps in Kinderzeiten hat ungeheure negative Folgen im Leben eines Kindes! * BUCHTIPP DER REDAKTION: Müller-Münch, Ingrid: Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „de.lifestyle.yahoo.com – Kinder können ihre Eltern schon manchmal an die eigenen Grenzen bringen — vor allem an die der Geduld und Selbstkontrolle. Wenn auch die zehnte Ermahnung auf taube Ohren stößt, kann so schon mal die Hand ausrutschen. Während körperliche Züchtigung früher als Teil der Erziehung angesehen wurde, hält sich auch die Meinung „Ein kleiner Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet“ bis heute hartnäckig. Doch ist das wirklich so? (…)“

Quellenangabe zur Veröffentlichung (gesamte Pressemeldung) hier klicken!

Wie denken denn unserer Leser über dieses Thema? Wir freuen uns über jeden Eintrag in unseren Kommentaren! Wer seine Meinung hier abgibt erhöht ausserdem seine Chancen bei einem möglichen Preisrätsel zu diesem Titel!

BESTELLTIPP DER REDAKTION (ZUM BESTELLEN EINFACH AUF DAS COVER KLICKEN!):

Müller-Münch, Ingrid
Die geprügelte Generation

Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen

Verlag :      Klett-Cotta
ISBN :      978-3-608-94680-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 27,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Letzte Preisänderung am 27.02.2012
Seiten/Umfang :      ca. 284 S. – 21,0 x 13,3 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 22.02.2012
Gewicht :      446 g

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Ein Großteil der deutschen Nachkriegskinder ist ins Leben hineingeprügelt worden. Wie kam es dazu, dass Eltern zu Teppichklopfer oder gar Rohrstock griffen? Was wurde aus diesen Kindern, die lange Jahre ihres Lebens mit dem Gefühl durch die Welt gingen: Die Eltern mögen mich nicht, ich bin ein Nichts!

Erst nachdem bekannt wurde, dass in Heimen und Privatschulen Misshandlungen an der Tagesordnung waren, dass Geistliche Kinder mit Stöcken schlugen – erst seitdem wird offen über die damals an Kindern verübte alltägliche Gewalt geredet.

Fragen nach dem WARUM kommen auf: War es der Zeitgeist, der zu Watsch’n und einer Tracht Prügel verleitete? Hing es damit zusammen, dass die Väter traumatisiert aus dem Krieg zurückkehrten? Geschah dies alles in einer unsäglich brutalen Erziehungstradition? Mit einem Blick auf Gegenwart und Vergangenheit beschreibt dieses Buch, wie sich der Vertrauensbruch der Eltern auf die Biografie der Kinder ausgewirkt hat.

Wie die demütigenden Schläge die Gefühle, den Alltag und die Beziehungen einer ganzen Generation bis heute beeinflussen. Und ob die einst geprügelten Kinder als spätere Erwachsene diesen Eltern verziehen oder mit ihnen brachen.

Ingrid Müller-Münch Journalistin und Autorin. Sie war Korrespondentin der Nachrichtenagentur »Reuters« und der »Frankfurter Rundschau«, Redakteurin beim »Stern« und arbeitet heute hauptsächlich für den Westdeutschen Rundfunk«. Sie lebt in Köln.

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ACHTUNG! So verdoppeln Sie Ihre Chancen bei Titeln mit Pressemeldungen, bei denen es zu einer Verlosung kommt: Geben Sie mindestens 1 Kommentar zu diesem Beitrag ab. Das ist ganz einfach: Nur auf den Button “(keine) Kommentare” klicken und Ihre Meinung zum Thema abgeben. Dafür werfen wir ein 2. Los in die Lostrommel. Sobald Sie dann in der nächsten Meldung mit dem Preisrätsel zu diesem Buch PER E-MAIL (!) an der Verlosung teilgenommen haben, verdoppeln Sie Ihre Gewinnchance. Natürlich sollte Ihre Antwort PER E-MAIL (!) beim Preisrätsel richtig sein. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!

Updated: 2. März 2012 — 12:42

6 Comments

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  1. Wer kann zu Pressetext und Buchvorschlag etwas beitragen oder wer hat eine Meinung dazu?

  2. carl reiner holdt

    Die Prügelstrafe ist als Erziehungsmethode indiskutabel. Punkt.

    Trotzdem würde ich auch hier vor einer monokausalen Beziehung zwischen einer Tracht Prügel und einem verkorksten Leben warnen.
    So einfach ist die Sache nicht…

    Meine Eltern übrigens (die strikt gegen Prügel waren) zitierten in diesem Zusammenhang immer Wilhelm Busch
    „Dies ist Debisch sein Prinzip
    oberflächlich ist der Hieb
    nur des Geistes Kraft allein
    schneidet in die Seele ein.“
    um dann ironisch einzulenken mit eben diesem Busch
    „Das ist … seine Regel
    Prügel machen frisch und kregel
    und erweisen sich probat
    ganz besonders vor der Tat!“
    der in seiner Bildergeschichte zeigt, dass beide Erziehungsmethoden scheitern.
    Worauf meine Mutter immer augenzwinkernd meinte:
    wie du’s machst, ist es verkehrt.

  3. Durch die Buchbeschreibung (der Verlages?) könnte der Eindruck entstehen, nur die Nachkriegsväter (Zitat: „Hing es damit zusammen, dass die Väter traumatisiert aus dem Krieg zurückkehrten?“ Zitat Ende) hätten geprügelt.

    Dazu ist natürlich Folgendes anzumerken:
    – Prügelstrafe generell natürlich abzulehnen ist.
    – Ich hoffe, dass dies nur auf einen Bruchteil dieser Heimkehrer zutraf und bin überzeugt, dass der größte Teil liebende Väter waren, ob traumatisiert oder nicht.
    – Das sich Prügelstrafe nicht nur auf Väter begrenzt, sondern auch sicher auf einige Mütter.
    – Und das Wichtigste: Prügelstrafe gab es auch vor und sehr weit vor dem 2. Weltkrieg. Es dürfte eher als sicher gelten, dass seit Urzeiten „handgreiflich“ erzogen wurde. Das soll nicht bedeuten, dass es als normal betrachtet werden soll und darf.

    Trotzdem hat eine „Watsch´n“ so manchem Rotzlöffel eine Wandlung zum späteren Kleinkriminellen erspart und längst nicht dazu geführt, aus ihm ein brutal prügelnder Vater wurde.

    mgg
    galaxykarl

  4. Martina Möchel

    Und eben diese „Watsch ´n“ bereits in einem falschen Moment bei einer falschen Person in einem falschen Gemütszustand kann weitreichende Folgen haben! Tatsache ist: wir wissen es nicht und so lange muss davon ausgegangen werden, dass auch ein einziger Hip Folgen nach sich zieht. Alles was wir anderen antun hat Folgen, die wir nicht überblicken können, denn der menschliche Geist ist garnicht weit genug erforscht um sowas zu wissen. Daher verfahre ich nach der Devise: Was ich nicht weiß was es bewirkt unterlasse ich. Es gibt immer andere Methoden Kinder zu erziehen als sie zu schlagen, und damit meine ich auch den „Watsch ´n“, der ist immer nur Ausdruck der Schwäche eines Erwachsenen. Punk! Kinder sind uns anvertraut und nicht unser Blitzableiter, nicht mal für eine „Watsch ´n“!!

  5. @Galaxykarl: Der Text soll nicht den Eindruck erwecken, dass es sich einzig um ein Phänomen bei Nachkriegsvätern handelt, sondern lediglich eine von vielen Fragen und Erklärungen aufzeigen bei einem Phänomen, das eine ganze Generation betrifft. Dabei ist auch interessant, dass bei einer (natürlich nicht repräsentativen) Umfrage auf der Webseite zum Buch etwa genauso viele Leser angeben, sie hätten „Gewalt durch Ihre Mutter erfahren“ wie bei der Frage nach dem Vater.

    MFG
    Ihr Verlag Klett-Cotta

  6. Es gibt aber Untersuchungen unter Männern, die in Kriegsgefangenschaft waren, die dann später öfter zum Prügeln tendierten als solche, die keine solche Erfahrungen gemacht haben.

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