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Das absolute Gedächtnis – Sie kann nichts vergessen! * Buchtipp der Redaktion: Price, Jill / Davis, Bart – Die Frau die nichts vergessen kann. Leben mit einem einzigartigen Gedächtnis.

PRESSEMELDUNG (ZITAT): „sueddeutsche.de / Interview: Marten Rolff – Für immer eingebrannt: Die Amerikanerin Jill Price kann sich an jeden Tag ihres Lebens seit Februar 1980 erinnern. Doch diese Gabe erweist sich manchmal als Fluch.  (…)“

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Buchtipp der Redaktion:

Price, Jill / Davis, Bart
Die Frau die nichts vergessen kann

Leben mit einem einzigartigen Gedächtnis

Übersetzt von Klostermann, Maren
Verlag :      Kreuz Verlag
ISBN :      978-3-7831-3292-2
Einband :      gebunden
Preisinfo :      19,95 Eur[D] / 20,60 Eur[A] / 34,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.
Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung.
Preis ist offizieller VLB Referenzpreis
Seiten/Umfang :      200 S. – 20,5 x 12,5 cm
Produktform :      B: Einband – fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum :      1. Aufl. 07.2009
Gewicht :      348 g

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Jill Price gilt als medizinisches »Wunder«: Sie erinnert sich haarklein an jedes Detail in ihrem Leben seit ihrer Pubertät. Zu jedem beliebigen Tag kann sie sofort abrufen, was sie erlebt, gesehen und gehört hat. Es reicht ein Name, ein Ort, ein Song und die Erinnerungen brechen unerbittlich über sie herein.In diesem sehr persönlichen Bericht erzählt die Autorin, was es heißt, mit diesem lückenlosen Gedächtnis zu leben. Eindrücklich schildert sie ihre innere Welt, auch die seelischen Nöte, die diese außergewöhnlichen Fähigkeiten mit sich bringen. Was es mit der perfekten Erinnerung auf sich hat und wie Erinnerung normalerweise funktioniert, versuchen Gedächtnisforscher gemeinsam mit Jill Price zu ergründen. Ein faszinierender Blick auf ein noch ungelöstes Rätsel der Wissenschaft.

Jill Price, geboren 1965 in New Jersey, kann ab einem Zeitpunkt im Alter von etwa 14 Jahren lückenlos wiedergeben, was sie erlebt hat. Ihr außergewöhnliches Gedächtnis wurde in den letzten Jahren von Wissenschaftlern ausgiebig getestet und gilt in dieser Form als einzigartig. Heute lebt sie in Los Angeles und leitet eine Religionsschule in einer Synagoge.

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Updated: 7. Januar 2011 — 20:17

4 Comments

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  1. Oh, WOW,

    als alter SF-Fan erinnert sich MEIN Gehirn da natürlich an Atlan aus der Perry-Rhodan-Serie, der ja ein photographisches Gedächtnis hatte. Aber auch er konnte/mußte bestimmte Erinnerungen (z.B. Druuf-Invasion zu Zeiten Atlantis) erst durch einen Schockzustand wieder an die Oberfläche seines Bewußtseins holen.

    Im wahren Leben filtert das Gehirn scheinbare oder extrem selten benutzte Informationen aus uns „vergißt“ sie. In Wahrheit schlummern sie im Tiefenbewußtsein und gehen wirklich erst nach sehr langer Zeit verloren. Müßten und könnten wir uns wirklich alles – vor allem Belangloses – merken, dann würden wir sicher verrückt werden, aufgrund Reizüberflutung unseres Gehirns. In diesen Zusammenhang sehe ich auch das Vergessen/Verdrängen von negativen Erlebnissen. Wäre es nicht so, würden wir am Leben verzweifeln und reihenweise Selbstmord begehen.

    Die Kunst bei o.g. Dame – und meinetwegen auch Atlan – ist doch, mit diesem permanent präsenten Informations- und Wissensberg umzugehen und eben nicht verrückt zu werden. Im Interview läßt sie autistische Verhaltenweisen anklingen. Wie sagt das Sprichwort: „Die Grenze zwischen Genialiät und Wahnsinn ist hauchdünn“. Oder so ähnlich.

    Also ich möchte mich nicht an all den Schwachsinn erinnern müssen, den ich irgendwann mal gelesen, gesehen oder gehört habe. Ich empfinde es als Gnade, das wir zum Vergessen fähig sind.
    Die Dinge, die wir wirklich zum Überleben brauchen, haben wir auch durch ständigen Gebrauch sozusagen parat. Menschen, bei denen das nicht oder nicht mehr funktioniert (Demenz) leiden sicherlich unter irgendeiner Fehlfunktion, die man hoffentlich bald beheben kann. In diesem Sinne befürworte ich Forschung am Gehirn von besonders begabten Menschen. Wenn diese dem zustimmen und sie keinerlei Risiken eingehen!

    Mit galaktischen Grüßen
    galaxykarl 😉

  2. Ich denke mal das wir alle in ein paar Jahren unser Handy und unseren Internetanschluss im Kopf mit uns tragen und ein einziger Gedanke ausreicht um an die Daten, die man benötigt, aus dem Datenpool der gesamten Menschheit, zu gelangen und zwar dergestalt, als hätte man den Eindruck, dass man dieses Wissen nicht übertragen bekam, sondern selbst gewußt hat. Ich schätze mal noch 20 Jahre, dann ist das da und für jeden Erdenbürger benutzbar. Dann wirds schlecht mit der Privatspähre, dann muß man auch mal alle Daten- und Kommunikationstüren schließen um wirklich Ruhe zu bekommen!

  3. Mhm, die Thematik habe ich im dritten Teil meiner Vampir-Reihe auch drin.

    Das stell ich mir schrecklich vor. Nichts zu vergessen – das muss der Kopf ja in etwa aussehen, wie die Wohnung eines Messies. Hilfe.

  4. Solange sich der Messie darin wohlfühlt, soll ja sehr unterschiedlich sein…

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