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Literatur-Blog

Die „FIFA-MAFIA“ erscheint am 2. Mai 2012 bei Droemer – Podiumsdiskussion: Freitag, 4. Mai 2012, 20 Uhr, Literaturhaus München mit Thomas Kistner, Albert Ostermaier und Günther Koch.

Rote Karte für die FIFA

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt.

Für die FIFA aber geht es in der Hauptsache um Manipulation, Geld und Machterhalt.

Thomas Kistner deckt auf.

Die „FIFA-MAFIA“ erscheint am 2. Mai 2012 bei Droemer

Podiumsdiskussion: Freitag, 4. Mai 2012, 20 Uhr, Literaturhaus München

mit

Thomas Kistner, Albert Ostermaier und Günther Koch

„FIFA-Mafia“ ist die Kriminalgeschichte des weltgrößten Sportverbandes. Thomas Kistner  schildert, wie sich über die letzten vier Jahrzehnte unter dem aktuellen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter mafiöse Strukturen an der Spitze des Verbandes verfestigt haben.

Thomas Kistners akribische Recherchen verdeutlichen die bislang unbekannte Seite des Weltfußballs und seines Verbandes, wie den Verlust des Bälle-Symbols der FIFA, die besondere Vernetzung dieses Verbandes mit Interpol und Security-Firmen. Er skizziert die Entstehung eines global ausgerichteten Sport-Sicherheitsdienstes in Katar, berichtet von FBI-Ermittlungen rund um den Fußball und die Wettspielszene und von der Jagd auf eine CD mit sensiblen Bankdaten von hohen Fußballvertretern.

Interner FIFA-Briefverkehr belegt, wie die lukrativen Sportrechte an Freunde und Kollegen verschachert werden. Erhellend auch die Rolle Michel Platinis, heißer Kandidat für die Blatter-Nachfolge, der als französischer Fußballheroe enger mit Katar involviert ist, als man gemeinhin meint. Nun muss er zugeben, dass er selbst für die WM-Vergabe nach Katar votiert hat.

„FIFA-Mafia“ deckt die dunkle Seite dieses global auf Regierungsebene agierenden Verbandes auf und zeigt, warum nur internationale Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften dem Treiben der FIFA Einhalt gebieten können. Dieses Buch ist ein gedruckter Indizienprozess.

Updated: 14. April 2012 — 16:58

1 Comment

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  1. Da soll noch mal einer sagen die Sportverantwortlichen würden sich nicht wie in einem Bananenstaat gebärden!? Was meint Ihr?

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